Bundeswehr im Inland?

Jo, beispielsweise in Seattle 2000 und Miami 200x

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Hallo Dennis,
alle Militärs sind zur Machterhaltung der jeweiligen Regierg
gedacht: nach aussen und nach innen.

Damit man weiter verfilzen kann: http://www.de.indymedia.org/2004/03/76959.shtml
Aber keine Angst. In Sachsen sieht der Filz nur schwarz aus, die Farbe spielt keine Rolle, wenn es ums Geld geht.
So drastisch war das noch nichtmal zu Ostzeiten.

Gruß
Frank

Hi,

Dafür das Leben von x00 Unschuldigen opfern? Wohl kaum.

Klar, einfach ist es nicht.
Wenn aber ein Flugzeug, das eindeutig entführt wurde, seine Flugroute so ändert, dass es über eine Millionenmetropole fliegt, kann man getrost davon ausgehen, dass es zu einem größeren Unfall kommt.
Auf die schnelle wäre mir kein Fall bekannt, bei dem das nicht zugetroffen wäre. Mal Rust mit seiner Cessna ausgenommen :smile:

Gruß
Frank

Moin,

Wenn aber ein Flugzeug, das eindeutig entführt wurde, seine
Flugroute so ändert, dass es über eine Millionenmetropole
fliegt, kann man getrost davon ausgehen, dass es zu einem
größeren Unfall kommt.

auch ein entführtes Flugzeug muß irgendwo landen und wenn nicht gerade der indishe Ozean als Landebahn herhalten muß, ist die Chance, daß es über bewohntes Gebiet fliegen muß, sehr groß. Die Flughäfen in bzw. die Anflugstrecken nach Düsseldorf, Berlin oder Frankfurt liegen praktisch (in Flugzeit gerechnet) in/über der Innenstadt.

Gruß,
Christian

Moinmoin,

war bissl anders von mir gemeint, hab mich ungeschickt ausgedrückt.
Bei vielen Flugzeugentführungen geben die entführer oft ihre Forderungen bekannt/kommunizieren wenigstens/beantragen „Landeerlaubnis“/geben Zielflughafen bekannt o.ä. Aber gerade heute, wo man sehr wahrscheinlich auf Terrorismus tippen kann, sind die Fluggäste eh verloren. Und selbst wenn der Flieger nur 200m vor dem WTC abgeschossen worden wäre, hätte es sicherlich weniger Tote gegeben.
Klar, ist immer Ermessensfrage.

Gruß
Frank

.

da gebe ich Dir zwar Recht…
Hallo Frank

So drastisch war das noch nichtmal zu Ostzeiten.

…doch hatten die das ja auch nicht nötig: in dem damligren System war die Bestechung unnötig: es wurde halt für die Minister enteignet und gebaut.
In einer Monarchie, einer Diktatur und einer kommunistischen (?) Regierungsform braucht man Politiker nicht zu bestechen. Die nehmen.

Grüße
Raimund

Hallo Frank

So drastisch war das noch nichtmal zu Ostzeiten.

…doch hatten die das ja auch nicht nötig: in dem damligren
System war die Bestechung unnötig: es wurde halt für die
Minister enteignet und gebaut.
In einer Monarchie, einer Diktatur und einer kommunistischen
(?) Regierungsform braucht man Politiker nicht zu bestechen.
Die nehmen.

Ich frage mich nur immer, wieso ihr „kommunistisch“ mit Staat gleichsetzt.
Nochmal fett für dich: eine DDR war nicht „kommunistisch“! Das war eine kleine sozialistische Nationalstaatsdiktatur, die einer natürlichen Entwicklung vorausgreifen wollte.

Gruß
Frank

Hi!

ich erinnere mich daran, wie damals die Sowjetunion ein
koreanisches Flugzeug abgeschossen hat, daß den sowj. Luftraum
verletzt hatte. Das kam irgendwie nicht so gut an. Ich kann
mir nicht vorstellen, daß es Riesenbegeisterung auslösen
würde, wenn man jedes Flugzeug abschösse, daß die geplante
Flugroute verläßt. Auch bzw. gerade wenn es sich um ein
bekanntermaßen entführtes Flugzeug handelt, kann es vorkommen,
daß sich ein Pilot einfach mal so verfliegt.

