BWL - Uni oder FH

Hi!
Ich habe nun eine Zustimmung von der FH und der Uni zum BWL Sommersemester-Studium vorliegen.
Wo sollte ich mich einschreiben?
Wohne in Köln.

Ein Studenten-Freund meint, dass die Uni härter, bzw. schwieriger sei, die FH einfacher. Die Uni liegt jedoch nur nen Katzensprung von meiner Wohnung entfernt, die FH doch etwas weiter (nicht, dass das ein Auswahlkriterium sein dürfte, aber…).

Zukunft

Hi!
Ich habe nun eine Zustimmung von der FH und der Uni zum BWL
Sommersemester-Studium vorliegen.

Was willst du denn nach einem möglichen Abschluss damit anfangen? Und welchen Abschluss strebst du an? Als Durchschnitts-Dipl.-BWLer kann man i.A. sowieso nur Lehrer werden. Und der Bachelor dürfte die Einbahnstraße in ALG2 ohne Förderung (sie haben doch so einen hohen Abschluss …) sein. Für einen Industrie-Einstieg sollte man schon deutlich mehr an Zusatzqualifikationen mitbringen. Nein, Englisch oder nur eine der gängigen Fremdsprachen ist heutzutage Standard.

Wäre die Frage, was die jeweiligen Hochschulen da an Möglichkeiten in anderen Fakultäten und durch ausländische Partnerhochschulen mit sich bringen. Kann man z.B. einen binationalen Doppelabschluss machen?

Gruß

Stefan

naja der generelle Unterschied ist wohl, dass ein FH-Studium um einiges praxisbezogener ist als ein Uni-Studium. Des Weiteren kommt es einem wohl auch einfacher vor, da man nicht ganz so auf sich gestellt ist, wie bei einem Uni-Studium, wo man sich eigentlich um alles selber kümmern muss.

Andererseits muss einem aber klar sein, dass ein FH-Studium dadurch oft sehr schulmäßig erscheint. (Man sitzt oft in einem größeren Klassenzimmer und nicht in einem Hörsaal, der Dozent kennt den Namen etc.)

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Firmen gerne lieber FH-Absolventen nehmen (also wenn sie die Wahl haben, zwischen zwei Bewerbern, die einen gleich guten Abschluß haben, einer kommt von der Uni, der andere von der FH).

but nobody … is perfect

Praxisbezogener…d.h., dass man auch ein Praktikum absolvieren muss/kann innerhalb des Studiums?
Und wie sähe ein „binationales“ Studium/Abschluss aus? Das würde dann doch länger dauern, oder?

Fakt ist, dass ich mich bereits in der FH angemeldet habe, bevor ich das Resultat der Uni einen Tag später bekam.
Vielleicht bleibe ich dann lieber bei der FH…aber UNI KÖLN hört sich besser an :smile:

Soll das ein Witz sein? owT.
.

Die meisten an der FH haben vorher schon eine lehre und/oder Berufserahrung vor dem Studium. Das sind dann die Praxiserafhrenen. Die Uni Köln ist als Massenuni bekannt.

Das stimmt so nicht ganz, bei uns an der FH sind vielleicht 1/4 Praxiserfahrene.

Der Unterschied in Sachen Praxis kommt durch die Art der Stoffvermittlung. Es wird einfach mehr Bezug auf alltägliche Probleme genommen.
An der Uni hingegen wird alles sehr theoretisch betrachtet.
Dafür aber auch sehr viel detaillierter und genauer.

Gruss
Pascal

Hallo,

Wo sollte ich mich einschreiben?
Wohne in Köln.

Du bekommst hier ohnehin nur Antworten von Leuten, die naturgemäß entweder an einer Universität oder einer FH studiert haben und von ihrer Wahl natürlich überzeugt sind.

Im Ergebnis bleibt Dir nur, Dich entweder bei vielen Menschen zu erkundigen und dann zu versuchen, die Tatsachen zu extrahieren oder aber an den allgemein akzeptierten Tatsachen (ohne, daß die stimmen müssen) zu orientieren: FHs sind eher verschult, praxisorientiert und leichter, während Universitäten theoretischer, reicher an Auswahl und eher schwerer sind.

Um doch noch etwas persönliches beizusteuern: ich habe vor bzw. während meines Studiums zwei Bekannte „begleitet“, die an der FH Düsseldorf und FH Mönchengladbach BWL studiert haben. Nach allem, was ich da mitbekommen habe (inkl. Korrektur von (am Ende gut benoteten) Haus- und Diplomarbeiten), kann ich nur sagen, daß das Niveau im Vergleich zur Uni Düsseldorf geradezu unterirdisch war. Das muß in Köln nicht genauso sein, aber irgendwie habe ich den Verdacht, daß es sich dort zumindest ähnlich verhält.

Gruß
Christian

Hm, FH ist also gelegentlich einfacher als die Uni. Naja, da ich nicht vorhabe komplett zu scheitern im Studium, werd ich wohl an der FH eingeschrieben bleiben…glaub ich.
Obwohl ich gerne weitere Fächer belegt hätte (japanisch, etc), die es nur an der Uni gibt.
Aber ist schon interessant, dass man mit nem Abitur zur FH geht, wo man eigentlich schon Jahre zuvor mit dem Fachabi hinkäme.
Das ist mehr oder weniger der Grund wieso ich zweifle, was ich mit meinem Abi machen sollte…die Möglichkeiten ausreizen, die es mir bietet (Uni) oder das andere, wo viel mehr Leute einen Zugriff drauf haben (durch das Fachabi).

