Buchtips?

Hallo zusammen,

bin momentan wieder am „Dauerlesen“.

Da mir langsam die guten Bücher ausgehen, wollte ich Euch mal bitten mir Eure Lieblingsbücher zu nennen.

Stilrichtung ist völlig egal, oder vielleicht doch nicht, also bitte nix Richtung Konsalik oder dergleichen.

Meine letzten Bücher waren:

Das Relikt v. Child/Preston -superspannend-
Ruinenbaumeister v. H. Rosendorfer -interessant-
Nacht von Lissabon v. Remarque -mir stehen jetzt noch die Tränen in den Augen-
Hyperion v. Dan Simmons -wow-

Besten Dank im Voraus

Gruß Tom

Hallo Tom,
hier schreibt Dir auch eine Leseratte.
1.) Wenn Du Hyperion kennst, dann empfehle ich dir auch „Das Ende von Hyperion“ von Dan Simmons. Dieser Teil des Buches ist etwas verworrener als der erste Teil, aber steckt voller Überraschungen. Wirklich lesenswert.

2.) Vielleicht versuchst Du auch mal die RINGWELT-Trilogie von Larry Niven. Diese Bücher handeln von einem Artefakt im Weltraum, welches durch zwei menschen und zwei Ausserirdische erforscht wird. Die Geschichte hat sehr viele Handlungsstränge und -ebenen, was das Lesen nicht gerade erleichtert. Freundet man sich allerdings mit dem Sti an, so wird man mit einer der besten Sci-Fi Geschichten belohnt, die ich bisher gelesen habe.
Allein die Eckdaten der RINGWELT sind gigantisch. hier nur ein kurzer Auszug:Masse: 2*10^30 gramm; Radius: 95*10^6 Meilen; Umfang: 597*10^6 Meilen; Breite: 997.000 Meilen.
Neugierig geworden ?

3.) Als letztes, sonst würde dieser Artikel den Rahmen sprengen, kann ich noch etwas leichte Lektüre von John J. Nance empfehlen:
„Gegen die Uhr“ und " Das Medusa Projekt" sind zwei Thriller, welche sich nicht unbedingt durch künstlerischen Tiefgang, dafür aber durch ein sehr leichtes Lesen auszeichnen. Sie spielen beide auf Flugzeugen (der Autor war mal Pilot) und gehen sehr detailliert mit den technischen Gegebenheiten um. Ich finde diese Bücher sind genau das richtige, um sie an einem lauen Sommerabend durchzulesen. Einfache, aber unterhaltsame, Lektüre.

Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

Bis denn
Matthias

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Hallo Tom,

Mein Lieblingsautoren sind James A.Michener und James Clavell.

Da Du auch Science fiction liest, ist vielleicht David Brin mit seinem Uplift-Universum was für Dich.

Grüße
Edith

Hallo Edith,

Danke für Deine Tips, aber was ist von Michener lesenswert, da gibt es glaub ich ja ziemlich viel.

Von Clavell habe ich glaub mal ein Buch aus einem Kriegsgefangenenlager gelesen „Der Rattenkönig“ oder so ähnlich, war nicht schlecht ist aber schon ewig her. Was gibts sonst von Clavell lesenswertes?

David Brin kenne ich gar nicht werd’ mich aber mal umschauen.

Gruß Tom

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Matthias,

danke für Deine Tips.

Hallo Tom,
hier schreibt Dir auch eine Leseratte.
1.) Wenn Du Hyperion kennst, dann empfehle ich dir auch „Das
Ende von Hyperion“ von Dan Simmons. Dieser Teil des Buches ist
etwas verworrener als der erste Teil, aber steckt voller
Überraschungen. Wirklich lesenswert.

Habe ich leider schon gelesen und war mindestens so beeindruckt wie vom ersten Teil. Hast Du den dritten schon gelesen??

