Burg/Schloss bauen

Hi

Ich suche Material zum Gestalten einer Burg oder eines Schlosses. Das heißt, etwas, dass ich problemlos modellieren kann, dass aber auch nicht sofort zusammenfällt und wo ich gegebenenfalls Verzierungen und Verschnörkelungen einbringen kann.

ich bin dankbar für jeden Hinweis

LG
Tine

Ich suche Material zum Gestalten einer Burg oder eines
Schlosses.

Hallo, Tine,
einfach den Haushalt durchforsten: Klorollen, Pappschachteln, Schnur-Reste, Korken, Kronkorken, Äste und Watte (für Bäume und Sträucher). an manchen Ecken vielleicht noch etwas aus Fimo backen und schließlich alles mit Plakafarben anmalen.
Und viel viel Bastelleim :smile:
Viel Vergnügen!
Eckard.

Hallo.

Ich suche Material zum Gestalten einer Burg oder eines
Schlosses. Das heißt, etwas, dass ich problemlos modellieren
kann, dass aber auch nicht sofort zusammenfällt und wo ich
gegebenenfalls Verzierungen und Verschnörkelungen einbringen
kann.

Das Material bekommst Du aus dem Altpapiercontainer Deines Vertrauens :wink:

Zeitungspapier, ganz gewöhnliches, in Streifen reißen und in Wasser einweichen. Ruhig ein paar Stunden drinlassen. Das Ganze dann heftig umrühren, z.B. per Bohrmaschine mit Rührvorsatz, oder eben von Hand, bis ein zäher Brei entstanden ist (Konsistenz ähnlich wie Gipsmasse). In Richtung Zähigkeit kannst Du mit wenig Tapetenkleister nachhelfen. Überschüssiges Wasser weg. Die entstandene Masse kannst Du mit Plakafarbe einfärben und hast einen Zellulosebrei, der sich sehr gut modellieren lässt. Die Oberfläche musst Du nach dem Durchtrocknen noch nachbearbeiten, weil sie logischerweise porös ist - dazu nimmst Du Schleifpapier mit 600er, besser 1200er Körnung. Zur endgültigen Farbgebung eignet sich grob pigmentierte Farbe, bspw. wieder Plaka. Wenn Dir die Reißerei - zugegebenermaßen eine Arbeit für Zuchthäusler - zu nervig ist, such Dir jemanden, der die Zeitungen durch den Reißwolf jagt. Aber bitte wirklich nur Zeitungspapier nehmen - keine Illustrierten oder Hochglanzprospekte.

Frohes Pempeln wünscht
kw

Hi Oki,

Zeitungspapier, ganz gewöhnliches, in Streifen reißen und in
Wasser einweichen. Ruhig ein paar Stunden drinlassen.

Wenn Dir die Reißerei

  • zugegebenermaßen eine Arbeit für Zuchthäusler - zu nervig
    ist, such Dir jemanden, der die Zeitungen durch den Reißwolf
    jagt. Aber bitte wirklich nur Zeitungspapier nehmen -
    keine Illustrierten oder Hochglanzprospekte.

Ich arbeite seit Jahren mit Pappmaché und habe ständig einen großen Bottich mit Deckel voll eingeweichter Zeitungen rumstehen - und die sind lediglich leicht zerknüllt. Man sollte sie halt ein paar Tage einweichen - und dann nehme ich einen schlichten Küchenmixer… Einen schönen Effekt erzielt man auch mit farbigen Beizen. Zeitungspapier ausdrücken, in einen Eimer, flüssige Beize drauf, durchmixen, wieder ausdrücken und mit Leim zu der entsprechenden Masse verkneten.
Gruß,
Anja

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am Rande: Dezimalstellen
Hi kw,

tolle Anleitung, aber

Schleifpapier mit 600er, besser 1200er Körnung

bringt mich ein wenig ins Grübeln - kann da 60er und 120er gemeint sein? Polierleinen fängt bei 400 an!

Gruß Ralf

HI

Danke für die Tipps mit dem Pappmaché, da hatte ich auch schon dran gedacht, aber als wir das einmal in der Schule gemacht haben, hat das erstmal ne riesen Sauerei gegeben und außerdem war es total schwer, diese raue Oberfläche so glatt zu schmiergeln, dass man es wirklich richtig anmalen kann. Durch die Druckerschwärze der Zeitung hatte das ganze dann eine fiese braune Matschfarbe und hat überall zwischen den weißen Flächen durchgeguckt. Vor allem in engen Zwischenräumen war das schmiergeln fast unmöglich und um kleine Feinheiten beispielsweise einzuritzen ist das auch nicht so geeignet.
Vielleicht haben wir ja in der Schule auch was falsch gemacht, das würd mich irgendwie nicht so wirklich wundern…;o)
Danke

VLG
Tine

Hi Tine,

außerdem war es total schwer, diese raue Oberfläche so glatt zu schmiergeln, dass man es wirklich richtig anmalen kann

eine glatte Oberfläche erreichst Du durch eine Nachbehandlung: Glattes Papier, evtl. schon im Farbton des Endzustandes, in Fetzen reißen so groß wie der Handteller, in Leimbrühe einweichen, auf das noch feuchte Pappmaché aufklatschen, Falten andrücken und ausstreichen.

Gruß Ralf

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Bin zwar etwas spät dran, aber ich denke ich habe noch einen guten Tipp für dich.
Kennst du Efaplast? Gibt es im Bastelladen. Ist von der Konsistenz her wie Ton,
tocknet aber an der Luft. Gibt es in den Farben grau-weiss und so
terrakottafarbend. Das Schöne daran ist, dass man es nach dem Trocknen mit
Plakafarben bemalen und mit Klarlack zum Glänzen bringen kann (man kann natürlich
auch die Variante seidenmatt wählen). Denke, dass das gut für die von dir
beschriebenen kleinen Ornamente geht. Benutze das Zeug wirklich oft, auch zum
Basteln mit Kindern :wink:.

Viel Spaß bei deiner Bastelaktion!

Danke…

…ich glaub, nach genau sowas hab ich gesucht!!!

o)

Lg
Tine