Ich finde, man sollte sich so einem Thema praktisch nähern: Ab
welchem Zeitpunkt hätte man eines der 9/11-Flugzeuge
abschießen dürfen? Ab dem Zeitpunkt, als es die Flugroute
verließ? Als bekannt wurde, daß es entführt worden war? Ab dem
Zeitpunkt, zu dem es sich einem sensiblen Ziel nähert? Und was
ist ein sensibles Ziel? World Trade Center? Ein Hochhaus über
x Metern Höhe? Ein Fußballstadion? Eine Metrostation? Und wie
nah muß das Flugzeug diesem Ziel sein? 100 Kilometer, 10
Kilometer, 1 Kilometer?

Dafür gibt es vorgefertigte Szenarien.
Wenn ein Flugzeug seine Flugroute verlässt, wird es von der Flugsicherung sofort darauf aufmerksam gemacht. Die Flugsicherung ruft das Flugzeug mehrmals an und will es auf korrekten Kurs und Höhe zurückführen.
Reagiert das Flugzeug nicht, wird eine Alarmrotte (das sind zwei bis vier Jagdmaschinen) dem Flugzeug hinterhergeschickt. Der Rottenführer versucht, auf kurze Distanz Funkverbindung herzustellen. Gleichzeitig wird er das Zielobjekt auf mögliche Schäden untersuchen, die zu einem Abweichen von Flughöhe und -kurs geführt haben könnten.
Gibt es noch immer keine Reaktion, versucht der Kampfpilot optischen Kontakt mit den Piloten im Cockpit herzustellen. Dazu setzt er sich seitlich neben die Maschine in Cockpithöhe. Üblich sind Handzeichen oder Blinklichter.
Gibt es noch immer keine Reaktion, setzt sich der Kampfjet direkt vor die Maschine. Der Luftstrom vom Kampfjet wird das nachfolgende Flugzeug mächtig durchrütteln und wirklich jeden wecken.
Bringt auch dies nichts, gibt es den berühmten „Schuss vor den Bug“, d.h. der Kampfjet feuert eine Salve aus den Bordkanonen, die mit Leuchtspur vor dem Cockpit entlang zischen. Spätestens jetzt sollte den Leuten im anderen Flugzeug klar sein, dass sie verdammt hoch pokern.
Erst jetzt, nach all diesen Versuchen, Kontakt aufzunehmen, müsste der mögliche Abschuss einer vermutlich entführten Maschine ins Auge gefasst werden.

Auch bei Totalausfall aller Kommunikationssysteme hat ein Pilot verschiedene Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen. Er kann einem begleitenden Kampfjet Hand- oder Lichtzeichen geben, er kann zum Zeichen einer Notlandung während des Fluges das Fahrwerk ausfahren, und er kann „wackeln“, d.h. kurz mit den Tragflächen nach oben und unten gegen.

Die von dir gezeichnete Option, Flugezuge bei Abweichungen von der vorgeschriebenen Route sofort aus dem Himmel zu ballern, findet so nicht statt. Ein bisschen komplizierter ist es schon!

Grüße
Heinrich

Die von dir gezeichnete Option, Flugezuge bei Abweichungen von
der vorgeschriebenen Route sofort aus dem Himmel zu ballern,
findet so nicht statt. Ein bisschen komplizierter ist es
schon!

Danke für den Hinweis. Ich war u.a. neun Monate bei der militärischen Luftüberwachung. Szenarien gab es da auch viele, nur gebracht haben sie nicht allzuviel. Aus verschiedenen Gründen wird auch das von Dir skizzierte Szenario nicht so sicher funktionieren, als daß man sich darauf verlassen sollte. U.a. weil ein Verkehrsflugzeug noch mit Geschwindigkeit sicher manövrieren kann, bei der ein handelsübliches Kampfflugzeug vom Himmel fällt. Aber das ist nur einer von etlichen Gründen.

Gruß,
Christian

Die von dir gezeichnete Option, Flugezuge bei Abweichungen von
der vorgeschriebenen Route sofort aus dem Himmel zu ballern,
findet so nicht statt. Ein bisschen komplizierter ist es
schon!

