bin selbständig und versuche gerade eine halbwegs akzeptable Buchführung auf die Beine zu stellen. Dabei hab ich mehrere Posten, bei denen ich nicht weiß, wohin damit:
Bücher (Wareneinkauf???)
Logo für mein Unternehmen (??)
Homepage (Wareneinkauf???)
Kleinkram für den PC (Wareneinkauf, GWG??)
Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, was sich hinter Wareneinkauf und GWG genau verbirgt und wo der Unterschied liegt. Bei den anderen Sachen könnte mann natürlich noch ein Konto „Werbematerial“ einrichten oder ein Konto „Sonstige betriebliche Ausgaben“, aber ich will eigentlich nur die für das Finanzamt absolut notwendigen Konten anlegen.
… versuche gerade eine halbwegs akzeptable
Buchführung…
Das hast Du bestimmt nur gedankenlos daher gesagt. „Halbwegs akzeptabel“ ist nicht akzeptabel. Die Buchführung MUSS aber akzeptabel sein, wenn Du Ärger vermeiden willst.
ich will eigentlich nur die :für das Finanzamt absolut :notwendigen Konten anlegen.
Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen, aber das macht er in erster Linie für sich selbst. Der Überblick geht sonst bald verloren und Du kannst wertvolle Erkenntnisse nicht gewinnen und Gestaltungsmöglichkeiten nicht nutzen.
Wenn Du ein paar elementare Grundlagen und Begriffe der Buchführung nie gelernt hast, kann der Versuch einer Buchführung nur im Chaos enden, so daß vorhersehbar der ganze Kram später in aller Eile noch einmal gemacht werden muß und dann richtiges Geld kostet. Tue Dir selbst den Gefallen und besuche einen Buchführungskursus an der VHS (gut und preiswert). Eine noch so gute Software ist kein Ersatz für eigene Kenntnisse, setzt diese vielmehr voraus.
Es hat sonst nur wenig Nährwert, an dieser Stelle einzelne Begriffe erklären zu wollen. Beispiel Wareneinkauf und GWG: Du schraubst für einen Kunden etwas zusammen. Die Schrauben gehören zum Wareneinkauf, denn Du kaufst die Sachen ein, mit denen Du handelst. Der Schraubendreher, den Du kaufst, um die Arbeit verrichten zu können, ist ein geringwertiges Gut (GWG), dessen Wert im Jahr der Anschaffung abgeschrieben wird. Nur - wie funktioniert die Sache mit der Abschreibung? Gehören die bezahlten Versandkosten zum Anschaffungspreis? Was ist Vorsteuer … ? Wie gehe ich mit der Tankquittung um, auf der neben Benzin noch eine Schachtel Zigaretten und eine Flasche Mineralwasser nebst Pfand stehen? Nach einem Buchführungskursus wirst Du solchen Einkauf mit letzter Sicherheit nicht wieder tätigen. Es geht wirklich nicht ohne Kursus.
bin selbständig und versuche gerade eine halbwegs akzeptable
Buchführung auf die Beine zu stellen. Dabei hab ich mehrere
Posten, bei denen ich nicht weiß, wohin damit:
soso, ich bin selbständig und versuche gerade meinen fuhrpark einigermaßen akzeptabel verkehrssicher zu halten. dabei habe ich ncoh ein paar Fragen:
Bücher (Wareneinkauf???)
Wo fülle ich das Benzin ein.
Logo für mein Unternehmen (??)
wo kaufe ich eine Plane?
Homepage (Wareneinkauf???)
wo ist der Motor?
Kleinkram für den PC (Wareneinkauf, GWG??)
Warum muss man Reifen haben?
Klar ist das blöde, aber Buchhaltung ist eine Tätigkeit, die man nciht nebenbei macht. sondern zud er Grudnwissen und Ergänzungswissen in einem enormen Umfang gehört.
Warum gehst du nciht zu einem STB, der sagt dir wie due deine Belege zu sammeln hast, die er dann einmal im Moant für dich bucht. dann ist alles richtig und er kann dir auch noch erklären, was die Zahlen bedeuten.
Mensch local,
willst Du helfen oder nerven?
Du hast ja, im Prinzip, nicht Unrecht, ABER …
Klar sollte man (oder frau) sich vor der Selbstständigkeit Kenntnisse in Buchhaltung aneignen (Aber der Meisterbrief ist ja sowas von blöde…, gibs auch nur hier…).
Selbstständigkeit kommt aber immer so Plötzlich, da schaft man so etwas nicht. Hinterher stellt man dann auch fest, wenn man das vorher gewust hätte, hätte es sogar Fördermittel gegeben.
Schau mal hier rein: http://www.klicktipps.de/gewerbe.htm
Besonders in die Abschnitte „Lieferscheine, Rechnungen“, „Buchhaltung“, „Einkommensteuer“ und „Umsatzsteuer“
Vermutlich hast Du danach einige Deiner Fragen etwas geklärt.
Wie man preiswerte Buchhaltungs-Dinstleistungen findet, steht dort auch.
Mensch local,
willst Du helfen oder nerven?
Du hast ja, im Prinzip, nicht Unrecht, ABER …
also ich habe recht.
Klar sollte man (oder frau) sich vor der Selbstständigkeit
Kenntnisse in Buchhaltung aneignen (Aber der Meisterbrief ist
ja sowas von blöde…, gibs auch nur hier…).
Es soll nicht der Meisterbrief in Buchhaltung sein, aber man muss auch zugeben können, daß man von etwas keine Ahnung hat und das dem Fachmann überlassen. Ich als Buchhalter würde auch nicht selber schweissen. Aber ein Schweisser meint er könne mal eben Buchhaltung. das ist doch fahrlässig oder seh ich das falsch?
Selbstständigkeit kommt aber immer so Plötzlich,
das darf eben nicht sein. Ein Geschäft was plötzlich kommt geht genauso plötzlich kaputt, insbesondere wenn man meint mit der Existenzgründung hat man das Wissen und Können für alles erworben.
da schaft man
so etwas nicht. Hinterher stellt man dann auch fest, wenn man
das vorher gewust hätte, hätte es sogar Fördermittel gegeben.
Sag ich doch: unverhofft kommt oft und der Ärger ist so groß, wenn man dann nur schulden am Hintern hat. Aber mahnende Worte werden ja immer so begleitet wie von dir. dumme lernen eben nie und lassen sich schon garnicht helfen, denn das kostet Geld. Und genauso denken dann auch die Kunden.
insbesondere Klicktipps wird mir sicher weiterhelfen. Zu eurer Kritik: Ihr habt sicher recht damit, ich unterschätze die Buchhaltung auch gar nicht! Habe aber erst vor zwei Monaten mit einem Lektorats- und Schreibservice begonnen, und dafür lohnt im Moment weder ein Steuerberater, noch ein VHS-Kurs. Außerdem habe ich gerade erst einen dreimonatigen BWL-Kurs hinter mir, so dass ich mit Kostenrechnung, Bilanzierung und Finanzplanung einigermaßen vertraut bin. Nur in Sachen Buchhaltung haben wir ein sehr eigenwilliges System (und nicht sonderlich detailliert) gelernt, dass mir bei meiner Ich-AG leider nicht weiterhilft.