Bügeln

Hallo,

ich habe vor einiger Zeit in einem Laden (nur aus den
Augenwinkeln) so etwas wie einen Hemdenbügelautomaten gesehen.
Da wird wohl ein Hemd über einen „Körper“ gezogen und dann mit
heißer Luft „aufgeblasen“.
Im Vorbeigehen sah es wenigstens so aus.

Hat jemand mit so einem Gerät Erfahrung?
Funktioniert dass überhaubt (auch z. B. bei T-Shirts und anderer
Oberbekleidung)?
Was kostet denn so ein Teil?
Wer hat dass Bügeln erfunden? :smile:(Diese Frage stelle ich mir
jedesmal wenn „es wieder soweit ist“)

Bin ganz gespannt
H.

Hallo Hansson,

ich habe vor einiger Zeit in einem Laden (nur aus den
Augenwinkeln) so etwas wie einen Hemdenbügelautomaten gesehen.
Da wird wohl ein Hemd über einen „Körper“ gezogen und dann mit
heißer Luft „aufgeblasen“.
Im Vorbeigehen sah es wenigstens so aus.

wird so auch in professionellen Textilreinigungen eingesetzt, dort gibt es 3 Möglichkeiten:

  1. Handbügeln: sehr gut, aber auch sehr teuer
  2. Pressen: Hemden werden in einem Automaten gepresst, sehr schnell, Qualität lässt öfters zu wünschen übrig, Hemd wirkt sehr steif (wird von den Amis übrigens bevorzugt, warum weiss allerdings keiner…)
  3. Aufblasen: Kragen und Manschetten werden vorher gepresst, das Hemd anschließend auf einer Puppe aufgeblasen. Qualität i.O. , preislich kaum schlechter als beim Pressen.

Hat jemand mit so einem Gerät Erfahrung?

In einer Textilreinigung schon, nicht jedoch mit Hobby-Geräten. Ich vermute jedoch, dass es hier an Power fehlt, denn die Profigeräte haben einen 380V-Anschluß (und kosten damit ganz schön viel Strom) sowie einen separaten Dampfgenerator, der einen Dampfdruck von 6 bar erzeugt (nicht vergleichbar mit dem „Dampf“ aus dem Haushaltsbügeleisen). Übrigens kostet ein professionelles Gerät (einschl. Kragen/Manschettenpresse so um die 25.000 €).

Funktioniert dass überhaubt (auch z. B. bei T-Shirts und
anderer
Oberbekleidung)?

In der Praxis ja.

Was kostet denn so ein Teil?

Wenn Du was vernünftiges willst: zu viel, um es für den Privatgebrauch zu nutzen, in einer Textilreinigung geht man als Breakeven-Point von mehreren 10.000 Hemden p.a. aus…

Grüsse

Sven