Hallo nochmal.
Meine im anderen Beitrag gestellte Frage bezieht sich auf meine Freundin. Bei mir sieht der Fall schon etwas schlechterer aus.
Ich würde auch gerne eine BUV abschließen, hatte aber im März diesen Jahres einen Pneumothorax (Lungenkollaps) und war daher knapp eine Woche im Krankenhaus.
Eigentlich wollte ich 5 Jahre warten, bevor ich eine BUV beantrage. Ich weiß nur nicht genau ob das Sinn macht. Wäre es ein Problem nach fünf Jahren (wenn nur nach den letzten fünf Jahren gefragt wird) diese Erkrankung zu verschweigen, bzw. recherchiert die Versicherung von sich aus nochmal bei meinem Arzt?
Oder kann ich nächstes Jahr einfach mal einen Antrag stellen, da die Versicherung die Erkrankung sowieso rausbekommt.
Ich weiß einfach nicht so genau wie ich das am sinnvollsten machen soll…
Wäre es
ein Problem nach fünf Jahren (wenn nur nach den letzten fünf
Jahren gefragt wird) diese Erkrankung zu verschweigen, bzw.
recherchiert die Versicherung von sich aus nochmal bei meinem
Arzt?
wenn eine Versicherungsgesellschaft wirklich nur einen Zeitraum von 5 Jahren abfragt , und dieser Lungenkollaps fällt in den Zeitraum davor wieso soll es dann arglistige Täuschung sein?
wenn eine Versicherungsgesellschaft wirklich nur einen
Zeitraum von 5 Jahren abfragt , und dieser Lungenkollaps fällt
in den Zeitraum davor wieso soll es dann arglistige Täuschung
sein?
Ich finde nicht, dass Du so falsch lagst. Es wird ja nicht nur nach der Erkrankung selbst gefragt, sondern auch nach Folgen!!!
Eine Herzmuskelentzündung von vor 20 Jahren gibt man ja auch an - weil es eben ein dauerhafter Schaden ist - ebenso Herzinfarkt, Schlaganfall… oder lasst Ihr einen Schlaganfall im Antrag weg, nur weil er länger als 5 oder 10 Jahre her ist??
VORSICHT!
Frank Wilke
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Eigentlich wollte ich 5 Jahre warten, bevor ich eine BUV
beantrage. Ich weiß nur nicht genau ob das Sinn macht. Wäre es
ein Problem nach fünf Jahren (wenn nur nach den letzten fünf
Jahren gefragt wird) diese Erkrankung zu verschweigen, bzw.
recherchiert die Versicherung von sich aus nochmal bei meinem
Arzt?
es ist eine Frage des Beraters und seiner Kompetenz!
Du solltest Dich Fragen, was es bringt fünf Jahre zu warten - wenn Du Glück hast brauchst Du es nicht anzugen, wenn Du regelmässig überwachen lässt schon, wenn Du Pech hast ein Karzinom, einen Bandscheibenvorfall, erhöhten Blutdruck und / oder HIV!
Dem kann ich mir nur anschließen. Man muß Gesundheitsfragen immer genau lesen. Selbstverständlich sollte man nicht mehr als notwendig beantworten, aber eben auch nicht zu wenig. Genaues Lesen ist sehr wichtig! Auch ist es durchaus empfehlenswert nach einer sorgfältigen Beantwortung aller Fragen eine Erklärung anzufügen, daß man alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet hat, man aber nicht dafür garantieren kann, daß die Aufzählung absolut lückenlos sei, weil man sich entweder nicht mehr zwangsläufig an alles erinnern kann oder Ärzte einem nun auch einmal nicht immer alles mitteilen. Im Zweifel kann sich die Versicherung ja an die Ärzte wenden.
Aber auch dann sollte man wissen, daß eine große Anzahl von BU-Fällen erst von Gerichten entschieden wird. Hat man dann aber die Gesundheitsfragen sorgfältig ausgefüllt und ist eventuell wie eben beschrieben vorgegangen, hat man natürlich weitaus bessere Chancen vor Gericht. Beim Bundesaufsichtsamt gibt es übrigens eine Liste mit der Anzahl der Beschwerden pro 1000 Versicherten einer jeden Gesellschaft. Auch dies kann hilfreich bei der Beurteilung der zukünftigen Versicherung sein, besonders wenn es um die Zahlungsmoral derselben geht.
Ich soll mir jetzt also so einen Versicherungsmakler suchen…?
Klingt ja ganz gut. Aber wer sagt mir, dass der nicht nur seine Provision im Kopf hat ???
Bieten die Makler einem auch Direktversicherungen an?
Gibt es irgendwo eine Liste mit seriösen Versicherungsmaklern?
Kann ich selbst bei einer Versicherung anrufen und dort erfragen wie die auf bestimmte Erkrankungen reagieren?
Klingt ja ganz gut. Aber wer sagt mir, dass der nicht nur
seine Provision im Kopf hat ???
Gibt es irgendwo eine Liste mit seriösen Versicherungsmaklern?
Natürlich macht der Makler seinen Job, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist ja ok. Nur beauftragst Du den Makler, also solltest Du ihn auch bezahlen, nicht die Versicherung, die er vermittelt. Wenn Du also von vornherein Interessenkonflikte beim Makler ausschließen willst, suche Dir einen Makler, den Du bezahlst. Das sind beispielsweise Honorarmakler. Es gibt dort etliche von, auch in Ketten zusammengeschlossene. Schon um hier nicht den Vorwurf zu provozieren, Werbung machen zu wollen, werde ich hier keine Namen nennen.
Bieten die Makler einem auch Direktversicherungen an?
