BWL / Fremdsprachen

Hallo, ich würde gerne wissen ob es eine sinnvolle Kombination von Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch) mit BWL gibt. Ich dachte mir nämlich, dass ich meine Sprachkenntnisse (Ich kann diese 3 Fremdsprachen bereits recht gut) evtl. mit meinem BWL-Studium verbinden könnte, also 2 Fremdsprachen (und für Englisch einfach bei einem speziellen Sprachtest als Nachweis gut abschneiden, da diese Sprache ja sowieso schon vorausgesetzt wird) als Wahlpflichtfächer belegen könnte und mich dann im Haupstudium evtl. auf International Management (?) (bzw Bank und Börsenwesen falls das auch eine gute Kombination ist) spezialisieren könnte um dann später einen recht fremdsprachenbezogenen Beruf ausüben zu können. Also z.b. viel mit ausländischen Vertretern von Firmen die im Außenhandel sind zu tun zu haben…

Wäre so eine Kombination möglich bzw. sinnvoll und wie stehen die Chancen im Vergleich zu anderen Spezialisierungen im Fachbereich BWL (z.B. im Bezug auf Einstiegsgehalt /Arbeitsstunden und evtl. Aufstiegsmöglichkeiten…)?

Außerdem würde ich gerne wissen ob dieser Weg einen Nachteil gegenüber einer Ausbildung in International Business hätte (die ja teilweise an speziellen Akademien innerhalb von 3 Jahren angeboten wird).

Mfg

Hi noch mal!

Hallo, ich würde gerne wissen ob es eine sinnvolle Kombination
von Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch) mit BWL
gibt.

Deren gibt es einige.

Ich dachte mir nämlich, dass ich meine Sprachkenntnisse
(Ich kann diese 3 Fremdsprachen bereits recht gut) evtl. mit
meinem BWL-Studium verbinden könnte, also 2 Fremdsprachen (und
für Englisch einfach bei einem speziellen Sprachtest als
Nachweis gut abschneiden, da diese Sprache ja sowieso schon
vorausgesetzt wird) als Wahlpflichtfächer belegen könnte

Bis hierhin: ja.
Man kann nicht genug Sprachen beherrschen.
Da Du ja offenbar am Anfang Deines Studiums stehst, empfehle ich Dir, bei Deinen Sprachen dranzubleiben und auch Praktika im Ausland abzuleisten.
Sich auf internationalem Parkett bewegen zu können ist bei dem aktuellen Globalisierungstrend äusserst wichtig.
Auch wenn man in 3 Jahren einen neuen Trend entwickeln bzw. aufgreifen sollte, mit Sprachen und Auslandserfahrung ist man immer vorne.

.und

mich dann im Haupstudium evtl. auf International Management
(?) (bzw Bank und Börsenwesen falls das auch eine gute
Kombination ist) spezialisieren könnte um dann später einen
recht fremdsprachenbezogenen Beruf ausüben zu können. Also
z.b. viel mit ausländischen Vertretern von Firmen die im
Außenhandel sind zu tun zu haben…

Offenbar sind Deine Ideen noch recht unsortiert. Ist auch gut so, man sollte alle Optionen offen überdenken.
Banken und Börsen halte ich aktuell für nicht spannend, die Magie ist raus aus diesem geschäft, große, etablierte Institute kommen ins Trudeln (Dresdner Bank), andere feuern reihenweise Nachwuchsführungskräfte (HypoVereinsbank) oder überschreiten ihre Kompetenzen (Ackermann/Deutsche Bank), was dem Image schadet.

Ich würde mich, könnte ich heute noch einmal mit dem Studium starten, in Richtung Marketing Ostasien / China (s. Fachhochschule Ludwigshafen, Abt. MO) orientieren.
Dortliegt die Zukunft, nicht hier.

Wäre so eine Kombination möglich bzw. sinnvoll und wie stehen
die Chancen im Vergleich zu anderen Spezialisierungen im
Fachbereich BWL (z.B. im Bezug auf Einstiegsgehalt
/Arbeitsstunden und evtl. Aufstiegsmöglichkeiten…)?

Einstiegsgehalt: wie der Name schon sagt, es geht um den „Einstieg“. Viel interessanter wären für mich hier die mittelfristigen Entwicklungmöglichkeiten.
Ich habe im Vertriebsaussendienst als Gebitesverkaufsleiter angefangen und im Jahr 200o 60.000 DM verdient. Das war frustrierend, aber 1 Jahr später verdiente ich das in Euro. Heute ein Vielfaches davon, mehr Details werde ich nicht verraten. Was ich damit sagen will: auf die Dynamik im Gehalt kommt es an.

Arbeitsstunden: die Gewerkschaften befinden sich auf dem absteigenden Ast, der Flächentarifvertrag wird in 3-5 Jahren tot sein.
Verabschiede Dich also von Ideen wie der 35 Stunden Woche. Man wird wohl als qualifizierter Mensch in Zukunft wieder so viel arbeioten müssen, wie nötig. Und das werden wohl deutlich mehr als 40 Stunden sein.

