Buslinie in Fußgängerzone

Folgender fiktiver Fall:

in einer Fußgängerzone in einer belebten Innenstadt verläuft eine Buslinie. Es fahren dort täglich 100 - 200 Busse ganztägig durch.
Weiterhin ist in bestimmten Zeiten das Befahren für Lieferverkehr und Anwohner frei.
Alle müssen jedoch nach Beschilderung Schrittgeschwindigkeit fahren.
Nun fahren aber sowohl die Busfahrer als auch Lieferverkehr und Anwohner häufig deutlich schneller, ca. 20 - 30 km/h.
Viele Einwohner haben sich schon beschwert, teilweise auch die Verlegung der Buslinie gefordert, aber es passiert nichts.

Wenn die Bürger jetzt aus Protest einen Tag lang oder auch länger jetzt ständig in Schrittgeschwindigkeit von ca. 4-5 km/h dort laufen würden, wo die Fahrzeuge fahren müssen, so dass diese sich endlich mal an die Regeln halten müssen, wäre das erlaubt?

Es kam schon mehrfach vor, dass unaufmerksame Bürger den Bus nicht gehört haben und angehupt wurden, um Platz zu machen. Die Busfahrer sind wohl in Zeitdruck, was ja eigentlich nciht sein darf.

Macht man sich evtl. der Nötigung strafbar?

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man in der Fußgängerzone einfach das Recht hat, zu laufen, wo man will. Man gefährdet niemanden, man beschneidet niemanden in seinen Rechten. Nur weil der Busfahrer zu schnell fahren will und eine OWI begeht, muss man ihm doch keinen Platz machen, oder?

Wie seht ihr das?

Viele Grüße

Holygrail

Hallo!

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man in der Fußgängerzone
einfach das Recht hat, zu laufen, wo man will.

So isses.