Bund der Versicherten

Hallo,

wer kann mir Hintergründe über den Bund der Versicherten schreiben. Nach Sichtung eines Artikels im Wirtschaftsteil einer Tageszeitung habe ich deren Homepage besucht und den Eindruck gewonnen, daß alle Versicherungen vollkommen überteuert und unnötig seien, von den schwer vergleichbaren Renditeberechnungen zwischen Aktienanlage und Kapitallebensversicherung gar nicht erst zu sprechen.
War der Geschäftsführer dieses Bundes, Herr Mayer, früher nicht selber mal Versicherungsvermittler?

Gruß und Danke vorab,

Jochen

Genau,

der Bund der Versicherten besteht praktisch ausschließlich aus dem ehemaligen Versicherungsvermittler Mayer.

Max

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Hallo Maximilian,

War der Geschäftsführer dieses Bundes,
Herr Mayer, früher nicht selber mal
Versicherungsvermittler?

Genau,

der Bund der Versicherten besteht
praktisch ausschließlich aus dem
ehemaligen Versicherungsvermittler Mayer.

Und wenn Du jetzt noch zu Recht behauptest, der BdV würde Versicherungen vermitteln, versucht der BdV auch Dich mittels völlig schwachsinniger eMail zur Unterlassung zu bewegen. Wetten dass?! :wink:)

Gruß,
Holger

Na ja.

Mach nen Verein auf,mache alles schlecht, kassiere dafür Mitglieds-Beiträge, werde reich.

Mach ich später auch mal :smile:))

Was zieht besser als negative Äusserungen ?

Hallo Jochen,
Mayer war Vermittler bei der Allianz, stimmt. Ich selbst halte auch nicht viel von deren pauschalisierten Aussagen. Sicher gibt es schwarze Schafe, das sind aber schon die Ausnahmen.
Ich nehme mal an, daß es dem Mayer mittlerweile besser geht, als in seiner Vermittlerzeit…
Andreas

Eigene Information…
wäre auch hier das Beste.
Es ist immer wieder interessant, wie schnell die Meinungen aufgrund von Beiträgen halbinformierter, gutmeinender Kollegen gebildet werden (sollen).
Wäre Meyer nicht Starverkäufer mit Insider- Wissen bei der Allianz gewesen, hätte der Bund nicht annähernd die heutigen Erfolge zu verzeichnen.
Der BdV vermittelt keine Versicherungen, sondern ist über einen Gruppenvertrag Versicherungsnehmer. Das heißt, er bekommt auch keine Provisionen. Das haben Staatsanwaltschaft und Finanzämter bereits in großangelegten Untersuchungen festgestellt.
Oder was glaubt Ihr denn, wer mit die größte Lobby im Lande besitzt?
Die Vers.gesellschaften sind der erste Käufer (und damit Gläubiger des Staates) von Bundeswertpapieren und haben mit vielleicht 10-15% Aktienanteil im Portfolio
die max. möglichen 30% nicht annähernd ausgeschöpft.
Das heißt im Klartext, bei Gesetzes änderungen klopfen die schon mal mit dem Zaunpfahl, wo anders sollte sich denn der Staat auch neu verschulden?
Nicht umsonst halten die Gesellschaften sich solche Reserven offen.
Im übrigen kommen zur jährlichen Wissenschaftstagung die ersten Leute aus der Versicherungs- bzw. Rechtsbranche des Landes, auch des Auslandes sowie Vertreter der Bundesaufsicht.
Ebenso die viel gescholtenen Vorstände einiger Gesellschaften.
Und das alles bei einem Mann, der nur schnell reich werden will und überhaupt nur einen 1-Mann-Verein leitet!

Und obendrein noch Musterprozeß auf Musterprozeß gegen diese Konzerne führt.

Wenn es nicht so traurig wäre, was hier manchmal so an Unfug über die Bühne geht, könnte ich heute wieder vor Lachen nicht einschlafen…

Übrigens, für alle Interessierte:

BdV-Info - Paket unter:04193-99040

Selbst informieren, dann urteilen.

In diesen Sinne,

Gute Nacht.

