ein ‚Wachtendonk‘?
Hallo @all,
in unserer Sprache gibt es zwar für so ziemlich alles einen Begriff, aber manches, das wir aus dem Alltag kennen, ist noch unbenamst. Andererseits gibt es Wörter, die ein kümmerliches Dasein führen…warum nicht beide auf einen Nenner bringen?
Wißt Ihr z.B. wie man die kleinen Fliegen nennt, die zwischen den Scheiben der Doppelglasfenster ihr ureigenes Biotop gefunden haben? ‚Siegelsum‘
Oder daß der Kies, auf dem man mit bloßen Füßen rumläuft, ‚Nursch‘ heißt? Oder daß Leute, die ihre Wohnung auf Vordermann bringen, bevor die Putzfrau eintrifft, ‚vormeppen‘? Daß die vertikalen Schweißflecken auf den T-Shirts formidabler Rücken korrekt mit ‚Rannungen‘ bezeichnet werden?
Wer Spaß an Wörtern hat, IKEA für seine Möbelnamen und Baumerkte für Begriffe wie „Doppelmuffen“ liebt, wird an diesem Buch seine helle Freude haben.
Die Idee stammt von Douglas Adams, ins Deutsche ‚übersetzt‘ hat Sven Böttcher:
Der tiefere Sinn des Labenz. Das Wörterbuch der bisher unbenannten Gegenstände und Gefühle. Erschienen bei
http://www.zweitausendeins.de/
Viel Spaß damit!
Diana
P.S.: Und die Wörter? Sind allesamt Orte in BRD, AU oder CH…
