Hallo Eva,
Wenn ich in eine Hainbuchenhecke als auflockerndes Moment z.B.
eine Blutjohannisbeere und einen Duftjasmin integrieren will,
wieviel Seitenabstand brauchen die?
gibt es die Hainbuchenhecke schon? Dann werdes es Newcomer schwer haben. Meterweite Abstände willst Du ja vermutlich nicht.
Mich würde auch eine kunterbunte Hecke reizen, kombiniert aus
Blutjohannisbeere, Duftjasmin, Prachtspiere, Hainbuche,
Immergrüner Berberitze. Würden sich die Pflanzen untereinander
vertragen? (nein, ich meine nicht, dass sie sich prügeln
,
sondern eher Bodenvergiftung etc.)Und darf man sowas überhaupt
machen, oder kriegt man da „Gärtnerschelte“?
an meiner Gartengrenze wachsen seit 35 Jahren nebeneinander: Forsythie, Duftjasmin, Weigelie, Haselnuss, Heckenkirsche (leider), jede Menge Erlen, die sich jedes Jahr neu ansamen, mehrere Flieder in verschiedenen Farben, wilder Hopfen und eine heute 20m hohe Birke.
In der zweiten Reihe davon gibt es einen dunkelroten Zierapfel, eine wilde Kirsche, die mir ein Vögelchen in den Garten gesch… hat, eine Kupferfelsenbirne und eine Goldjohannisbeere, die viel üppiger gewachsen ist als ihre Blut-Schwester, die wir vor Jahren ob ihrer Mickrigkeit killten.
Die Flieder sind Riesen geworden und beduften mir im Mai den gesamten Garten. Die Heckenkirsche wurde nach 15 Meter herausgefällt und macht jetzt Wurzelschößlingdickicht, das ich jedes Jahr rode, was aber nichts hilft. Die Weigelie und die Forsythie sind durch nichts klein zu kriegen. Nur der Jasmin hat’s schwer. Die „Anderen“ quetschen ihn ein. Naja und Haselnüsse sind sowieso die Klassiker zum auf-Stock-setzen und wie verrückt neu treiben.
Du siehst - ein herrliches Durcheinander, das ganze Jahr Sichtschutz, im Winter viel Deckung für Vögel und im Sommer Nistmöglichkeiten.
Arbeits macht es 2x im Jahr. Einmal beim Stutzen, einmal im Herbst, wenn ich nicht weiß, wohin mit all dem Laub.
soweit der Erfolgsbericht
viele Grüße
Geli