Aufstieg: wenn Du nicht gerade bei Siemens anfängst, liegt es v.a. an Dir.
Man wird wohl nicht im 2. Berufsjahr der Chef sein, aber einer schnellen Entwicklung, aktuell v.a. in Controlling und Vertrieb, steht bei entsprechendem Engagement nichts im Wege.

Nur musst DU Dich selbst darum kümmern. Niemand wird Dir bei der Einstellung einen 10-Jahresplan mit Ziel Geschäftsleitung vorlegen.

Außerdem würde ich gerne wissen ob dieser Weg einen Nachteil
gegenüber einer Ausbildung in International Business hätte
(die ja teilweise an speziellen Akademien innerhalb von 3
Jahren angeboten wird).

Wenn International Business, dann in einer renommierten Schule, die einen international anerkannten Abschluß wie den MBA anbietet.

Ansonsten halte ich einen FH-Abschluss nach wie vor für eine gute Sache.

Grüße,

Mathias

Hi. Vielen Dank für die Auskunft. Also, ich fange erst in einem Jahr mit dem Studium an, aber will mich möglichst gut informieren, weil ich keine Lust hab evtl. den Rest meines Lebens etwas zu machen womit ich dann nicht zufrieden bin :wink:…deshalb also die noch ungeordneten Ansichten.

Was für einen Berufsweg/Studienschwerpunkt oder so könntest du mir denn empfehlen, wenn ich möglichst viel mit Fremdsprachen machen will? Also, dass ich diese nicht nur mehr oder weniger als Zusatzqualifikation aufzuweisen habe, sondern auch z.b. viel mit ausländischen Kunden/Handelspartnern zu tun haben werde (oder auch Geschäftsreisen, wie du es vorhin erwähnt hast).
Bzw. welcher Studienschwerpunkt ist zur Zeit am aussichtsreichsten?

Du hast gesagt, dass die Zukunft in Ostasien/China (Marketing)liegt und nicht hier. Das würde, dann wohl heißen, dass du den europäischen Markt als weniger lukrativ betrachtest und mir somit auch Französisch und Spanisch als Fremdsprachen nicht so den entscheidenden Vorteil geben würden; sprich ich müsste dann wohl zumindestens noch Mandarin dazulernen (was ich mir zwar gut vorstellen könnte, aber ich wollte möglichst erst mal die anderen drei fremdsprachen möglichst perfekt sprechen).

Dass ich mit einer 35 Stundenwoche nicht rechnen kann ist mir schon klar, aber wenn ich was von 60-80 Stunden pro Woche hör schlägt mir das schon ein bischen auf den Magen. Ich könnte mir sowas zwar evtl. übergangsmäßig vorstellen um mich sozusagen erst mal in der Hierarchie nach oben zu arbeiten, aber insgesamt wäre es mir dann nach einigen Arbeitsjahren (soweit ich das jetzt beurteilen kann) wahrscheinlich lieber die Hälfte dieser Zeit zu arbeiten und dafür die Hälfte des Gehaltes zu verdienen…aber wahrscheinlich ist es auch nicht so ohne weiteres möglich, dann wenn man sich einmal hochgearbeitet hat einfach zu sagen ich will jetz nur noch halbsoviel (bzw. etwas weniger) arbeiten oder…?

Wieso denn gerade die FH Ludwigshafen?..und wird ein FH Abschluss in BWL als besser bewertet, da eine FH im Normalfall praxisbezogener ist als eine Uni? Ich hatte nämlich wahrscheinlich vor in Nürnberg an der Wiso zu studieren (ist gleich bei mir in der Nähe und ich hatte gehört, dass die Wiso in Nbg einen recht guten Ruf haben soll (oder ist das evtl. nicht so ganz zutreffend?)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Hi. Vielen Dank für die Auskunft. Also, ich fange erst in
einem Jahr mit dem Studium an, aber will mich möglichst gut
informieren, weil ich keine Lust hab evtl. den Rest meines
Lebens etwas zu machen womit ich dann nicht zufrieden bin

Guter Punkt. Verliere das niemals aus den Augen…:!

:wink:…deshalb also die noch ungeordneten Ansichten.

Was für einen Berufsweg/Studienschwerpunkt oder so könntest du
mir denn empfehlen, wenn ich möglichst viel mit Fremdsprachen
machen will? Also, dass ich diese nicht nur mehr oder weniger
als Zusatzqualifikation aufzuweisen habe, sondern auch z.b.
viel mit ausländischen Kunden/Handelspartnern zu tun haben
werde (oder auch Geschäftsreisen, wie du es vorhin erwähnt
hast).

Hierfür musst Du in Richtung Vertrieb gehen.
Das geht generell mit allen möglichen Studienabschlüssen von Geisteswissenschaften über Naturwissenschaften bis hin zu Wirtschaftswissenschaften.

Da Du WiWi als grobe Richtung vorgegeben hast, empfehle ich hier den Schwerpunkt Marketing.

Bzw. welcher Studienschwerpunkt ist zur Zeit am
aussichtsreichsten?

Aktuell am aussichtsreichsten scheint im Rahmen der BWL der Schwerpunkt Controlling zu sein.
Allerdings wirst Du hier kaum Dein Ziel der Business Trips verwirklicht sehen…
Deshalb habe auch ich das nicht gemacht. Zum Controller muss man geboren sein und ich bin das eben nicht.