2.) Vielleicht versuchst Du auch mal die RINGWELT-Trilogie von
Larry Niven. Diese Bücher handeln von einem Artefakt im
Weltraum, welches durch zwei menschen und zwei Ausserirdische
erforscht wird. Die Geschichte hat sehr viele Handlungsstränge
und -ebenen, was das Lesen nicht gerade erleichtert. Freundet
man sich allerdings mit dem Sti an, so wird man mit einer der
besten Sci-Fi Geschichten belohnt, die ich bisher gelesen
habe.
Allein die Eckdaten der RINGWELT sind gigantisch. hier nur ein
kurzer Auszug:Masse: 2*10^30 gramm; Radius: 95*10^6 Meilen;
Umfang: 597*10^6 Meilen; Breite: 997.000 Meilen.
Neugierig geworden ?

Ich hab den ersten vor langer Zeit mal angelesen, aber irgendwie nach ca 20 seiten wieder zur Seite gelegt. Hab allerdings schon soviel Gutes darüber gehört, daß ich mich sicher nochmal daran versuchen werde.

3.) Als letztes, sonst würde dieser Artikel den Rahmen
sprengen, kann ich noch etwas leichte Lektüre von John J.
Nance empfehlen:
„Gegen die Uhr“ und " Das Medusa Projekt" sind zwei Thriller,
welche sich nicht unbedingt durch künstlerischen Tiefgang,
dafür aber durch ein sehr leichtes Lesen auszeichnen. Sie
spielen beide auf Flugzeugen (der Autor war mal Pilot) und
gehen sehr detailliert mit den technischen Gegebenheiten um.
Ich finde diese Bücher sind genau das richtige, um sie an
einem lauen Sommerabend durchzulesen. Einfache, aber
unterhaltsame, Lektüre.

Den Autor kenne ich gar nicht, werde mich mal umsehen und reinlesen.

Gestern Abend habe ich die Assistentin von J. Deaver fertig gelesen. War’n Hammer. Echt.

Gruß Tom

Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

Bis denn
Matthias

Clavell und Michener
Hallo Tom

Danke für Deine Tips, aber was ist von Michener lesenswert, da
gibt es glaub ich ja ziemlich viel.

Ich mag eigentlich alle seine Bücher. Aber vor allem die, in denen er die Geschichte eines bestimmten Landes beschreibt, beginnend mit der Urzeit bis in die Jetztzeit. Wie z.B. Alaska, Hawaii, Colorado Saga, Die Quelle, Die Bucht, Karibik, Mazurka.

Von Clavell habe ich glaub mal ein Buch aus einem
Kriegsgefangenenlager gelesen „Der Rattenkönig“ oder so
ähnlich, war nicht schlecht ist aber schon ewig her. Was gibts
sonst von Clavell lesenswertes?

Gai-Jin, Tai-Pan und Nobelhouse Hongkonk. Diese drei Bücher kann man einzeln lesen, aber sie beziehen sich ein bißchen aufeinder.

Edith

Hanni und Nanni :smile:)))neee,…aber…
…„High Fidelity“ von Nick Hornby ist echt klasse. Der Film dazu läuft derzeit sogar im Kino!

Das Buch handelt von einem völlig verkorksten Liebesleben eines Mittdreißigers, der so ziemlich kein Fettnäpfen das zwischen ihm und den Frauen ausläßt,…dabei aber trotzdem immer irgendwie sympathischer wird und einem irgendwie in den ganzen Verstrickungen wiedererkennen lässt. Es bringt einen ständig zum schmunzeln und gelegentlich treibt es einen auch in regelrechte Lachanfälle. Hab noch nie ein Buch gelesen was so nah am Leben liegt und das dieses immer noch die besten Geschichten schreibt! Absolut lesenswert!!

Hallo Matthias,

danke für Deine Tips.

Hallo Tom,
hier schreibt Dir auch eine Leseratte.
1.) Wenn Du Hyperion kennst, dann empfehle ich dir auch „Das
Ende von Hyperion“ von Dan Simmons. Dieser Teil des Buches ist
etwas verworrener als der erste Teil, aber steckt voller
Überraschungen. Wirklich lesenswert.

