BWL-Fragen

Hallo, kann mir einer helfen und sagen, welche der folgenden Stichpunkte richtig bzw. falsch sind und wenn möglich ist, warum?

a) Die Kennzahl „Wirtschaftlichkeit“ ist eine Wertkennzahl

b) Die Gesamtwirtschaftlichkeit Ihres Betriebes ist gestiegen. Dies ist nur möglich, wenn sich zumindest eine Produktivitätskennzahl verbessert hat

c) Eine Verlängerung des Cash-to-Cash-Zyklus verbessert die Liquiditätssituation eines Unternehmens

d) Ist der Cash-Flow aus laufendem Geschäft positiv, ist die Liquidität des Unternehmens gesichert

e) Just-in-Time Beschaffung ist bei hoher Marktmacht des beschaffenden Unternehmens eine Maßnahme zur Verbesserung des Return on Investment

f) Ein Unternehmen hat vor 10 Jahren Grundstücke gekauft und wird diese Grundstücke auch weiterhin besitzen und betrieblich nutzen. Der Wert dieser Grundstücke ist heute doppelt so hoch wie zum Zeitpunkt des Kaufs. Um den Aktionären einen möglichst realistischen Einblick in die Vermögenslage des Unternehmens zu gewähren, darf die Unternehmung daher diese Grundstücke mit ihrem gestiegenen Wert in der Bilanz ausweisen

g) Unternehmen A und B gehören der gleichen Branche an. Die Eigenkapitalquote beider Unternehmen ist gleich hoch. Die Anlagenintensität des Unternehmens A ist jedoch höher als die von B. Dies ist vor allem auf den hohen Wert der technischen Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Ein risikoscheuer Investor wird daher sein Geld in Unternehmen B investieren

h) Eine Aktiengesellschaft operiert erfolgreich am Markt. Ihr Jahresüberschuss ist positiv. Um diesem Erfolg zu erzielen, waren in den zurückliegenden Jahren hohe Investionen im Anlagenbereich zu tätigen. Der Cash-flow der AG ist daher geringer als der Jahresüberschuss

i) Halb- und Fertigfabrikate sind in der Bilanz mit ihren Herstellungskosten anzusetzen. Die für die Ermittlung der Herstellungskosten existierenden Bewertungswahlrechte können als Instrument der Bilanzpolitik genutzt werden.

j) Soziale Systeme lassen sich durch ein ausgefeiltes quantitatives Managementinformationssystem, wie z.B. das Rechnungs- und Finanzwesen, in ihrer Entwicklung exakt lenken.

k) Bei der Gestaltung der Distributionslogistik sollte ine Unternehmen die Non-product-needs seiner Kunden berücksichtigen

l) Es gilt stets folgender Zusammenhang: Je geringer die Lagerkosten einer Unternehmung sind, desto geringer sind die gesamten Beschaffungskosten

m) Wesentliches Merkmal eines Konzerns ist die Führung der Konzerngesellschaften unter einheitlicher Leitung

n) Konzerngesellschaften sind rechtlich und wirtschaftlich unselbständig

o) Ziel einer Unternehmung muss es sein, möglichst viele innovative Produkte in ihrem Produktprogramm zu haben

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Teil 2: Ordnen Sie die nachfolgenden Geschäftsvorfälle den Wertbegriffen des Finanz- und Rechnungswesens zu (Auszahlung, Aufwand, Kosten, Einzahlung, Ertrag, Leistung). Gehen Sie dabei von folgenden Annahmen aus:

  • Ihr Betrieb ist ein Industriebetrieb der Lebensmittelindustrie
  • Die Betrachtungsperiode ist das laufende Geschäftsjahr. Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr
  1. Sie bezahlen ihrem Lieferanten Ende Juli die Rohstoffe, die er Anfang Juli geliefert hat und die ihr Betrieb in diesem Monat auch verbraucht hat

  2. Weil die Gelegenheit günstig war, haben Sie vor 3 Jahren eine Wohnanlage mit 30 Wohnungen erworben, die Sie seither an Personen vermieten, die nicht Ihrem Unternehmen angehören. Sie zahlen dem Hausmeister dieser Wohnanlagen den Lohn für den laufenden Monat

