Der Koppler schafft 26,4 Kbps nicht 300 Baud
Gibt es eine Methode bzw. Programme mit denen man eine
Callback-Verbindung mit dem Heimrechner bzw. der Fritzbox
aufbauen kann, so dass dieser Rechner bzw. die Box mir das
Internet bereitstellt.
Nicht mit der Fritzbox. Mit einer AVM-B1-Karte o.ä., in den
Rechner eingebaut, und einer Linux- oder
Windows-Server-Installation liesse sich das realisieren. Ob du
dein Client-Betriebssystem so einrichten kannst, dass es dann
auch den Rückruf entgegennimmt, wäre noch eine andere Frage.
Alternativ könntest du auch zwei etwas bessere ISDN-Router
nehmen, die die benötigten Fähigkeiten bereits integriert
haben.
Z.B. von einem Telefonanschluss im Krankenhaus aus.
Okay, vergessen wir das Thema. Du verrennst dich in ein
unsinniges Projekt. Glaubst du mir nicht? Gucken wir weiter:
Grundsätzlich kann ich ja ein Notebook an jeden
Telefonanschluss mit dem beiligenden Modemkabel anschließen.
Und wenn der Anschluss speziell ist, nehme ich den
Akustikkoppler. Das geht immer, auch unter Vista.
Der Wiz hat einen Scherz gemacht, als er dich vor zwei Jahren
auf den Akustikkoppler verwiesen hat. Diese
wer-weiss-was-Seite, so wie ich hier gerade schreibe, ist
15.000 Byte gross - ohne Grafiken! Bei 300 Baud kriegst du
netto ca. 30 Byte/sek hin, für die Anzeige dieser Seite
würdest du also 500 Sekunden, rund acht Minuten warten müssen.
Gut, wenn du im Krankenhaus liegst und so kaputt bist, dass du
eh nix mehr mitkriegst, mag die Zeit akzeptabel sein.
Muharharhar, ich hatte es ein wenig drauf angelegt ;-D .
Der Koppler schafft 26,4 Kbps.
Das sollte doch zum surfen in Foren reichen. Und z.B. für einfache Online-Multiplayerspiele wo noch weniger Daten übertragen werden (z.B. Wordox u.ä. ähnliche Scrabbleartige wo minimal Daten fließen).
Den Koppler kann ich auch unter Vista und absolut jedem Betriebssystem nutzen (da keine Treiber benötigt werden). Er kann auch in einer Telefonzelle verwendet werden.
Würde man darüber was „verbotenes“ machen, wäre die Polizei und Staatsanwwaltschaft sicher erstaunt wie jemand das von einer Telefonzelle aus konnte ;-D .
Unsinnig ist das also keineswegs. Der Koppler ist nicht so superlangsam, und man versucht eh erst mal, ob man das NB-Modem nicht per Modemkabel an die Telefondose anschließen kann.
Geht das nicht, geht es immer übr den Telefonhörer per Koppler.
Mit dort vorhandener Telefonflatrate wäre das die kostenlose
Nutzung der daheim eh vorhandenen Flatrate.
Was hast du denn überhaupt für eine Flatrate? Analog oder
ISDN? Oder gar nur DSL, sprich VoIP? Dann könntest du dein
Projekt gleich plätten.
Natürlich eine DSL-Flatrate.
Aber man kann dennoch eine analoge oder ISDN-Telefonflatrate haben.
OK, es ist aber eine VoIP-Flat. Woanders habe ich das ganze Problem mit der Komprimierung geschrieben, aber das Problem kann man lösen wenn man weiß wie man überhaupt solch eine Verbindung herstellt.
Zum Testen kann ich immer noch einstellen, dass die Nummer über den analogen Telefonanschluss rausgeht. Also über cbc (man muss ja nicht gleich die Telekom verwenden). Dann probiert man aus, wie es mit VoIP ist.
Ich habe bisher in den Einstellungen immer die bestmögliche Qualität verwendet. Keinen starken Codec eingestellt.
Und Faxen hat früher auch schon über VoIP geklappt. Das ist ja praktisch das gleiche wie so eine Modemverbindung.
Wie ist es denn nun mit einer VPN-Verbindung per Callback?
Es müsste so laufen, dass wenn man die Nummer daheim einmal anklingelt die Nummer angewählt wird.
Sollte man voreinstellen können. Dann kann man von jedem Telefon aus „anklingeln“.
Oder man kann dort mit einem normalen Telefon aus anrufen, und die Nummer angeben auf der der callback stattfinden soll. Das wäre sehr komfortabel. So kann man von überall aus einen Callback machen.
Ein Problem bei Verwendung des Kopplers ist aber. Man kann doch keinen Callback über eine Akustikkoppler laufen lassen, oder?
Sobald das Telefon Klingelt müsste man den Hörer abnehmen, mit dem Koppler verbinden, und dann in einer Klient-DFÜ-Anwendung einen Knopf drücken damit das interne Modem im Notebook geöffnet wird um auf eingehende Signale zu „lauschen“ und die verbindung aufzubauen.
Nimmt man das Modemkabel und kann es direkt an die Telefondose anschließen, merkt das Notebook natürlich durch das Klingelsignal am internen Modem dass ein „Anruf“ eingeht.
Aber die Verwendung des Koppler ist nicht unwahrscheinlich, da es ja diverse Telefonanlagen in Krankenhäusern und Co. gibt.