Buddhismus

Wenn ich mein Leben verbessern möchte und glücklicher werden will, dann soll Buddhismus dafür die passende Antwort sein.

Muß ich mich nun von Räucherstäbchen einlullen lassen und wippend und murmelnd vor eine Buddhastatue setzen?

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

Moin Sascha

Wenn ich mein Leben verbessern möchte und glücklicher werden
will, dann soll Buddhismus dafür die passende Antwort sein.

Ich würde mal sagen, dass es dafür soviele individuelle Antworten gibt, wie Menschen auf der Welt, einschließlich der Vorstellung, was ein „glückliches und verbessertes Leben“ ist.

Ich bin in den buddhistischen Lehren ein wenig bewandert, aber daß folgendes:

Muß ich mich nun von Räucherstäbchen einlullen lassen und
wippend und murmelnd vor eine Buddhastatue setzen?

Bestandteil der buddhistischen Lehre sein woll, wäre mir neu :smile:

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch
Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

Das WÄRE ein durchaus interessanter Diskussionspunkt, nur, auf welche speziellen Aspekte beziehst du dich und was (mit Verlaub) verstehst du unter normal ?

liebe Grüsse
Marion, die denkt, dass dies vielleicht eine interessante Diskussion werden KÖNNTE

Hallo Sascha,

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch
Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

da du in Berlin wohnst, ist es für dich ganz einfach, an Informationen aus erster Hand zu kommen. In Frohnau gibt es nämlich das Buddhistische Haus, in dem sowohl Broschüren zu bekommen als auch ganz normale Buddhisten zu finden sind.

Adresse: Edelhofdamm (S-Bahn-Station Frohnau, 500 m in Richtung Osten, da wo früher die Mauer stand, gar nicht zu verfehlen, weil es auch einem kleinen Hügel mit Treppenstufen steht)

Viele Grüße

Thomas Miller

…ein weites feld
hi sascha,

Wenn ich mein Leben verbessern möchte und glücklicher werden
will, dann soll Buddhismus dafür die passende Antwort sein.

nun, automatisch glücklich durch glauben wirst du in der
esoterik oder bei den katholiken.
buddhismus bedeutet in erster linie arbeit, ohne absicherung für
ein jetziges oder späteres „glück“.
ganz grob gesagt, geht es um die wahrnehmung des „leidens“ sowie
die auflösung desselben.

Muß ich mich nun von Räucherstäbchen einlullen lassen und
wippend und murmelnd vor eine Buddhastatue setzen?

nee, es gibt zwar diese folkloristischen elemente, die in
verschiedene buddhistische richtungen eingeflossen sind, wie
z.b. bei den tibetanischen buddhisten. hier wurden „heidnische“
elemente der einfachheit halber integriert, vergleichbar mit der
christlichen methode, ältere rituale (wie bestimmte feiertage)
zu integrieren.

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch
Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

da gibt es keine widersprüche. die essenz der buddhistischen
lehre findest du im zen-buddhismus, der so gut wie keine
reibungsfläche zu anderen kulturkreisen bietet.

aber das thema ist zu komplex, um hier auf die schnelle
dargestellt zu werden. wenn du interesse hast, stelle ich dir
gern eine kleine literaturliste zusammen.

gruß,
frank

Wenn ich mein Leben verbessern möchte und glücklicher werden
will, dann soll Buddhismus dafür die passende Antwort sein.

Vielleicht, hängt von Dir ab! Es gibt im Buddhimus keine Vorgefertigte SChablone a la „Wenn Du das und das machst/läßt kommst Du in den Himmel“

Muß ich mich nun von Räucherstäbchen einlullen lassen und
wippend und murmelnd vor eine Buddhastatue setzen?

Wenns Dir Spaß macht :wink: Voraussetzung ist es aber sicher nicht.