Gunnar.

wer kann mir Hintergründe über den Bund
der Versicherten schreiben. Nach Sichtung
eines Artikels im Wirtschaftsteil einer
Tageszeitung habe ich deren Homepage
besucht und den Eindruck gewonnen, daß
alle Versicherungen vollkommen überteuert
und unnötig seien, von den schwer
vergleichbaren Renditeberechnungen
zwischen Aktienanlage und
Kapitallebensversicherung gar nicht erst
zu sprechen.
War der Geschäftsführer dieses Bundes,
Herr Mayer, früher nicht selber mal
Versicherungsvermittler?

Gruß und Danke vorab,

Jochen

Hallo Gunther,

niemand hat behauptet der BDV wäre belanglos. Seine Bedeutung sieht
man ja an der Beachtung seitens der sonstigen wichtigen Menschen
aus der Branche. Zudem hat er grade einen Auftrag für eine Studie erhalten,
die Standards für die KFZ-Haftpflicht in Europa prüfen soll. Ist mir, nachdem
wir grade den Markt dereguliert haben, etwas unverständlich. Die Studie
wird mit 1.x Millionen DM dotiert.
Der BDV ist sicher nicht bedeutungslos.
ABer aus wem ausser Herrn Meyer besteht er denn nun?

Max

wäre auch hier das Beste.
Es ist immer wieder interessant, wie
schnell die Meinungen aufgrund von
Beiträgen halbinformierter, gutmeinender
Kollegen gebildet werden (sollen).
Wäre Meyer nicht Starverkäufer mit
Insider- Wissen bei der Allianz gewesen,
hätte der Bund nicht annähernd die
heutigen Erfolge zu verzeichnen.
Der BdV vermittelt keine Versicherungen,
sondern ist über einen Gruppenvertrag
Versicherungsnehmer. Das heißt, er
bekommt auch keine Provisionen. Das haben
Staatsanwaltschaft und Finanzämter
bereits in großangelegten Untersuchungen
festgestellt.
Oder was glaubt Ihr denn, wer mit die
größte Lobby im Lande besitzt?
Die Vers.gesellschaften sind der erste
Käufer (und damit Gläubiger des Staates)
von Bundeswertpapieren und haben mit
vielleicht 10-15% Aktienanteil im
Portfolio
die max. möglichen 30% nicht annähernd
ausgeschöpft.
Das heißt im Klartext, bei Gesetzes
änderungen klopfen die schon mal mit dem
Zaunpfahl, wo anders sollte sich denn der
Staat auch neu verschulden?
Nicht umsonst halten die Gesellschaften
sich solche Reserven offen.
Im übrigen kommen zur jährlichen
Wissenschaftstagung die ersten Leute aus
der Versicherungs- bzw. Rechtsbranche des
Landes, auch des Auslandes sowie
Vertreter der Bundesaufsicht.
Ebenso die viel gescholtenen Vorstände
einiger Gesellschaften.
Und das alles bei einem Mann, der nur
schnell reich werden will und überhaupt
nur einen 1-Mann-Verein leitet!

Und obendrein noch Musterprozeß auf
Musterprozeß gegen diese Konzerne führt.

Wenn es nicht so traurig wäre, was hier
manchmal so an Unfug über die Bühne geht,
könnte ich heute wieder vor Lachen nicht
einschlafen…

Übrigens, für alle Interessierte:

BdV-Info - Paket unter:04193-99040

Selbst informieren, dann urteilen.

In diesen Sinne,

Gute Nacht.

Gunnar.

Lieber Gunnar,

Dein Artikel hört sich fast so an als wärest Du selber in der Geschäftsführung diese Bundes.
Nach meinen Informationen hat der Bund der Versicherten ca. 30.000 Mitglieder, die mit einem jährlichen Beitrag von DM 75,00 zur Kasse gebeten werden. Das macht, ohne die einmalige Aufnahmegbühr von DM 15,00 eine jährliche Beitragseinnahme von DM 2.250.000,00. Hinzu kommen dann, wie auch auf der Homepage dieses Bundes angegeben, nochmalige Bearbeitungs- und Inkassogebühren für abgeschlossene Versicherungen über die BDV-Gruppenversicherungsverträge. Aufgrund dieser Zahlen kann man doch annehmen, daß es dem Bund und deren Geschäftsführern nicht schlecht geht.

Du sprichst auch noch Erfolge des Bundes an, welche meinst Du denn?

Ich auf jeden Fall bin ein wenig mißtrauisch gegen einen Mann, der jahrelang selber die Produkte verkauft hat, die er jetzt überall schlecht redet und schreibt.

