Druckschrift
Hi Nelly,
auch ich gehöre zu denen, die mit 3 Jahren mit dem Lesen (und Rechnen) angefangen haben. (Inzwischen getestet hb…)
zumindest damit hätte ein Kind heute keine Probleme mehr, da
die Kinder zuerst Druckschrift lernen (jedenfalls bei uns,
NRW, ich weiß nicht, ob es überall so ist)
stimmt, es wird mit der Druckschrift angefangen.
Auch bei mir in der ersten Klasse war das so.
Trotzdem gab es ein Problem: die in der Schule gelernte Schrift weicht ja bestimmt leicht von der ab, die man sich selber beigebracht hat. Soll heißen, man bringt sich das I als großen senkrechten Strich bei, in der Schule soll man es aber als J (jaaa, das I sieht dann genau so wie das Schreibmaschinen-Jott aus; das Handschrift-Jott soll dann weiter nach unten gehen) schreiben.
Die allermeisten Buchstaben musste ich umlernen.
Dann gab’s da noch so ein kleines Problem: meine Mutter ist aus Berlin, folglich nennt sie den Buchstaben ß „es-zett“.
In der Schule (in Bayern) ist aber der selbe Buchstabe mit „scharfes S“ zu bezeichnen. Hat mir meine Lehrerin immer als rigoros „falsch!“ angekreidet 
Auch beim Buchstabieren: ich hab das Alphabet so aufgesagt: „ah, be, ce, de, eh, ef, geh, ha, i, jott, ka, el, em, en, oh, pe, quh, err, esss, teh, uh, vau, weh, icks, ypsilon, zett“.
In der ersten und zweiten Klasse durfte man das aber nicht, da musste man zum m „mmmm“ sagen, zum s „sss“ etc.
Ich will hier auf keinen Fall jemanden dazu bringen, das Lesen und Schreiben vor Schuleintritt zu verbieten!!!
Wenn es das Kind will - dann soll es das auch dürfen 
Nur, man muss eben damit rechnen, dass es gewisse Probleme geben kann (aber welches Kind hat keine Probleme in der Schule?! und gerade, wenn ein Kind pfiffig ist, kann es in der Schule mehr Probleme geben, als man allgemein meint - wenn man clever ist, ist man nicht unbedingt ein Musterschüler!)
Viele Grüße,
Nina