Danke für den Hinweis. Ich war u.a. neun Monate bei der
militärischen Luftüberwachung. Szenarien gab es da auch viele,
nur gebracht haben sie nicht allzuviel. Aus verschiedenen
Gründen wird auch das von Dir skizzierte Szenario nicht so
sicher funktionieren, als daß man sich darauf verlassen
sollte. U.a. weil ein Verkehrsflugzeug noch mit
Geschwindigkeit sicher manövrieren kann, bei der ein
handelsübliches Kampfflugzeug vom Himmel fällt. Aber das ist
nur einer von etlichen Gründen.

Eine SU oder ein Harrier können locker mit Geschwindigkeiten in der Luft bleiben, bei dem ein handelsüblicher Jet vom Himmel fällt, nämlich 0km/h.
Selbst eine MIG 25 (Schwenkflügler) kann sehr langsam fliegen.

Gruß
Frank

Eine SU oder ein Harrier können locker mit Geschwindigkeiten
in der Luft bleiben, bei dem ein handelsüblicher Jet vom
Himmel fällt, nämlich 0km/h.
Selbst eine MIG 25 (Schwenkflügler) kann sehr langsam fliegen.

Die Anzahl der Harrier, Suchoj und MiGs, die von der Deutschen Luftwaffe betrieben werden, ist m.W. relativ gering, wenn man mal die paar verbliebenen MiG 29 außer acht läßt. Die Landegeschwindigkeit eines Kampflugzeugs ist regelmäßig um rd. 100 km/h geringer als die eines normalgroßen Verkehrsflugeuges und da haben wir noch nicht über Stabilität gesprochen.

Gruß,
Christian

sagen wir mal so…
hallo Frank,
… das, was Du unter kommunistisch verstehst, ist das Idealbild. Eine Idol. Und Idol bedeutet im Sinne des Wortes: nie erreichbar.
Also werden diese Staaten, die vorgeben nach Marx zu leben als kommunistisch, sozialistisch bezeichnet.
Es gab noch nie und wird auch nie einen kommunistischen Staat geben.
Es ist fast immer ein Staatsmonopolkapitalismus (Stamoka), nichts weiter.
Ein 100 % kommunistisches Regierungssystem ist gut für die Träume Jugendlicher. *g* Nie erreichbar. Oder genauer: 14 Tage und dann hat die Gier des menschen mehr zu geltren und mehr zu haben als der Nachbar das System schon wieder geändert.
Ein Gemeinwesen nach kommunistischer Qualität gab es: die Buschmänner der Kalahari (kein Witz!). Hier gehört alles allen. Jeder ist gleich viel wert.
Grüße
Raimund

hallo Frank,
… das, was Du unter kommunistisch verstehst, ist das
Idealbild. Eine Idol. Und Idol bedeutet im Sinne des Wortes:
nie erreichbar.

Nein, wir reden hier über restlos verschiedene Dinge, weil du keine Ahnung von der Theorie hast.

Also werden diese Staaten, die vorgeben nach Marx zu leben als
kommunistisch, sozialistisch bezeichnet.

Hat mit dem aber nix zu tun. Im Gegenteil hat Marx Sozialismus als Utopie herausgearbeitet.

Es gab noch nie und wird auch nie einen kommunistischen Staat
geben.

Logisch. Erstens ist „Kommunismus“ keine Gesellschaftsform, zweitens ist das, was damit assoziiert wird kein Staat mehr.oblem - nämlich dass wir weg müssen vom Staat.

Es ist fast immer ein Staatsmonopolkapitalismus (Stamoka),
nichts weiter.

Stamokap ist wieder was anderes.

Ein 100 % kommunistisches Regierungssystem ist gut für die
Träume Jugendlicher. *g* Nie erreichbar. Oder genauer: 14 Tage
und dann hat die Gier des menschen mehr zu geltren und mehr zu
haben als der Nachbar das System schon wieder geändert.

Witziger Weise ist es eigentlich umgekehrt. Dieser Kapitalismus schafft ja das Privateigentum ab, nicht nur das an PM. Es ist absoluter Humbug, dass es da kein PE gibt. Um PE gehts doch überhauptnicht. Ich frage mich ernstlich, wer diesen Blödsinn dauernd erzählt.

Ein Gemeinwesen nach kommunistischer Qualität gab es: die
Buschmänner der Kalahari (kein Witz!). Hier gehört alles
allen. Jeder ist gleich viel wert.