Du hast gesagt, dass die Zukunft in Ostasien/China
(Marketing)liegt und nicht hier. Das würde, dann wohl heißen,
dass du den europäischen Markt als weniger lukrativ
betrachtest und mir somit auch Französisch und Spanisch als
Fremdsprachen nicht so den entscheidenden Vorteil geben
würden;

Wer sich ein wenig informiert weiss, dass Europa wirtschaftlich auf dem Hund ist. Die Osterweiterung wird das noch verstärken.
Hier wird nur noch über 35 Stunden Woche und Sicherung der Renten geredet, während Asien uns zeigt, wo der Hammer hängt.
Deutschlands Stärken wie Halbleitertechnologie und Biotechnologie sind ausverkauft.
Wem willst Du also noch die ganzen S-Klasse Benz verkaufen? Na den Asiaten natürlich.
Und so läuft das in vielen Branchen.

Egal wie es mit der europäischen Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten weitergeht: Asien, v.a. China mit sinen 1,5 Mrd. menschen wird ein äußerst wichtiger Handelspartner sein.

Spanien wird wohl kaum in seiner ohnehin geringen Bedeutung für die deutsche Wirtschaft zunehmen. Genausowenig Südamerika. Argentinien und Venezuela sind im Eimer, alle anderen kannst Duz m.E. auch nur in Spezialfällen als sinnvolles Berufsziel wählen.

Frankreich macht nach wie vor Sinn. Allerdings orientiert man sich auch hier international.

sprich ich müsste dann wohl zumindestens noch Mandarin
dazulernen (was ich mir zwar gut vorstellen könnte, aber ich
wollte möglichst erst mal die anderen drei fremdsprachen
möglichst perfekt sprechen).

Mandarin oder Japanisch sind einfach ein Wettbewerbsvorteil auf dem Bewerbermarkt.
Du musst das nicht machen, aber Du wolltest wissen, welche Sprachen man als BWLer sinnvollerweise lernen sollte. Und das ist m.E. eben Mandarin oder Japanisch, während Englisch natürlich sowieso verhandlungssicher beherrscht werden muss. Alles andere ist für einen Studienabgänger, egal welches Fach in welchem Land auf dieser Welt, einfach nur peinlich.

Dass ich mit einer 35 Stundenwoche nicht rechnen kann ist mir
schon klar, aber wenn ich was von 60-80 Stunden pro Woche hör
schlägt mir das schon ein bischen auf den Magen. Ich könnte
mir sowas zwar evtl. übergangsmäßig vorstellen um mich
sozusagen erst mal in der Hierarchie nach oben zu arbeiten,
aber insgesamt wäre es mir dann nach einigen Arbeitsjahren
(soweit ich das jetzt beurteilen kann) wahrscheinlich lieber
die Hälfte dieser Zeit zu arbeiten und dafür die Hälfte des
Gehaltes zu verdienen…

Diese Option gibt es nicht.
Mit der Verantwortung steigt das Arbeitpensum und das Gehalt.

aber wahrscheinlich ist es auch nicht
so ohne weiteres möglich, dann wenn man sich einmal
hochgearbeitet hat einfach zu sagen ich will jetz nur noch
halbsoviel (bzw. etwas weniger) arbeiten oder…?

Richtig.
Bei Siémens & Co. mag das gehen, aber dann auch nicht in verantwortlichen Positionen.
Du musst Dich schon entscheiden, ob Du weiterkommen und dafür etwas tun möchtest, oder ob Du es eher locker angehst und dafür auf einiges an Gehalt und Verantwortung verzichten möchtest.

Warum denkst Du schon weit bevor es richtig spannend wird an Arbeitszeitverkürzung?
Lege doch erst mal los und versuche festzustellen, ob es Dir nicht Spass macht, viel zu arbeiten.

Wieso denn gerade die FH Ludwigshafen?..

Die bieten den Studiengang Marketing Ostasien dort an. Evtl. gibt es mittlerweile auch andere Anbieter, aber das entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich kenne die Ludwigshafener und weiss, dass sie gut sind.

und wird ein FH
Abschluss in BWL als besser bewertet, da eine FH im Normalfall
praxisbezogener ist als eine Uni?

Viele werden behaupten, ein Uniabschluss bringe etwas mehr Gehalt. Dies gilt aber nur für, wie soll es anders sein, Siemens und einige Untzernehmen aus dem versicherungs- und Bankengewerbe.
Den Mittelstand interessiert das üblicherweise nicht.

Ich hatte nämlich
wahrscheinlich vor in Nürnberg an der Wiso zu studieren (ist
gleich bei mir in der Nähe und ich hatte gehört, dass die Wiso
in Nbg einen recht guten Ruf haben soll (oder ist das evtl.
nicht so ganz zutreffend?)

Ich kenn die WISO nicht.
Nürnberg ist jedoch ganz nett, momentan wohne ich da auch.
Von hier nach LU sind es knapp 2 Stunden.
Ist ja nicht die Welt.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Hi. Vielen Dank für die Auskunft. Also, ich fange erst in
einem Jahr mit dem Studium an, aber will mich möglichst gut
informieren, weil ich keine Lust hab evtl. den Rest meines
Lebens etwas zu machen womit ich dann nicht zufrieden bin

Guter Punkt. Verliere das niemals aus den Augen…:!

