sollte der Kostenplan realistisch erstellt werden, also mit Minus-monaten in der ersten Zeit? Die evtl. durch den Kredit aufgefangen werden, oder auch am ende des Monats als MInus dastehen. Oder sollte mit einer höheren Kundenzahl gerechnet werden, so wie das Geschäft am Besten laufen soll? Also ausreichende Kundenzahl um alle Kosten zu decken, und die in den ersten drei Jahren immer steigt?
Wie habt ihr das so gemacht?
(Vielleicht noch wichtig: Der Businessplan ist für die Bank, bzw KfW-Bank.)
sollte der Kostenplan realistisch erstellt werden, also mit
Minus-monaten in der ersten Zeit?
Auf jeden Fall. Zum einen ist es bei „Start-up’s“ immer so, dass am Anfang die Auszahlungen bzw. Ausgaben die Einzahlungen bzw. Einnahmen überwiegen.
Ferner widerspricht es dem (kritischen) Banker(sach)verstand, wenn in der Gründungsphase Zahlen/Prognosen präsentiert werden, die sich nur schwer mit vergleichbaren Unternehmensgründungen in Einklnag bringen lassen.
Darüber hinaus interessiert es die Bank auch immer brennend, wann der sog. Break-Even-Point erreicht wird. Wie Du vielleicht wissen wirst, handelt es sich dabei um den Zeitpunkt, an dem die Einnahmen die Ausgaben das erste Mal übersteigen.
Letztlich kann man mit realistischen Prognosen bzw. Businessplänen, die dann auch durchaus negative Verläufe am Anfang enthalten können (dürfen), mithin mehr erreichen, als mit Prognosen die „zu sehr geschönt“ sind.
sollte der Kostenplan realistisch erstellt werden, also mit
Minus-monaten in der ersten Zeit? Die evtl. durch den Kredit
aufgefangen werden, oder auch am ende des Monats als MInus
dastehen.
So realistisch wie möglich.
Du selbst solltest doch auch wissen, was auf Dich zukommt!
DU musst ihn nachher ausbaden oder ausleben.
Oder sollte mit einer höheren Kundenzahl gerechnet
werden, so wie das Geschäft am Besten laufen soll? Also
ausreichende Kundenzahl um alle Kosten zu decken, und die in
den ersten drei Jahren immer steigt?
Ich würde mindestens zwei Pläne aufstellen: Einen für BestCase und einen für worstCase.
Der Bank könnte man einen „mittleren“ geben.
Wenn dann Rückfragen kommen, kannst Du ihnen auch noch zeigen, dass Du Dir weitere ernsthafte Gedanken gemacht hast.
Das ganze könnte man auch nebeneinander in 3 Spalten darstellen.
Du selbst hast dann in der Zukunft das sportliche Ziel,
zwischen Mitte und bestCase zu liegen.
(Auch jedes weitere Jahr könnte später so geplant werden. Wenn Du dann zwischendrin und danach drauf guckst „Was ist besser/schlechter gelaufen? Woran hat es gelegen?“ und das festhältst, sammelst Du viel KnowHow für Dich und vielleicht auch Andere, die Du dann beraten/schulen kannst.)