Buddah

hallo alle zusammen !
ich würde gerne wissen, warum der chinesische buddah
immer so dick dargestellt wird, währenddessen der indisch buddah
degegen doch sehr asketisch aussieht ? bin schon neugierig auf
eine antwort, vielen dank im voraus.
liebe grüße - doris

Hallo,
die Statuen sind immer Darstellungen von Buddha, während er noch gelebt hat. Er war eigentlich ein Prinz, der auszog, um herauszufinden, wie man mit der vermeintlichen Sinnlosigkeit des Lebens, dem Tod und dem Leid fertig wird. Eine Zeitlang hat er dabei sehr streng gefastet und meditiert - daher die Darstellung als dünner Asket. Eine Zeitlang hat er aber auch in Saus und Braus gelebt und versucht, so mit den Unwägbarkeiten des Lebens fertigzuwerden und trotz allem einfach glücklich zu sein - daher der dicke Buddha der Glückseligkeit.

Gruß, die Elbin

Eine Zeitlang hat er aber auch
in Saus und Braus gelebt und versucht, so mit den
Unwägbarkeiten des Lebens fertigzuwerden und trotz allem
einfach glücklich zu sein - daher der dicke Buddha der
Glückseligkeit.

Richtige Tatsache, falscher Schluss.
Der Buddha wird im chinesischen Raum vor allem deshalb als dick dargestellt weil dort kulturell und geschichtlich bedingt Leibesfülle mit Macht asoziiert wird. Große Leibesfülle bei Statuen findet man in der Gegend in jeder Religion und in jedem Aberglauben (dicker Wandermönch als Glücksbringer, etc.).

mfg
Simon

hi doris,

also ich kenne das so, dass der chinesische buddha der maitreya buddha ist, also ein anderer buddha als der historische buddha shakyamuni.

auch auf die gefahr hin, dass die ganzen sanskrit-kenner und indien-experten gleich sturm laufen, versuche ich mal die sache so darzustellen, wie ich sie kenne. die experten können ja dann korrigieren…

der buddha, von dem normalerweise immer die rede ist, war ja tatsächlich eine historische gestalt. er war ein fürstensohn aus dem heutigen nordindien/südnepal und hieß siddharta gautama. da er aus dem geschlecht/der kaste (?) der shakyas entstammte, wird er auch shakyamuni genannt. buddha heißt soviel wie „der erleuchtete“ und diesen namen hat er quasi erst seit seiner erleuchtung im alter von 35 jahren.

noch zu seinen lebzeiten fand er eine anhängerschaft. da er aber keine schriftlichen zeugnisse hinterlassen hat, gab es bereits kurz nach seinem tod auslegungsdifferenzen, wie das bei religionen immer wieder der fall ist. auf einem konzil in sri lanka kam es dann zur spaltung der buddhistischen bewegung. nach der lehre der älteren „theravada“ hat es bisher erst einen menschen gegeben, der den zustand der erleuchtung und damit das nirvana erreicht hat, nämlich díeser historische buddha.

die anderen verfolgten den gedanken, dass es bereits diverse leute gab, die buddhas wurden. ihre idee war, dass die welt ein brennendes haus ist und es darauf ankäme, möglichst viele menschen daraus zu retten. sie nannten ihre richtung entsprechend „mahayana“, großes fahrzeug, und die anderen abschätzig „hinayana“, kleines fahrzeug.

nach ihrer vorstellung hat es immer wieder leute gegeben, die zwar buddhas hätten werden können, aber auf den eingang ins nirvana verzichteten und sich wiedergebären liessen. als „bodhisatvas“, erleuchtete wesen, helfen sie nun den menschen dabei, ebenfalls die erleuchtung zu erlangen. ein sehr bekannter bodhisatva ist z.b. avalokitesvara. diese bodhisatvas werden fast angebetet wie götter.

die buddhistischen richtungen haben sich in etwa wie folgt ausgebreitet: die theravada schule wanderte mit mönchen von sri lanka richtung südostasien, wo heute hauptsächlich thais, burmesen und laoten theravada buddhisten sind.
die mahayana schule wurde vor allem im norden verbreitet. in tibet vermischte sie sich mit der einheimischen bon-religion und aus dieser melange entstand der lamaismus (oder diamantenes fahrzeug). in japan entstand der zen-buddhismus aus der mahayana schule.