Und ich glaube auch nicht, daß Herr Meyer das alles aus reiner Menschenfreundlichkeit tut.

Gruß
Jochen

wäre auch hier das Beste.

Richtig. Möge sich jeder selbst auf http://www.bundderversicherten.de informieren.

Es ist immer wieder interessant, wie
schnell die Meinungen aufgrund von
Beiträgen halbinformierter, gutmeinender
Kollegen gebildet werden (sollen).
Wäre Meyer nicht Starverkäufer mit
Insider- Wissen bei der Allianz gewesen,
hätte der Bund nicht annähernd die
heutigen Erfolge zu verzeichnen.

Mmh, welche?

Der BdV vermittelt keine Versicherungen,

Er vermittelt an Versicherungsschutz interessierte Verbraucher an Anbieter von Versicherungsschutz und kassiert dafür auch noch Kohle. Und jetzt?

sondern ist über einen Gruppenvertrag
Versicherungsnehmer.

Macht nix.

Das heißt, er
bekommt auch keine Provisionen.

Wenn jemand Versicherungsnehmer ist, heißt das noch lange nicht, dass er keine Provisionen bekommt. Frag mal in die Runde der hier anwesenden Versicherungsnehmer, wieviel Provision da jedes Jahr in die eigene Tasche fließt.

Das haben
Staatsanwaltschaft und Finanzämter
bereits in großangelegten Untersuchungen
festgestellt.

These! Beweis?

Oder was glaubt Ihr denn, wer mit die
größte Lobby im Lande besitzt?

Wer denn?

Die Vers.gesellschaften sind der erste
Käufer (und damit Gläubiger des Staates)
von Bundeswertpapieren und haben mit
vielleicht 10-15% Aktienanteil im
Portfolio
die max. möglichen 30% nicht annähernd
ausgeschöpft.

Und?

Das heißt im Klartext, bei Gesetzes
änderungen klopfen die schon mal mit dem
Zaunpfahl, wo anders sollte sich denn der
Staat auch neu verschulden?
Nicht umsonst halten die Gesellschaften
sich solche Reserven offen.

These! Beweis?

[…]
Und obendrein noch Musterprozeß auf
Musterprozeß gegen diese Konzerne führt.

Wer’s braucht. :wink:

Wenn es nicht so traurig wäre, was hier
manchmal so an Unfug über die Bühne geht,
könnte ich heute wieder vor Lachen nicht
einschlafen…

Du Ärmster. Wenn ich Zeit habe, bedauere ich Dich mal.

Selbst informieren, dann urteilen.

Genau.

Gruß,
Holger


Holger Schröder, Berlin
Klick’n’Go: http://user.berlin.de/~holger.schroeder

liebe geteilte Gemeinde,

bin leider nicht im Vorstand, nur seit einigen Jahren Mitglied, eben ein informierter Ossi.

Habe eigentlich schnell festgestellt, daß es kaum einen Versicherer bundesweit gibt, welcher die Gruppenversicherungstarife offiziell unterbietet.
Angeblich könnte ein Victoria-Vertreter dieses (warum tut er’s nicht von alleine - wäre dann ja konkurrenzlos…), auf alle Fälle wäre es am ehesten einem Makler möglich. Nur beide würden einen so hohen Provisionsverzicht sicher nur dann in Kauf nehmen, wenn ich insgesamt ein Big Bag dort hätte bzw. abschließen würde.

Und dazu gehören wiederum die unsinnigen Kapitalen oder Privatrenten, schon rein rechnerisch logisch. Insgesamt würde ich schon mittelfristig wegen der daraus resultierenden niedrigverzinsten Altersvorsorge starke finanzielle Nachteile erleiden.

Der BdV kann wohl über Geldmangel nicht klagen, ist auch ganz gut so. Er ist teilweise vom Finanzamt als gemeinnütziger Verein anerkannt. Teilweise, weil er kostenlose telef. Fachberatung an die Mitglieder gibt, und diese daraus wirtschaftl. Nutzen ziehen.
Die Tochter GmbH arbeitet als Non Profit - Firma und verwaltet die Gruppenversicherungen. Die Bücher sind übrigens kein Geheimnis, ein Wirtschaftsprüfer ist gerade beauftragt, für 1998 und 1999 die Zahlen vorzulegen.
Ist eigentlich mehr als verständlich, daß Meyer sich gerade in dieser Hinsicht absolut keine Patzer erlauben kann, denn die ganze Branche wartet darauf.
Die größten Erfolge sehe ich in den vielen gewonnenen oder teilgewonnenen Prozessen (einiges läuft noch) und in der Aufklärung der Verbraucher schlechthin.
Darin ging es vor allem um mehr Transparenz in den Verträgen, bessere Rückkaufwerte, Beteiligung an den hunderten Mrd. stiller Reserven, etc.
Das ging m.W. damals los mit dem Urteil um den „legalen Betrug“ und einer Klage gegen einen großen Konzern, welcher die stillen Reserven einer eigens gegründeten Tochterfirma überschreiben wollte und damit die Versicherten praktisch endgültig enteignet hätte.