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch
Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

Wer/was ist denn bitteschön „normal“?! Ich für meinen Teil habe eine wesentliche Bereicherung meines Lebens erfahren, ohne daß es Menschen, die nicht danach fragen, bemerken, daß ich praktizierender Buddhist bin. Das gilt auch für relativ nah bekannte Menschen wie Kollegen auf der Arbeit und in Vereinen. Wenn sie es dann erfahren, hab ich schon oft gehört: „aber Du bist doch völlig normal“ will meinen; ich hab weder eine Hare Krischna-Glatze noch ist mein SChreibtisch mit Statuen und Räucherstäbchen zugestellt. In meinem Haus gibt es exakt eine Buddhastatue und die steht in meiner Werkstatt (wo ich allerdings nicht meditiere).

Gandalf

Hallo Sascha,
Zum Buddhismus selber kamen schon zu kompetente Antworten, als dass ich (interessierter Laie) dazu noch was sagen will.

Was mich hier mehr interessiert ist: das WIE.
Wie kommst Du da drauf?
Suche nach dem Sinn oder mehr so: Mach’ma was, wie wär’s mit Buddhismus?
Ich will nicht sarkastisch klingen, denn ich denke, das Wie ist auch deshalb wichtig, weil es den Weg, den Du suchst, wage vorgeben könnte, sei es jetzt in Richtung Buddhismus oder in einer anderen Richtung.
*mitInteresseaufAntwortwartend*
Liebe Grüße#
Birgit

Hört sich sehr interessant an. So stelle ich mir Buddhismus für mich auch vor.

Wie geht das? Lebensweisheiten nutzen aber dennoch nicht zum Mönch werden. Was hast Du für Dich aus dem Buddhismus gezogen?

Ich denke, auch andere Religionen kann man nicht in einem Board erklären. Ich werde mal in einem Bücherladen viel Zeit verbringen und mich mit Buddhisten aus der näheren Umgebung unterhalten.

Danke, schonmal.

Ich bin in den buddhistischen Lehren ein wenig bewandert, aber
daß folgendes:

Muß ich mich nun von Räucherstäbchen einlullen lassen und
wippend und murmelnd vor eine Buddhastatue setzen?

Bestandteil der buddhistischen Lehre sein woll, wäre mir neu

-)

Klar, das sehe ich im Fernsehen und denke natürlich, dass das so sein muß.

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch
Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

Das WÄRE ein durchaus interessanter Diskussionspunkt, nur, auf
welche speziellen Aspekte beziehst du dich und was (mit
Verlaub) verstehst du unter normal ?

Das Wort NORMAL sollte ohnehin zum Unwort des Jahrtausends gekürt werden. OK: Ich möchte nicht mit einem roten Umhang herumlaufen und die ganze Zeit Worte aus Indien oder Sanskrit benutzen. „He Du, ich spüre Dein schlechtes Karma, Lass uns ein Sutra lesen und wir werden uns besser fühlen, Du“

Sondern was dazulernen ohne mein jetziges Leben total aufzugeben.

Was mich hier mehr interessiert ist: das WIE.
Wie kommst Du da drauf?

Man soll wohl das Leiden im Leben abstellen können, mit den Kehren des Buddha!? Halb Frage, halb Antwort.

Suche nach dem Sinn oder mehr so: Mach’ma was, wie wär’s mit
Buddhismus?

Klar, die Religion ist frei wählbar. Vielleicht sehe ich Buddhismus nicht als Religion, sondern als Lebenshilfe, Lebensstil, Philosophie.

Ich will nicht sarkastisch klingen, denn ich denke, das Wie
ist auch deshalb wichtig, weil es den Weg, den Du suchst, wage
vorgeben könnte, sei es jetzt in Richtung Buddhismus oder in
einer anderen Richtung.

Bist Du ein Lama? Ich denke mit diversen Büchern und Kontakt mit „echten“ Buddhisten in meiner näheren Umgebung werde ich mir ein „richtiges“ Bild machen können.

*mitInteresseaufAntwortwartend*
Liebe Grüße#
Birgit

Danke, für den Hinweis.

Hallo Sascha,

ich finde deinen Artikel und deine Antworten unten etwas seltsam, ehrlich gesagt. Irgendwie werde ich das Gefuehl nicht los, du suchst (auf Teufel komm raus) eine nette Religion, die in groben Zuegen vielleicht irgendwelchen deiner „Ideale“ entspricht … oder entsprechen soll.