auch die chinesen sind normalerweise mahayana buddhisten und verehren deswegen auch die bodhisatvas und verschiedenen buddhas. der erwähnte bodhisatva avalokitesvara hat dabei eine interessante wandlung vollzogen: etwa im 12. jahrhundert bekommt die figur weibliche züge und macht quasi eine geschlechtsumwandlung durch. als „guan im“ oder „kuan yin“ wird sie heute als frau auf einer lotosblüte im meer dargestellt und ist die göttin der barmherzigkeit.

der dicke oder happy buddha ist der maitreya buddha, der noch kommen wird, wenn die ganze welt buddhistisch geworden ist. er verschlingt die welt, ist deshalb so dick und glücklich, sagen die einen. die anderen sagen, der dicke leib stellt eine inkarnation des maitreya buddha dar, als er als lebenslustiger mönch durch die gegend zog.
wie dem auch sei, ist er bei den chinesen als „glücksgott“ oder gott des reichtums verehrt.

so, hoffentlich ist nicht zu viel falsch…

liebe grüße
burkhard

Buddha Maitreya und Pu-tai

Moin Burkhard :smile:

der dicke oder happy buddha ist der maitreya buddha, der noch
kommen wird, wenn die ganze welt buddhistisch geworden ist. er
verschlingt die welt, ist deshalb so dick und glücklich, sagen
die einen. die anderen sagen, der dicke leib stellt eine
inkarnation des maitreya buddha dar, als er als lebenslustiger
mönch durch die gegend zog.
wie dem auch sei, ist er bei den chinesen als „glücksgott“
oder gott des reichtums verehrt.

so, hoffentlich ist nicht zu viel falsch…

Nö, ist im großen und Ganzen schon ganz richtig :smile:
Die Gestalt, die gezeigt wird, ist die des Mönches Pu-tai. Erst kurz vor seinem Tode hat sich Pu-tai als Inkarnation des Buddha Maitreya offenbart.

Es handelt sich hier auch keineswegs um eine Maitreya-typische Darstellung. Im tibetischen Buddhismus wird Maitreya jedenfalls mit völlig normaler Gesalt dargestellt und auch der chinesische Buddhismus kennt Maireya-Darstellungen, die nicht die korpulente Form des Mönchs Pu-tai haben.

http://www.buddhamuseum.com/qing-bronze-maitreya.html

Lieben Gruß
Marion

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Moin Elbin,

die Statuen sind immer Darstellungen von Buddha, während er
noch gelebt hat.

Das ist leider völlig falsch. Die meisten Buddha-Darstellungen haben gar nichts mit dem historischen Buddha-Sakyamuni und dessen Erscheinugnsform gemein, sondern sind Verkörperungen bestimmter buddhistischer Aspekte und/oder vorwiegend in der Form von bestimmten Bodhisattvas.

Gruß
Marion

hi marion, du holder quell des indologischen wissens,

Nö, ist im großen und Ganzen schon ganz richtig :smile:

das freut mich doch gewaltig!

Die Gestalt, die gezeigt wird, ist die des Mönches Pu-tai.
Erst kurz vor seinem Tode hat sich Pu-tai als Inkarnation des
Buddha Maitreya offenbart.

und - schwupps - wieder was dazugelernt. welch grandioses forum!

liebe grüße
burkhard

Pu-tai und der Nikolaus
Hallo Burkhard,

ist schon lustig, was man bei seinem Recherchen im Internet alles so findet:

http://nichirenscoffeehouse.net/Ryuei/SantaMaitreya…

*amüsiert*
Marion, die die Idee zumindest niedlich findet und jetzt ein rotes Mützchen für ihren Pu-tai stricken wird *g*

liebe marion,

das ist ja wirklich ein sehr netter gedankengang! angeregt durch die postings hier habe ich mir gerade übrigens überlegt, woran man wohl erkennt, ob man ein buddha ist?

