Person A nutzt, um Telefonkosten zu sparen, regelmäßig Call by Call Anbieter. Nun wird diese Person von einem Call by Call Anbieter X angerufen, um ihm neues Telekommunikationsprodukt zu verkaufen. Ist es rechtens, die Daten (also Telefonnummer) aus der Buchhaltung zu Telefonmarketingzwecken zu nutzen?
Person A nutzt, um Telefonkosten zu sparen, regelmäßig Call by
Call Anbieter. Nun wird diese Person von einem Call by Call
Anbieter X angerufen, um ihm neues Telekommunikationsprodukt
zu verkaufen. Ist es rechtens, die Daten (also Telefonnummer)
aus der Buchhaltung zu Telefonmarketingzwecken zu nutzen?
Ist Person A ganz sicher, daß sie bei Anmeldung beim Call by Call-Anbieter auch das Kleingedruckte genau gelesen hat?
Oft gibt man nämlich da die Zustimmung zu ziemlich vielen Dingen, weil man sich über ein (vermeintlich) günstiges Angebot freut.
wenn aber Person A die Call by Call Telefonnummer aus der Werbung hat, so hat er selten etwas schriftliches in der Hand, oder erwartet man, dass Person A sich schlau macht, was in den AGB’s steht. Auch wurde Person A nicht beim benutzen der Call by Call Nummer darauf hingewiesen, dass es AGB’s gibt und wo man sie findet.
wenn aber Person A die Call by Call Telefonnummer aus der
Werbung hat, so hat er selten etwas schriftliches in der Hand,
oder erwartet man, dass Person A sich schlau macht, was in den
AGB’s steht.
Person A schließt einen Vertrag mit einem Unternehmen ab. Da kann man schon erwarten, daß sich Person A vor Vertragsabschluß ein bißchen genauer informiert und nicht nur auf die Werbung hört.
Schließlich wäscht ja auch kein Waschmittel weißer als weiß - auch wenn es in der Werbung so gesagt wird *bg*
Auch wurde Person A nicht beim benutzen der Call
by Call Nummer darauf hingewiesen, dass es AGB’s gibt und wo
man sie findet.
Ich würde mal davon ausgehen, wenn eine Person weiß, was Call by Call heißt, daß sie auch weiß, daß so ein Anbieter AGBs haben sollte und wenn es keine AGBs geben sollte, ohnehin die Finger davon läßt.
Person A nutzt, um Telefonkosten zu sparen, regelmäßig Call by
Call Anbieter. Nun wird diese Person von einem Call by Call
Anbieter X angerufen, um ihm neues Telekommunikationsprodukt
zu verkaufen. Ist es rechtens, die Daten (also Telefonnummer)
aus der Buchhaltung zu Telefonmarketingzwecken zu nutzen?
Schließlich wäscht ja auch kein Waschmittel weißer als weiß -
auch wenn es in der Werbung so gesagt wird *bg*
Oh doch! Die so beworbenen Waschmittel beinhalten Chemikalien, die aus (nicht sichtbarem) UV-Licht sichtbares Licht erzeugen. die Wäsche ‚reflektiert‘ dann nach der Wäsche mehr weißes Licht, als überhaupt weißes Licht vorhanden ist. Und das ist wahrhaftig ‚weißer als weiß‘.
Ich würde mal davon ausgehen, wenn eine Person weiß, was Call
by Call heißt,
…was aber nichts mit AGB zu tun hat…
daß sie auch weiß, daß so ein Anbieter AGBs haben sollte
besser: wahrscheinlich hat, eine Pflicht dazu gibt es nicht.
und wenn es keine AGBs geben sollte, ohnehin die
Finger davon läßt.
Was nun wirklich Quatsch ist. Wenn keine AGB vorhanden sind, gibt es zwei Möglichkeiten:
a) es gibt tatsächlich keine. Dann gelten die gesetzlichen Bestimmungen und das, was sonst noch so im Vertrag steht. Ist aber, wie erwähnt, ungewöhnlich.
b) es gibt AGB, aber man hat sie noch nicht gefunden. Dann sollte man den Vertrag nochmal genauer nachprüfen, denn wenn es AGB gibt, wird dort darauf hingewiesen.