  3. Sie nehmen bei Ihrer Hausbank einen Kredit auf

  4. Verkauf von Waren gegen bar. Produktion und Warenverkauf erfolgen im Betrachtungszeitraum

  5. Sie besitzen ein Kühllager für verderbliche Rohstoffe. In den letzten 10 Jahren hatten Sie schon dreimal einen Auisfall des Kühlaggregates, der nicht rechtzeitig bemerkt wurde und die gelagerten Rohstoffe verdarbeb. Gegen solche Ausfälle ist ihr Betrieb - aus welchen Gründen auch immer - nicht versichert. Sie rechnen damit, dass solche zu spät bemerkten Ausfälle auch in der Zukunft passieren werden und setzen in ihrem Zahlenwerk einen durchschnittlichen. jährlichen Schadenswert an

  6. Sie spielen in Ihrer knappen Freizeit mit Begeisterung E-Gitarre und leisten sich einen Verstärker der Extraklasse. Den Kauf zahlen Sie mit Ihrer persönlichen Kreditkarte.

  7. Sie schaffen eine neue Maschine an und bezahlen diese auch gleich. Aufgrund eines grassen Bedienungsfehlers expodiert Ihen die Maschine bereits beim ersten Einschalten

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Vielen Dank im Voraus!

Teil 3
KEINE JOB-ANGEBOTE ODER HAUSAUFGABEN-ERLEDIGUNG!

(siehe Artikeleingabemaske).

Vorschlag zur Güte: Präsentiere mal Deine eigenen Überlegungen, dann haben wir etwas, worüber man reden kann.

Gruß,
Christian

Hallo Christian,
ich weiß eigentlich nicht viel…

Zu c) Cash-to-Cash-Zyklus ist die Zeit von den Zahlungen an Zulieferer bis zu den Bareinnahmen von den Kunden. Daher denke an, dass c) falsch ist.

Zu g) Anlagenintensität gibt an, wie hoch der Anteil des Anlagenvermögens am Gesamtvermögen ist. Ich nehme an dass Anlagen allgemein sehr sicher sind. Aber bei technischen Anlagen und Maschinen bin ich mir nicht sicher. Technik veraltet schnell und kann schnell kaputt gehen. Also muss auch g) falsch sein

Zu l) Zu den Beschaffungskosten gehören m.E. auch Lagerkosten, l) muss daher richtig sein

Zu n) Ich nehme an, dass man unter Konzerngesellschaften AGs und GmbHs versteht. Wirtschaftlich ist diese Form auf jeden fall selbständig. Aber was man wohl mit „rechtlich“ meint…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Fortsetzung:

Zu o) Sicher ist es vorteilhaft, wenn ein Unternehmen viele innovative Produkte in seinem Produktprogramm hat. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht der Hauptziel ist. Ich denke, ein Unternehmen muss vor allem Gewinn steigern und Kosten senken.

Zusätzliche Aufgabenstellung: Nennen Sie jeweils 1 Argument, das für Konzept der Kostenerfahrungskurve spricht und 1 Argument, das dagegen spricht.

Ich habe herausgefunden, dass bei einer Verdopplung der kumulierten Outputproduktionsmenge typischerweise die Kosten um 20-30% sinken. Das ist der große Pro-Argument. Aber was spricht dagegen? Ich nehme an, dass bei schwacher Nachfrage auch keine geringere Kosten helfen können. Habe ich Recht?

Noch eine Behauptung:
In einer sicheren, statischen Welt ohne Wachstum der Konkurrenz kann ein Unternehmen auf Dauer überleben, wenn gilt: Preis eines Produktes = Selbstkosten des Produktes.