Habe ich leider schon gelesen und war mindestens so
beeindruckt wie vom ersten Teil. Hast Du den dritten schon
gelesen??

Leider kenne ich den dritten Teil nicht. Aber ich wusste auch nicht, dass es überhaupt einen dritten Tei gibt. Werde mich mal danach umsehen. Vielleicht finde ich ihn ja. Wenn ich gelesen habe, dan melde ich mich bei Dir.
Danke für den Tip
Tschüss
Matthias

Hallo Tom,

hmm, es sind weniger Romane, die ich lese, aber vielleicht interessiert Dich ja trotzdem meine kleine Auswahl:

— Duden und Synonym-Wörterbuch ;o)
(Tut aber trotzdem nicht immer nützen tun, weil man macht halt doch zu fiele Vehler.)

— „Der Aufmacher - Der Mann, der bei ‚Bild‘ Hans Esser war“, Günter Wallraff

— „Die Partei, der Abgeordnete und das Geld“, Hans Herbert von Arnim

— „Die kundenfeindlichen Konzerne“, Minoru Tominaga
(Über die Kundenunfreundlichkeit vor allem dt. Unternehmen sowie interessante Vergleiche zum Konsumverbrauch zw. Erster und Dritter Welt.)

— „Das RAF-Phantom“, Gerhard Wisnewski und andere
(Siehe http://ourworld.compuserve.com/Homepages/Gerhard_Wis…)

— „Diafotografie - Aufnahmetechnik und Bildgestaltung“, Sigrist/Stolt

— „Am Anfang war Erziehung“, Alice Miller
(Alice Miller ist eine schweizerische Psychoanalytikerin, die es nicht so sehr mit den Thesen eines Freuds hat. Ein in meinen Augen bewusstseinserweiterndes Buch über das respektlose Verhalten gegenüber Kindern. Mit Analysen der Kindheiten von Christiane F., Adolf Hitler und Jürgen Bartsch.)

— „Sheila“, Torey L. Hayden
(Tatsachenbericht über ein junges Mädchen, das auf Grund von schlechten Erlebnissen nicht mehr sprechen wollte. Die Autorin war ihre Lehrerin, die sie auch wieder zum Sprechen brachte. Es gibt eine Fortsetzung, „Meine Zeit mit Sheila“, doch „Sheila“ scheint es leider nicht mehr zu geben.)

Hallo Marco,

danke für Deine interessante Auswahl.

— Duden und Synonym-Wörterbuch ;o)
(Tut aber trotzdem nicht immer nützen tun, weil man macht halt
doch zu fiele Vehler.)

Danke :wink:

— „Der Aufmacher - Der Mann, der bei ‚Bild‘ Hans Esser war“,
Günter Wallraff

Wollte ich schon immer mal lesen, bin aber durch die späteren Enthüllungen, daß Teile seiner Bücher erfunden seien wieder davon abgekommen.

— „Die Partei, der Abgeordnete und das Geld“, Hans Herbert
von Arnim

Noch nie davon gehört. Geht es um die Bestechlichkeit der Politiker.

— „Die kundenfeindlichen Konzerne“, Minoru Tominaga
(Über die Kundenunfreundlichkeit vor allem dt. Unternehmen
sowie interessante Vergleiche zum Konsumverbrauch zw. Erster
und Dritter Welt.)

Hört sich sehr interessant an, werde ich mir mal anschauen, wenn ich’s irgendwo finde.

— „Das RAF-Phantom“, Gerhard Wisnewski und andere
(Siehe
http://ourworld.compuserve.com/Homepages/Gerhard_Wis…)

Muß mir mal den Link anschauen.

— „Diafotografie - Aufnahmetechnik und Bildgestaltung“,
Sigrist/Stolt

Ich habe leider nicht mal 'ne Kamera.