Selbst das hat nix mit Komm. zu tun.
Dazu kommt, das man das nicht zwangseinführen kann. Die tatsächliche Entwicklung geht aber dahin.

Gruß
Frank

Aus verschiedenen
Gründen wird auch das von Dir skizzierte Szenario nicht so
sicher funktionieren, als daß man sich darauf verlassen
sollte. U.a. weil ein Verkehrsflugzeug noch mit
Geschwindigkeit sicher manövrieren kann, bei der ein
handelsübliches Kampfflugzeug vom Himmel fällt.

Bei vier Kampfflugzeugen ließe sich problemlos ein rollierendes System einrichten. So einfach machen wir uns das hier nicht.

Aber das ist
nur einer von etlichen Gründen.

Dann nenn sie doch.

Grüße
Heinrich
(der noch immer dagegen ist, Passagierflugzeuge ohne mehrfache Rückversicherung vom Himmel zu holen)

Geschwindigkeit sicher manövrieren kann, bei der ein
handelsübliches Kampfflugzeug vom Himmel fällt.

Bei vier Kampfflugzeugen ließe sich problemlos ein
rollierendes System einrichten. So einfach machen wir uns das
hier nicht.

Aber das ist
nur einer von etlichen Gründen.

Dann nenn sie doch.

Schau mal ins Brett Luft- & Raumfahrt, da hat MecFleih was zu dem Thema geschrieben. Bevor ich hier alles wiederhole…

Gruß,
Christian

Nachtrag

Aber das ist
nur einer von etlichen Gründen.

Dann nenn sie doch.

Was ich noch sagen wollte: Ich hatte einige bereits am Freitag genannt, nur eben in den Dialog verpackt. Solange der Verteidigungsminister nicht selbst im Cockpit sitzt, kann er nur aufgrund der übermittelten Informationen urteilen. Ist zwar sonst auch nicht anders, aber dann nicht so folgenschwer. Der Pilot wird andererseits den Deubel tun, eigenmächtig eine derartige Entscheidung zu treffen. Ein Soldat hat weiterhin bei der Ausführung von Befehlen u.a. die Menschenrechte zu achten (§ 11 (1) Soldatengesetz. Auch da gibt es ganz grundsätzliche Probleme.

Das Szenario, was Du skizziert hast, funktioniert im übrigen nur, wenn die Maschine als entführt bekannt ist. Bis das zweifelsfrei festseht, kann schon so manches Hochhaus zu Staub zerfallen sein.

Gruß,
Christian

Hallo.

Die Frage ist zwar schon etwas älter, aber ich muß einfach was dazu schreiben.
Jedesmal bei einem Anschlag in Europa wird es wieder soweit sein, die Diskussion wird immer wieder aufkeimen.

Dabei ist sie so sinnfrei! Wir haben die Polizei, die Bundeswehr braucht diese nicht zu ersetzen. Die Politik will ablenken von ihrer katastrophalen Sicherheitspolitik. Kein Geld für neue Polizisten, die alten rennen in Lumpen herum und der Digitalfunk ist wahrscheinlich noch zehn Jahre nach der WM 2006 noch nicht eingeführt. Die Straftaten werden jedes Jahr mehr, der Schreibkram für die Polizisten auch. Aber denen wird dafür ja auch (z.B. in NRW) das Urlaubsgeld gestrichen und das Weihnachtsgeld gekürzt. Die trotzdem vorhandene Motivation bei der Polizei ist logisch nicht mehr zu erklären.

Jeder Politiker der sein Volk schützen will und bei der Polizei, BGS etc spart, belügt das Volk nach Strich und Faden.

Wenn sich an meine Wehrdienstzeit denke, und die 20 Jahre alten 10-Tonner und die noch ältere Ausrüstung, dann ist die Polizei mit ihren 15 Jahre alten Pistolen doch immer noch (ein bischen) besser ausgerüstet.

Der Einsatz der BW im Inland würde mehr Geld verschlingen als das dringend benötigte Aufrüsten der vorhandenene Polizeikräfte.

Also alles politische Gefasel nur Ablenkung. In einem Monat redet eh keiner mehr darüber, beim nächsten Anschlag geht´s von vorne los.