Ich persönlich mag die Spielereien mit „-bar“ am Ende… also diese Wunder-Bar, ober Unverzicht-Bar oder Sonder-Bar… hat man aber auch in jeder Stadt…
Weitere Spielerei wäre „Bar jeder/jedes…“, wie wir die „Bar jeder Vernunft“ hier in Berlin haben…
Ohne Spielerei finde ich die kurzen, einsilbigen Namen am besten. „ToyX“ finde ich also eigentlich gar nicht schlecht, nur das „Spielzeug“ im Namen stört mich etwas!
ich habe beruflich sehr oft mit solchen Fragen zu tun und kann durchweg einen Trend beobachten:
Namen für trendige gastronomische Einrichtung gehen wieder zur deutschen (deutsche Wortkreationen, altdeutsche Namen „Herrmann“) Sprache über. Namen findet man am besten über einfache Kreativitätstechniken. Setz Dich doch einmal in diesem Rahmen mit Deinen Freunde in ausgelassener Runde zusammen. Vielsagend wird Dein Name nie sein, es sind ja immerhin nur wenige Buchstaben, welche Du unterbringen kannst. Ein modernes, knackiges Image kann man über die Wahl harter Laute und die Wahl eines kurzen Namens unterstützen (Bsp: „Zelig“).
Eine einfache Möglichkeit ist auch das Branchentelefonbuch. Such doch einfach mal ein paar Kneipen- bzw. Cafenamen heraus, welche Dir von Deinem inneren Bauchgefühl her zusagen und wandele sie ab. Dabei entstehen oft auch weitere Inspirationen, die Dich auf ganz eigene Namensideen bringen.
Manchmal hatten auch Vorbesitzer des Hauses, in welchem man das Cafe errichten will, einen gut passenden Namen. Dann kann man sein Unternehmen gleich mit interessanten Ereignissen oder Geschichten zusammenbringen.
Ich würde nicht, wie von einigen Forumteilnehmern vorgeschlagen, solche Namen mit der Erweiterung „-bar“ verwenden. Dies ist eine Modeerscheinung (gewesen), welche mittlerweile ziemlich uncool wirkt. Ich würde auch keine englischsprachigen Wortcreationen verwenden. England und Amerika stehen heute nicht mehr für „Modernes Lebensgefühl“.
Hallo,
Kann mich nur anschließen ohne den Stil des Cafes bzw. das Zielpublikum ist es schwer einen Namensvorschlag zu unterbreiten.
Ich persönlich mag lateinamerikanische Namen (Wärme Sonne …)
Cafe del Sol, Barzinho, Amizade …
In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar. Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier. Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich
betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der
Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar, um mit den
Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem
Rhabarberkuchen zu essen.