:wink:…deshalb also die noch ungeordneten Ansichten.

Was für einen Berufsweg/Studienschwerpunkt oder so könntest du
mir denn empfehlen, wenn ich möglichst viel mit Fremdsprachen
machen will? Also, dass ich diese nicht nur mehr oder weniger
als Zusatzqualifikation aufzuweisen habe, sondern auch z.b.
viel mit ausländischen Kunden/Handelspartnern zu tun haben
werde (oder auch Geschäftsreisen, wie du es vorhin erwähnt
hast).

Hierfür musst Du in Richtung Vertrieb gehen.
Das geht generell mit allen möglichen Studienabschlüssen von
Geisteswissenschaften über Naturwissenschaften bis hin zu
Wirtschaftswissenschaften.

Da Du WiWi als grobe Richtung vorgegeben hast, empfehle ich
hier den Schwerpunkt Marketing.

Bzw. welcher Studienschwerpunkt ist zur Zeit am
aussichtsreichsten?

Aktuell am aussichtsreichsten scheint im Rahmen der BWL der
Schwerpunkt Controlling zu sein.
Allerdings wirst Du hier kaum Dein Ziel der Business Trips
verwirklicht sehen…
Deshalb habe auch ich das nicht gemacht. Zum Controller muss
man geboren sein und ich bin das eben nicht.

Was hast du denn dann gemacht bzw. machst du wenn ich fragen darf?
Und was genau macht ein Controller?

Du hast gesagt, dass die Zukunft in Ostasien/China
(Marketing)liegt und nicht hier. Das würde, dann wohl heißen,
dass du den europäischen Markt als weniger lukrativ
betrachtest und mir somit auch Französisch und Spanisch als
Fremdsprachen nicht so den entscheidenden Vorteil geben
würden;

Wer sich ein wenig informiert weiss, dass Europa
wirtschaftlich auf dem Hund ist. Die Osterweiterung wird das
noch verstärken.
Hier wird nur noch über 35 Stunden Woche und Sicherung der
Renten geredet, während Asien uns zeigt, wo der Hammer hängt.
Deutschlands Stärken wie Halbleitertechnologie und
Biotechnologie sind ausverkauft.
Wem willst Du also noch die ganzen S-Klasse Benz verkaufen? Na
den Asiaten natürlich.
Und so läuft das in vielen Branchen.

Egal wie es mit der europäischen Wirtschaft in den nächsten
Jahrzehnten weitergeht: Asien, v.a. China mit sinen 1,5 Mrd.
menschen wird ein äußerst wichtiger Handelspartner sein.

Spanien wird wohl kaum in seiner ohnehin geringen Bedeutung
für die deutsche Wirtschaft zunehmen. Genausowenig Südamerika.
Argentinien und Venezuela sind im Eimer, alle anderen kannst
Duz m.E. auch nur in Spezialfällen als sinnvolles Berufsziel
wählen.

Frankreich macht nach wie vor Sinn. Allerdings orientiert man
sich auch hier international.

sprich ich müsste dann wohl zumindestens noch Mandarin
dazulernen (was ich mir zwar gut vorstellen könnte, aber ich
wollte möglichst erst mal die anderen drei fremdsprachen
möglichst perfekt sprechen).

Mandarin oder Japanisch sind einfach ein Wettbewerbsvorteil
auf dem Bewerbermarkt.
Du musst das nicht machen, aber Du wolltest wissen, welche
Sprachen man als BWLer sinnvollerweise lernen sollte. Und das
ist m.E. eben Mandarin oder Japanisch, während Englisch
natürlich sowieso verhandlungssicher beherrscht werden muss.
Alles andere ist für einen Studienabgänger, egal welches Fach
in welchem Land auf dieser Welt, einfach nur peinlich.

Das Englisch die wichtigste Sprache in der Wirtschaft ist ist mir natürlich bewusst. Wenn mir Mandarin allerdings einen deutlichen Vorteil gibt, glaub ich werde ich doch im Rahmen des Studiums lieber Mandarin statt Spanisch lernen (und Spanisch evtl. später, is ja nich so dass mein Leben dann gleich vorbei ist :wink:). Ich weiß allerdings auch noch nicht ob ich unbedingt hier in Deutschland bleiben will, ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt später einmal in die USA zu gehen (ist allerdings nur so ne Idee) und dort dachte ich, dass Spanisch dann sehr wichtig wäre da v.a. im Südwesten d. USA Spanisch eine immense Rolle spielt (Viele Firmen produzieren ihre Werbespots deswegen ja zweisprachig…auf spanisch und auf englisch). Aber wie gesagt, dass war nur so ein Gedanke und für die USA wird China dann ja höchstwahrscheinlich auch ein wichtiger Handelspartner sein, oder liege ich da falsch?

