Hallo,
ich wollt mal fragen, was so ein Elektriker alles machen müsste um die Sicherheit einer Hausinstallation durchzumessen und zu kontrollieren (nein ich will es nicht selbst machen, nur mal so grob abschätzen, wie lang es dauern könnte/wie teuer es wird und ob wirklich alles gemacht wird)Macht es Sinn Elektriker A (Bekannter) durchmessen und alles (also wirklich alles) Checken zu lassen, sowie ein wenig mit ihm die Stromverbrechen/Brücken zurückzubauen (s.u.), dann zu überlegen was überarbeitet werden soll (zB. ein Raum braucht mehr Steckdosen, daneben evtl einfach neue Kabel) und dann Elektriker B (Firma) zu engagieren für Neuverkabelungen und den finalen Sicherheitscheck nach DIN/VDE oder was es da so gibt.
Es geht um ein Haus, das seit mindestens 15 Jahre vermietet wurde und nun leer steht. Die Mieter waren immer „handwerklich begabt“, was mir Sorgen bereitet. Die letzten Mieter haben dem Haus den Rest gegeben (tut nichts zur Sache, aber neben versauten Teppichen und Brei, Karamelsauce und Ei an den Wänden, weshalb klaut man Rauchmelder ohne die Befestigungsplatten, Klodeckel ohne die Halterungen und halbe Türgarnituren? Ganz hätt man sowas vielleicht verkaufen können, aber so?)
So sind viele Steckdosen vorverlegt worden, da Wandverkleidungen (Rigips+ Styropordämmung) angebracht wurden (also Drahtbrücke von alter Steckdose an eine neue Dose die in die Wandverkleidung eingelassen wurde), diese Wandverkleidungen haben wir nun rausgerupft, so dass diese Steckdosenverlängerungen abgebaut werden können.
Auch eine Affenschaukel gabs in einem Raum, also ein Kabel vom Lichtschalter abgezwackt um anderswo den Lichtschalter anzubringen, da die eigentliche Schalterstelle von einem Schrank verdeckt wurde.
Daneben gibts ein paar Blindkabel und alte Steckdosen auf denen kein Saft ist. Vor wenigen Jahren wurde die Elektrik überarbeitet, da aus einem 2 Familienhaus ein 1 Familienhaus wurde (Ein Zähler statt zwei, Spülmaschinenanschluß, FISchalter für die überarbeiteten Bäder), doch in der Wand gibts auch noch alte zweiadrige KAbel. Daneben gibts noch ein angebohrtes Kabel und eine Wand, die beim Tapeten abziehen (also als feucht) an einer Stelle wo Kabel langläuft zwackte(vermutlich noch ein angebohrtes Kabel? aber unter Putz, der muss dann noch runter)
Insgesamt also ne bunte Mischung und ich hab sofern dort nicht Strom gebraucht wird, die Sicherungen raus.
Nu frag ich mich, wenn ich den Elektriker hole, was der so alles machen muss. Wie gesagt der Sicherungskasten ist neu (also aus diesem Jahrhundert), weshalb ich bisher immer hörte „wieso, ist doch neu, gib das Geld lieber für anderes aus“ …
Aber derzeit ist die Gelegenheit auch günstig, sprich wenn was aufgestemmt werden muss, da die Wände eh grad nackt sind.
Reicht es wenn ich dem Elektriker die Problemstellen zeig (na die kenn ich ja und weiß das das was gemacht wreden müsste), aber dann weiß ich immer noch nicht was in der Wand ist. Die Wände sind wegen Wandverkleidungen und deren Verlattung rundum gesiebt, da kann sicher noch das ein oder andere Kabel erwischt worden sein. Lässt sich das messen?
Der Stromanschluß, also das Ding vor dem Zähler, ist echt antik (ich schätz mal so 30ger/40ger Jahre). Den auszutauschen und zu modernisieren ist ja eigentlich Sache des Versorgers, aber machen die sowas eigentlich (Service)? Und wäre das dann nicht der erste Schrittt bevor ich alles hinter dem Zähler überarbeiten lass.
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Gruß Susanne

