Bußgeld vom Anwalt seriös?

Hi angenommen:
Person A downloaded ein sagen wir Hörbuch, dies tut er ohne zu zahlen mit einem downloadprogramm von einer Internetseite.
Nun erfolgt 3 Monate danach ein Schreiben von einem beliebigen Anwalt der einen Betrag von ca. 600€ fordert.

Ist diese Forderung legitim? Oder kannes auch ein falsches Spiel sein, sprich Person A läd von einem Anbieter/einer Homepage etwas herunter und der steckt mit einem Anwalt unter einer Decke? Wär so etwas denkbar?

Außerdem sollte Person A überhaupt reagieren? Oder sollte Person A lieber warten bis vom Gericht ein schreiben erscheint und dazu dann Stellung nehmen?

Danke euch!

Hallo

Nun erfolgt 3 Monate danach ein Schreiben von einem beliebigen Anwalt der einen Betrag von ca. 600€ fordert.

Was hat der Anwalt denn geschrieben, wofür diese 600€ sein sollen? Der Preis fürs Downloaden, erhöhtes Download-Entgelt, Erpressungsgeld, oder hat er wirklich ‚Bußgeld‘ geschrieben?

Ist diese Forderung legitim? Oder kannes auch ein falsches Spiel sein, sprich Person A läd von einem Anbieter/einer Homepage etwas herunter und der steckt mit einem Anwalt unter einer Decke?

Was heißt, der steckt mit dem Anwalt unter einer Decke? Ist es sein Anwalt? Dann wäre es eigentlich normal, wenn er mit ihm unter einer Decke steckte. Man kann sich trotzdem die Frage stellen, ob die Forderung korrekt ist. - Das weiß ich leider nicht.

Außerdem sollte Person A überhaupt reagieren? Oder sollte Person A lieber warten bis vom Gericht ein schreiben erscheint und dazu dann Stellung nehmen?

Wenn schon vom Gericht Schreiben eintreffen, dann kommen immer noch Gerichtskosten hinzu. Person A sollte also besser die Rechtslage genau kennen(zulernen versuchen).

Viele Grüße

Hi angenommen:
Person A downloaded ein sagen wir Hörbuch, dies tut er ohne zu
zahlen mit einem downloadprogramm von einer Internetseite.
Nun erfolgt 3 Monate danach ein Schreiben von einem beliebigen
Anwalt der einen Betrag von ca. 600€ fordert.

Das kommt jeden Tag hundertfach vor. Der meiste Teil dieses Geldes bleibt aber beim Anwalt, nur ein geringer Teil geht an den Rechteinhaber. Abgemahnt wird man übrigens nicht für den Download,sondern für den gleichzeitigen Upload. Der Rechteinhaber leitet daraus einen theoretisch entstandenen Schaden ab, da derjenige,der es von dir lädt, das Werk ja nicht mehr kaufen muss und seinerseits wieder weiterverteilt, dessen Downloader das Werk auch nicht mehr kaufen usw usw. Das ist ganz einfache Potenzrechnung. Wenn du etwas kostenlos an 10 Leute verteilst,was sonst 10€ kostet, entsteht dem Rechteinhaber theoretisch ein Schaden von 100€. Verteilen die 10 Leute es wiederum an 10 andere Leute,sinds nochmal 1000€ Schaden usw usw. Daß das in den meisten Fällen vollkommen irreal ist,sei mal dahingestellt.

Ist diese Forderung legitim?

Darüber streiten sich die Geister. Da es aber noch immer kein Gerichtsverfahren gab, in denen das geklärt wurde,geht diese Form der Abzocke weiter.

Außerdem sollte Person A überhaupt reagieren?

Aktuell empfohlene Methode ist, eine modifizierte Unterlassungserklärung abzugeben und nicht zu zahlen. Es kommen dann noch ein paar Baustein-Briefe,aber irgendwann hört das auf bzw verjährt die Sache.

Oder sollte

Person A lieber warten bis vom Gericht ein schreiben erscheint
und dazu dann Stellung nehmen?

Danke euch!