Moin,
wir hatten heute Besuch von der Deutschen Vermögensberatung und haben eine Menge Zahlen um die Ohren gehauen bekommen. Unter anderem ging es um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für meine Freundin und die Höhe der monatlichen Rente, die man beantragen soll. Kann mir nochmal jemand erklären, wie wie auf die sogenannte Versorgungslücke kommen, die man ja wohl abdecken sollte? Meine Freundin arbeitet erst seit kurzem, verdient pro Monat rund 1000€ netto. Ansonsten habe ich hier auch schon gelesen, dass man eh mit denen von der DVAG vorsichtig sein soll.
Danke schön
Marc
Hallo Marc,
es gibt Formeln, mit denen kann man die Versorgungslücke per Daumenschuss grob anpeilen… gewisse Genauigkeit besteht.
Genauestens ist jedoch die Berechnung aufgrund eines Rentenverlaufes bei der BfA. Den kann man kostenlos anfordern.
Ist deine Freundin denn in der Ausbildung oder kommt sie vom Studium? Hat sie schon Kinder? Dann kann ich mal nen Tipp abgeben… 
wir hatten heute Besuch von der Deutschen Vermögensberatung
und haben eine Menge Zahlen um die Ohren gehauen bekommen.
Ich hatte gestern einen ähnlichen Menschen (nicht DVAG) hier… schon interessant, mit was für Wissen geprahlt wird und welche Aussagen gemacht werden.
Als Maklermitarbeiter würde ich das nicht machen… ich wüsste, ich würde meinen Kopf nicht mehr lange dort tragen, wo er jetzt ist. so wundert mich allerdings unser Image nicht. 
Gruß
Marco
So wie es Marco schon beschrieben hat, gibt es gewisse Formeln die man hier heranziehen kann um die genau Berechnung zu erhalten.
Im Normalfall geht man von dem Rentenverlauf der bfa aus und der daraus ersichtlichen Erwerbsmiderungsrent die man im schlimmsten fall bekommt, die Marco auch schon erwähnt hat.
Bei einer Arbeitsfähigkeit von 3-6 Stunden am Tag erhält man max 20% vom letzen Bruttoeinkommen von der gesetzlichen Rentenversicherung
und wenn die Arbeitsfähigkeit weniger als 3 Stunden am Tag möglich ist, so bekommt man max. 40% seines letzten Bruttoeinkomms von der gesetzlichen Rentenversicherung.
Bsp: 1500 Brutto, kann zwischen 3-6 Stunden arbeiten!
- Bekommt 20% von 1500 €, also 300€, also sollte man eine BU-Rente von 1200€ abschliessen.
- Der zweite Punkt ist halt, wieviel einem das im Monat kostet und wie tragbar das für jemanden ist, was man dann selbst entscheiden muss.
Gruss Baris
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Hallo Baris,
So wie es Marco schon beschrieben hat, gibt es gewisse Formeln
die man hier heranziehen kann um die genau Berechnung zu
erhalten.
Danke… 
Im Normalfall geht man von dem Rentenverlauf der bfa aus und
der daraus ersichtlichen Erwerbsmiderungsrent die man im
schlimmsten fall bekommt, die Marco auch schon erwähnt hat.
Bei einer Arbeitsfähigkeit von 3-6 Stunden am Tag erhält man
max 20% vom letzen Bruttoeinkommen von der gesetzlichen
Rentenversicherung
Genauer sind es sogar nur 17%. Und das im Prinzip vom letzten Bruttoeinkommen. Darin würden aber keine Karrieretrends und Ausfallzeiten berücksichtigt sein. Zudem wird auf die Beitragsbemessungsgrenze maximiert, was eine weitere Kürzung zur Folge haben kann.
und wenn die Arbeitsfähigkeit weniger als 3 Stunden am Tag
möglich ist, so bekommt man max. 40% seines letzten
Bruttoeinkomms von der gesetzlichen Rentenversicherung.
Siehe oben… hier eben nur 34%. Die würde es auch geben, wenn der Arbeitsmarkt verschlossen ist. Aber dieser Verschluss besteht nur in der Theorie.
Gruß
Marco
Klar ist es so das die Erwerbsminderungsrenten sinken, dass werden sie auch noch weiter tun. Hab diese groben Berechnungen genommen!
Man kann dieses Beispiel nicht bei jedem zu Rate ziehen, da die genannten punkte in der Berechnung nicht berücksichtigt sind.
Und gerade aus diesem Grund ist die Berufsunfähigkeitsversichung ein nicht zu unterschätzendes Risiko!!
Gruss Baris
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