Ein Branchenvertreter sagte einmal zu einem Journalisten: „Der BdV kostet uns Milliarden.“
Das sind aber Milliarden, welche den Versicherungsnehmern zugute kommen.

Demnächst wird eine Regierungskommission zur Reform des Versicherungsrechts unter Mitarbeit des BdV arbeiten.
Wenn ein an sich in seiner Kritik radikaler Verein, welcher mit dieser an den Grundfesten eines der mächtigsten Wirtschaftszweige rüttelt - es so weit gebracht hat, ist man geneigt, wieder an die Demokratie glauben.
Übrigens kann ein Verein, welcher umfangreiche Lobbyarbeit für die Verbraucher betreibt, gleichzeitig Musterprozesse en gros führt, Analysen erstellt etc., etc. kaum von einem Mann allein geführt werden. Sicher kann er die herausragende Persönlichkeit sein. Aber die „Prominenz“ aus Recht und Wirtschaftswissenschaft, allein der wissenschaftl. Beirat des BdV ist bemerkenswert, wird sich auch von einem Meyer nicht als Marionette führen lassen
(Es sei denn, die Allianz steckt in Wirklichkeit noch immer hinter Meyer und hat eine Legende aufgebaut, um irgendwann zum großen Gegenschlag auszuholen).

Wenn jemand im Laufe seines Lebens die Seite wechselt, weil er andere Erkenntnisse zieht, so ist das für mich die einzig vernünftige und ehrliche Konsequenz. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.
Warum aber gibt es z.B. immer mehr Versicherungsvertreter, die eine Kapitalversicherung als unsinnig bezeichnen? Obwohl sie diese jahrelang verkauft haben? Nun sollen die Rentenversicherungen als Lösung herhalten, zumal sie nachweislich bei vielen Gesellschaften weniger Rendite bringen, als die Kapitalen! Das Gegenteil sollte der Fall sein, wo es doch kein Risiko abzusichern gilt.

Was sagen diese Kollegen, wenn bei uns auch bald französische Verhältnisse herrschen?

Apropo: Warum verkauft eigentlich die Allianz, welche in Frankreich am Markt stark präsent ist, dort keine einzige Kapitallebensversicherung mehr? Weil bereits über 95% der Franzosen die Geldanlage von der Versicherung trennen, was dort früher durchaus nicht üblich war.

Bei uns betrachten die Versicherer die von den Kunden gezahlten Prämien als Umsatz und sind ab sofort niemandem mehr rechenschaftspflichtig.
Jeder, der in eine Aktie eines großen Versicherungsunternehmens vor 30 Jahren seine Rente investiert hat, hat heute 4 bis 5 mal mehr Geld raus. Da darf ich doch wohl über einen kleinen Kursrutsch lächeln.
Das heißt nichts anderes, als daß die Aktionäre von den hohen stillen Reserven profitierten, weniger die Versicherten.

Interessant: Daß die stillen Reserven Einfluß auf die Höhe der Aktienkurse haben, hat in diesem Zusammenhang mal der Herr Gerlach abgestritten, wurde aber fachlich sehr schnell widerlegt.
Kein Wunder, der sich in den 70er Jahren noch als Verbraucherschützer NR 1 in Deutschland bezeichnende … (wie soll ich ihn heute nennen?) ist mittlerweile gut honorierter Berater bei der DVAG, oder war es eine andere seriöse Vertriebsgruppe?

Zu den Zuständen in Deutschland fällt mir nur noch der Ausspruch eines bekannten amerikanischen Finanzmenschen (Name habe ich vergessen) ein:
„Die Deutschen sind Weltmeister, wenn es um das Sparen geht. Aber wenn es um die Geldanlage geht, sind sie die dümmsten.“

Hoffe, es hat sich niemand in den Schlaf gelesen.

