bis zu welchem %-Satz ist es möglich, das das wissen aus BWL auch in der praxis umsetzbar ist?
ein Kunde ist schliesslich keine Nummer, auch wenn das gerne in BWL und VWL gelehrt wird.
danke
bis zu welchem %-Satz ist es möglich, das das wissen aus BWL auch in der praxis umsetzbar ist?
ein Kunde ist schliesslich keine Nummer, auch wenn das gerne in BWL und VWL gelehrt wird.
danke
bis zu welchem %-Satz ist es möglich, das das wissen aus BWL
auch in der praxis umsetzbar ist?
ein Kunde ist schliesslich keine Nummer, auch wenn das gerne
in BWL und VWL gelehrt wird.
Wenn Du die Umsetzbarkeit des Wissens aus einem BWL-Studium meinst: Dazu gibt es keine Faustregel. Es hängt ganz davon ab, was Du später machen willst.
Jeder Versuch, das in %-Zahlen auszudrücken, kann nur ein vergeblicher sein. Du wirst keinen Job finden, bei dem Du all das verwenden können wirst, was Du im Studium gelernt hast.
Ich wage sogar zu behaupten, daß Du später gar nicht wissen wirst, was genau das Studium Dir gebracht hat. Wenn Du nicht gerade Totengräber oder Schweinezerleger werden willst, wird das jedoch nicht bei 0 liegen.
Gruß
Christian
Hallo,
Hast Du jemals BWL studiert?
Also - ich finde es jetzt etwas pauschal ausgedrückt, zu behaupten, bei BWL würden Kunden als Nummern gelehrt. Mich regen diese Aussagen immer tierisch auf.
Heutzutage haben die Unis durchaus einen starken Praxisbezug, was natürlich vom Prof abhängt.
Unser alter Bankprof hat uns noch einen Haufen von Avalkrediten und Wechseln erzählt, aber der neue sagt uns auch, was Vega und Theta bei Optionsscheinen sind.
Und unser Dienstleistungsmanagement-Prof bringt uns auch genügend Beispiele aus der Praxis, fördert empirische Diplomarbeiten etc.
Rhetorikseminare, Praktika etc. runden die Sache ab.
Ich kann mir nichts vorstellen, was ich später mal nicht mehr brauchen könnte, vielleicht mit Ausnahme einiger VWL-Modelle. Jedem Praxisbeispiel liegt irgend etwas zugrunde, was man an der Uni gelernt hat. Meist ist es halt so, daß das Wissen von den Personen an den entscheidenden Positionen falsch interpretiert wird - zb. kein Abwägen zwischen Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit und Rationalisierung etc.
Daraus, daß manche Leute ihre BWL-Kenntnisse nicht richtig anwenden, aber zu folgern, daß das theoretische Wissen des BWL-Studiums sinnlos ist, wäre nicht schlüssig.
Ich habe mal einen interessanten Artikel gelesen, der zwischen Berufsfertigkeit (dem, was man in einer Banklehre lernt, also die Möglichkeit, nach festen Schemata seinen Beruf auszuüben) und Berufsfähigkeit (dem, was man an der Uni lernt, also das Verstehen der Hintergründe, damit man auch begreift, was man tut - daraus leitet man dann im zweiten Schritt außerdem die Berufsfertigkeit ab und kann evtl. etwas daran optimieren) unterscheidet. Auch insofern ist also alles, was man lernt, wichtig - wenn nicht für die Berufsfertigkeit, dann für die Berufsfähigkeit.
Wie gesagt, ich HASSE dieses „von-oben-herab-Getue“, wenn die ach so tollen Praktiker (die oft einfach einen Minderwertigkeitskomplex haben, weil sie selbst aus welchen Gründen auch immer nicht studiert haben…) so tun, als wäre das, was man an der Uni lernt, ja völlig wertlos.
Damit meine ich jetzt nicht Dich, Du hast ja keine solche Aussage getroffen, nur angedeutet. Ich steigere mich in sowas nur immer rein.
NATÜRLICH geht es nicht umgekehrt - man kann zwar 100% seines theoretischen Wissens in der Praxis anwenden, dies heißt aber nicht, daß das für die Praxis ausreichen würde. Ich habe zb. noch erhebliche Defizite, wenn ich ein Verkaufsgespräch führen muß. Das kommt dann erst im Beruf.
ciao,
erik
20 % verwertbar - Rest theoretische Grundlagen!
Man soll aber ja auch nur wissenschaftl. Denken lernen - sonst nichts! 
Gruß
Falke
20 % verwertbar - Rest theoretische Grundlagen!