im übrigen finde ich eine philosophische fragestellung ganz interessant. in thailand (vermutlich auch in anderen ländern) gibt es immer mal wieder mönche, die im zustand der meditation sterben. sie meditieren sich quasi zu tode. ihre mumien werden teilweise in klöstern ausgestellt und hoch verehrt.

kritiker meinen nun allerdings, dass diese menschen keineswegs ins nirvana eingegangen sein können, denn dazu gehört ja absolute bedürfnislosigkeit. den menschen muss es aber offensichtlich im zustand der meditation so gut gefallen haben, dass sie nicht wieder daraus zurück wollten. damit haben sie aber wiederum noch bedürfnisse (und sogar stärker als das überlebensbedürfnis!) und anhaftungen und können nicht ins nirvana eingehen…

liebe grüße
burkhard

Marion, die … jetzt ein
rotes Mützchen für ihren Pu-tai stricken wird *g*

klingt aber ziemlich obszön, meine liebe! ich stelle mir das gerade sehr attraktiv vor… :wink:))

Lieber Burkhard :smile:

angeregt
durch die postings hier habe ich mir gerade übrigens überlegt,
woran man wohl erkennt, ob man ein buddha ist?

Meinst du jetzt, ob man eine Inkarnation eines Bodhisattvas ist ? Das erkennt man vermutlich durch dein Leben, das den Aspekt dieses Bodhisattvas verkörpern würde.

Oder meinst du, ob man Erleuchtung erlangt hat ? Nun ja, meine ganz persönliche Meinung lautet: erleuchtet - nicht erleuchtet ist ein Dualismus, der sich irgendwo manifestiert. Wenn du diesen aufgelöst hast, bist du vielleicht ein Buddha :smile:

im übrigen finde ich eine philosophische fragestellung ganz
interessant. in thailand (vermutlich auch in anderen ländern)
gibt es immer mal wieder mönche, die im zustand der meditation
sterben. sie meditieren sich quasi zu tode. ihre mumien werden
teilweise in klöstern ausgestellt und hoch verehrt.

kritiker meinen nun allerdings, dass diese menschen keineswegs
ins nirvana eingegangen sein können, denn dazu gehört ja
absolute bedürfnislosigkeit. den menschen muss es aber
offensichtlich im zustand der meditation so gut gefallen
haben, dass sie nicht wieder daraus zurück wollten. damit
haben sie aber wiederum noch bedürfnisse (und sogar stärker
als das überlebensbedürfnis!) und anhaftungen und können nicht
ins nirvana eingehen…

Das ist für mich in sofern eine schwierige Frage, als dass ich diese Praxis nicht kenne. Soll es heißen, dass jemand zufällig während einer Meditation verstirbt oder wird dieser Tod quasi bewusst z.B. durch Hungern herbeigeführt ?

Generell lässt sich sagen, dass man „vortodlichem“ Nirvana und „nachtodlichem“ Nirvana unterscheiden muss. Vortodliches Nirvana zeichnet sich dadurch aus, dass der Erlöste in allem, was ihn betrifft, durch Gleichmut gekennzeichnet ist. Er ist zwar den physischen Bedingungen, Anfälligkeiten, Schmerzen etc. nicht enthoben, aber diese beunruhigen ihn nicht mehr. Jemand, der sich unter Qualen zu Tode hungert, würde diese Bedingung ganz sicher nicht erfüllen.

den menschen muss es aber
offensichtlich im zustand der meditation so gut gefallen
haben, dass sie nicht wieder daraus zurück wollten. damit
haben sie aber wiederum noch bedürfnisse (und sogar stärker
als das überlebensbedürfnis!) und anhaftungen und können nicht
ins nirvana eingehen…

Bei der Meditation gibt es vier Vertiefungsstufen. In der ersten Stufe wird der Meditierende frei von sinnlichen Wahrnehmungen und Begierden, sowie unheilsamen Gedankengebilden. In der zweiten Stufe erlangt der Meditierende eine Vertiefung, die von geistigem Erfassen und Durchdenken frei und von Glück und Jetztgefühl gekennzeichnet ist. Aus diesem Glücksgefühl der zweiten Stufe erwacht eine Stufe des gleichmäßig, gleichmütig konzentrierten Gewahrseins. In dieser Situation erscheint die Gesamtsituation, man selbst, die Welt, so wie sie ist und wird klar, achtsam und gleichmütig zur Kenntnis genommen. Zum Schluss wird auch dieses Glücksgefühl zurückgelassen und somit die Negation vom Leid.

