Büro im eigenen Haus

Hallo,

angenommen, das - absetzbare - Büro des Ehepartners wäre im eigenen Haus untergebracht. Das Haus ist Eigentum der Partner zu je 1/2.
Bisher hätte der Ehepartner einen pauschalen Betrag erhalten für die Bürokosten. Künftig müßte er die tatsächlich entstehenden Kosten in der Steuererklärung geltend machen.

Müßte er nun mit der Ehepartnerin einen Mietvertrag über die Bürofläche für deren Hälfte-Anteil abschließen (mit allen Konsequenzen)? Was aber wäre mit seinem Hälfte-Anteil - bzw. wie könnte sich sein Hälfte-Anteil steuerermäßigend auswirken, wenn außer der Hausnebenkosten keine Hauskosten mehr da sind (da keine Belastungen auf dem Haus)? Nach meinem Verständnis hätte er ja auch einen Nachteil, da ihm (ebenso wie der Ehefrau, die aber z.B. eine Miete für ihren Anteil erhielte) weniger Fläche zur Verfügung steht, die er privat nutzen könnte. Also: Was tun, damit die gesamte fürs Büro genutzte Fläche steuerlich abgesetzt werden kann?

Gruß, Eva

Frage: EFhaus oder MF Haus ?
Ist der Teil als Gewerbefläche anerkannt ? Eingetragen ?
Ich würde erst mal nur vorsichtig Pauschalen ansetzten…z.B. 1.200,-
Gruss

Hallo,

es handelt sich angenommenerweise um ein EFH mit dem Büro.
Wie gesagt, Pauschale geht nicht mehr - das läuft dieses Jahr für die entsprechende Berufsgruppe aus.
Künftig nur noch Absetzung der nachgewiesenen Kosten.
Doch wie etwas absetzen, für das „nur“ die Fläche in Form bereits bezahlten Eigentums zur Verfügung gestellt wird?
(Anteilige Nebenkosten wie Wasser, Strom, etc. ist klar, - da geht es anteilig nach Fläche - aber die Nutzung der Fläche?)

Gruß, Eva