Dass ich mit einer 35 Stundenwoche nicht rechnen kann ist mir
schon klar, aber wenn ich was von 60-80 Stunden pro Woche hör
schlägt mir das schon ein bischen auf den Magen. Ich könnte
mir sowas zwar evtl. übergangsmäßig vorstellen um mich
sozusagen erst mal in der Hierarchie nach oben zu arbeiten,
aber insgesamt wäre es mir dann nach einigen Arbeitsjahren
(soweit ich das jetzt beurteilen kann) wahrscheinlich lieber
die Hälfte dieser Zeit zu arbeiten und dafür die Hälfte des
Gehaltes zu verdienen…

Diese Option gibt es nicht.
Mit der Verantwortung steigt das Arbeitpensum und das Gehalt.

aber wahrscheinlich ist es auch nicht
so ohne weiteres möglich, dann wenn man sich einmal
hochgearbeitet hat einfach zu sagen ich will jetz nur noch
halbsoviel (bzw. etwas weniger) arbeiten oder…?

Richtig.
Bei Siémens & Co. mag das gehen, aber dann auch nicht in
verantwortlichen Positionen.
Du musst Dich schon entscheiden, ob Du weiterkommen und dafür
etwas tun möchtest, oder ob Du es eher locker angehst und
dafür auf einiges an Gehalt und Verantwortung verzichten
möchtest.

Warum denkst Du schon weit bevor es richtig spannend wird an
Arbeitszeitverkürzung?
Lege doch erst mal los und versuche festzustellen, ob es Dir
nicht Spass macht, viel zu arbeiten.

Naja ich kann mir einfach noch überhaupt nicht so richtig vorstellen, was man dann überhaupt so für Aufgaben hat usw. und geh deswegen erstmal davon aus, dass es mir evtl. keinen Spaß macht, das dann den ganzen Tag lang zu machen. Kannst du mir da evtl. mit ein paar Beispielen ein bischen auf die Sprünge helfen?

Wieso denn gerade die FH Ludwigshafen?..

Die bieten den Studiengang Marketing Ostasien dort an. Evtl.
gibt es mittlerweile auch andere Anbieter, aber das entzieht
sich meiner Kenntnis.

Ich habe vorhin irgendwo gelesen, dass man mit einem derartigen Abschluss „märchenhafte“ Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte…Denkst du es würde einen großen Unterschied machen, ob man einfach nur chinesisch als Wahlpflichtfach studiert (kann es sein dass es Fremdsprachen als Wahlpflichtfächer bei BWL sowieso nur mit Landeskunde in Verbindung gibt??) oder ob man ein so spezielles Studium wie an der FH in LU absolviert?

Ich kenne die Ludwigshafener und weiss, dass sie gut sind.

und wird ein FH
Abschluss in BWL als besser bewertet, da eine FH im Normalfall
praxisbezogener ist als eine Uni?

Viele werden behaupten, ein Uniabschluss bringe etwas mehr
Gehalt. Dies gilt aber nur für, wie soll es anders sein,
Siemens und einige Untzernehmen aus dem versicherungs- und
Bankengewerbe.

Du scheinst kein besonders großer Siemens-Fan zu sein oder?*g*

Den Mittelstand interessiert das üblicherweise nicht.

Ich hatte nämlich
wahrscheinlich vor in Nürnberg an der Wiso zu studieren (ist
gleich bei mir in der Nähe und ich hatte gehört, dass die Wiso
in Nbg einen recht guten Ruf haben soll (oder ist das evtl.
nicht so ganz zutreffend?)

Ich kenn die WISO nicht.
Nürnberg ist jedoch ganz nett, momentan wohne ich da auch.
Von hier nach LU sind es knapp 2 Stunden.
Ist ja nicht die Welt.

Grüße,

Mathias

Hi!

Was hast du denn dann gemacht bzw. machst du wenn ich fragen
darf?

Steht alles weiter oben.

Und was genau macht ein Controller?

Er ist der Zahlenmeister im Unternehmen.
Sprich er leitet die Buchhaltung, verhandelt die Kredite mit den Banken, erarbeitet u.a. G+Vs, Bilanzen und quarterly financial statements.

Du hast gesagt, dass die Zukunft in Ostasien/China
(Marketing)liegt und nicht hier. Das würde, dann wohl heißen,
dass du den europäischen Markt als weniger lukrativ
betrachtest und mir somit auch Französisch und Spanisch als
Fremdsprachen nicht so den entscheidenden Vorteil geben
würden;

Wer sich ein wenig informiert weiss, dass Europa
wirtschaftlich auf dem Hund ist. Die Osterweiterung wird das
noch verstärken.
Hier wird nur noch über 35 Stunden Woche und Sicherung der
Renten geredet, während Asien uns zeigt, wo der Hammer hängt.
Deutschlands Stärken wie Halbleitertechnologie und
Biotechnologie sind ausverkauft.
Wem willst Du also noch die ganzen S-Klasse Benz verkaufen? Na
den Asiaten natürlich.
Und so läuft das in vielen Branchen.

Egal wie es mit der europäischen Wirtschaft in den nächsten
Jahrzehnten weitergeht: Asien, v.a. China mit sinen 1,5 Mrd.
menschen wird ein äußerst wichtiger Handelspartner sein.

