Bürokratie bei Ausgründung

Hallo Experten,

unser Unternehmen plant die Ausgründung eines Teilbereiches, also die Verselbständigung eines Werkes. Dieses bildet dann einen international tätigen, mittelständischen Industriebetrieb mit etwa 60 Mitarbeitern.

Meine Aufgabe hierbei ist nun der zeitliche Projektplan. Für die neue Gesellschaft müssen nun allerlei mögliche Bürokratiearbeiten geleistet werden. Hierbei meine ich Antrag Steuernummer, Antrag Betriebserlaubnis, Antrag Betriebsnummer bei Arbeitsamt etc.

Hat jemand eine Liste anhand derer man sich orientieren kann, was alles benötigt wird und wie lange diese Verfahren dauern? Nicht dass die Ausgründung dann einer kleinen bürokratischen Hürde scheitert.

Hat jemand von euch schonmal eine Ausgründung gemacht/betreut?

Weiss jemand einen guten Link?

Kapitalausstattung und GmbH-Gründung an sich sind kein Problem.

Vielen Dank im Voraus,
Marc

*g*

für welche Fragen im Zusammenhang mit einem solchen outsorcing bist Du denn zuständig?

Das Ganze hat

steuerliche
gesellschaftsrechtliche
bilanzielle
personalrechtliche
vertragsrechtliche
betriebsverfassungsrechtliche
mitbestimmungsrechltiche Aspekte…

nur mal kurz zum Steuerlichen…

wenn ein ganzer Betrieb übergeht, kann sowas steuerneutral geschehen…man kann es aber auch benützen, um stille Reserven aufzudecken, wenn man das will…

soll es ein Ausgründung, Spaltung…oder ein asset deal sein?

hat die „Muttergesellschaft“ Verlustvorträge? Sollen die bei der Mutter verbleiben oder anteilig auf neue Tochter übergehen?

Wer soll amn der neuen Tochter beteiligt sein, die mutter oder gesellschafter der Mutter?

Nurmalsoalsbrainstorming…

sowas ist ein Fall für die Abteilungne Recht, Steuern, Rechungswesen, Personal und Finanzen…

Ggf. wird Geldgebern der Mutter Haftungsmasse entzogen; ist das mit denen abgestimmt?

Hi Marc,

eine kleine bescheidene Frage:

Wenn die firma so groß ist, daß sie ausgründen kann/will/muss, warum unterhältst du dich dann nciht mit den entsprechenden Stabsabteilungen:

WP/Steuerberater
Ra der Firma
etc.

Die kenne die Firma, wissen auf alles eine Antwort und du brauchst dann nur noch handeln.

Zudem kannst du von denen rechtsverbindliche udn rechtssichere Antworten schriftlich verlangen, dann kann zur Not deren Schadenshaftpflicht eintreten.

ansonsten ein anderer wertvoller Tipp für dich und deinen Arbeitgeber: Wenn du mit solchen winzigfragen überfordert bist, solltest du das deinem Chef sagen und die verantwortung einen anderen tragen lassen.

gruss
local