Buchtip

„Der kleine Wilde“ von Alexandre Jardin
Der französische Fabrikant Alexandre Eiffel trifft nach fast 20 Jahren seinen Papagei wieder und muß erkennen, dass er seine Kindheit verraten hat. Er begibt sich auf die Suche nach seinem wahren Ich aus der Jugend, findet es und beschließt, sein Leben nach den Maximen der Kindheit zu führen.

Ich habe diese Buch in sechs Stunden verschlungen und dann wieder von vorne angefangen. Es beschreibt eindringlich die Unfreiheit, die wir uns als Erwachsene unterwerfen, obwohl „wir doch keinem Erwachsenen mehr gehorsam schuldig sind“.
Es ist nicht nur ein spannender, unterhaltsamer Roman sondern auch eine glückverheißende Tragödie. Eine Tragödie weil sie dem Leser (mir) bewußt macht, was er verloren hat und ihm Wege zeigt, dieses Verlorene wieder zu finden.
Der Protagonist findet nach Kindheitsein, so tun als spiele er Erwachsensein, endlich wirklich Erwachsener wird.

Der Eindruck und das Aufrütteln, dass mir dieses Buch gibt, erinnert mich an „Die Möve Jonatan“, das anfang der 80er Jahre sehr populär war.

Auch das Buch „Fanfan“ des gleichen Autors ist sehr zu empfehlen. Jedoch braucht man für diesen Roman einige Nerven. Ebenfalls geht es hier um das Erwachsen sein, auch wenn dies erst auf den letzten Seiten klar wird.

Gertfried

P.S. Beide Bücher aus der Stadtbibliothek ausgeliehen.

„Der kleine Wilde“ von Alexandre Jardin

Ich habe diese Buch in sechs Stunden verschlungen und dann
wieder von vorne angefangen. Es beschreibt eindringlich die
Unfreiheit, die wir uns als Erwachsene unterwerfen, obwohl
„wir doch keinem Erwachsenen mehr gehorsam schuldig sind“.

Der Eindruck und das Aufrütteln, dass mir dieses Buch gibt,
erinnert mich an „Die Möve Jonatan“, das anfang der 80er Jahre
sehr populär war.

P.S. Beide Bücher aus der Stadtbibliothek ausgeliehen.

Scheint interessant zu sein. Bei Amazon gibt´s auch zwei weitere Leserrezensionen:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3430150442/red…

Vielleicht solltest du auch dort dein Kommentar reinposten?

Grüße,

Thomas