Aha, das heißt also, daß von den ca. 1700 Stunden Vorlesung und Seminaren und Übungen genau 340 Stunden verwertbar waren. Donnerwetter. Das hätte ich jetzt nicht so genau sagen können. Und noch eins: Arm der, der in der Theorie nur Theorie sieht.
Man soll aber ja auch nur wissenschaftl. Denken lernen - sonst
nichts!
Ach so. Ich werde mich bei Gelegenheit an der Uni beschweren, daß die mir soviel beigebracht haben, was ich praktisch anwenden kann. Oder war es ein Scherz? Dann war es ein doofer und vor allem ein Eigentor. Aber was will man von einem Marketingfuzzi auch erwarten 
Naja, jeder so wie er es mag.
Gruß
Christian
In einem BWL-Studium lernt man vor allem worauf es bei Entscheidungen ankommt. Man erkennt welche Informationen in bestimmten Situationen und unter gegebenen Rahmenbedingungen entscheidungsrelevant sind und wie sich diese auswirken.
Die Modelle, die man im Studium kennenlernt, sind in der betrieblichen Praxis kaum 1:1 anwendbar. Dazu haben die meisten Modelle zu starke Prämissen, die in der Wirklichkeit nicht erfüllt werden.
Wieviel Prozent des gelernten Stoffes man hinterher verwenden kann ist schwer zu bestimmen. Ich glaube das die meisten BWLer in der Praxis sich gar nicht bewußt sind, wieviel ihnen das Studium gebracht hat, da sie die wesentlichen Inhalte absolut verinnerlicht haben.
Für Personen, die kein BWL-Studium hinter sich haben, ist es sicherlich schwer die eine oder andere Entscheidung eines studierten Vorgesetzten nachzuvollziehen. BWL ist halt kein Studiengang, den man so nebenbei macht. (zumindestens nicht an der Uni) Viele Leute können sich gar nicht vorstellen, wie viel dahinter steckt.
Jaja ich weiss, BWL studiert doch jeder.
Mag sein das viele Leute ein BWL-Studium beginnen. Allerdings bekommen die meisten von denen niemals ihren Dipl. Kfm. sondern scheitern bereits am Vordiplom.
Ein Kunde ist in der BWL sicher keine Nummer. Dennoch muss immer zwischen Kosten und Nutzen abgewogen werden. Ein Unternehmen ist schließlich nicht die Arbeiterwohlfahrt, sondern verfolgt grundsätzlich das Ziel der Gewinnmaximierung. Und wenn es einem Unternehmen nützt den Kunden einen noch besseren Service zuzugestehen, dann wird dieses Unternehmen dies auch tun.
MfG
Stephan
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Bei Marketing 20% verwertbar ?
Glaub ich nicht. Das bei Marketing ist das weit weniger. Wer arbeite im Marketing denn wissenschaftlich?
Nein im ernst. Es kommt immer drauf an was man draus macht. Die Hintergründe zu kennen ist oft ganz nützlich, dabei sollte dann natürlich das nötige Know-How nicht fehlen.
Gruss
Nils
anderes beispiel
hallo,
ich habe waehrend des studiums viel in druckereien gejobbt - meine vorgesetzten waren halt richtige gelernte drucker!
sie erzaehlten stolz, dass sie zum gesellenbrief eigenstaendig prachtvolle buecher inkl goldrand und ledereinband fertigten.
und nu?
nun bedienen sie eine rotationsmaschine und sorgen dafuer, dass da mindestens 20.000 zeitungen/stunde rauskommen, dass die farbe nicht zu nass ist, dass das papier nicht reisst und die statik an der abnahme nicht zu hoch ist.
sie machen also quasi was voellig anderes, als sie mal gelernt haben, und das gilt aehnlich fuer alle berufe und natuerlich auch fuer betriebs- , volks- und andere wirte…
HALT: das gilt NICHT fuer gastwirte, denn das kann man eigentlich nicht lernen… hier ist natuerliche begabung grundlage fuer den erfolg.
gruss
khs
Und noch eins: Arm der, der in der Theorie nur Theorie sieht.
Es ist wohl eher der arm dran, der das ganze erst am Ende des Studiums merkt. Scheinbar gehörst du Christian dazu, der meint, die schöne Welt wäre so, wie ein Theoretiker in der Uni ihm dies erzählt. Wach auf Kleiner, die Welt wartet bestimmt nicht auf dich - und die Arbeitswelt hat dich schon längst überholt.
Aber was will man von einem Marketingfuzzi auch erwarten
Gratulation Christian - mehr war von einem Gehirnfurz wie dir wohl nicht zu erwarten. Stell dich in die lange Schlange der Arbeitslosen an, Mr. 4.000.001.