Soviel ich weiß, setzen sich die Selbstkosten eines Produktes aus Herstell- und Vertriebskosten zusammen. D.h. Material-, Fertigungs- und Lohnkosten sind darin inbegriffen. Man macht keinen Verlust, aber auch keinen Gewinn, weil der Gewinnaufschlag nicht in Selbstkosten berücksichtigt ist. Unter statischen Welt verstehe ich statische, gleichbleibende Nachfrage. Es gibt keine Konkurrenz. So gesehen kann ein Unternehmen schon auf Dauer überleben, es wird nur halt kein Gewinn gemacht… wenn ich mich nicht täusche…

weitere Behauptung:
Liegt die Preiselastizität der Nachfrage zwischen -1 und 0, kann ein Unternehmen durch eine Preiserhöhung seinen Gewinn steigern.

Definition Preiselastizität der Nachfrage: Ein Maß der Reagibilität der Nachfragemenge eines Gutes auf Änderungen seines Preises - berechnet als Quotient von prozentualer Mengenänderung und prozentualer Preisänderung.

Preiselastizität = (Prozentuale Änderung der Nachfragemenge / Prozentuale Preisänderung)

Nachfrage ist elastisch (Preiselastizität > 1), wenn Preisänderungen relativ große Mengenänderungen bewirken. Nachfrage ist unelastisch (Preiselastizität 50%. Gewinn wurde also nicht gesteigert, die Behauptung ist falsch. Habe ich die Aufgabe richtig gelöst?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tip für solche Aufgaben
Hallo Sergej,

hast von Christian ja schon fantastische Antworten bekommen. Bleibt mir nur noch, Dir einen Tip für solche Art von Aufgaben zu geben:

Meist sind Aussagen, die Wörter wie „immer“, „stets“, „nie“ und „exakt“ enthalten, falsch. Klar, das muss nicht so sein. Ich bin mit dem Prinzip aber recht gut gefahren:smile:

Liebe Grüße,
Nic

Hallo,

ich nehme doch mal an, daß es nicht damit getan ist, die Antworten zu Papier zu bringen, sondern daß da irgendein Stoff hintersteckt, den Du beherrschen solltest. Das wiederum bringt mich auf den Gedanken, daß Du auch verstehen solltest, was Du geschrieben hast.

Damit will ich sagen, daß es wahrscheinlich nur wenig bringt, wenn wir einfach die Fragen beantworten. Deswegen mache ich mal was ganz gemeines: Ich beantworte die Fragen, wie es in der Realität richtig ist. Ich könnte mir aber vorstellen, daß die Theoretiker, die hinter den Fragen stecken, einige meiner Antworten als falsch bezeichnen würden bzw. an einige Dinge gar nicht gedacht haben.

Zu o) Sicher ist es vorteilhaft, wenn ein Unternehmen viele
innovative Produkte in seinem Produktprogramm hat. Aber ich
bin der Meinung, dass es nicht der Hauptziel ist. Ich denke,
ein Unternehmen muss vor allem Gewinn steigern und Kosten
senken.

Hier sei mal fröhlich der Begriff BCG-Matrix in den Raum gestellt. http://www.wiwi-treff.de/home/mlexiko

Will sagen: Von der reinen Innovation kann keiner leben. Es muß auch etablierte Produkte geben, an denen man genug verdient, um die innovativen Produkte in den Markt drücken zu können.

a) Die Kennzahl „Wirtschaftlichkeit“ ist eine Wertkennzahl

Ich kenne keine Kennzahl “Wirtschaftlichkeit“.

b) Die Gesamtwirtschaftlichkeit Ihres Betriebes ist gestiegen.
Dies ist nur möglich, wenn sich zumindest eine
Produktivitätskennzahl verbessert hat

Stimmt nicht. Schon der Rückgang des Zinsniveaus verbessert die Rendite der meisten Unternehmen.

c) Eine Verlängerung des Cash-to-Cash-Zyklus verbessert die
Liquiditätssituation eines Unternehmens

Glaub ich weniger.

d) Ist der Cash-Flow aus laufendem Geschäft positiv, ist die
Liquidität des Unternehmens gesichert

Beispiel: Der Cashflow ist positiv und am 30.12. kommt die Kreditkündigung der Bank. Ist die Liquidität des Unternehmens noch gesichert?

