Hi,
habe mir einen ‚Plus‘ Rechner zugelegt. An sich ein ganz passables Geraet. Der integrierte Brenner (Marke ??) brennt mit 24facher Geschwindigkeit. Ebenso integriert ein DVD Laufwerk (16fach). Der Rechner an sich ist ein AMD 1800+ (1,5 Gig.) mit 512 MB DDR-Ram. Das Brennprog. ist WinonCd 5.0
Warum bekomme ich immer einen Buffer underrun wenn ich ‚on the fly‘ brenne?? Liegt’s an der Hard- oder Software?
Ist vielleicht das DVD-Laufwerk zu langsam oder hat der Brenner einen zu kleinen Datenspeicher (1MB)
Vielen Dank fuer Eure Hilfe
Dieter
Warum bekomme ich immer einen Buffer underrun wenn ich ‚on the
fly‘ brenne?? Liegt’s an der Hard- oder Software?
Verfügt der Brenner über eine Burnproof-Technologie? Falls ja, musst Du die ggf. im Brennprogramm noch einschalten.
Guck mal in den Rechner hinein. Sind DVD und Brenner am gleichen IDE-Kabel angeschlossen? Es kann hilfreich sein, wenn Du sie trennen würdest.
Teste auch mal mit niedrigeren Brenngeschwindigkeiten.
CU
Peter
Hallo Dieter,
[…]
Warum bekomme ich immer einen Buffer underrun wenn ich ‚on the
fly‘ brenne?? Liegt’s an der Hard- oder Software?
Ist vielleicht das DVD-Laufwerk zu langsam oder hat der
Brenner einen zu kleinen Datenspeicher (1MB)
1 MB ist in der Tat wenig, 2 MB ist wohl „standard“ bei den Brennern mit"burn proof", mein HP 9100 noch ohne „burnproof“ hat sogar 4 MB. Allein a.G. des kleinen Speicher vermute ich, daß Dein Brenner garantiert „burnproof“ hat, welches nur nicht zugeschaltet ist.
Auch ist unbedingt zu überprüfen, wie Peter schon sagte, daß Brenner und CD ROM nicht am gleichen IDE Port hängen sollten und nachstehendes das „Feurio“ das Brennprogramm auf seiner Homepage zu dem Thema:
[Zitatanfang]
Leider betreiben manche Windows-Versionen IDE-Geräte (also IDE-CD-ROMs sowie IDE-CD-Writer) im „Programmed IO-Modus“, d.h. die CPU schickt aktiv jedes Byte zum Device und empfängt auch jedes Byte aktiv. Dies kostet natürlich eine Menge Rechenzeit!
Um dies zu lösen, muss ein „Busmaster-Treiber“ installiert werden.
Ist ein „Busmaster-Treiber“ aktiviert, läuft der Transfer der Daten ohne Benutzung der CPU ab - die CPU „sagt“ lediglich: „Lese mir doch mal bitte die Sektoren x-y nach Speicheradresse z“, der gesamte Transfer erfolgt ohne Zuhilfenahme der CPU und kostet daher keine Rechenzeit.
Woher bekomme ich einen Busmaster-Treiber?
Normalerweise sollte bei Ihrem Mainboard / bei Ihrem Rechner eine Diskette/CD mit zu Ihrem System passenden Busmaster-Treibern beiliegen. Sehen Sie hierzu die mitgelieferten Disketten / CDs und/oder das Mainboard- bzw. Rechnerhandbuch durch.
Windows enthält je nach Version für manche Boards (insbesondere für Intel-Boards) bereits Busmaster-Treiber - bei Windows 98 Second Edition und Windows 2000 werden für Board mit Intel-Chipsatz automatisch Busmaster-Treiber installiert.
Sollten Sie keinen Erfolg haben, können Sie unter der Adresse: http://www.bmdrivers.com/ „generische“ Busmaster-Treiber herunterladen, die auf den meisten Systemen laufen sollten.
Windows 95/98 User:
Unter Windows 95/98 kann der Busmaster-Betrieb für einzelne Geräte aktiviert/deaktiviert werden; auch nach der Installation eines Busmaster-Treibers ist der Busmaster-Betrieb oft nicht aktiviert.
Zum Aktivieren den Gerätemanager starten (Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung), dort „Geräte“ auswählen und den Zweig „CD-ROMs“ expandieren. Dann die CD-ROMs / CD-Writer auswählen, „Eigenschaften“ -> „Einstellungen“ und dort den Schalter „DMA“ anschalten.
Ist kein Schalter „DMA“ vorhanden, wurde der Busmaster-Treiber nicht korrekt installiert - oder es handelt sich um einen herstellerspezifischen Busmaster-Treiber, der nicht von Windows aus kontrolliert werden kann - in diesem Fall sollte der Hersteller ein Konfigurations-Tool mitgeliefert haben - schauen Sie hierzu in den Unterlagen des Treibers nach!
[Zitatende]
Quelle: http://www.feurio.com/faq/faq_underrun.shtml
Oftmals ist bei vorinstallierten Systemen „DMA“ tatsächlich nicht eingeschaltet. Aber das kannst Du ja mit wenigen Mausklicks ändern.
Sollte Dein Rechner übrigens wirklich nicht über „burnproof“ verfügen, solltest Du es tunlichst vermeiden, während des Brennvorgangs, andere Aktionen laufen zu haben. Also weder „nebenbei“ was anderes machen, noch Bildschirmschoner oder emailabruf oder andere störende Programme im Hintergrund laufen lassen. Alle derzeit nicht benötigten Tasks solltest Du schließen.
Gruß
Easy
Hallo Peter, vielen Dank fuer den Tip.
CD und DVD haengen an getrennten Controllern, jeweils mit einer Festplatte zusammen.
Zu der Burnproof-Technologie kann ich leider nichts sagen, da ich die Brennermarke nicht kenne. Weisst Du vielleicht wo man in WinonCD nachschauen und diese Option aktivieren kann??
Brennen mit niedriger Geschwindigkeit verlaeuft problemlos.
Vielleicht noch eine Idee??
Dieter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
in so ziemlich allen Brennprogrammen gibt es eine Option, die maximale Brenngeschwindigkeit zu ermitteln. Dort wird geprüft, wie schnell die Daten zum Brenner gelangen. „On the fly“ ist da ja etwas anders, Du brennst ja direkt von CD zu CD…wenn nun der Transfer arg ins Stocken gerät, sei es durch Programme im Hintergrund o.ä., kriegst Du einen Buffer Underrun, der Brenner meldet, der Datenstrom wäre abgerissen.
Ich brenne eigentlich niemals „On the fly“…es dauert nur unwesentlich länger, die Daten auf der Festplatte zwischen zu speichern. Die Festplatte hat da wesentlich mehr Resourcen, sie ist einfach viel schneller und kann einen kontinuierlichen Datenstrom zum Brenner gewährleisten.
Also einfach die Option "Daten zwischenspeichern an, dann sollte es keinen Underrun mehr geben…den hatte ich auch mit meinen sauteuren Plextor-Brenner und Burn Proof schon…da lief dann einfach zuviel im Hintergrund (Downloads usw…)
Gruß INDY