Ein Mann ist 37 und macht ein BWL Fernstudium, er ist voraussichtlich 2010 fertig.
Hat das überhaupt einen Sinn? Er wäre dann knapp 40, wird er ohne Berufserfahrung in dem Alter von dem Studium überhaut provitieren können??
Hallo,
Deine Frage liest sich wie eine mathematische Textaufgabe (erstmal eine gute Voraussetzung für einen
BWL’er
)
Hat denn der Mann absolut KEINE Berufserfahrung (vorzugsweise im kaufmännischen Bereich)?
Viele Grüße
Doch schon, er arbeitet in einem Sanitätshaus. Verkauft Rollstühle usw
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Hi!
Mal völlig ins Blaue geschossen: Es wird wohl darauf ankommen, was er damit vorhat. Was hat er denn für einen Beruf?
Als reiner Berufsanfänger hätte er wohl Schwierigkeiten, aber wenn das Studium eine Ergänzung zu dem darstellt, was er bisher gemacht hat, könnte es schon sinnvoll sein. Vielleicht arbeitet er bereits in einem ähnlichen Bereich und will seine Aufstiegschancen verbessern, indem er den Abschluss „nachliefert“?
Gruß,
Beate
Hallo,
ok, das ist doch schon mal was - hat er denn eine Ausbildung (Einzelhandelskaufmann o.ä.?)
Wenn dem so ist, dann baut er auf etwas Vorhandenem auf und wer praktische UND theoretische
Erfahrungen hat, der hat jedenfalls bessere Chancen, als ein Studienabgänger, der noch nie in der
Wirtschaft gearbeitet hat - und wer gut ist und sich berufen fühlt wird immer seinen Weg gehen, Alter hin
oder her.
In die Zukunft schauen kann natürlich niemand - aber im Moment sieht es ja eher so aus, als wenn künftig wieder mehr Fachkräfte benötigt würden.
Wie hier schon erwähnt, kommt es wohl auf das Ziel an. Es sollte schon irgendwo eine Verknüpfung zur bisherigen Tätigkeit hergestellt werden. Und dann ist es doch eine beachtliche Leistung, sich neben dem Beruf weiter gebildet zu haben.
Viele Grüße
Markus
Hi,
Hat das überhaupt einen Sinn?
so ein (berufbegleitends) Studium hat mehrer gute Seiten.
* zum einen stärkt ein erfolgreicher Abschluß das eigene Ego
* wenn man in einer (ungekündigten) Stelle arbeitet, kann man sich streßfrei umtun und sehen, ob man sich verbesern kann
* wenn nicht, ist man auf keinen Fall Dümmer geworden.
Auf der negativen Seite dürfte verbucht werden
* hat Geld gekostet
* hat Zeit gekostet
* hat nerven gekostet
Aber das ist meist zu verschmerzen und spätestens nach dem Abschluß vergessen.
M.E. überwiegen die positiven Aspekte.
Ich habe übrigens vor, nach meiner Pensionierung wieder die Uni zu beziehen und das zu studieren, was ich immer schon mal machen wollte. Was genau, wird sich dann zeigen.
Gandalf