e) Just-in-Time Beschaffung ist bei hoher Marktmacht des
beschaffenden Unternehmens eine Maßnahme zur Verbesserung des
Return on Investment

JiT-Beschaffung ist immer eine Maßnahme zur Verbesserung des RoI. Die Marktmacht des Unternehmens hilft nur schon mal bei der Durchsetzung ggü. den Lieferante. Außerdem muß es nicht zwangsläufig so sein, daß die Maßnahme auch greift.

f) Ein Unternehmen hat vor 10 Jahren Grundstücke gekauft und
wird diese Grundstücke auch weiterhin besitzen und betrieblich
nutzen. Der Wert dieser Grundstücke ist heute doppelt so hoch
wie zum Zeitpunkt des Kaufs. Um den Aktionären einen möglichst
realistischen Einblick in die Vermögenslage des Unternehmens
zu gewähren, darf die Unternehmung daher diese Grundstücke mit
ihrem gestiegenen Wert in der Bilanz ausweisen

http://dejure.org/gesetze/HGB/253.html

Das gilt natürlich nur für die Bilanzierung nach HGB.

g) Unternehmen A und B gehören der gleichen Branche an. Die
Eigenkapitalquote beider Unternehmen ist gleich hoch. Die
Anlagenintensität des Unternehmens A ist jedoch höher als die
von B. Dies ist vor allem auf den hohen Wert der technischen
Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Ein risikoscheuer
Investor wird daher sein Geld in Unternehmen B investieren

Da es mehrere Ursachen geben kann, ist das so nicht zu beantworten. Unternehmen A kann bspw. gerade den Maschinenpark erneuert haben oder aber schreibt das Anlagevermögen deutlich langfristiger ab.

h) Eine Aktiengesellschaft operiert erfolgreich am Markt. Ihr
Jahresüberschuss ist positiv. Um diesem Erfolg zu erzielen,
waren in den zurückliegenden Jahren hohe Investionen im
Anlagenbereich zu tätigen. Der Cash-flow der AG ist daher
geringer als der Jahresüberschuss

Das läßt sich so nicht sagen. Vermutlich will der Autor darauf hinaus, daß die Abschreibungen den Cashflow erhöhen und die Antwort damit „falsch“ wäre. Da ersteres Quatsch ist, auch wenn man es immer wieder liest, muß die Antwort „falsch“ nicht richtig sein. Evtl. sind die Maschinen kreditfinanziert, was den Cashflow mindern würde (Zinsen/Tilgung). Andererseits ist es auch möglich, daß sich das auf der Maschine produzierte Zeug verkauft wie Sau und damit nicht enden wollende Ströme an Geld in die Kassen fließen.

i) Halb- und Fertigfabrikate sind in der Bilanz mit ihren

Herstellungskosten anzusetzen. Die für die Ermittlung der
Herstellungskosten existierenden Bewertungswahlrechte können
als Instrument der Bilanzpolitik genutzt werden.

Im Prinzip nicht falsch.

j) Soziale Systeme lassen sich durch ein ausgefeiltes
quantitatives Managementinformationssystem, wie z.B. das
Rechnungs- und Finanzwesen, in ihrer Entwicklung exakt lenken.

Kann schon sein, aber dann wurden die sozialen Systeme, die ich bisher kennengelernt habe, nicht durch ausgefeilte Managementsysteme gelenkt.

k) Bei der Gestaltung der Distributionslogistik sollte ine
Unternehmen die Non-product-needs seiner Kunden
berücksichtigen

Kenn ich nicht.

l) Es gilt stets folgender Zusammenhang: Je geringer die
Lagerkosten einer Unternehmung sind, desto geringer sind die
gesamten Beschaffungskosten

Da mag es einen Zusammenhang geben, aber eine 1:1-Beziehung gibt es da sicherlich nicht.

m) Wesentliches Merkmal eines Konzerns ist die Führung der
Konzerngesellschaften unter einheitlicher Leitung

Zumindest denken das die meisten, die einen Konzern leiten.

n) Konzerngesellschaften sind rechtlich und wirtschaftlich
unselbständig

Eine Gesellschaft ist immer rechtlich selbständig, sonst wäre es keine. Ob sie wirtschaftlich selbständig sind, hängt davon ab, wie die Bude konzipiert wurde. Mitunter sitzen in den Leitungsgremien die gleichen Leute, manchmal läßt man die Töchter absichtlich unabhängig handeln und beschränkt sich in der Holding auf Selbstbefriedigungbeschäftigung usw.