Es handelt sich hier also keinesfalls um einen Zustand, aus dem man würde „zurück wollen“ können, sondern das ganze ist eine existenzielle Angelegenheit und keine ontologische.

Jetzt kann ich nur vermuten, nämlich dass die Thailänder vielleicht bei jemandem, der während der Meditation verstirbt, voraussetzen, dass er diese vierte Stufe der Versenkung und damit Nirvana erreicht hat.

Marion, die … jetzt ein
rotes Mützchen für ihren Pu-tai stricken wird *g*

klingt aber ziemlich obszön, meine liebe! ich stelle mir das
gerade sehr attraktiv vor… :wink:))

Also wirklich Burkhard, ich hab auch nicht die geringste Ahnung, was du dir da wohl grade vorstellst *hüstel*. Aber falls du für deinen auch ein Mützchen möchtest, müssten wir Samstag mal ausmessen *fg*

Lieben Gruß
Marion

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Um Burkhards und Pendragons sachkundige Postings noch etwas zu ergänzen:
der ‚Dickbauch‘ wird in China Pu-tai, in Japan Hotei genannt, was soviel wie ‚Hanfsack‘ bedeutet. Der Name kommt von dem Sack, mit dem er meistens dargestellt wird, und der Gaben für Bedürftige enthält. Häufig wird er zusammen mit spielenden Kindern dargestellt. Pu-tai soll auf eine historische Persönlichkeit zurückgehen, einen exzentrischen Bettelmönch namens K’ai-shih, der 916 starb und bald nach seinem Tod als eine Inkarnation des Bodhisattva und zukünftigen Buddhas Maitreya (chin. Mi Lo Fo, jap. Miroku) verehrt wurde.

K’ai-shih (was eigentlich auch nur ‚erleuchteter Meister‘ bedeutet) war insofern exzentrisch, als er sich mit Vorliebe bettelnd in Weinschänken herumtrieb (für Möche eigentlich tabu) und für Geld weissagte (nach den Ordensregeln untersagt). Mit der Zeit sprach sich herum, dass er die Spenden, die er auf diese Weise in seinem Sack sammelte, an elternlose Straßenkinder verteilte. Somit ist es kaum verwunderlich, dass er zu einer Art ‚Schutzgottheit‘ für Kinder, Wahrsager und Schankwirte wurde. Aus letzterem Grund findet man seine Darstellung in praktisch jedem Chinarestaurant. Übrigens gilt er auch als Beschützer der Politiker, die man wohl auch für so eine Art Wahrsager hält …

Eine religiöse Rolle spielt seine Darstellung fast nur noch im Ch’an (dem chinesischen Zen), wo er die Freiheit und Ungebundenheit des des gereiften Zen-Meisters verkörpert. In den Ch’an-Klöstern Chinas findet sich idR eine Darstellung in der Halle der vier Himmelskönige (Tianwang Dian). In Japan wurde er zu einem beliebten Motiv für Zenga (vom Zen inspirierte Tuschezeichnungen), vgl. z.B.: http://www.zensplitter.de/bilder/sengai8/sengai8.html. Andere buddhistische Schulen bevorzugen dagegen konventionellere Darstellungen Maitreyas.

Im Volksaberglauben gilt er seit Jahrhunderten als ‚Glücksgott‘ - dort hat man seine buddhistischen Wurzeln weitgehend vergessen und sieht in seinem dicken Bauch und dem gefüllten Sack ein Symbol für Wohlstand und Reichtum sowie in den begleitenden Kindern ein Symbol für reichen Kindersegen. Dass er einfach als ‚Buddha‘ bezeichnet wird, ist eigentlich ein Missverständnis - Pu-tai spricht sich ähnlich aus wie P’u-t’i, das chinesische Wort für Buddha.

Freundliche Grüße,
Ralf

P.S.: Wenn man in einem Chinarestaurant einem solchen Dickerchen begegnet, ist es durchaus angebracht, seinen Bauch zu reiben - das soll Glück bringen :wink:.