Spanien wird wohl kaum in seiner ohnehin geringen Bedeutung
für die deutsche Wirtschaft zunehmen. Genausowenig Südamerika.
Argentinien und Venezuela sind im Eimer, alle anderen kannst
Duz m.E. auch nur in Spezialfällen als sinnvolles Berufsziel
wählen.

Frankreich macht nach wie vor Sinn. Allerdings orientiert man
sich auch hier international.

sprich ich müsste dann wohl zumindestens noch Mandarin
dazulernen (was ich mir zwar gut vorstellen könnte, aber ich
wollte möglichst erst mal die anderen drei fremdsprachen
möglichst perfekt sprechen).

Mandarin oder Japanisch sind einfach ein Wettbewerbsvorteil
auf dem Bewerbermarkt.
Du musst das nicht machen, aber Du wolltest wissen, welche
Sprachen man als BWLer sinnvollerweise lernen sollte. Und das
ist m.E. eben Mandarin oder Japanisch, während Englisch
natürlich sowieso verhandlungssicher beherrscht werden muss.
Alles andere ist für einen Studienabgänger, egal welches Fach
in welchem Land auf dieser Welt, einfach nur peinlich.

Das Englisch die wichtigste Sprache in der Wirtschaft ist ist
mir natürlich bewusst. Wenn mir Mandarin allerdings einen
deutlichen Vorteil gibt, glaub ich werde ich doch im Rahmen
des Studiums lieber Mandarin statt Spanisch lernen (und
Spanisch evtl. später, is ja nich so dass mein Leben dann
gleich vorbei ist :wink:).

Genau das.
Zumal das Erlernen einer asiatische Sprache allein schon aufgrund der Schriftzeichen deutlich zeitaufwendiger ist. Neben dem Job machst Du das später nicht mehr. Spanisch oder Itaienisch hingegen kann man auch an der VHS nebenbei machen.

Ich weiß allerdings auch noch nicht ob
ich unbedingt hier in Deutschland bleiben will, ich hatte auch
schon mit dem Gedanken gespielt später einmal in die USA zu
gehen (ist allerdings nur so ne Idee) und dort dachte ich,
dass Spanisch dann sehr wichtig wäre da v.a. im Südwesten d.
USA Spanisch eine immense Rolle spielt (Viele Firmen
produzieren ihre Werbespots deswegen ja zweisprachig.

Das gilt sicherlich für bestimmte Branchen, die sich vornehmlich an die Hispano-Amerikaner wenden.
Generell braucht man in den USA jedoch nur eines: ein ordentliches Englisch.
Kaum ein Amerikaner (prozentual gesehen) spricht etwas anderes…

.auf
spanisch und auf englisch). Aber wie gesagt, dass war nur so
ein Gedanke und für die USA wird China dann ja
höchstwahrscheinlich auch ein wichtiger Handelspartner sein,
oder liege ich da falsch?

Nein, da liegst Du richtig.
Dass bereits heute Dolmetscher, die Japanisch, Mandarin, Englisch und Deutsch jeweils auch untereinander übersetzen können in Gehaltsklassen des oberen Managements eines größeren Mttelständlers operieren, ist Fakt.
Daszeigt schon, dass hier bereits heute einige Aktivitäten gibt, die auch über bilaterale Beziehungen hinausgehen.
Daher: je mehr Sprachen, desto besser.

Dass ich mit einer 35 Stundenwoche nicht rechnen kann ist mir
schon klar, aber wenn ich was von 60-80 Stunden pro Woche hör
schlägt mir das schon ein bischen auf den Magen. Ich könnte
mir sowas zwar evtl. übergangsmäßig vorstellen um mich
sozusagen erst mal in der Hierarchie nach oben zu arbeiten,
aber insgesamt wäre es mir dann nach einigen Arbeitsjahren
(soweit ich das jetzt beurteilen kann) wahrscheinlich lieber
die Hälfte dieser Zeit zu arbeiten und dafür die Hälfte des
Gehaltes zu verdienen…

Diese Option gibt es nicht.
Mit der Verantwortung steigt das Arbeitpensum und das Gehalt.

aber wahrscheinlich ist es auch nicht
so ohne weiteres möglich, dann wenn man sich einmal
hochgearbeitet hat einfach zu sagen ich will jetz nur noch
halbsoviel (bzw. etwas weniger) arbeiten oder…?

Richtig.
Bei Siémens & Co. mag das gehen, aber dann auch nicht in
verantwortlichen Positionen.
Du musst Dich schon entscheiden, ob Du weiterkommen und dafür
etwas tun möchtest, oder ob Du es eher locker angehst und
dafür auf einiges an Gehalt und Verantwortung verzichten
möchtest.

Warum denkst Du schon weit bevor es richtig spannend wird an
Arbeitszeitverkürzung?
Lege doch erst mal los und versuche festzustellen, ob es Dir
nicht Spass macht, viel zu arbeiten.

Naja ich kann mir einfach noch überhaupt nicht so richtig
vorstellen, was man dann überhaupt so für Aufgaben hat usw.
und geh deswegen erstmal davon aus, dass es mir evtl. keinen
Spaß macht, das dann den ganzen Tag lang zu machen. Kannst du
mir da evtl. mit ein paar Beispielen ein bischen auf die
Sprünge helfen?