Anscheind hast du dich ueberhaupt noch nicht mit dem Buddhismus auseinandergesetzt oder dich auch nur ansatzweise damit beschaeftigt - das lassen zumindest deine Artikel vermuten; korrigiere mich, wenn ich mich irre.

Ich persoenlich erachte eine Religion oder einen persoenlichen Glauben (ein persoenlicher Glaube kann ja auch eine Mischung aus vielen Religionen sein) nicht als etwas, was man sich eben mal zulegt, vorher noch schnell alles abcheckt, obs auch passt, und wenns nimmer modern oder sonstwas is, es wieder ablegt.

Ich selbst gehoere zwar keiner Religion an, weil ich so auch nicht erzogen wurde, aber ich habe ueber Umwege zu meinem ganz persoenlichen Glauben gefunden … der Sinn des Lebens ist mir zwar immernoch nicht klar, aber was nach dem Tod passieren wird, umso mehr.

Ich bitte dich instaendig, dich zu belesen (man glaubt ja gar nicht, was man alles in Bibliotheken finden kann) - gerade zum Thema Buddhismus, Buddha, Wiedergeburt usw. gibt es viele interessante Buecher.

Eine Religion ist keine Loesung, die aus dem Nichts auftaucht und Probleme loest, sondern eine innere Einstellung. Du kannst hundertmal behaupten, Buddhist zu sein. Wenn du mit dir selbst nicht im Reinen bist, ist das auch dem lieben Gott schnurz.

In diesem Sinne.

Kris.

Ergänzung: Der dazugehörige Link!
Hallo Sascha,

http://www.berlin-hidden-places.de/sachindex/buchhan… .

Gruß

Thomas Miller

Ergänzung: Der dazugehörige Link!

Danke, für den Hinweis.

http://www.berlin-hidden-places.de/sachindex/buchhan…

Hallo Sascha,

ich finde deinen Artikel und deine Antworten unten etwas
seltsam, ehrlich gesagt. Irgendwie werde ich das Gefuehl nicht
los, du suchst (auf Teufel komm raus) eine nette Religion, die
in groben Zuegen vielleicht irgendwelchen deiner „Ideale“
entspricht … oder entsprechen soll.

Oder die Antworten auf meine Fragen gibt. Du könntest schon recht haben. Das ist mir vielleicht selbst nicht so ganz klar.

Anscheind hast du dich ueberhaupt noch nicht mit dem
Buddhismus auseinandergesetzt oder dich auch nur ansatzweise
damit beschaeftigt - das lassen zumindest deine Artikel
vermuten; korrigiere mich, wenn ich mich irre.

Na ja, ein Buch zur Einführung gelesen. Aber damit ich mehr erfahre schreibe ich ja hier gerade fleissig.

Ich persoenlich erachte eine Religion oder einen persoenlichen
Glauben (ein persoenlicher Glaube kann ja auch eine Mischung
aus vielen Religionen sein) nicht als etwas, was man sich eben
mal zulegt, vorher noch schnell alles abcheckt, obs auch
passt, und wenns nimmer modern oder sonstwas is, es wieder
ablegt.

Ich habe gelesen, dass Buddha folgedes gesagt haben soll: Man soll auch die Buddhistischen Lehren nicht blind übernehmen, sondern kritisch prüfen, um so eine Weiterentwicklung zu fördern.

Ich selbst gehoere zwar keiner Religion an, weil ich so auch
nicht erzogen wurde, aber ich habe ueber Umwege zu meinem ganz
persoenlichen Glauben gefunden … der Sinn des Lebens ist mir
zwar immernoch nicht klar, aber was nach dem Tod passieren
wird, umso mehr.

Ganz persönlicher Glaube ist gut. Das hat jeder Mensch. Allerdings kann man versuchen diesen Glauben zu ergänzen oder zu erweitern.

Ich bitte dich instaendig, dich zu belesen (man glaubt ja gar
nicht, was man alles in Bibliotheken finden kann) - gerade zum
Thema Buddhismus, Buddha, Wiedergeburt usw. gibt es viele
interessante Buecher.