— „Am Anfang war Erziehung“, Alice Miller
(Alice Miller ist eine schweizerische Psychoanalytikerin, die
es nicht so sehr mit den Thesen eines Freuds hat. Ein in
meinen Augen bewusstseinserweiterndes Buch über das
respektlose Verhalten gegenüber Kindern. Mit Analysen der
Kindheiten von Christiane F., Adolf Hitler und Jürgen
Bartsch.)

Seit Deinem Tip bin ich auf der Suche.

— „Sheila“, Torey L. Hayden
(Tatsachenbericht über ein junges Mädchen, das auf Grund von
schlechten Erlebnissen nicht mehr sprechen wollte. Die Autorin
war ihre Lehrerin, die sie auch wieder zum Sprechen brachte.
Es gibt eine Fortsetzung, „Meine Zeit mit Sheila“, doch
„Sheila“ scheint es leider nicht mehr zu geben.)

Da gibt es glaub ich auch 'nen Film dazu, kann das sein?
Werde mich auf jeden Fall auch auf die Suche danach machen.

Danke nochmals für Deine Tips, vor allem weil es keine Romane sind die Du empfohlen hast.

Gruß Tom

Hallo Tom!

Wollte ich schon immer mal lesen, bin aber durch die späteren
Enthüllungen, daß Teile seiner Bücher erfunden seien wieder
davon abgekommen.

Naja, wenn man die Menschen, in diesem Falle Günter Wallraff, nicht widerlegen kann, versucht man sie unglaubwürdig zu machen. Daraus resultieren dann womöglich Aussagen wie Deine obige.
Aber da ich mir auch gerne einmal die Argumente der „Gegenseite“ anhöre/anlese, würde ich gerne erfahren, wo Du die Enthüllungen, Teile von Wallraffs Büchern seien erfunden, gelesen hast.
Neben dem besagten „Der Aufmacher“ gibt es noch zwei weitere Bücher dieser Reihe: „Zeugen der Anklage“ und „BILD-Störung“.

Noch nie davon gehört. Geht es um die Bestechlichkeit der
Politiker.

Nicht notwendigerweise. Es geht um die Gehälter und überzogenden Leistungen der Politiker, und wie sie sich den Staat zu Eigen machen. Unter http://www.3w-autoren.de/ArnimHansHerbertvon.htm findest Du weitere (aussagekräftige) Titel seiner Bücher. (Vorsicht, es öffnet sich leider auch ein Fenster zu Amazon.)

Ich habe leider nicht mal 'ne Kamera.

Grmpff, war ja auch Blödsinn von mir! Ich wollte diesen Ausschnitt wieder 'rauswerfen, doch da hatte ich den Artikel bereits abgeschickt.

Seit Deinem Tip bin ich auf der Suche.

Alice Miller hat auch weitere interessante Bücher geschrieben. Siehe auch: http://members.aol.com/almiller01/index.html

Da gibt es glaub ich auch 'nen Film dazu, kann das sein?

Zu „Sheila“? Weiss ich nicht, aber wenn das ein amerikanischer Film wäre, hätte ich Vorurteile, weil diese ganzen US-Filme mit Titel à la „Ich liebe die Oma meines Vaters“ oder „Mutti, ich hab’ dich lieb, auch wenn du in der Tiefkühltruhe liegst“ nach Schema F geschrieben und gedreht werden. ;o)

Marco

Hallo Tom!

Wie wärs mal mit was Russischem:

„Oblomow“ von Gontscharow
„Der Meister und Margarita“ von Bulgakow
„Doktor Schiwago“ vo Pasternak
„Die Toten Seelen“ von Gogol

Russische Literatur ist „etwas anders“, aber lohnt sich!

Gruß, Heike

Hallo Milovic,

Hanni und Nanni kenne ich jetzt nicht aber ich hab früher Geheimagent Lennet oder so ähnlich gelesen, ist auch zu empfehlen :wink:))))

Von ‚High Fidelty‘ hab ich noch gar nix gehört. Obwohl es ziemlich interessant scheint nach Deiner Kurzbeschreibung.

