Hallo,
angenommen jemand soll mit dem Datev-Programm buchen, der irgendwann mal zwar Buchhaltung gelernt hat aber wenig Praxiserfahrung hat únd nun in einem Betrieb plötzlich alleine dasteht.
Es geht um eine Hausverwaltung. Das Jahr 2004 ist wohl abgeschlossen.
Wie fängt derjenige nun an ?
Kontoauszüge / Mieteinnahmen / Rechnungen usw.
Wie geht derjenige am Sinnvollsten vor ? Das Wichtigste erstmal: Wie sortiert man sich die Unterlagen erst mal vor ? Wie kontiert man vor ? Offensichtlich sind Debitoren u. Kreditoren gebucht worden. Kann auch direkt nach Banken gebucht werden ?
Hallo Charly,
Buchen immer ganz stur: Eingangsrechnungen - Ausgangsrechnungen - Bank - Kasse.
Sinnvoll trotz OPOS etc. ist es, auch wenn das ein paar Handgriffe mehr ausmacht: Ordner für jede genannte Kategorie „vor Erfassung“ - „gebucht, noch nicht bezahlt“ - „Bezahlt und abgelegt“.
Schau Dir die Dinge an, die bisher gelaufen sind. Hausverwaltung steht und fällt mit der Verbuchung der Nebenkosten. Überleg Dir eine Kontenstruktur dafür. Entscheide Dich, wie Du die NK behandeln willst: Willst Du sie unterjährig als Aufwand behandeln - und dann entsprechende Erträge aus den gleichzeitig entstehenden Forderungen abstrakt in einer Nebenbuchhaltung erfassen - oder willst Du die an Lieferanten bezahlten NK-Beträge von vornherein in der Kante „Sonstige Vermögensgegenstände“ sinnvoll nach Konten gegliedert erfassen?
Wie läuft überhaupt die Administration der NK? Man kann sich mit DATEV und dort eingerichteter Kostenrechnung helfen, das ist aber nicht unbedingt das Gelbe. Die Verbuchung hängt auch davon ab, in was für eine Software die Werte aus der FiBu eventuell übernommen werden müssen oder können, ob das per Papier oder per Schnittstelle passiert etc.
Wegen der Geschichte mit den Nebenkosten auf keinen Fall direkt in die Bank buchen: Die Belege betreffend Nebenkosten, die Du sehr oft brauchen wirst, sind dann nie mehr wiederzufinden.
Belegnummern: Du kannst Dir überlegen, ob Du intern nummerieren willst oder die Nummern der Lieferanten übernehmen. Interne Nummerierung hat den Vorteil, dass die Belege 1 - 99999, wenn sie auch so abgelegt sind, viel leichter als in einer alphabetischen Ablage wieder auffindbar sind. Den Nachteil: Dass sie ohne EDV überhaupt nicht mehr auffindbar sind.
Soweit ein paar Anhaltspunkte.
Schöne Grüße
MM