Der Arbeitsalltag in BWL-Berufen (falls es so etwas überhaupt gibt) ist derart unterschiedlich, ich kann Dir hier unmöglich ein generelles Beispiel geben.
Mache Praktika und sieh Dich um.
Erweitere Deinen Horizont, spreche mit Leuten, die schon Praktika gemacht haben oder mit Absolventen Deiner Uni, die sich in einer Alumni-Organisation befinden und somit noch für Dich greifbar sind.

Wieso denn gerade die FH Ludwigshafen?..

Die bieten den Studiengang Marketing Ostasien dort an. Evtl.
gibt es mittlerweile auch andere Anbieter, aber das entzieht
sich meiner Kenntnis.

Ich habe vorhin irgendwo gelesen, dass man mit einem
derartigen Abschluss „märchenhafte“ Chancen auf dem
Arbeitsmarkt hätte…Denkst du es würde einen großen
Unterschied machen, ob man einfach nur chinesisch als
Wahlpflichtfach studiert (kann es sein dass es Fremdsprachen
als Wahlpflichtfächer bei BWL sowieso nur mit Landeskunde in
Verbindung gibt??)

Nein. Hier gibt es so viele Möglichkeiten wie Hochschulen, schätze ich.

oder ob man ein so spezielles Studium wie
an der FH in LU absolviert?

Da es eben sehr viele Möglichkeiten gibt, ist beides sinnvoll.
Allerdings ist eine asiatische Sprache vom lernpensum her sehr umfangreich und die landeskundliche Grundausbildung für ein Fortkommen im land unabdingbar.
Daher würde ich im Zweifel zu einer integrierten Ausbildung á la LU raten.

Ich kenne die Ludwigshafener und weiss, dass sie gut sind.

und wird ein FH
Abschluss in BWL als besser bewertet, da eine FH im Normalfall
praxisbezogener ist als eine Uni?

Viele werden behaupten, ein Uniabschluss bringe etwas mehr
Gehalt. Dies gilt aber nur für, wie soll es anders sein,
Siemens und einige Unternehmen aus dem Versicherungs- und
Bankengewerbe.

Du scheinst kein besonders großer Siemens-Fan zu sein oder?*g*

Nein, in einer solchen Firma würde ich persönlich eingehen wie ein Primel.
Ferner teile ich deren Geschäftspraktiken nicht.
Und letzendlich ist mir ein unflexibler Job in einer riesigen organisation einfach zu langweilig.

Das gilt jedoch nur für mich. Andere Leute leiben ihren Job bei Siemens und das ist o.k. für mich.
Kommt eben auf Deine persönlichen Ziele an.

Grüße,

Mathias

Danke, das ist für mich jetzt mal wieder ein Lichtblick. Ich hatte eigentlich schon mit dem Gedanken gespielt Dolmetscher oder Übersetzer zu werden, aber dachte, dass man damit eigentlich nicht besonders viel Geld verdienen kann (außer man ist für bestimmte Berühmtheiten oder so tätig). Vielleicht wäre das dann evtl. sogar ein besserer Beruf für mich (obwohl es mich bei BWL mehr reizen würde, dass man eine größere Motivation hat). Ich weiß zwar, dass es wohl nicht besonders einfach ist mandarin und japanisch zu lernen, aber laut Tests (die sich auch mit den Noten in der Schule gedeckt haben) habe ich eine sehr große Fremdsprachenbegabung und Sprachen sind eigentlich etwas von dem ich sagen kann, dass es mir wirklich Spaß macht dafür etwas zu lernen.

Ich werde mich mal nach Gehältern für Dolmetscher mal genauer informieren! Weil… Gehälter wie im oberen Management eines mittelständischen Unternehmens hört sich ja eigentlich schon sehr vielversprechend an. Und wenn du sagst, dass das „bereits heute“ so ist, nehm ich mal an, dass du da evtl. sogar noch Luft nach oben siehst oder?

Womit ich jetz genau anfange weiß ich noch nicht, ich hab mir gestern 2 Bücher bestellt, eins zu „BWL-Karrieren unter der Lupe“ und das andere zu „Fremdsprachenberufen“. Vielleicht hilft mir das ja weiter.

Was du gesagt hast…also, dass in den USA praktisch niemand was anderes als Englisch spricht (prozentual) glaub ich zwar einerseits weil die Amis ja nicht wirklich für das Erlernen von Fremdsprachen berühmt sind (ist ja eigentlich auch kein Wunder wenn die Landessprache Englisch ist), aber andererseits hab ich über so ein Thema Facharbeit geschrieben und v.a. im Südwesten soll es eine Menge Hispanics geben (ob illegale oder legale Einwanderer) die nur spanisch und kein Englisch sprechen, mit zunehmendem Anteil etc. dass deswegen sogar von einer Hispanisierung des Südwestens gesprochen wird. Bush hatte z.B. seine Wahlrede auf Englisch und auf Spanisch verfasst um die hispanische Wählerschaft zu erreichen und der Markt für spanischsprachige Radios, Fernsehsender, Werbungen und und und ist heute schon sehr groß mit steigender Tendenz (Viele befürchten deswegen eine „Hispanisierung“ des Südwestens und so klein sind ja Kalifornien und Texas auch nicht, als ob das dann fast gar nichts ausmachen würde). Inwieweit einem deswegen Spanisch als Sprache bei einem BWL-Studium weiterhelfen würde kann ich jedoch nicht beurteilen und vielleicht ist das Prozentual wirklich nicht die Bohne wert *g*. Jedenfalls vielen Dank für deine Hilfe !