Wie nennt sich denn der Film dazu??

Gruß Tom

Hallo Heike,

danke für Deine etwas anderen Tips :wink:

Wie wärs mal mit was Russischem:

„Oblomow“ von Gontscharow
„Der Meister und Margarita“ von Bulgakow
„Doktor Schiwago“ vo Pasternak
„Die Toten Seelen“ von Gogol

Kein Titel außer Dr. Schiwago sagt mir auch nur entferne etwas, wobei geht es denn bei den Büchern??

Das einzig Russische was ich bisher gelesen habe war von Tschingis Aitmatov, Titel ist mir gerade mal entfallen.

Russische Literatur ist „etwas anders“, aber lohnt sich!

Gruß Thomas

Hallo Tom!

Wollte ich schon immer mal lesen, bin aber durch die späteren
Enthüllungen, daß Teile seiner Bücher erfunden seien wieder
davon abgekommen.

Naja, wenn man die Menschen, in diesem Falle Günter Wallraff,
nicht widerlegen kann, versucht man sie unglaubwürdig zu
machen. Daraus resultieren dann womöglich Aussagen wie Deine
obige.
Aber da ich mir auch gerne einmal die Argumente der
„Gegenseite“ anhöre/anlese, würde ich gerne erfahren, wo Du
die Enthüllungen, Teile von Wallraffs Büchern seien erfunden,
gelesen hast.
Neben dem besagten „Der Aufmacher“ gibt es noch zwei weitere
Bücher dieser Reihe: „Zeugen der Anklage“ und „BILD-Störung“.

Tja, daß kommt davon wenn man solche aufgeschnappten ‚Gerüchte‘ weitergibt ohne sie zu hinterfragen. Will damit sagen, daß Du mich da jetzt auf dem falschen Bein erwischt hast.

Es ging jedenfalls nicht um seine Bücher über die Bild-Zeitung sondern um das Buch in dem er sich als Türke verkleidet auf Arbeitssuche begibt. -Ganz unten- meine ich war der Titel.
Was genau damals allerdings die Vorwürfe waren kriege ich jetzt nicht mehr ganz auf die Reihe. Werde mich aber mal informieren.

Zu Sheila weiß ich jetzt allerdings auch nichts mehr genaueres. Muß erst nochmals 'nen Bekannten fragen.
;
Danke nochmals vor allem auch für die Links

Gruß Thomas

Das einzig Russische was ich bisher gelesen habe war von
Tschingis Aitmatov, Titel ist mir gerade mal entfallen.

Dschingis Aitmatow -Djamila vielleicht?
MfG CZ

sondern um das Buch in dem er sich als Türke verkleidet auf
Arbeitssuche begibt. -Ganz unten- meine ich war der Titel.
Was genau damals allerdings die Vorwürfe waren kriege ich
jetzt nicht mehr ganz auf die Reihe. Werde mich aber mal
informieren.