Gute Nacht allerseits,

Gunnar.

PS für Holger im anderen Artikel:

Es gibt eine gewisse Reputation, wenn man die erreicht hat, schaut die ganze Branche auf den Verein.
Der BdV kann es sich kaum leisten, irgendwelche Behauptungen (Thesen?) aufzustellen, die von der interessierten Öffentlichkeit sofort hinterfragt werden können, ohne daß sie wahr sind.
Denk einfach mal drüber nach.

Gute Nacht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Habe eigentlich schnell festgestellt, daß
es kaum einen Versicherer bundesweit
gibt, welcher die
Gruppenversicherungstarife offiziell
unterbietet.

„Kaum“ bedeutet nicht, dass es keinen gibt. Für einen Verein, der sich „Bund der Versicherten“ nennt, ist dies m.E. etwas wenig, zumal es ein Leichtes ist, günstigere Versicherungen mit verbraucherfreundlicheren Bedingungen zu finden, als der BdV sie abgeschlossen hat.

Angeblich könnte ein Victoria-Vertreter
dieses (warum tut er’s nicht von alleine

  • wäre dann ja konkurrenzlos…), auf
    alle Fälle wäre es am ehesten einem
    Makler möglich.

Es ist jedem halbwegs des Lesens mächtigen Verbraucher möglich, günstigere Versicherungen als die vom BdV abgeschlossenen Gruppenversicherungen zu finden - und dies ohne, separate Gebühren abzudrücken.

Nur beide würden einen so
hohen Provisionsverzicht sicher nur dann
in Kauf nehmen, wenn ich insgesamt ein
Big Bag dort hätte bzw. abschließen
würde.

Nix „Verzicht“!

Wenn der Vermittler einer ohnehin günstigeren Versicherung als sie der BdV für seine beitragszahlenden Mitglieder abgeschlossen hat für die Vermittlung zusätzliche Beträge erhalten würde - so wie es beim BdV der Fall ist (jährlich zu zahlender Beitrag), würde er sich dumm und dümmer verdienen und wäre der vom BdV sofort angegriffene Buhmann.

Und dazu gehören wiederum die unsinnigen
Kapitalen oder Privatrenten, schon rein
rechnerisch logisch.

Nö! Unsinn! Und das weißt Du, weil Du es oben selbst schreibst.

Der BdV kann wohl über Geldmangel nicht
klagen, ist auch ganz gut so.

ROTFL

Du findest es also besonders erotisch, dass Dein Beitrag u.a. dafür verwendet wird, eine teure Studie in Auftrag zu geben, mit der nachgewiesen werden sollte, dass der „durchschnittliche Verbraucher“ nicht Lesen kann? Gibt’s da noch mehr Mitglieder, die so denken? Interessante Mitgliederstruktur!

Er ist
teilweise vom Finanzamt als
gemeinnütziger Verein anerkannt.

„Teilweise“. Super!

Die sogenannte „gemeinnützige Anerkennung“ hat nur einen einzigen Hintergrund - den steuerlichen! Solch’ Vereine wie der BdV verwenden dieses Kapitel des Steuerrechts halt sehr gern als Verkaufsargument, um beitragszahlende Mitglieder zu finden. Naja, wer’s braucht.

Teilweise, weil er kostenlose telef.
Fachberatung an die Mitglieder gibt, und
diese daraus wirtschaftl. Nutzen ziehen.

Aha.

Die Tochter GmbH arbeitet als Non Profit

  • Firma und verwaltet die
    Gruppenversicherungen.

Soso.

Die Bücher sind
übrigens kein Geheimnis, ein
Wirtschaftsprüfer ist gerade beauftragt,
für 1998 und 1999 die Zahlen vorzulegen.

„Peanuts“. „Schneider“. „Holzmann“. :wink:

Ist eigentlich mehr als verständlich, daß
Meyer sich gerade in dieser Hinsicht
absolut keine Patzer erlauben kann, denn
die ganze Branche wartet darauf.

Woher nimmst Du denn diese Hoffnung?

Die größten Erfolge sehe ich in den
vielen gewonnenen oder teilgewonnenen
Prozessen (einiges läuft noch) und in der
Aufklärung der Verbraucher schlechthin.

Bietet denn der BdV inzwischen auch Lesekurse an?

