Burufsunfähigkeitsversicherung - sinnvoll?

Hallo Ihr!

Mein Freund liebäugelt mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Er ist festangestellt.

Nun meine Fragen:

  • Wie beurtelit Ihr eine solche Versicherung?
  • Auf welche Bedingungen sollte man unbedingt achten?
  • Wie findet man empfehlenswerte Versicherer?

Danke!

Daisy

Hallo Ihr!

Mein Freund liebäugelt mit einer
Berufsunfähigkeitsversicherung. Er ist festangestellt.

Nun meine Fragen:

  • Wie beurtelit Ihr eine solche Versicherung?

unbegint notwenig

  • Auf welche Bedingungen sollte man unbedingt achten?

auf jeden fall nicht allein auf die prämie die ist eher sekundär
und frag einen unabhängigen versicherungsmakler vor ort

  • Wie findet man empfehlenswerte Versicherer?

das müsste er dann sicherlich wissen
oder siehe die vorherigen themen

viele grüße

andreas sokol

Mein Freund liebäugelt mit einer
Berufsunfähigkeitsversicherung. Er ist festangestellt.
Nun meine Fragen:

  • Wie beurtelit Ihr eine solche Versicherung?

unbegint notwenig

kann durchaus sinnvoll sein, evtl. ist eine Schwere Krankheiten Vorsorge sinnvoller. Kommt auf Beruf und Gesundheitszustand an.

Frank Wilke

kann durchaus sinnvoll sein, evtl. ist eine Schwere
Krankheiten Vorsorge sinnvoller. Kommt auf Beruf und
Gesundheitszustand an.

hm dread desease als substitution zur bu? sehe ich eher als sinnvolle ergänzung ausser das gesundheitsblid erlaubt keine bu versicherung.

grüße

andras

Ergänzung
Hallo!

Hier eine kurze Ergänzung:

  • Mein Freund ist Mechaniker
  • Schwere/chronische Erkrankungen hat er (bisher) nicht.

Was ist ein Versicherungsmakler? Ich hatte bisher den Eindruck, dass wirklich alle Versicherungsmenschen schlecht beraten und es keine halbwegs neutrale Stelle/Vermittlung gibt.

Gruß

Hallo!

Hier eine kurze Ergänzung:

  • Mein Freund ist Mechaniker

Dann ist eine Berufsunfähigkeit statistisch gesehen wahrscheinlicher als beim „Bürohengst“.

  • Schwere/chronische Erkrankungen hat er (bisher) nicht.

Das ist gut - dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um Absicherungen auf den Weg zu bringen.

Was ist ein Versicherungsmakler? Ich hatte bisher den
Eindruck, dass wirklich alle Versicherungsmenschen schlecht
beraten und es keine halbwegs neutrale Stelle/Vermittlung
gibt.

Der Vorteil beim Makler: Er kann im Prinzip(!) frei zwischen den Gesellschaften wählen, die in DEutschland so rumlaufen. Du brauchst dich also nicht bei 5 sog. Ausschließlichkeitsvermittlern (die für eine Gesellschaft) arbeiten einzeln schlecht beraten lassen, sondern kannst das einmal richtig schlecht beim Maklern machen.

Nein, im Ernst: Die Art der Tätigkeit entscheidet nicht über die Qualität. Vergleich einfach die Leistungen aus verschiedenen Angebot, entscheide, ob du bereit bist den Preis zu zahlen, und dann tu es!

Frank Wilke

Hallo!

Eindruck, dass wirklich alle Versicherungsmenschen schlecht
beraten

Da irrst Du Dich.

und es keine halbwegs neutrale Stelle/Vermittlung gibt.

Da irrst Du Dich nicht. Gibt es eine „halbwegs neutrale Stelle/Vermittlung“, wenn Du ein Auto kaufen willst ?

Gruß

Nordlicht

Der Vorteil beim Makler: Er kann im Prinzip(!) frei zwischen
den Gesellschaften wählen, die in DEutschland so rumlaufen. Du
brauchst dich also nicht bei 5 sog.
Ausschließlichkeitsvermittlern (die für eine Gesellschaft)
arbeiten einzeln schlecht beraten lassen, sondern kannst das
einmal richtig schlecht beim Maklern machen.

oder auch gut bzw wesentlich besser als beim auschließlichen, frank. diesmal bist du deutlich zu pauschal.

der makler ist der treuhänder des mandanten und entsprechend ist auch die haftung ausgelegt ebenso wie die beratungspflichten.

grüße

andreas sokol

Du brauchst dich also nicht bei 5 sog.
Ausschließlichkeitsvermittlern (die für eine Gesellschaft)
arbeiten einzeln schlecht beraten lassen, sondern kannst das
einmal richtig schlecht beim Maklern machen.

oder auch gut bzw wesentlich besser als beim auschließlichen,
frank. diesmal bist du deutlich zu pauschal.

der makler ist der treuhänder des mandanten und entsprechend
ist auch die haftung ausgelegt ebenso wie die
beratungspflichten.

Hallo Andreas,
nicht gleich erzürnt antworten, sondern bis zum Ende lesen! Der Text ging ja noch weiter:

Du brauchst dich also nicht bei 5 sog.
Ausschließlichkeitsvermittlern (die für eine Gesellschaft
arbeiten) einzeln schlecht beraten lassen, sondern kannst das
einmal richtig schlecht beim Maklern machen.

