Liebe Gartenexperten,
nun haben wir letztes Jahr erfolgreich unsere 3 Buchskugeln gegen den B-Zünsler verteidigt und jetzt haben wir vertrocknete Stellen an zwei Buchsen entdeckt. Der Gärtner, der die Rosen geschnitten hat, sprach von einem Pilz. Wir haben die Stellen ausgeschnitten (großes Loch) und Fugizid gekauft, das wir bei warmen Temperaturen spritzen sollen.
Nachdem wir letztes Wochenende die Beete gehackt haben, fanden wir jede Menge Hundehaufen überall verstreut. Es muss sich der Kacke nach um einen mittelgroßen Hund handeln. Wir vermuten nun, dass er gegen die Buchse gepinkelt hat und dadurch die verdorrten Stellen entstanden sind. Kann das sein?
Wir sind tagsüber nicht da und können daher nicht beobachten, was sich so im Garten tut. Mit welcher Maßnahme (Spray oder ähnliches) könnten wir dem Hund das Pinkeln gegen den Buchs abgewöhnen, von den Hundehaufen ganz zu schweigen.
Vielen Dank im voraus für Antworten.
Liebe Grüße von Irmgard
Mehl
Hi!
ÄH, also man könnte Mehl ausstreuen und ein kleines Schildchen aufstellen: Vorsicht, Gift!
Da machen die Hunde (die mit Halter unterwegs sind) sicher einen Bogen um Euren Buchs.
Ansonsten, wenn ich so den Aufwand lese, den ihr mit Eurem Buchs betreibt, dann frage ich mich, warum ihr ihn nicht schon längst rausgenommen habt und durch etwas Robusteres ersetzt habt… Zählt mal Nerven, Zeit und Materialkosten zusammen und überlegt dann, ob es wirklcih unbedingt der Buchs sein muss.
Grüße
kernig
Liebe Kernig,
an dem Garten kann man nicht so einfach vorbeilaufen, denn es ist ein Mehrfamilienhaus und der Garten ist nur über die Wohnung zu erreichen. Da sind also Garten an Garten, getrennt durch Sichtwände. Also nichts mit Mehl streuen und auf Gift hinweisen, der Hund kann nicht lesen. Die angrenzenden Nachbaren haben keine Hunde!
„…wenn ich so den Aufwand lese, den ihr mit Eurem Buchs betreibt, dann frage ich mich, warum ihr ihn nicht schon längst rausgenommen habt und durch etwas Robusteres ersetzt habt…“
Unsere Buchskugeln sind schon ziemlich alt und wunderschön, wir lieben sie sehr. Also haben wir den Kampf angesagt und scheuen die Arbeit und die Kosten nicht!!
Danke für Deine Antwort, auch wenn wir nichts umsetzen können.
Lieben Gruß von Irmgard
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Hallo,
Mein Hundeabwehrmittel ist relativ harmlos: Schwefelblüte (feinster Schefelstaub), mit Wasser verschüttelt eine milchige Flüssigkeit, die ich vor allem auf die „Rüdenmarkierstellen“ nach dem Abspülen alter Duftmarken sprühe. Ein wenig davon bildet an der Luft selbsttätig geruchzerstörende schweflige Säure, die ausserdem den Schnüfflern unangenehm sein dürfte - das Beriechen und Neumarkieren unterbleibt. Auch am Boden ist eine kleine Schwefelgabe eher harmlos und dürfte das Kotabsetzen unterbinden.
LG
Silberloewe99
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Lieber Silberlöwe,
danke für Deine Empfehlung!
Dazu noch einige Fragen:
Wo bekomme ich das Schwefelpulver?
Schadet das Ansprühen den Buchsen nicht?
Der Hundekot verteilt sich auf eine größere Fläche, die bepflanzt ist mit Rhodos, großem Lebensbaum, Rosen! Schadet es denen auch nicht? Notfalls können wir den Hundekot mit Handschuhen entfernen, wie bereits gemacht. Igitt!
Eigentlich mag ich ja Hunde, aber nicht die Besitzer, die ihre Tiere streunen lassen.
Vielen Dank nochmals für Deine Antwort und beste Grüße
vom Imgard