ich denk mal jeder kennt den unvergleichlichen Flankenagnriff Hannibals in Cannae, der immerhin 50000 römischen Soldaten im Gegenzug zu „nur“ 4000 karthagischen Soldaten das Leben gekostet hat.
Ich hab mal aufgeschnappt, Mr. Grant oder Mr. Lee, unsere Freunde aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hätten sich bei vielen Schlachten ebenfalls diesem Prinzip gewidmet. Außerdem (auch aufgeschnappt wie imma) sei dieser Flankenangriff sogar in Lehrbüchern für angehende „Feldherrn“ der Zukunft zu analysieren bzw. ins eigene Kriegsvokabular aufzunehmen sollen.
Was meint ihr dazu? Nennt mir bitte ALLE déjà-vu Schlachten, die sich ebenfalls mit diesem „cannaeischen“ Flankenangriff ausgefochten wurden!
ich denk mal jeder kennt den unvergleichlichen Flankenagnriff
Hannibals in Cannae,
…
Was meint ihr dazu? Nennt mir bitte ALLE déjà-vu Schlachten,
die sich ebenfalls mit diesem „cannaeischen“ Flankenangriff
ausgefochten wurden!
208 BC schlägt Scipio Hasdrubals Heer in Spanien
durch massiven Angriff auf die karthagischen Flanken,
die „Karthager“ (spanische Söldner) wurden geschlagen,
vertrieben und eingefangen. (Schlacht bei Baecula).
Außerdem (auch aufgeschnappt wie imma) sei dieser
Flankenangriff sogar in Lehrbüchern für angehende „Feldherrn“
der Zukunft zu analysieren bzw. ins eigene Kriegsvokabular
aufzunehmen sollen.
Das wird auch beim Taktikunterricht in der Bundeswehr noch gelehrt. Und das ist doch auch logisch. Die Feuerkraft ist nunmal größer, wenn alle gleichzeitig schießen können. An der Flanke können aber nur diejenigen schießen, die sich dort befinden - der Rest würde die eigenen Leute treffen. Wobei das keineswegs nur auf große Schlachten bezogen ist.
Das einzige, was mich dabei wundert, ist, dass da nicht sofort jeder selber drauf kommt.
Gruß
loderunner
Das wird auch beim Taktikunterricht in der Bundeswehr noch
gelehrt. Und das ist doch auch logisch. Die Feuerkraft ist
nunmal größer, wenn alle gleichzeitig schießen können. An der
Flanke können aber nur diejenigen schießen, die sich dort
befinden - der Rest würde die eigenen Leute treffen. Wobei das
keineswegs nur auf große Schlachten bezogen ist.
Das einzige, was mich dabei wundert, ist, dass da nicht sofort
jeder selber drauf kommt.
Drauf kommen ist die eine Sache, in der Lage zu sein es umzusetzen ist etwas ganz anderes. Ohne moderne Hilfsmittel wie Funk war es früher für einen Feldherrn sehr schwierig den Verlauf einer Schlacht zu verfolgen bzw zu leiten. Alle Befehle wurden von Meldern übermittelt und die brauchen nun mal etwas Zeit bis (bzw falls) sie ankommen. Andere möglichkeiten waren Flaggen- und Hornsignale mit denen aber keine komplexen Anweiseungen übermittelt werden konnten.
Training und eine gute Vorrausplannung sind sehr wichtig um so ein komplexes Manöver richtig durchzuführen. Wichtig ist dabei auch, dass alle Soldaten wissen was geplannt ist, da es sonst zu Panik kommen könnte wenn bestimmte Truppenteile plötzlich etwas unvorhergesehenes machen.
Bei der Schlacht von Cannae waren über 100 000 Soldaten beteiligt und man sieht schon an der Schlachtaufstellung von Hannibal dass er dieses Manöver von Anfang an geplannt hat und daher nicht so stark in die Schlacht eingreifen mußte.
Paradoxerweise kam es bei der Schlacht bei Zama zu Mißverständnissen im karthagischen Heer welche zu großen Unruhen führten…
Hoffe deine Frage ist damit einigermaßen beantwortet.
Nennt mir bitte ALLE déjà-vu Schlachten,
die sich ebenfalls mit diesem „cannaeischen“ Flankenangriff
ausgefochten wurden!
Hallo,
googeln (darf man noch so sagen oder verletzt man da ein Urheberrecht?) unter „Schlachtenatlas“ könnt was bringen.
Im Studium arbeiteten wir mit dem Schlachtenatlas von Krohmeyer.
Gruß!
H,