Darin ging es vor allem um mehr
Transparenz in den Verträgen,

Ergebnis?

bessere
Rückkaufwerte,

Ergebnis?

Beteiligung an den
hunderten Mrd. stiller Reserven,

Ergebnis?

etc.

Welche? Ergebnis?

Das ging m.W. damals los mit dem Urteil
um den „legalen Betrug“

Mmh, Du findest es also besonders berauschend, dass da jemand auf Deine und die Kosten der anderen Mitglieder dieses Vereins vor Gericht erstreitet, ein Produkt nach eigenen Vorstellungen bezeichnen zu dürfen? Gibt’s denn seitdem keine KLV, RV mehr? Warum nicht?

Ein Branchenvertreter sagte einmal zu
einem Journalisten: „Der BdV kostet uns
Milliarden.“
Das sind aber Milliarden, welche den
Versicherungsnehmern zugute kommen.

Wo? Wie? Wann?

Wenn ein an sich in seiner Kritik
radikaler Verein, welcher mit dieser an
den Grundfesten eines der mächtigsten
Wirtschaftszweige rüttelt - es so weit
gebracht hat, ist man geneigt, wieder an
die Demokratie glauben.

„Glauben“ tun auch die Astrologen.

[…]
Wenn jemand im Laufe seines Lebens die
Seite wechselt, weil er andere
Erkenntnisse zieht, so ist das für mich
die einzig vernünftige und ehrliche
Konsequenz. Nur wer sich ändert, bleibt
sich treu.

Ack.

Warum aber gibt es z.B. immer mehr
Versicherungsvertreter, die eine
Kapitalversicherung als unsinnig
bezeichnen?

Weil sie Recht haben?

Obwohl sie diese jahrelang
verkauft haben?

Weil sie Deine zwei Sätze zuvor stehende Meinung teilen?

Nun sollen die
Rentenversicherungen als Lösung
herhalten, zumal sie nachweislich bei
vielen Gesellschaften weniger Rendite
bringen, als die Kapitalen!

Aha.

Das Gegenteil
sollte der Fall sein, wo es doch kein
Risiko abzusichern gilt.

Grob falsch.

[…]
„Die Deutschen sind Weltmeister, wenn es
um das Sparen geht. Aber wenn es um die
Geldanlage geht, sind sie die dümmsten.“

Mmh, die Angaben zu den Vermögenswerten zeigen mir was anders.

PS für Holger im anderen Artikel:

Es gibt eine gewisse Reputation, wenn man
die erreicht hat, schaut die ganze
Branche auf den Verein.

These! Beweis?

Der BdV kann es sich kaum leisten,
irgendwelche Behauptungen (Thesen?)
aufzustellen, die von der interessierten
Öffentlichkeit sofort hinterfragt werden
können, ohne daß sie wahr sind.

Ich habe sie „hinterfragt“. Und? Keine Antworten. Du weichst also aus?

Denk einfach mal drüber nach.

Soeben getan. Ergebnis: Weiterhin nur Thesen! Keine Beweise. Grund? Gibt’s keine? Interessant!

Gruß,
Holger


Holger Schröder, Berlin
Klick’n’Go: http://user.berlin.de/~holger.schroeder

Hallo,
ich habe gehört as er bei der Allianz war und dort geflogen ist, was schwer ist dort rauszufliegen da sie sehr gut mit Ihren Mitarbeitern umgeht.Also versucht er es jetzt als Rächer der Enterbten.Dies habe ich gehört und kann es nicht bestätigen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aha, Soso, Ack … und Tschüss!
Guten Abend,

vielen Dank für Deine produktive Antwort.
Nichts liegt mir ferner, als Dir zu nahe zu treten. Aber ich kann persönlich mit Antworten wie „Aha“, „Soso“, „Ack“ usw. leider nichts anfangen.
Auch kann ich Deiner Gegenargumentation bzw. Deinem Herangehen dbzgl. leider selten folgen.

2 Beispiele:

>> Der BdV kann es sich kaum leisten,
>> irgendwelche Behauptungen (Thesen?)
>>aufzustellen, die von der interessierten
>>Öffentlichkeit sofort hinterfragt werden
>>können, ohne daß sie wahr sind.

> Ich habe sie „hinterfragt“. Und? Keine Antworten. Du weichst also aus?