Eine Religion ist keine Loesung, die aus dem Nichts auftaucht
und Probleme loest, sondern eine innere Einstellung. Du kannst
hundertmal behaupten, Buddhist zu sein. Wenn du mit dir selbst
nicht im Reinen bist, ist das auch dem lieben Gott schnurz.

Vielleicht muss man erstmal ein weile suchen, bis man sich darüber klar wird, was man glauben soll.

In diesem Sinne.

Kris.

Hallo nochmal,

Oder die Antworten auf meine Fragen gibt. Du könntest schon
recht haben. Das ist mir vielleicht selbst nicht so ganz klar.

Antworten auf Fragen, finde ich, ist ein gutes Stichwort. Die Frage ist, welche Fragen du dir stellst?! Geh von dem Standpunkt aus an die Thematik heran, die dich wirklich interessiert. Wild in den Religionen rumzustoebern, denke ich, bringt nicht viel.

Ich bin zB zum Buddhismus gekommen, weil ich mich viel mit dem Leben nach dem Tod (aus persoenlichen Erfahrungen heraus) beschaeftigt habe. Das ging ueber Poltergeister, uebersinnliche Faehigkeiten bis ich endlich bei der Wiedergeburt gelandet bin.
Das soll nicht heissen, dass ich nun Buddhist bin, nein, aber der Glaube an die Wiedergeburt ist etwas, was meinen Vorstellungen am naechsten kommt - womit ich mich am ehesten identifizieren kann. Natuerlich picke ich mir damit genau das aus einer Religion heraus, was mir gerade in den Kram passt, klar, aber ich finde daran nichts verwerfliches. Persoenlicher Glaube, hinter dem man steht, der einen in Frieden leben lassen kann - das ist wichtig. Leute, die in Kirchen zu Weihnachten flitzen, aber sonst keinen Bezug zu dem Glauben haben, sind Heuchler.

Ich habe gelesen, dass Buddha folgedes gesagt haben soll: Man
soll auch die Buddhistischen Lehren nicht blind übernehmen,
sondern kritisch prüfen, um so eine Weiterentwicklung zu
fördern.

Ich denke, das gilt fuer jeden Glauben.

Ganz persönlicher Glaube ist gut. Das hat jeder Mensch.
Allerdings kann man versuchen diesen Glauben zu ergänzen oder
zu erweitern.

Trotzdem bleibt er ein persoenlicher Glaube :o)

Vielleicht muss man erstmal ein weile suchen, bis man sich
darüber klar wird, was man glauben soll.

Falsch. Glauben „soll“ ist voellig falsch! Geh nicht von dieser Seite da ran, sonst wirst du nie das finden, was du suchst … seien es Antworten, Zufriedenheit oder sonstiges. Dein Ansatz scheint irgendwie falsch zu sein, Sascha.

Wenn du mit irgendwas im Leben ein Problem hast oder du Fragen dazu hast, dann geh basierend von diesem Problem aus an die Thematik heran. Versuche fuer dich selbst eine Loesung zu finden, indem du dich mit Loesungsansaetze von anderen (auch von Religionen) auseinandersetzt. Finde deine ganz persoenlichen Antworten auf deine Fragen, sonst wirst du nie daran glauben und auch nie damit zufrieden sein.

Kris.

Hallo Sascha

Klar, das sehe ich im Fernsehen und denke natürlich, dass das
so sein muß.

hm…schmeiss deinen Fernseher auf den Müll.

Das Wort NORMAL sollte ohnehin zum Unwort des Jahrtausends
gekürt werden. OK: Ich möchte nicht mit einem roten Umhang
herumlaufen und die ganze Zeit Worte aus Indien oder Sanskrit
benutzen. „He Du, ich spüre Dein schlechtes Karma, Lass uns
ein Sutra lesen und wir werden uns besser fühlen, Du“

*lach* ich glaube du verwechselst hier Buddhismus mit Folklore und Freaks…
Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit der buddhistischen Lehre und bin mir sicher, dass ich zumindest was DAS an geht, nicht übermäßig auffällig bin *schmunzel*.