Achtung: Jetzt…

Nein, im Ernst:

Womit ich ausdrücken wollte, dass der Satz davor NICHT ernst gemeint war! Bin doch selber Makler - würde mir nie ins eigene Fleisch schneiden, wenn ich auch sonst manchmal einen etwas kranken Eindruck mache :wink:

Frank

Hallo Daisy,

ich persönlich halte zwei Versicherungen standardmäßig für absolut notwendig, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit.
Warum? Wenn hier ein Schaden eintritt, z.B. ein Personenschaden bei der Haftpflicht, kann man bei einem Leben auf Sozialhilfeniveau landen ohne eine Chance zu haben, da jemals wieder rauszukommen.
Ein gesunder und tatkräftiger Mensch hat immer die Chance nach Schicksalschlägen wieder auf die Füsse zu kommen, aber was macht dieser Mensch, wenn er gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Mein Tipp, besorge dir dieses Taschebuch, das Geld und die Zeit ist gut angelegt.
http://www.amazon.de/Berufsunf%C3%A4higkeit-gezielt-…

Als Faustregel gilt:

  • Man sollte nicht unbedingt den billigsten Anbieter oder den mit der einfachsten Gesundheitsprüfung wählen, sondern einen, der sich später nicht so anstellt, wenn der BU-Fall eintritt. Faire Versicherungen sind wählerisch.
  • Die BU-Versicherung sollte nicht kombiniert werden. Die Kombination mit einer Lebensversicherung ist zu vermeiden, wird aber besonders gerne verkauft.
  • Die Versicherung sollte auf eine abstrakte Verweisung verzichten.
  • Man muss beim Antrag alles wahrheitsgemäß und genau angeben.

Gruß
Carlos

  • Die BU-Versicherung sollte nicht kombiniert werden. Die
    Kombination mit einer Lebensversicherung ist zu vermeiden,
    wird aber besonders gerne verkauft.

Da ich auch gerade ganz aktuell vor einer Entscheidung stehe: mir woll’nse auch eine BU mit LV im Combi verkaufen. Hört sich auch alles net so schlecht an…

Warum ist’s zu vermeiden?

Schönen Tag,
Holger

Weil es so gut wie keinen Versicherer gibt, der Top bei BU-Tarifen UND gleichzeitig TOP bei der Altersvorsorge ist.
Außerdem: Soll der LV-Vertrag mal wegfallen, haut’S die BU-Zusatz gleich mit weg - was unter Umständen seeeehr schade wäre!

Frank Wilke

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Holger,

Warum ist’s zu vermeiden?

Neben dem was Frank schrieb, gilt auch nochfolgendes.
Eine BU ist für sich gesehen schon relativ teuer. Sie sollte dann abgeschlossen werden, wenn man jung und gesund ist. Am besten, wenn man ins Erwerbsleben einsteigt. Die Kosten steigen deutlich mit dem Lebensalter beim Abschluß dieser Versicherung an.
Wenn man die Versicherung später aufgeben muss, weil man in einen finanziellen Engpass gerät, wird es schwieriger und teurer wieder einen BU-Schutz zu erwerben.

Der kritischste Punkt aber ist, dass nicht jede Erkrankung, die dich berufsunfähig macht, urplötzlich an einem Tag über dich kommt. Auch bei plötzlichen Ereignissen muss erst mal festgestellt werden, wie es um dich steht. Das kostet Zeit. In dieser Zeit steht dir weniger Geld zur Verfügung. Wenn du nun deine Berufsunfähigkeit meldest, wird diese von der Versicherung geprüft. Gegebenfalls kommt noch eine Karenzzeit hinzu.
Solange muss du deine Versicherungsbeiträge weiterbezahlen und es auch können.

Gruß
Carlos

Da ich auch gerade ganz aktuell vor einer Entscheidung stehe:
mir woll’nse auch eine BU mit LV im Combi verkaufen. Hört sich
auch alles net so schlecht an…

Warum ist’s zu vermeiden?

Schönen Tag,
Holger

Risiko-LV mit BU macht durchaus Sinn, wenn man Angehörige hat. Falls man keine Familie besitzt, gibt es seltsamerweise Tarife mit Risiko-LV (niedriger Vericherungsbetrag von ca. 5000 Euro) und BUZ, die günstiger sind als eine eigenständige BU.

Bei einer Basisrente im Paket mit BUZ muss beachtet werden, daß im Schadensfall (und deswegen schließe ich die BU ja ab, sonst brauch ich sie nicht) die BU-Rente versteuert wird und zwar als sonstige Einkünfte nach § 22 1 aa), d.h. mit genau den Prozentsätzen, die für die Altersrente gilt, also die bekannten Kohorten-Prozentzahlen (z.B. 2006 Rentenbeginn: 52%). Wie wir wissen steigt die prozentuale Versteigerung ja in den nächsten Jahren… :smile:
Die BU-Rente aus einer eigenständigen BU wird dagegen nur mit dem Ertragsanteil versteuert, d.h. netto bleibt in der Regel mehr in der Tasche als mit der Kombivariante.

Kapitel-LV + BUZ… hmmm, wo soll da seit 2005 der Vorteil gegenüber anderen Vorsorgemöglichkeiten liegen?

Gruß
CE

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nicht gleich erzürnt antworten, sondern bis zum Ende lesen!
Der Text ging ja noch weiter:

item 1 meine antwort war keineswegs erzürnt sondern stellte einen sachlichen beitrag dar

item 2 viele grüße