Teil 2: Ordnen Sie die nachfolgenden Geschäftsvorfälle den
Wertbegriffen des Finanz- und Rechnungswesens zu (Auszahlung,
Aufwand, Kosten, Einzahlung, Ertrag, Leistung). Gehen Sie
dabei von folgenden Annahmen aus:

http://www.kiehl.de/vv/texte/L2-54052

Soviel erst einmal im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten. Gib mal Laut, inwieweit Du damit weiter kommst. Wir kriegen das Eichhörnchen schon satt.

Gruß,
Christian

Hallo Christian,

Du hast sicherlich Recht, dass bloße Beantworten meiner Fragen mir wenig bringen wird. Ich versuche daher, die Aufgaben selber zu lösen und die Antworten zur Kontrolle hierher zu posten. Klar, Theorie und Praxis sind 2 unterschiedliche Welten, ich versuche aber, theoretisch zu denken, um bei der Arbeit gut abzuschneiden :smile:

Ich versuche jetzt, Teil 2 zu lösen. Vielen Dank für den Link zu Grundbegriffen der KLR, hat mir sehr geholfen. Nun ja, in der Aufgabe können mehrere Antworten richtig sein, damit habe ich Schwierigkeiten.

  1. Der Lieferant wird bezahlt, also wird es eine Überweisung auf sein Konto geben. Es handelt sich um Auszahlung

  2. Der Hausmeister wird bezahlt, es handelt sich um betriebsfremden Aufwand

  3. Ein Kredit wird aufgenommen. Die Bank überweist das Geld, also eine EINZAHLUNG. Gleichzeitig werden Zinsen fällig, die mit übrigen Einnahmen/Ausgaben verrechnet werden. Ich tippe zusätzlich auf Aufwand

4)Warenverkauf gegen bar. Es fließt kein Geld auf das Konto, also EINNAHMEN.

5)Man setzt einen jährlichen Schadenswert an. Hmm, man rechnet mit sicherem Geldverlust, also Kosten?

6)Analog zu 2, also betriebsfremde Aufwand

  1. Die defekte Maschine muss auf eigene Kosten repariert werden bzw. wenn sich die Reparatur nicht lohnt, muss neue Maschine anschafft werden. Es sind zusätzliche KOSTEN

Wo habe ich (Un)Recht?

Danke für den Tipp, Nic. Darum habe ich auch j) als falsch bewertet :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo nochmal,

  1. Der Lieferant wird bezahlt, also wird es eine Überweisung
    auf sein Konto geben. Es handelt sich um Auszahlung

es handelt sich um Aufwand, Auszahlung, Ausgabe und Kosten.

  1. Der Hausmeister wird bezahlt, es handelt sich um
    betriebsfremden Aufwand

Darüber kann man streiten. Wenn der Hausmeister die Werkshalle behausmeistert, würde ich das nicht als betriebsfremd bezeichnen.

  1. Ein Kredit wird aufgenommen. Die Bank überweist das Geld,
    also eine EINZAHLUNG. Gleichzeitig werden Zinsen fällig, die
    mit übrigen Einnahmen/Ausgaben verrechnet werden. Ich tippe
    zusätzlich auf Aufwand

Ich weiß nicht, ob die Folgeaufwendungen in die Betrachtung mit einfließen. Einzahlung ist jedenfalls für die reine Kreditbereitstellung richtig. Zusätzlich handelt es sich dabei aber auch um eine Einnahme.

4)Warenverkauf gegen bar. Es fließt kein Geld auf das Konto,
also EINNAHMEN.

Eine Einzahlung ist keine Frage von bar oder unbar. Hier erhöhen sich die Zahlungsmittel, also auch Einzahlung. Darüber hinaus sind Ertrag und Leistung denkbar.