Hallo Tom,

achso, ja, das hatte ich auch einmal gehört. Allerdings gibt es in „Ganz unten“, 12. Auflage, 1999, das ich habe, noch den fast die Hälfte des Buches ausmachenden Abschnitt „Mit einer Dokumentation der Folgen“, in der eine Nachbetrachtung stattfindet. Darin sind Zeitungsartikel, Vorwürfe, Zustimmung sowie Prozessverläufe enthalten. (Ähnlich verhält es sich auch in „Zeugen der Anklage“, in einigen Auflagen auch in „Der Aufmacher“, um die juristische Auseinandersetzung mit der BILD-Zeitung.)
Wie zweischneidig gewisse Dinge sind, wurde mir aufs Neue bewusst, als ich eben „die Höhle des Löwen“, bild.de, aufrief. Zum Suchwort „Wallraff“ findet sich ein Artikel vom 25. Mai 1998 in der Rubrik „Gewinner und Verlierer“, wobei Wallraff ein Verlierer ist, weil er laut Focus von 1968 bis 1971 als IM „Wagner“ bei der Stasi geführt worden wäre. (http://www.BILD.de/service/archiv/1998/may/25/politi…)
Wohingegen die Berliner Morgenpost bereits einen Tag zuvor das Gleiche berichtete, jedoch hinzufügte: „Es ist unklar, ob Wallraff wußte, daß er als IM geführt wurde.“
Auch blieb unerwähnt, dass es gegen Wallraff schon einmal den Vorwurf gab, er wäre IM „Walküre“ gewesen, aber: „[Am] 10.11.92 entschied das Berliner Landgericht, daß Wallraff nicht „Walküre“ sei. Der Zeuge Peter Eberlein, Hauptmann aus der HVA-Abteilung X, hatte seine vormalige Aussage widerrufen.“ Nachzulesen ist das auf der meines Erachtens sehr interessanten Seite: http://www.stasi-west.purespace.de/dokpub.htm#wallraff

Danke nochmals vor allem auch für die Links

Aber gerne!

Marco

Hallo,

mal ein paar Authoren/Bücher, die mich einfach gut unterhalten haben (nix allzu hochgeistiges):

Robert Harris: Vaterland (erheblich besser als der Film!)
Enigma

Bin eigentlich kein Krimifan, die fand ich aber gerade wegen des geschichtlichen Bezugs rasend spannend.

Christopher Moore: Der kleine Dämonenberater
Der Lustmolch
Die Himmelsgöttin
Lange Zähne

Hervorragend absurde Geschichten mit völlig abgedrehten Charakteren - ich hab mich fast totgelacht.

Peter Berling: Franziskus oder das zweite Memorandum
Die Kinder des Gral
Das Blut der Könige
Die Krone der Welt
Der schwarze Kelch

Meiner Meinung nach die besten historischen Romane überhaupt, Berling beschreibt sehr anschaulich das Leben im 12. Jahrhundert.

Peter Ustinov: Der alte Mann und Mr. Smith

Philosophisch und amüsant.

Harry Rowohlt: Pooh´s Corner

Kein Roman, sondern eine Sammlung seiner Kolummnen aus der „Zeit“

Gruss
Peter

Hallo Heike,

danke für Deine etwas anderen Tips :wink:

Wie wärs mal mit was Russischem:

„Oblomow“ von Gontscharow

ist ein Roman über den „typischen“ russischen Adligen des 19. Jhs, der trotz viel guten Willens nix im Leben zustande bringt. amüsant, aber auch zum Verzweifeln. :wink:

„Der Meister und Margarita“ von Bulgakow

Hab den Inhalt weitestgehend vergessen, aber das Buch ist ziemlich abgefahren, so viel weiß ich noch…

„Doktor Schiwago“ vo Pasternak

Kennt man ja so ungefähr, ist aber doch ganz anders als der Film, mehr Tiefgang, weniger Lovestory

„Die Toten Seelen“ von Gogol

handelt von den Zuständen in der russischen Provint im 19.Jh, Ein Typ reist übers Land und kauft von den Grundbesitzern ihre Toten Seelen, sprich: tote Leibeigene, um daraus Geld zu schlagen. Sozialkritisch

Von Aitmatov habe ich leider noch nichts gelesen.
Viele Grüße

Heike

Hallo zusammen,

bin momentan wieder am „Dauerlesen“.

Da mir langsam die guten Bücher ausgehen, wollte ich Euch mal
bitten mir Eure Lieblingsbücher zu nennen.

Stilrichtung ist völlig egal, oder vielleicht doch nicht, also
bitte nix Richtung Konsalik oder dergleichen.

Hallo,

mein Lieblingsbuch ist: G.Orwell „1984“. Ein sehr anspruchsvolles Buch, von bedrückender Erkenntnis.

Gruß Roberto