Sehen das Unternehmen nicht genauso? Ich meine, Leute die an Unis waren, haben länger Schule gemacht (fürs Abi), bzw. hatten einen höheren Schwierigkeitsgrad als die FHler.
Wie ich jedoch hier aus dem Forum höre, suchen die Arbeitgeber doch eher „praxisorientierte“ Angestellte einer FH…
Also Leute, die mit weniger Aufwand (so man dem glauben schenken möchte) das Studium beendet haben, bekommen den Vorrang?

Hallo Christian,

Ein Studenten-Freund meint, dass die Uni härter, bzw.
schwieriger sei, die FH einfacher.

Das kann so pauschal nicht gesagt werden. Es gibt heute schon zahlreiche FH’s, die ein sehr „straffes“ Programm fahren. Es wird wesentlich mehr vorgegeben, gerade auch in Sachen „Stundenplan-Planung“.
Die Frage Uni oder FH wird m.E. auf einer anderen Ebene entschieden: Was will man später machen ?

Will man etwa in die Forschung, dann kommt man an einer Uni praktisch nicht vorbei. Das liegt daran, dass Uni’s einen größeren Freiraum lassen, tiefer in die Materie einzusteigen. FH’s sind wesentlich praxisorientierter ausgerichtet und „hinterfragen nicht bis ins Letzte“. Das kann man oftmals auch an der Ausstattung der Bibliotheken feststellen.

Ferner werden Uni-Abschlüsse in bestimmten Branchen bzw. für bestimmte Positionen bevorzugt. Gleichwohl hat auch diese Aussage keine Allgemeingültigkeit.

Die Uni liegt jedoch nur nen Katzensprung von meiner Wohnung :entfernt, die FH doch etwas weiter (nicht, dass das ein :Auswahlkriterium sein dürfte, aber…).

Ich selbst habe mein Grundstudium an der Uni in Köln absolviert, ehe ich nach München gewechselt bin. Aus Erfahrung weiss ich daher, dass eine Wohnung nahe der Uni nahezu Gold wert ist. Das Problem ist nämlich, dass wenn man am Campus „bleiben muss“, nahezu immer jemanden trifft, mit dem man sich dann total verquatscht. Wenn man aber schnell nach Hause kann, ist es etwas ganz anderes.

Die FH Köln hat sicher auch einen ganz respektablen Ruf. Gleichwohl würde ich die Uni vorzuiehen. Das ist meine persönliche Meinung. Grund hierfür ist, dass Köln schon sehr gut in Sachen BWL aufgestellt ist. Gerade wenn man in den Bereich Steuern, Finance oder Marketing will, wird man kaum eine Uni in Deutschland finden, die diese Fächer derart stark konzentriert. Das muss man den Leuten in Köln schon lassen, wenngleich München Elite-Uni’s stellt :wink: Aber egal.

Der Vorteil der Uni Köln ist auch noch darin zu sehen, dass man dort echte „Steherqualitäten“ entwickeln muss und oftmals auch entwickelt. Grund: Massen-Uni. So etwas findet auch Beachtung in der Wirtschaft.

VG
Sebastian

Nein
… das ist bitterernst. Ich brauche mich ja nur in meinem Bekanntenkreis umzuschauen, was aus den Mode-BLWern geworden ist. ALG2, Handelsschullehrer, …

Gruß

Stefan

… das ist bitterernst. Ich brauche mich ja nur in meinem
Bekanntenkreis umzuschauen, was aus den Mode-BLWern geworden
ist. ALG2, Handelsschullehrer, …

Menschen mit besonders beliebten Schwepunkten (Marketing, Personal, Controlling) haben es schwerer eine Stelle zu finden. Noch schlimmer finde ich Eventmanagement und Kommunikationsdesign, wobei letztes nur Werbeheinis sind. Davon gibt es schon so viele, daß es sicher noch ALG2-Empfänger werden.

… das ist bitterernst. Ich brauche mich ja nur in meinem
Bekanntenkreis umzuschauen, was aus den Mode-BLWern geworden
ist. ALG2, Handelsschullehrer, …

Und Du meinst, daß das am Fach liegt und nicht an den Leuten?

Gruß
Christian

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Hallo!

Am wichtigsten ist es, welche Vertiefung du machen kannst! Bieten die FH bzw. die UNI das an, was du willst!?

Du musst dir vorallem die Frage stellen, was willst du? Uni ist natürlich etwas härter, aber das wissen auch die Arbeitgeber, und
deshalb u.a. verdient man in der Regel mit einem Uni Abschluß 20-30 % mehr! Weil die wissen, dass du mehr können musst für den Abschluss. Sind beides Bachelor? Wenn einer der Beiden Diplom ist, mache lieber das Dplom, es ist International viel besser angesehen und auch auf dem Arbeitsmarkt!

Ein Diplom ist im Ausland unbekannt. Das Diplom (FH) wird als Bachelor gewertet und das Diplom (Uni) als Master.

So dumm sind viele nicht im Ausland! Die kennen schon einen Deutschen Abschluß! Also die wichtigen Leute kennen den. Und das deutsche Diplom hat einen exelenten Ruf!

Das trifft nur auf Ingenieure zu. Die anderen Diplome sind schon weniger bekannt.