Usw. usf.

Gruß,
Christian
(bißchen knapp an Zeit)

Wie wäre es denn, wenn Du mal selbst lernst???
Sag mal findest Du das hier nicht ein wenig dreist??? Wie wäre es denn mal mit selber hinsetzen und lernen!!!

Es ist ja in Ordnung, wenn man mal an einer Stelle nicht weiter kommt, aber hier dann gleich einen ganzen Fragenkatalog einstellt, der darauf schließen läßt, dass Du rein gar nichts für Dein Studium gemacht hast… und nicht annäherungsweise eine Ahnung hast, was in der Vorlesung besprochen wurde.

Die Fragen sehen übrigens sehr nach Fernuni Hagen aus und können definitiv alle mit dem Skript beantwortet werden.

Welches Semster? FH oder Uni?
Hallo Sergej,

das sind alles recht interessante Fragen.

Rein aus Interesse, weil ich selber bald BWL an einer FH studiere:
Bist du Uni oder FH und in welchem Semster bist du?

Danke für die Beantwortung meiner Fragen :smile:

Gruß

Norbert

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Hallo Sergej,

das sind alles recht interessante Fragen.

Rein aus Interesse, weil ich selber bald BWL an einer FH
studiere:
Bist du Uni oder FH und in welchem Semster bist du?

Danke für die Beantwortung meiner Fragen :smile:

Gruß

Norbert

So weit kann er mit den Fragen noch nicht sein… Bei der Fernuni im Schnellkurs BWL im Grundstudium und an der Uni auch maximal 2-3 Semester, also Grundstudium… Spannend sind die Fragen auch noch nicht wirklich, das ist das Geplänkel zum warm werden ;o) Wenn Du die Grundlagen richtig verstanden und gelernt hast, dann gehts an die wirklich interessanten Fälle. Darum ist es wirklich wichtig im Grundstudium zu verstehen was der Prof von einem will!!! Schlage Dir vor von Anfang an Lerngruppen zu bilden und auch, wenn der Stoff erst einmal nict schwierig erscheint, regelmäßige Treffen zu vereinbaren, bei deneb man dann die Aufgaben durch geht. Alleine steht ma irgendwann auf verlorenen Posten. - das geht zwar, aber gemeinsam ists einfacher.

Hallo Norbert,

Studiere an der FH Angewandte Informatik (davor technisches Berufskolleg), daher 0-Ahnung in BWL.

Informatiker haben von BWL ungefährt so viel Ahnung wie Maschinenbau-Ingenieure von der Informatik :smile:

Heute war die Klausur, bin mir nicht sicher, ob ich bestanden habe. Wie auch immer, selbst bei einer 5 wird die Fachprüfung bestanden sein (Schnitt Projektmanagement + DV-Recht + ABWL

Hallo Alexandra,

ich gebe Dir einen Link auf die Zusammenfassung unseres BWL-Manuskripts (echtes Manuskript ist unbrauchbar), dann kannst Du selber urteilen, ob man damit gut lernen kann:

http://fsei.fh-weingarten.de/files/download/skripte/…

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Zugegeben, wenn das wirklich alles war, dann ist das ein bißchen wenig für einen Einsteiger. Da ich den Stoff kenne, wäre es so weit fast ok.

Was ist denn Euer Prof/Dozent von der Ausbildung her??? BWLer oder XXX ???

Habt ihr keine Literatur angegeben bekommen *wunder*? Da sind nämlich sehr schöne Beispiele drin!!!

Hallo Sergej,

die Frage ist, was du unter Lernen verstehst?

Wenn man bei Null anfängt, dann kannste das Script vergessen.

Ein Beispiel:

Opportunitätskosten und in Klammern steht Möglichkeiten dabei

Möglichkeiten wofür?

Wenn man echt keine Ahnung von BWL hat, dann kannse dir kein Wissen aneignen.

Aber wenn man schon was weiß und einfach bisschen auffrischen will sein Wissen, dann ist das gar nicht mal soo schlecht.

Gruß

Norbert

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