Busse

Hallo.

In einem schon ziemlich alten Lexikon (ca 1940-50?) habe ich auf einer der Bildtafeln einen Sattelschlepper-Omnibus und einen Bus mit etwa gleichlangem Anhänger gesehen, welcher als Trambus bezeichnet war. Mich würde interessieren, bis wann es diese Busse gab, ob es Reise- oder Stadtbusse waren - die Trambusse wohl eher für den Stadtverkehr und die Sattelschlepper als Reisebus? - und aufgrund welcher Nachteile man von ihnen abkam.

Habe ich ein Deja-Vu, oder gab’s hier die Frage nicht schonmal?
Sogar mit gleichem Text…

Habe ich ein Deja-Vu, oder gab’s hier die Frage nicht
schonmal?
Sogar mit gleichem Text…

Angesichts der Tatsache, daß ich den Text vorhin erst verfaßt habe, wäre dies mehr als erschreckend.

Hallo !
Ein Datum kann ich Dir nicht nennen, aber die Grundlage für die Abschaffung der Sattelschlepper- und Anhänger zur Personenbeförderung ist die Strassenverkehrszulassungsordnung, die das Transportieren von Personen auf Kraftfahrzeuganhängern verbietet. Ich bin selbst noch mit Anhängern hinter dem Bus mitgefahren, der Zeitpunkt der Ausserbetriebnahme dürfte meiner Meinung nach später als 1960 liegen.
mfg Rolf

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Hallo ,

Busse mit Anhänger waren hier im Revier so bis etwa Mitte der 1960er Jahre anzutreffen (hauptsächlich im Auftrage der Ruhrkohle AG für die Beförderung von Bergleuten zu und von der Arbeit).
Von dem Einsatz von Borgward-(Sattelschlepper) Bussen hier im Raume
weiß ich nichts.Es ist jedoch möglich,das dieses noch im Bereich des ehemaligen Herstellerwerkes (also Bremen und Niedersachsen/SH) im Einsatz waren bis Mitte der 1960er Jahre.
Das „Aus“ für beiden Fahrzeugtypen dürften aber die hohen Pesonalkosten gewesen sein.Da Ende der 1950er Jahre die ersten „modernen“
Busse auf dem Markt kamen,die die Möglichkeiten boten,auf den „Schaffner“ zu verzichten.Denn dieser war bei Anhängern bzw. Sattel
zwingend erforderlich,da der Fahrer ja keinen Kontakt zu den Passagieren hatte.

mfg

Frank

Hallo,

zu den hier angegebenen Fakten, zählte auch, die Unfallträchtigkeit dieser Zugkombinationen, da sie ja „lösbar“ verbunden waren. Der Gesetzgeber forderte dann „unlösbare“ Verbindungen, so kamen die ersten Gelenkbusse auf den Markt. Im Netz fand ich gerade die Notiz, daß ab 1952 die Anhänger verboten wurden, zumindest als Neuzulassung denke ich, bis sie ausgemustert wurden. Einige schrieben ja, daß sie die Anhänger bis in die 60er hinein kannten.

Ein Kollege hier bei uns in der Firma erzählt auch gerne immer wieder reumütig aus den Zeiten, „als man noch mit Anhänger nach Römerberg fuhr“. Heute reicht ein Solowagen den Tag über, der nur zur Mittagszeit mit einem Teil der Schulkinder (der Rest fährt mit dem Schulbus: Gelenkzug) richtig voll wird.

Mittlerweile prüft man aber wieder die mögliche Verwendung und Zulassung von Anhängern, da man flexibler auf Kapazitäts-Belastungen zu Spitzenzeiten reagieren kann, was bei Gelenkzügen nicht möglich ist.

Ich selbst halte nichts davon, da die untrennbare Verbindung der GZüge einfach sicherer ist.

gruß

dennis

*der heute die ganze Schicht Gelenkzug fuhr*

Hallo!
Wenn Ihr Lust habt nochmal in einem Bus-Anhänger zu fahren, fahrt doch mal nach Kuzern in die Schweiz. Die Dinger sind dort nach wie vor im täglichen Linieneinsatz. Und auch Hamburg plant einen solchen Einsatz. Zumindestens war ein Luzerner Fahrzeug zu Testzwecken in der Hansestadt. Hamburg plant aber eher einen EInsatz von Minibussen auf Sprinterbasis mit Hänger.
HTH /root