Bundeswehr nachdienstliche Weiterbildung

Hallo www-ler,

leider kenne ich die Fachbegriffe nicht, aber ich versuche es so:
Wenn jemand um 1970 4 Jahre Zeitsoldat war, gehörte zum damaligen
Zeitvertrag eine 6-Monats-Ausbildung als vermutlich
Eingliederungshilfe. Nach Ableisten der Dienstzeit. Schulungskosten
sowie Ausbildungsbeihilfe wurden dabei vom Bund übernommen.
Wenn ich das richtig zusammenbekomme, hat das Arbeitsamt dann in
Amtshilfe die Abwicklung und Geldüberweisung gemacht.
Dem damaligen Auszubildenden wurde dann doch auch während dieser 6
Monate die Rentenzeit angerechnet, als wenn er angestellt wäre, oder?
Wie sollte der Eintrag im Rentenverlauf dann korrekt heissen?
Fragt hier ganz ratlos
R.

Moin, R.,

das sind Anrechnungszeiten wegen Schul-oder Hochschulausbildung, die findest Du unter „Beitragsfreie Zeiten“.

Gruß Ralf

Hallo Ralf,
danke für die Antwort.
Ich nehme jetzt mal an, den Begriff „Beitragsfreie Zeiten“ kann man
im Versicherungsverlauf nirgends entdecken.
Dafür gibt es Begriffe wie „Pflichtbeiträge“, „Pflichtbeiträge
Wehrdienst, Zivildienst“, „Pflichtbeiträge Nachversicherung“ und in
1976 „Arbeitslosigkeit“.
Diese „Arbeitslosigkeit“ ist aber die Zeit der Schulung. Macht es
jetzt für die Rentenhöhe einen Unterschied, ob da „Pflichtbeiträge
Nachversicherung“ durch die Bundeswehr steht oder „Arbeitslosigkeit“?
Wenn nicht, der Unterschied also nur akademischer Natur ist, dann
lohnt sich ein Termin bei der Beratungsstelle auch nicht.
Wenn ja, dann sollte man vor dem Termin eventuell wissen, mit welchen
Unterlagen man da erscheinen muss. Sofern nach 30 Jahren überhaupt
noch vorhanden.
Gruß
R.

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Moin, R.,

Ich nehme jetzt mal an, den Begriff „Beitragsfreie Zeiten“
kann man
im Versicherungsverlauf nirgends entdecken.

dort nicht, aber in der Rentenauskunft, da findest Du die Entgeltpunkte. Solltest Du noch keine haben, dann fordere sie an.

Macht es jetzt für die Rentenhöhe einen Unterschied, …

Ich weiß nur das, was bei mir so alles zutraf. Ein Termin beim Rentenberater ist immer anzuraten, tut nicht weh, kostet nichts, und außerdem wissen die, wo man im Zweifelsfall Belege herbekommt.

Gruß Ralf

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Ebenfalls mit einem Moin, Moin, und danke.
Eine Rentenauskunft habe ich noch nicht erhalten. Diese Tage werde ich
mir einen Termin beim Berater geben lassen. Ich war nur der Meinung, es
ist besser, alle notwendigen Unterlagen direkt mitzubringen.
Danke & Gruß
R.