Sondern was dazulernen ohne mein jetziges Leben total
aufzugeben.

Ein guter Einstieg in den Buddhismus ist meiner Meinung nach zum einen Selbststudium und zum anderen Kontakt zu anderen Buddhisten. Das Problem ist leider, dass grade mit dem Buddhismus unglaublich viel Schindluder getrieben wird. Längst nicht überall, wo Buddhismus drauf steht, ist auch Buddhismus drin. Grade in der Esoterik-Szene wird doch arg viel verfälscht „entliehen“, was es für einen Anfänger natürlich nicht gerade einfach macht, den Schmu von der tatsächlichen Lehre zu trennen.
Als Einstieg empfehle ich als Lektüre immer gerne das Buch von Alex Kennedy: „Was ist Buddhismus“. ISBN: 3442123968 Buch anschauen
In dem Buch werden auch für einen Anfänger die Grundsäzte der buddhistischen Lehre verständlich erläutert, ohne ins Oberflächliche abzugleiten.

Mit dem persönlichen Kontakt ist es schon etwas schwieriger. Einen guten Anfang der Suche bietet das die HP der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) http://www.dharma.de der deutschlandweit viele buddhistische Gruppen angehören, und davon gibt es sicher auch welche in deiner Stadt. Gruppen, die eine Mitgliedschaft bei der DBU beantragen werden darauf geprüft, ob sie tatsächlich einer buddhistischen Schule folgen oder eher irgendwelchen pseudo-buddhistischen Hokuspokus veranstalten. Als Anfänger würd ich mich daher an deiner Stelle an eine der Gruppen wenden, die der DBU angehören, bzw. wenn es die Möglichkeit gibt, schau dir ruhig mehrere Gruppen an. Du wirst feststellen, dass es z.B. zwischen Zen-Buddhisten und Buddhisten, die z.B. einer tibetischen Schule folgen, doch gravierende Unterschiede gibt. Schau dir am Anfang ruhig mehrer unterschiedliche Schulen an und entscheide dann, wo du dich am wohlsten fühlst.

Soch, soviel erstmal.
Noch Fragen ? :smile:

Gruss
Marion

Wie geht das? Lebensweisheiten nutzen aber dennoch nicht zum
Mönch werden.

Überhaupt kein Problem! Ich wüßte im Gegenteil nicht, wie es nicht gehen sollte! Wer sich zum Mönch berufen fühlt, soll es tun, aber die anderen können, sollen, müßen in der Welt leben.

Was hast Du für Dich aus dem Buddhismus gezogen?

Auf keinen Fall ewige Glückseligkeit!!! Wer so was verspricht ist ein Scharlatan. Aber was hab ich vom Buddhismus?! Gar nicht so einfach zu sagen. Ließ mal das Buch „Zen in der Kunst des Bogenschießens“ von Eugen Herigel. Das war glücklicherweise eines der ersten Bücher über Buddhismus, das mir in die Hand gekommen ist.

Buddhismus ist (ich glaube es wurde schon in einer anderen Antwort gesagt) hauptsächlich Arbeit an sich selber. Wer nichts tut, kommt nicht vorran. Und das wars eigentlich schon.
Alles andere muß selber erfahren werden.

Gandalf

Hallo Sascha

Klar, das sehe ich im Fernsehen und denke natürlich, dass das
so sein muß.

hm…schmeiss deinen Fernseher auf den Müll.

Das Wort NORMAL sollte ohnehin zum Unwort des Jahrtausends
gekürt werden. OK: Ich möchte nicht mit einem roten Umhang
herumlaufen und die ganze Zeit Worte aus Indien oder Sanskrit
benutzen. „He Du, ich spüre Dein schlechtes Karma, Lass uns
ein Sutra lesen und wir werden uns besser fühlen, Du“

*lach* ich glaube du verwechselst hier Buddhismus mit Folklore
und Freaks…
Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit der
buddhistischen Lehre und bin mir sicher, dass ich zumindest
was DAS an geht, nicht übermäßig auffällig bin *schmunzel*.

