wir haben einen ca 80cm hohen Buchsbaum, dieser war in einem Topf und stand draussen. Er hat immer Sonne Morgens und Abends abbekommen, wurde aber leider entweder zuviel oder zu wenig gegossen.
Nun hat er nur noch gelbe Blätter die auch abfallen, wenn man mit der Hand drüber geht.
Ich habe diesen vor ca. 1 Monat in ein Beet geplanzt mit viel Planzenerde, die Dünger enthält.
Meine Frage ist nun, kommt er wieder, oder ist er bereits tot ?
Falls es noch eine Chance gibt, was muss ich tun ? Die gelben Blätter entfernen ?
Buxus ist sehr schwer totzukriegen. Obwohl das gedüngte Torfsubstrat wohl nicht die beste Wahl für ihn ist - er mag es lieber bissel karg -, bestehen schon Chancen, daß er sich wieder berappelt. Das allerwichtigste ist jetzt im Moment: In Ruhe lassen, nichts machen. Nicht Schneiden, nicht Düngen, nicht Gießen.
Vergiss den Kameraden einfach und schau zu Ostern 2011, wie es ihm geht.
na das sagst Du jetzt bitte meinem Hausbuchs!
Der ist letzten Winter jämmerlich erfroren, nachdem er viele Jahre meine Haustür geschmückt hat.
Ich hab ihm diesen Sommer gegeben, um sich zu berappeln, aber er sieht nach wie vor ziemlich tot aus, ohne ein einziges Blättchen.
In den nächsten Tagen werde ich ihn leider entsorgen und einen Nachfolger pflanzen.
Ich nehme kaum an, daß das so ein Luxusbuxus aus Ostindien oder Spanien gewesen ist. Der normale deutsche B. sempervirens sollte so einen Winter wie 09/10 abkönnen - habt Ihr da in den Bergen unter -25° C gehabt?
(Oder hat vielleicht Nachbar Neidhammel immer auf dem Heimweg aus der Kneipe einen Umweg gemacht und ständig heimlich drangepinkelt?)
Das ist ( wie bei allen Pflanzen auch) immer an der Wurzel zu sehen. Sind noch weiße , im Wachstum befindliche Wurzelspitzen vorhanden, so ist er noch am Leben und ok. Im übrigen (gegensätzlich zu der meinung eines der anderen teilnehmner) ist Buxus eine der wenigen Pflanzen die sehr sehr viel Dünger vertragen kann und auch gebraucht !!gruß, weissnich
Hast Du Buxus einmal in seiner natürlichen Umgebung betrachtet?
Oder auch als Element von Broderien in Gärten des 18. und 19. Jahrhunderts?
Oder als Einfassung in süddeutschen Bauerngärten?
Alles, alles ohne Blaukorn.
Ganz amüsant finde ich die allenthalben angebotenen „Buchsbaumdünger“, die mit 12-12-17-2 genau da liegen, wo jeder Standard-NPK-Dünger liegt.
Wenn man Buchsbaum mit Gewalt düngen will, muss man darauf achten, daß er auch Wasser und Licht in unnatürlich hoher Dosierung bekommt. Dann klappt das schon, da magst Du recht haben. Wenn etwas davon ins limitierende Minimum geht, kriegt man ihn ruckzuck versalzen.
Ich hab da grade so eine Erinnerung an die späten 1970er Jahre: „Lieber Gott, bleib Du daham im Himmel / Wir haben ja die Nitrophoska blau!“ - War das nicht die Biermöslblosn?