Jeder Interesssierte, auch Du, kann genügend öffentlich zugängliche Quellen nutzen. Hast Du nicht selbst die www.Seite vom BdV empfohlen? Wo liegt also Dein Problem?
Im Verständnis der Dinge sicher nicht und einen Buttler, der Dir sämtliche Quellen auflistet bzw. nachrecherchiert, wirst Du nicht bezahlen wollen.
Oder ist es so schwer, unabhängige Quellen zu finden, die das Gesagte beweisen? Dann nimm einfach die „subjektive“ Hilfe des BdV an, um auch Dir zusagende, objektive Quellen zu finden.
Eine BdV-Info von der FAZ zu unterscheiden, dürfte ein Leichtes sein.

>>Die Deutschen sind Weltmeister, wenn es
>>um das Sparen geht. Aber wenn es um die
>> Geldanlage geht, sind sie die dümmsten.

>Mmh, die Angaben zu den Vermögenswerten zeigen mir was anders.

Hier geht es nicht um die Masse, sondern um die Klasse, also die Struktur der Spareinlagen. Deutschland steht beim Investmentsparen an einer der letzten Stellen in Europa. Sparbuch und Lebensversicherungen dominieren. - Verlange bitte keine Beweise, hole sie Dir selbst.

…UNDSOWEITER; UNDSOFORT…

Auch verlangst Du an mind. 4 Stellen Ergebnisse. Hole sie bitte einfach auf der von Dir empfohlenen BdV-Seite selbst, und frage die Quellen für eine Bestätigung ab: Focus, Handelsblatt, Süddeutsche, was Dein Herz begehrt.
Alles Blätter, welche trotz ihrer angebl. Unabhängigkeit zumindest nicht ganz unabhängig von den Einnahmen aus den Werbeaufträgen der Branche sind- und trotzdem! (ja, ich weiß - These…)

Jeden gesagten Satz nach Beweisen zu hinterfragen, macht eine Diskussion unmöglich. Außerdem ist es bei Leuten, welche sich nur annähernd in der Branche auskennen, völlig überflüssig. Die wissen ziemlich genau, was unwahr sein könnte.
Dieses schließt gegensätzliche Meinungen über die Bewertungen dazu keinesfalls aus.

Hiermit beende ich meinerseits diesen leider etwas unproduktiven Disput.
Tut mir echt leid, wenn man in solch wesentlichen Dingen (zumindest aber in der Vorgehensweise) nicht annähernd auf einen Nenner kommen kann.
Tut mir ebenfalls leid, mich überhaupt auf ein Geplänkel eingelassen zu haben, das entspricht wohl nicht dem allgem. Anliegen hier.

Versuche mal Dein letztes Wort an der Vorgabe Deiner eigenen Homepage

„Wenn die Winde der Veränderung wehen…“
auszurichten.

Dann auf ein anderes mal, aber garantiert nicht bis zum nächsten Thesafilm.

Gruss Gunnar.

PS: Da Du ja eine auf den ersten Blick anspruchsvolle Homepage im Sinne des Verbraucherschutzes anzubieten hast (meine ich durchaus ernst), wäre eigentlich nichts naheliegender, als einen offenen Disput mit dem BdV zu beginnen.
Immerhin hast Du gute Argument, eine rationale Vorgehensweise in der (Gegen) Argumentation, kannst scharf hinterfragen und hast sicher keine Angst vor einer produktiven Konfrontation.

Beim BdV rennst Du sicher offene Türen ein! Also zieht mal beide an einem Strang im Sinne unserer Verbraucher!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Gunther,

vielen Dank für Deine produktive Antwort.

Dafür sind wir doch da. :wink:

Nichts liegt mir ferner, als Dir zu nahe
zu treten. Aber ich kann persönlich mit
Antworten wie „Aha“, „Soso“, „Ack“ usw.
leider nichts anfangen.

„Aha“ steht für „Aha“, „Soso“ steht für „Soso“ und „Ack“ steht für „Zustimmung“.

Auch kann ich Deiner Gegenargumentation
bzw. Deinem Herangehen dbzgl. leider
selten folgen.

Mmh.

2 Beispiele:

>> Der BdV kann es sich kaum
leisten,
>> irgendwelche Behauptungen
(Thesen?)
>>aufzustellen, die von der
interessierten
>>Öffentlichkeit sofort hinterfragt
werden
>>können, ohne daß sie wahr sind.

> Ich habe sie „hinterfragt“. Und?
Keine Antworten. Du weichst also aus?

