Cannabissucht homöopathie Help!

Hi, ein freund von mir 37 jahre raucht seit 15 jahren täglich cannabis. Er hat schon ein paar mal aufgehört aber immer wieder rückfall, nun aber nun die Erkenntniss das er nach der langen Konsumdauer wohl wie ein „trockener Alkoholiker“ leben sollte um nicht ewig das spiel von vorne zu beginnen was sehr kraftzehrend für ihn ist, meint ihr cannabis in homöopathischer dosierung kann helfen das craving zu veringern / hindern und alte ritualmuster helfen zu löschen?

vorab danke für eure hilfe!
happy day

Lieber Jans,
um in diesem Fall erfolgreich mit Homöopathie zu arbeiten, muss man zunächst ihr Wesen verstehen und das Wesen des Suchtverhaltens.
Sucht bedeutet - wie es auch schon in dem Wort steckt, dass hier jemand auf der Suche nach etwas ist, was er nicht hat oder glaubt nicht zu haben.
Nun ist das mit dem „einfach“ aufhören, mit diesen Ersatzstoffen so in etwa wie - naja, stell dir ein kleines Kind vor. Das Kind hat einen Wunsch, meinetwegen nach mehr Nähe von der Mutter. Das Kind weint und bräuchte nun eigentlich die Mutter, die es in den Arm nimmt. Die Mutter ist aber gerade nicht da/ zu beschäftigt, etc. Also gibt’s von der Tante den Lolli in den Mund. Das war zwar nicht das, was das Kind wollte, aber irgendwie ist das klebrige Zeugs ja besser als nichts, und so hört es erst mal auf zu weinen. Nun kommt aber der Onkel um die Ecke, sieht das Kind mit dem Lolli und schreit - um Gottes Willen, der ruiniert ja die ganzen Zähne, nehmt dem Kind den Lolli weg! Du wirst dir sicher lebhaft vorstellen können, wie groß der Jammer bei dem Kind nun ist, das jetzt gar nichts mehr hat - und dann bist du bei deinem Freund angelangt.
Für das Kind kann sich die Sache noch recht einfach lösen lassen - sollte jetzt die Mama zur Stelle sein, und dem Kind geben, was es tatsächlich braucht und vielleicht nun noch Opa, Oma, Tante entsprechend instruieren, was im Fall eines erneuten Kummers zu tun ist (nämlich das Kind in seinem Schmerz zu halten und zu fühlen, nicht den Lolli einschieben), dann wird sich daraus wohl kein Trauma entwickeln.
Bei deinem Freund ist das nun etwas komplizierter, weil die Ereignisse (bzw. denen zugrunde liegende Verhaltensmuster)schon etwas länger her sind und gar nicht mehr in seinem Oberflächenbewusstsein. Das bedeutet, will er seine Suchtproblematik lösen, muss er im Unterbewusstsein auf die Suche gehen nach diesen zugrunde liegenden Ereignissen und Strukturen.
Hierfür braucht er in jedem Fall Hilfe. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Emotionalarbeit gemacht; Rückführungen, Traumarbeit und Hypnose können sicher auch hilfreich sein, aber nur wenn dabei gefühlt werden darf, denn der Schmerz muss noch einmal in liebevoller Umgebung gelebt werden, damit das Muster aufgelößt werden kann.
Die Homöopathie hilft hier in soweit, als dass sie dir diese zugrunde liegenden Gefühle sozusagen auf dem Silbertablett präsentiert - dies im Allgemeinen auch bekannt als Erstverschlimmerung. Je höher die Potenz, desto intensiver die Wirkung auf der emotionalen/seelischen Ebene. Hier allerdings braucht dein Freund dann unbedingt jemanden (einen erfahrenen Homöopathen, Therapeuten, Schmananen, was auch immer ihm hilft, aber Vorsicht vor Scharlatanen), der im dabei hilft, mit diesen Gefühlen umgehen zu lernen und ihre Botschaft zu verstehen.
Als aller Ersten Schritt kannst du deinem Freund erst einmal sagen, dass er aufhören kann, sich zu schämen und an seiner Disziplin zu zweifeln oder sich weiter mit dieser Art von „Entzug“ zu martern. Das hier ist keine Disziplinsfrage (dieser Irrtum ist leider weit verbreitet), wie du anhand des obigen Beispiels sehen kannst. Suchtstoff wegnehmen und gleichzeitig das Ursprungsbedürfniss unbefriedigt lassen, kann eben einfach nicht funktionieren - mit der Emotionalarbeit wird’s klappen.
Ich wünsche Euch viel Glück!
Alles Liebe,
Francis

