Ja? Beispiele, bitte.
Hier, http://www.hardware-bastelkiste.de/index.html?scsi.html,
sind sehr viel GND-Verbindungen.
Warum müssen die hier sein und können nicht durch eine ersetzt
werden?
Diese Massen sollen dafür sorgen, dass zwischen den Signalen weniger Übersprechen ist. Also in der Art einer Schirmung.
Das Telefonsignal ist ein typisches Beispiel für symmterische
Übetragung, es gibt keine Masseleitung.
Da wird ja noch bei analogen Telefonen eine 60V Spannung
übertragen.
Analoges Telefon ist komplizierter, als man denkt.
Zunächst mal hast Du eine Ruhespannung, eine Gleichspannung von ca. 40V. Dann wird darauf beim Klingeln eine Wechselspannung moduliert. Und schließlich nach dem Abheben bricht die Spannung zusammen, der Schleifenstrom fließt und dieser wird moduliert (das ist dann die Sprache).
Werden da die Spannungsschwankungen, verursacht durch Senden
und Empfangen von Informationen, wieder herausgearbeitet, z.B.
mit einer Gabelschaltung?
Die Gabelschaltung sorgt dafür, dass man auf einer Doppelader hören UND sprechen kann. Der Sender sendet die Information auf die Leitung und gleichzeitig mit entgegen gesetzter Polung auf die sog. „Leitungsnachbildung“. Das Summensignal aus beiden Informationen wäre dann eigentlich Null und man würde in der Summe nur die Gegenstelle hören, aber man legt es so aus, dass der umgepolte Teil in Richtung Leitungsnachbildung etwas geringer ist. SO hört man sich selber im Hörer.
Wird diese Gabelschaltung auch heute noch bei DSL eingesetzt
um im Duplexmodus zu empfangen und zu senden?
Ich weiß jetzt nicht genau, wie das beim DSL abläuft. Aber auch hier wird gegeneinander gesendet. Ob man da ebenfalls so arbeitet oder Sende- und Empfangsdaten auf unterschiedlichen Frequenzen laufen lässt, entzieht sich meiner Kenntniss.
Oder gibts da
bei hohen Frequenzen Schwierigkeiten?
Warum fasst man eigentlich, vorausgesetzt man kann die
Gabelschaltung da verwenden, den vieradrigen So-Bus oder
Ethernet-Verbindungen nicht auch so zusammen, dass die
Teilnehmer über zwei Adern verbunden wären?
Bei ISDN schlichtweg nicht möglich. Um auf zwei Adern senden und empfangen zu können, muss jeder Teilnehmer vom Bussignal das selbst gesendete Signal abziehen. Das geht nur bei Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Teilnehmer 1 kann ja sein Sendesignal wissen und abziehen, aber wenn Teilnehmer 2 sendet, sieht Teilnehmer 1 nur das Misch-Masch aus dem, was die Gegenstelle und Teilnehmer 2 senden.
Klappt also nicht.
Beim Ethernet ist es nur bei 100MBit/s so, dass es je ein Empfangs- und Sendepaar gibt. Ab 1000Mbit/s wird auch hier Duplex gesprochen.