Jeder Interesssierte, auch Du, kann
genügend öffentlich zugängliche Quellen
nutzen. Hast Du nicht selbst die
www.Seite vom BdV empfohlen? Wo liegt
also Dein Problem?

Ich hab’ kein Problem. Mir geht es gut. Du hast Behauptungen aufgestellt, zu denen Du bislang keine Beweise liefern konntest. Du hast also bislang nicht verstanden, wie man eine offene Diskussion führt.

Im Verständnis der Dinge sicher nicht und
einen Buttler, der Dir sämtliche Quellen
auflistet bzw. nachrecherchiert, wirst Du
nicht bezahlen wollen.

… und auch nicht müssen, denn nicht ich, sondern Du hast Behauptungen aufgestellt, bzgl. derer ein sachlicher Beweis zu führen ist.

Oder ist es so schwer, unabhängige
Quellen zu finden, die das Gesagte
beweisen?

Ausrede!

Dann nimm einfach die
„subjektive“ Hilfe des BdV an, um auch
Dir zusagende, objektive Quellen zu
finden.

Nö. _Du_ hast die Behauptungen aufgestellt, nicht ich.

Eine BdV-Info von der FAZ zu
unterscheiden, dürfte ein Leichtes sein.

Yupp. Es ist aber nicht meine Aufgabe, Deine Behauptungen, die ich z.T. berechtigterweise anzweifele, auch noch zu beweisen.

>>Die Deutschen sind Weltmeister,
wenn es
>>um das Sparen geht. Aber wenn es
um die
>> Geldanlage geht, sind sie die
dümmsten.

>Mmh, die Angaben zu den
Vermögenswerten zeigen mir was anders.

Hier geht es nicht um die Masse, sondern
um die Klasse, also die Struktur der
Spareinlagen. Deutschland steht beim
Investmentsparen an einer der letzten
Stellen in Europa.

Sparbuch und
Lebensversicherungen dominieren. -
Verlange bitte keine Beweise, hole sie
Dir selbst.

Nö.

…UNDSOWEITER; UNDSOFORT…

Wer? Wie? Was?

Auch verlangst Du an mind. 4 Stellen
Ergebnisse. Hole sie bitte einfach auf
der von Dir empfohlenen BdV-Seite selbst,
und frage die Quellen für eine
Bestätigung ab: Focus, Handelsblatt,
Süddeutsche, was Dein Herz begehrt.

Dort steht gestern nix von „Der BdV hat Recht.“. Auch finde ich in der gestrigen Ausgabe nix von „Gunther Hagemeister hatte gestern in w-w-w Recht.“

Alles Blätter, welche trotz ihrer angebl.
Unabhängigkeit zumindest nicht ganz
unabhängig von den Einnahmen aus den
Werbeaufträgen der Branche sind- und
trotzdem! (ja, ich weiß - These…)

Ja, was?

Jeden gesagten Satz nach Beweisen zu
hinterfragen, macht eine Diskussion
unmöglich.

Nö! Dort fängt Diskussion an, der Du Dich besonders interessanterweise zu entziehen versuchst.

Außerdem ist es bei Leuten,
welche sich nur annähernd in der Branche
auskennen, völlig überflüssig.

Was?

Die wissen
ziemlich genau, was unwahr sein könnte.

Aha. „Peanuts“, „Schneider“, „Holzmann“, „CDU“ …

Dieses schließt gegensätzliche Meinungen
über die Bewertungen dazu keinesfalls
aus.

Hiermit beende ich meinerseits diesen
leider etwas unproduktiven Disput.

Ich kann nix dafür, wenn Du nicht in der Lage bist, Beweise für Deine hohlen Thesen vorzutragen.

Tut mir echt leid, wenn man in solch
wesentlichen Dingen (zumindest aber in
der Vorgehensweise) nicht annähernd auf
einen Nenner kommen kann.

Es ist normal, dass jemand, der vor dem Ende seiner Argumentationsfähigkeit steht, zu polemisieren beginnt.

Versuche mal Dein letztes Wort an der
Vorgabe Deiner eigenen Homepage

„Wenn die Winde der Veränderung wehen…“
auszurichten.

Du hast also _den_ Sinn auch nicht verstanden?

Gruß,
Holger


Holger Schröder, Berlin
Klick’n’Go:
http://user.berlin.de/~holger.schroeder