Sondern was dazulernen ohne mein jetziges Leben total
aufzugeben.

Ein guter Einstieg in den Buddhismus ist meiner Meinung nach
zum einen Selbststudium und zum anderen Kontakt zu anderen
Buddhisten. Das Problem ist leider, dass grade mit dem
Buddhismus unglaublich viel Schindluder getrieben wird.

Ach, ist es das, was ich im TV gesehen habe? :wink:

Längst

nicht überall, wo Buddhismus drauf steht, ist auch Buddhismus
drin. Grade in der Esoterik-Szene wird doch arg viel
verfälscht „entliehen“, was es für einen Anfänger natürlich
nicht gerade einfach macht, den Schmu von der tatsächlichen
Lehre zu trennen.

Aaaaber: Wie kann ich Schmu von „tatsächlicher Lehre“ unterscheiden? Ich würde mir einfach ein paar "(möchtegern, pseudo, oder vielleicht doch echten) Buddhisten ansehen und dann mal sehen, ob die sysmpatisch sind oder nicht. Ob das dann die „echten“ sind oder nicht, werde ich wohl nie herausfinden.

Als Einstieg empfehle ich als Lektüre immer gerne das Buch von
Alex Kennedy: „Was ist Buddhismus“. ISBN: 3442123968 Buch anschauen
In dem Buch werden auch für einen Anfänger die Grundsäzte der
buddhistischen Lehre verständlich erläutert, ohne ins
Oberflächliche abzugleiten.

Hört sich gut an. Ist das auch kein Schmu? :wink:

Mit dem persönlichen Kontakt ist es schon etwas schwieriger.
Einen guten Anfang der Suche bietet das die HP der Deutschen
Buddhistischen Union (DBU) http://www.dharma.de der
deutschlandweit viele buddhistische Gruppen angehören, und
davon gibt es sicher auch welche in deiner Stadt. Gruppen, die
eine Mitgliedschaft bei der DBU beantragen werden darauf
geprüft, ob sie tatsächlich einer buddhistischen Schule folgen
oder eher irgendwelchen pseudo-buddhistischen Hokuspokus
veranstalten. Als Anfänger würd ich mich daher an deiner
Stelle an eine der Gruppen wenden, die der DBU angehören, bzw.
wenn es die Möglichkeit gibt, schau dir ruhig mehrere Gruppen
an. Du wirst feststellen, dass es z.B. zwischen
Zen-Buddhisten und Buddhisten, die z.B. einer tibetischen
Schule folgen, doch gravierende Unterschiede gibt. Schau dir
am Anfang ruhig mehrer unterschiedliche Schulen an und
entscheide dann, wo du dich am wohlsten fühlst.

Ist schon verrückt, dass sich so viele Gruppen entwickeln, auch bei anderen Religionen.

Soch, soviel erstmal.
Noch Fragen ? :smile:

Ja, wie ist das mit Dir? Wie integrierst Du Buddhismus in Dein Leben? Oder Dein Leben in Buddhismus. Welche Erkenntnis hat Dich besonders geprägt? Was gefällt Dir am B. am wenigsten? Was am meisten?

Gruss
Marion

Hallo Sascha,

Wenn ich mein Leben verbessern möchte und glücklicher werden
will, dann soll Buddhismus dafür die passende Antwort sein.

Eigene Meinung? Oder wird dir das von anderen eingeredet.

Muß ich mich nun von Räucherstäbchen einlullen lassen und
wippend und murmelnd vor eine Buddhastatue setzen?

Nein, du kannst auch in der Kirche vor dem Kreuz knien und dich mit Weihrauch beräuchern lassen.:smile:Gleiches Ergebnis.

Oder kann ich mein „modernes, westliches“ Leben durch
Buddhismus Aspekte Bereichern und dennoch „normal“ bleiben?

Was verstehst du denn unter normal? Niemand kann dir vorschreiben, wie du deine Religion leben willst. Außer natürlich, du gibst anderen Menschen das Recht, dir vorzuschreiben, was du tun mußt.

Gruß
Monika