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der dicke oder happy buddha ist der maitreya buddha, der noch
kommen wird, wenn die ganze welt buddhistisch geworden ist.

Eine kleine Korrektur: Maitreya wird erscheinen, wenn die Lehre von Siddharta Gautama Buddha in der Welt vergessen ist. Dann wird Maitreya erwachen und das Rad der Lehre von neuem in Gang setzen …

Ganz korrekt ist der Dicke auch keine Inkarnation von Maitreya Buddha - da dieser noch kein Buddha (Erwachter) ist. Er gilt als Inkarnation des Bodhisattva Maitreya. Ein Bodhisattva ist so eine Art Buddha in Lauerstellung :wink:.

Freundliche Grüße,
Ralf

Hi Ralf,

ich bin begeistert von Deinen interessanten Ausführungen, die ich mit einem kleinen Stern bedachte!

Liebe Grüße
Burkhard

Hi Marion,

erst mal Danke für die Erläuterungen!

Oder meinst du, ob man Erleuchtung erlangt hat ?

Eher das! Es gibt doch zum einen diese Kleinsterleuchtungen (Mini Satoris, glaube ich, heißen die). Zum anderen könnte es doch sein, dass man selbst so „abgeklärt“ ist, dass man gar nicht merkt, dass man schon so weit ist. Nicht dass ich mich dabei im Sinn hätte. Obwohl… *g*

Das ist für mich in sofern eine schwierige Frage, als dass ich
diese Praxis nicht kenne. Soll es heißen, dass jemand zufällig
während einer Meditation verstirbt oder wird dieser Tod quasi
bewusst z.B. durch Hungern herbeigeführt ?

Soweit ich weiß, sind diese Leute einfach verhungert, weil sie kein Bedürfnis mehr hatten, Nahrung zu sich zu nehmen.

Bei der Meditation gibt es vier Vertiefungsstufen. In der
ersten Stufe wird der Meditierende frei von sinnlichen
Wahrnehmungen und Begierden, sowie unheilsamen
Gedankengebilden. In der zweiten Stufe erlangt der
Meditierende eine Vertiefung, die von geistigem Erfassen und
Durchdenken frei und von Glück und Jetztgefühl gekennzeichnet
ist. Aus diesem Glücksgefühl der zweiten Stufe erwacht eine
Stufe des gleichmäßig, gleichmütig konzentrierten Gewahrseins.
In dieser Situation erscheint die Gesamtsituation, man selbst,
die Welt, so wie sie ist und wird klar, achtsam und
gleichmütig zur Kenntnis genommen. Zum Schluss wird auch
dieses Glücksgefühl zurückgelassen und somit die Negation vom
Leid.

Klingt aber sehr erlesen!

Es handelt sich hier also keinesfalls um einen Zustand, aus
dem man würde „zurück wollen“ können, sondern das ganze ist
eine existenzielle Angelegenheit und keine ontologische.

So gesehen klingt es logisch, dass diese Leute ins Nirvana rübergemacht haben.

Jetzt kann ich nur vermuten, nämlich dass die Thailänder
vielleicht bei jemandem, der während der Meditation verstirbt,
voraussetzen, dass er diese vierte Stufe der Versenkung und
damit Nirvana erreicht hat.

Das tun sie auch, obwohl für sie als Theravadisten natürlich trotzdem nur der eine Buddha existiert. Die Fragestellung, die ich hier zitierte, war auch eher eine nicht-thailändische.

Marion, die … jetzt ein
rotes Mützchen für ihren Pu-tai stricken wird *g*

klingt aber ziemlich obszön, meine liebe! ich stelle mir das
gerade sehr attraktiv vor… :wink:))

Also wirklich Burkhard, ich hab auch nicht die geringste
Ahnung, was du dir da wohl grade vorstellst *hüstel*. Aber
falls du für deinen auch ein Mützchen möchtest, müssten wir
Samstag mal ausmessen *fg*

Ohauahauhahauaha! Mir ist schon ganz schwummerig zumute! Solche Sachen habe aber eher Mahayana-Tantrische Effekte! Wenn das keine Perspektive ist…

Liebe Grüße
Burkhard