Komisch - wieso erkennt man in dir einen typischen Uni-Typen, der nach 20 Semester aufwacht und feststellt, dass es besser für ihn bewesen wäre, das Studium abzubrechen und endlich anzufangen, richtig zu kellner.
D
Gruß
Falke
Und noch eins: Arm der, der in der Theorie nur Theorie sieht.
Es ist wohl eher der arm dran, der das ganze erst am Ende des
Studiums merkt. Scheinbar gehörst du Christian dazu, der
meint, die schöne Welt wäre so, wie ein Theoretiker in der Uni
ihm dies erzählt. Wach auf Kleiner, die Welt wartet bestimmt
nicht auf dich - und die Arbeitswelt hat dich schon längst
überholt.
Glatter Fehlschuß mein Lieber. Schon mal einen Blick in meine Visitenkarte geworfen?
Aber was will man von einem Marketingfuzzi auch erwarten
Gratulation Christian - mehr war von einem Gehirnfurz wie dir
wohl nicht zu erwarten.
Oh, dabei hab´ ich doch auch so ein lustiges Smiley an den Ende meines Satzes gebaut, wie Du, nämlich das hier
Aber schon OK, Du fühlst Dich voll angegriffen und wirst direkt beleidigend. So wird man gleich viel überzeugender.
Stell dich in die lange Schlange der
Arbeitslosen an, Mr. 4.000.001.
Mach Dir mal um mich keine Sorgen. Ich wär ja schon froh, wenn man mich rauswerfen würde. Herrlich, 9 Monate bei vollem Gehalt zuhause oder besser noch in der Sonne. Und dann eines der drei Angebote annehmen, die ich in der letzten Woche bekommen habe…Traumhaft.
Komisch - wieso erkennt man in dir einen typischen Uni-Typen,
der nach 20 Semester aufwacht und feststellt, dass es besser
für ihn bewesen wäre, das Studium abzubrechen und endlich
anzufangen, richtig zu kellner.D
Uni-Typen? Du meinst die Sozialwissenschaftler?
Witzigerweise waren ganz ehrlich diejenigen aus meinem Jahrgang, die Marketing und so sinnvolle Sachen wie Organisation als Schwerpunkte hatten, diejenigen, die am längsten suchen mußten. SCNR
Gruß
Christian
Hallo Nils,
Nein im ernst. Es kommt immer drauf an was man draus macht.
Die Hintergründe zu kennen ist oft ganz nützlich, dabei sollte
dann natürlich das nötige Know-How nicht fehlen.
Völlig richtig. Ein abgeschlossenes Studium ist wie eine Eintrittskarte, in eine Welt, die den anderen verschlossen bleibt. Eine bestandene (Fach)Hochschulprüfung (egal wie der Titel lautet) ist wie ein Führerschein.
Wichtig ist was DU daraus MACHST.
Ob Du dann Taxifahrer wirst, HHF oder Schumi kommt ganz auf Dich an. Aber ohne Führerschein wirst Du ewig Busfahren.
Danke für Deine Aufmerksamkeit
Klaus
Hi Falke,
na - Du bist wohl ein ganz Schlauer. Zeigst uns mal, wie das wirkliche Leben läuft. Drischst ein paar leere Phrasen, beleidigst andere…
Du meinst also, das wirkliche Leben läuft anders, als man es mir (ich gehe hier mal nur von mir aus, das mag verzerrend sein, da ich an einer kleinen und guten Uni studiere. Aber egal.) an der Uni beibringt.
Nun denn - ich fordere Dich heraus, und ich wette mit Dir, daß Du es nicht schaffen wirst, mir ein Beispiel aus der Praxis zu geben, das ich nicht schon aus der Uni kennen würde.
Ich hab nämlich auch schon ein paar Praktika hinter mir, mein Freund arbeitet in der Bank und mein Vater hat ein florierendes KMU. Nichts, was da passiert, überrascht mich.
ciao,
erik
p.s. wo und wie lange hast Du eigentlich BWL studiert?
Tja Erik,
Das wirkliche Leben finden draußen statt - nicht in der Uni. Vielleicht hast du das noch nicht gemerkt. Daher brauche ich dich nicht an die Hand nehmen und es dir zeigen, sondern gebe dir den kostenlosen Rat: geh mal vor die Tür!
Bzlg. leere „Phrasen“: Bring lieber eigene Statements, als nur zu meckern!