Solche Versicherungen zahlen oft kein Geld an den Makler. Wenn nicht Du den Makler selbst bezahlst, würde er in diesem Fall umsonst arbeiten. Damit sollte die Frage beantwortet sein. Ein Makler, den Du selbst bezahlst, ist das egal. Er bekommt von die sein Honorar. Soweit seiner Meinung für Dich zutreffend, wird er dann auch Direktversicherungen vermitteln.
Kann ich selbst bei einer Versicherung anrufen und dort
erfragen wie die auf bestimmte Erkrankungen reagieren?
Ja, kannst Du. Nur dürfte das Ergebnis unbefriedigend sein. Denn eine Versicherung macht eine Gesamtfallabwägung, schaut in die Blacklists und entscheidet dann von Fall zu Fall. Schaden kann eine Frage nicht. Aber ich würde mich nicht auf die Auskunft verlassen.
Ich soll mir jetzt also so einen Versicherungsmakler
suchen…?
oder einen guten Mehrfachagenten oder mehrere Einfirmenvermittler guter Gesellschaften mit guten Tarifen!
Klingt ja ganz gut. Aber wer sagt mir, dass der nicht nur
seine Provision im Kopf hat ???
Klar, die Mitarbeiter der Direktversicherer werden völlig uneigennützig auf die Nachteile Ihrer Produkte hinweisen!!! Klar!!
Ein Makler haftet - wichtig ist die Dokumentation der Beratung!
Bieten die Makler einem auch Direktversicherungen an?
Wenn Du ein Honorar zahlst!
Gibt es irgendwo eine Liste mit seriösen Versicherungsmaklern?
Nein - Du kennst aber einige, sogar einen Honorarmakler!
Kann ich selbst bei einer Versicherung anrufen und dort
erfragen wie die auf bestimmte Erkrankungen reagieren?
??? Mann oh mann! Nein, weil Du keine Auskunft erhalten wirst - nicht per Telefon - nur per Post - dann aber mit Eintrag! Und ich glaube kaum, dass Du die richtigen Worte findest!
und täglich grüßt das …
… Murmeltier Benni, weil er immer den gleichen Blödsinn erzählt - und das sage ich, der als einiger der Wenigen auf Honorarbasis berät!
Ich soll mir jetzt also so einen Versicherungsmakler
suchen…?
oder einen guten Mehrfachagenten oder mehrere
Einfirmenvermittler guter Gesellschaften mit guten Tarifen!
Aber die sagen mir doch dann auch nicht, was an ihrer Gesellschaft schlecht ist, bzw. was bei bestimmten Vorerkrankungen passiert oder?
Klingt ja ganz gut. Aber wer sagt mir, dass der nicht nur
seine Provision im Kopf hat ???
Klar, die Mitarbeiter der Direktversicherer werden völlig
uneigennützig auf die Nachteile Ihrer Produkte hinweisen!!!
Klar!!
Ein Makler haftet - wichtig ist die Dokumentation der
Beratung!
Bieten die Makler einem auch Direktversicherungen an?
Wenn Du ein Honorar zahlst!
Das unterstellt doch aber, dass alle die auf Provisionsbasis arbeiten nicht wirklich objektiv sind oder?
Gibt es irgendwo eine Liste mit seriösen Versicherungsmaklern?
Nein - Du kennst aber einige, sogar einen Honorarmakler!
Kann ich selbst bei einer Versicherung anrufen und dort
erfragen wie die auf bestimmte Erkrankungen reagieren?
??? Mann oh mann! Nein, weil Du keine Auskunft erhalten
wirst - nicht per Telefon - nur per Post - dann aber mit
Eintrag! Und ich glaube kaum, dass Du die richtigen Worte
findest!
oder einen guten Mehrfachagenten oder mehrere
Einfirmenvermittler guter Gesellschaften mit guten Tarifen!
Aber die sagen mir doch dann auch nicht, was an ihrer
Gesellschaft schlecht ist
bis auf den Einfirmenvertreter hat ja keiner „seine“ Gesellschaft, sondern mehrere.
bzw. was bei bestimmten
Vorerkrankungen passiert oder?
doch - indem sie Voranfragen an die Versicherer stellen - ohne Antrag, aber mit ERgebnis!
Das unterstellt doch aber, dass alle die auf Provisionsbasis
arbeiten nicht wirklich objektiv sind oder?
Wenn die Produkte zweier Gesellschaften beide gleich gut passen, vergleichbare Leistungen haben und auch sonst keine Unterschiede aufweisen, verkauf ich das, wo ich mehr Provision kriege. Schlimm?
Ansonsten gestehe ich hiermit öffentlich und zu meiner Schande, dass ich bereits wiederholt einem Kunden ein Produkt empfohlen habe, für dass ich nicht die meisten Provision bekommen habe - eher im Gegenteil. Soll’s auch geben.
??? Mann oh mann! Nein, weil Du keine Auskunft erhalten
wirst - nicht per Telefon - nur per Post - dann aber mit
Eintrag! Und ich glaube kaum, dass Du die richtigen Worte
findest!
Danke dass du mir soviel zutraust…
Das hat einfach nur damit zu tun, dass feine Formulierungsfehler verheerende Folgen haben können. Damit meine ich definitiv nicht die geschönte Umformulierung von eigentlich schwerwiegenderen Sachverhalten, sondern die aufgrund von laienhaftem, aber gut gemeintem Sprachverständnis unglücklich formulierte Darstellung eigentlich harmloserer Sachverhalte.
Was kostet denn so ein objektiver Makler?
Was kostet ein Auto?
1.) Eine Frage der Qualität
2.) Eine Frage der Aktualitä
3.) Eine Frage der Verhandlung