Seit einem Jahr wird mein depressiver Burnout (Müdigkeit,Schlappheit,ständiger Brummschädel,Lust- und Freudlosigkeit,längere depressive Phasen bis zu Suizidgedanken) mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern behandelt.Bisher erfolglos, ich werde immer noch müder (tatsächliche Einschlafphasen während der Arbeit und plötzliche starke Schwindelanfälle) und noch längere depressive Phasen.
In meiner frühen Jugend allerdings war ich leidenschaftlicher Leichtathlet mit fast exzessivem Trainigswillen und auch reichlich regionalem Erfolg vom 10.-14.Lebensjahr.Eine Tätigkeit die ich übergangslos durch dauerhaften Alkoholkonsum bis zur Abhängigkeit mit 16Jahren ablöste. Dieses Vorgehen, so bekam ich später mit, deute auf einen Beta-Endorphinmangel hin, da die Rezeptoren für durch Leistungssport erzeugtes Beta-Endorphin und Alkohol die selben sind.
In welcher Weise könnte dies in die Weiterbehandlung des depressiven Burnout´s eingebunden werden (mglw. mit Tipps für meinen Behandelnden Arzt und Psychologen)?
Guten Morgen,
Wenn eine von Ihrem Therapeuten ambulant vorgeschlagene Behandlung nicht anschlägt, wäre es meiner Meinung nach an der Zeit. Eine stationäre Behandlung zu machen.
Spontan fallen mir dazu das Synovia Konzept ein, das von den Krankenkassen mit getragen wird, und die Klinik NATURAMED in Bad Waldsee, die sich auf Burnout spezialisiert hat. Weitere Informationen finden Sie für beide im Internet.
Aus meiner Sicht kann eine ambulante Therapie begleitend zum Beruf in der von ihnen geschilderten Situation gar nicht mehr anschlagen, weil Sie einfach zu sehr im Stress sind. Wichtig wäre wirklich Abstand gewinnen und raus aus dem Ganzen um die Situation objektiv von außen mit Hilfe von guten Therapeuten noch einmal zu betrachten und anzugehen.
Einen Burnout einfach mit Präparaten irgendwelcher Coleur zu behandeln aber an dem Grundauslöser nichts zu ändern ist, mit Verlaub gesagt, eher raus geschmissenes Geld.
Es gibt keinen Knopf den man drücken kann, und alles wird gut. Sie werden sich wohl die Zeit nehmen müssen und zumindest kurzzeitig stationär ein Fundament legen zu können.
Die von Ihnen angegebenen Erkenntnisse zeigen ja, durchaus an dass Sie falsche Wege in der Vergangenheit erkennen. Also denke ich, werden Sie auch den nächsten Schritt schaffen.
Alles Gute
A.Scherer
Seit einem Jahr wird mein depressiver Burnout
(Müdigkeit,Schlappheit,ständiger Brummschädel,Lust- und
Freudlosigkeit,längere depressive Phasen bis zu
Suizidgedanken) mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern
behandelt.Bisher erfolglos, ich werde immer noch müder
(tatsächliche Einschlafphasen während der Arbeit und
plötzliche starke Schwindelanfälle) und noch längere
depressive Phasen.
In meiner frühen Jugend allerdings war ich leidenschaftlicher
Leichtathlet mit fast exzessivem Trainigswillen und auch
reichlich regionalem Erfolg vom 10.-14.Lebensjahr.
hin, da die Rezeptoren für durch Leistungssport erzeugtes
Beta-Endorphin und Alkohol die selben sind.
In welcher Weise könnte dies in die Weiterbehandlung des
depressiven Burnout´s eingebunden werden (mglw. mit Tipps für
meinen Behandelnden Arzt und Psychologen)?
Hallo Frank, ich habe mein Leben lang als Psychtherapeutin gearbeitet, das heisst ich habe nie mit Medikamenten behandelt, sondern lediglich mittels Gesprächen, Traumdeutung, Entspannung usw… Infolgedessen kann ich Dir leider bei Deiner Frage nicht behilflich sein: ich wünsche Dir, bald eine kompetente Hiulfe finden zu können! Viel Erfolg und alles Gute! M.B.