Mfg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi ? !

Danke, das ist für mich jetzt mal wieder ein Lichtblick. Ich
hatte eigentlich schon mit dem Gedanken gespielt Dolmetscher
oder Übersetzer zu werden, aber dachte, dass man damit
eigentlich nicht besonders viel Geld verdienen kann (außer man
ist für bestimmte Berühmtheiten oder so tätig).

Wie gesagt, Geld sollte nicht die vornehmliche Motivation sein.
Ist man in seinem Job zufrieden und smoit auch gut, so kommt Geld von selbst.

Vielleicht
wäre das dann evtl. sogar ein besserer Beruf für mich (obwohl
es mich bei BWL mehr reizen würde, dass man eine größere
Motivation hat). Ich weiß zwar, dass es wohl nicht besonders
einfach ist mandarin und japanisch zu lernen, aber laut Tests
(die sich auch mit den Noten in der Schule gedeckt haben) habe
ich eine sehr große Fremdsprachenbegabung und Sprachen sind
eigentlich etwas von dem ich sagen kann, dass es mir wirklich
Spaß macht dafür etwas zu lernen.

Genau das ist sehr wichtig bei einer asiatischen Fremdsprache, denn Du solltest Dich keiner Illusion hingeben: unter 6-8 Jahren massiven Engagements, also weit über die zu erwartende Studienzeit hinaus, wirst Du noch nicht einmal in der Lage sein, eine Boulevardzeitungsüberschrift korrekt zu interpretieren (ist ein extremes Beispiel, ich weiss. Ein Bekannter lebte 20 Jahre in Japan, beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Japanisch un mandarin, ist mit einer Japanerin verheiratet und kann nach eigener Aussage ca. 80% einer anspruchsvollen Tageszeitung verstehen).

Ich werde mich mal nach Gehältern für Dolmetscher mal genauer
informieren! Weil… Gehälter wie im oberen Management eines
mittelständischen Unternehmens hört sich ja eigentlich schon
sehr vielversprechend an. Und wenn du sagst, dass das „bereits
heute“ so ist, nehm ich mal an, dass du da evtl. sogar noch
Luft nach oben siehst oder?

Das hängt von Dir ab.
Ein Dolmetscher für Englisch - Deutsch verdient nicht viel.
Einer für Japanisch - Mandarin - Deutsch - Englisch kann sehr gut verdienen.
Als Dolmetscher bist Du zumeist freischaffend, d.h. Du musst um Deine Aufträge kämpfen. Es liegt an Dir.

Womit ich jetz genau anfange weiß ich noch nicht, ich hab mir
gestern 2 Bücher bestellt, eins zu „BWL-Karrieren unter der
Lupe“ und das andere zu „Fremdsprachenberufen“. Vielleicht
hilft mir das ja weiter.

Ich hoffe es.
Allerdings würde ich mich, ich kann es nur wiederholen, weniger an Bücher, als eher an mich selbst anlehnen.
Höre in Dich hinein und lerne, was Du wirklich willst.

Was du gesagt hast…also, dass in den USA praktisch niemand
was anderes als Englisch spricht (prozentual) glaub ich zwar
einerseits weil die Amis ja nicht wirklich für das Erlernen
von Fremdsprachen berühmt sind (ist ja eigentlich auch kein
Wunder wenn die Landessprache Englisch ist), aber andererseits
hab ich über so ein Thema Facharbeit geschrieben und v.a. im
Südwesten soll es eine Menge Hispanics geben (ob illegale oder
legale Einwanderer) die nur spanisch und kein Englisch
sprechen, mit zunehmendem Anteil etc. dass deswegen sogar von
einer Hispanisierung des Südwestens gesprochen wird.

Das stimmt.
Wenn Du allerdings als deutscher Geschäftsmann in den USA Business machen willst, so wirst Du diese Menschen kaum antreffen, ausser am Burger King nach Feierabend.
Oder als Streetworker.
Ist hart, aber wahr.
Für Dich muss bei der Beurteilung eines Standortes zunächst Deine Zielgruppe zählen.

Bush
hatte z.B. seine Wahlrede auf Englisch und auf Spanisch
verfasst um die hispanische Wählerschaft zu erreichen und der
Markt für spanischsprachige Radios, Fernsehsender, Werbungen
und und und ist heute schon sehr groß mit steigender Tendenz
(Viele befürchten deswegen eine „Hispanisierung“ des
Südwestens und so klein sind ja Kalifornien und Texas auch
nicht, als ob das dann fast gar nichts ausmachen würde).
Inwieweit einem deswegen Spanisch als Sprache bei einem
BWL-Studium weiterhelfen würde kann ich jedoch nicht
beurteilen und vielleicht ist das Prozentual wirklich nicht
die Bohne wert *g*. Jedenfalls vielen Dank für deine Hilfe !

Gerne.

Grüße,

Mathias