Hallo

Mit Drogensucht habe ich leider keinerlei Erfahrungen, aber mein allseits gutes Bauchgefühl meldet bei deinem Vorschlag „nicht erfolgversprechend“…

Bei derlei Problematik würde ich einen Homöopathen mit einschlägigen Erfahrungen und noch weitere Fachleute wie Therapeuten und Energiearbeiter hinzuziehen.

Viel Erfolg!!!

LG Sharina Hawk

Hallo,

Gleiches mit gleichem zu heilen ist ja eines der frühen Grundprinzipe der Homöopathie.
Jetzt einfach Cannabis in potenzierter Form zu geben halte ich persönlich nicht für ratsam. Es gibt übrigens meines Wissens Cannabis indica und Cannabis sativa. Welche beide vollkommen unterschiedlich sind.
Jemand (am besten ein klass. Homöopath) sollte die körperliche und geistige Situation deines Freundes in einer Anamnese klären und ihm dann ein auf ihn persönlich abgestimmtes Mittel verschreiben. Damit kann geholfen werden, durch ausprobieren sicher nicht!
Wünsche gute Suchtbekämpfung!
wonder.m

Hallo Jans,

das deinem Freund das Aufhören nach 15 Jahren schwer fällt ist ganz klar. Die Frage stellt sich, was er damit zu kompensieren versucht. Homöopathie kann sicher helfen sein Verlangen erträglicher zu machen. Die Frage nach welchem Mittel, ist da nicht ganz einfach. Es ist Personen abhängig welches Mittel bei wem wirkt. Per Ferndiagnose ist es unmöglich rauszufinden. Meinen Rat an deinen Freund wäre einen Homöopathen oder Kinesiologe aufzusuchen und sich behandeln zu lassen. Selbst wenn sich das Verlangen durch Homöopathie regeln lassen würde, muss eine Veränderung im Suchtzentrum des Gehirns und auf der Emotionalen-Ebene stattfinden um ihm auf dauer von den Drogen weg zu bekommen.

Viel Kraft an deinen Freund!

Viele Grüße
Tanja

Hallo

Leider kann ich, auch nach wälzen meiner unfangreichen Literatur vom Mittelalter bis heute, kein Rezept gegen
diese Sucht finden. Tut mir leid.

In diesem Fall muss ich sagen, dass ich „leider nur“ ein Trockener Alkmoholiker bin. Über die Auswirkungen der Entzugserscheinungen usw. bei Cannabis bin ich nicht informiert. Richtig ist jedoch, dass, sollte er Probleme sehen, CLEAN werden muss, d.h. KEINERLEI Drogen dieser Art zu konsumieren.
Soprry, aber eine andere Auskunft habe ich leider nicht!
Gruß
Günter

guten morgen,
leider kann ich bei diesem problem nicvht helfen, da selbst keinerlei erfahrung. eine möglichkeit ist aber, sich an die öffentlichen, unter schweigepflicht stehenden, suchtberatungsstellen zu wenden und dort beraten zu lassen.
Viel erfolg

Hi,
so pauschal läßt sich das nicht sagen. Ich würde eine ausführliche Beratung bei einem Homöopathen empfehlen. Vielleicht sollte er auch eine Suchtberatung in Anspruch nehmen.
Sorry, wenn ich nicht wirklich weiter helfen konnte.

Gruß
Dernick

Hallo,

ich habe bei Suchterkrankngen gute Erfahrungen mit Nux Vomica C 30 gemacht.

Viel Erfolg

lg Sinafina

Da meine Kenntnisse in der Homöopathie nicht ausreichend sind möchte ich auf Herrn Dr. von Krockow in Kahl am Main hinweisen. Er ist Schulmediziner und Heilpraktiker. Sehr kompetent und erfahren.

Hi, ein freund von mir 37 jahre raucht seit 15 jahren täglich
cannabis.

mhh das kann ich dir leider auch nicht sagen da ich kein arzt bin … sorry