Ja - ich meine wirklilch, dass das wirkliche Leben (insbesondere das Wirtschaftsleben) anders läuft. Wenn du anderer Meinung bist, schön! Leider wird meine Phrase von den Medien und Wissenschaftlern bestätigt, die den Studenten immer wieder vor dem Praxis-Schock warnen und sie vermehrt mit Praktikas auf das „wahre“ Leben vorbereiten wollen.
Ich muss immer wieder lächeln, wenn die Neuen von der Uni ihre erste Arbeitswoche hinter sich haben. Kommen an und denken, mit ihrem theoretischen Wissen die ganze langlährige Praxiserfahrung über den Haufen werfen zu können. Wollen alles ändern, träumen von Response-Quoten, reden von der Farbetheorie, Mafo etc. Aber spätestens nach einem halben Jahr hat man auch diese Typen wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.
Toll - du hast schon ein Praktikum gemacht. So richtig von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr in einer Bank nehme ich an. Dann kennst du ja das richtige arbeiten schon. Gut. Akzeptiert! Du bist vorbereitet auf die Arbeitswelt.
Einen Freund habe ich in der Bank. Und? Kenne auch einen Schreiber, der Freund meiners Tante Cousine hat einen Bekannten, der in der Werbung arbeitet! Wahnsinn! Tolles Argument von dir!
Gruß
Falke
PS: Nürnberg
Hallo Dirk,
ich habe den Thread bis dahin verfolgt und würde auch gern noch meine Meinung zu sagen, in der Hoffnung hier nicht blöd angemacht zu werden. wie gesagt, es ist eine *Meinung* und muss nicht für alle zutreffen…
ich habe mein Diplom seit einem guten halben Jahr und arbeite jetzt seit November. Studiert habe ich BWL an der Humboldt-Uni Berlin. Ich kann Dir keine feste Prozentzahl sagen, wieviel meines erlernten Wissens ich anwenden kann. das kann wohl keiner so genau sagen. aber: ich kann viel anwenden!
Grundsätzlich denke ich, dass man zwischen Fachwissen und Methodik unterscheiden sollte. Um das vielleicht ein bißchen deutlicher zu machen:
ich habe zum Beispiel als Spezialisierung die Fächer Wirtschaftsprüfung und Konzernmanagement belegt. Da ich jetzt bei einer Wirtschaftsprüfung arbeite, kann ich natürlich das, was ich in der Spezialisierung über die Rechnungslegungsvorschriften gelernt habe, auch 1:1 anwenden.
Konzernmanagement paßt nicht so unbedingt zu meinem Job. Trotzdem, wir haben da zum Beispiel jede Woche Fallstudien lösen müssen. Das bedeutete, jedes Wochenende mind. 20 Stunden Arbeit! Einarbeiten in ein zum Teil unbekanntes Thema.
Jetzt in meinem Job geht es mir ähnlich. Ich soll zB diese Woche eine Präsentation für eine Schulung erarbeiten. Zu einem Thema, von dem ich nicht so viel Ahnung habe. Das bedeutet, unter Zeitdruck mich in ein mir unbekanntes Thema einarbeiten. und das habe ich an der Uni gelernt.
also ohne mein Studium könnte ich diesen Job hier definitiv nicht machen. ich sehe es an Kollegen, die hier neu anfangen, und vielleicht etwas anderes studiert haben. die haben enorme Probleme! denen fehlt das FAchwissen. wenn sie nicht den Elan haben, sich da einzuarbeiten, scheitern sie.
außerdem denke ich, dass es auch davon abhängt, worauf man sich spezialisiert, und als was man dann arbeitet. bei mir passen Spezialisierung und Job gut zusammen. bei anderen weniger. wenn zB ein VWLer irgendwo im Rechnungswesen anfängt, werden ihm natürlich irgendwelche Theorien herzlich wenig nutzen.
so - das dazu
Queedin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich hatte gerade eine schöne Antwort geschrieben, aber wieder gelöscht. Du bist es nicht wert. Pauschale Aussagen triff doch einfach woanders.
P.S.: Seinem Prof eine Diplomarbeit gut verkaufen können ist mE auch eine ziemlich gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt.
Pauschale Aussagen triff doch einfach woanders.
Seinem Prof eine Diplomarbeit gut verkaufen
können ist mE auch eine ziemlich gute Vorbereitung auf die
Arbeitswelt.
Wenn du meinst?? Wenn du es bis zur Diplomarbeit noch nicht schafft hast, deine Ziele und Argumente gut zu verkaufen, war dein Studium wirklich für die Katz’.
Schlüssige Gegenargumente zu liefern, wohl eher! Scheinbar geht dir schnell die Luft aus!
Du bist es dass auch nicht wert.