Canon EOS 300 D

Sehr geehrtes Forum,
ich spiele ebenfalls mit dem Gedanken mir besagt Kamera zuzulegen und „Plastikschrott“ hin oder her im Bezug auf das Preis-Leistungsverhaeltnis sollte die 300D doch ein guter Einstieg. Ich habe bis Dato nur analog fotografiert (Nikon F3 HP).
Mein Frage: hat jemand von Ihnen bereits „Erfahrung“ mit dieser Kamera; (es ist mir klar, das die 300D erst seit kurzem auf dem Markt ist.)
Vielen Dank

Hallo Oli,

eine digitale Spiegelreflex ist nur dann sinnvoll, wenn man
unter 28 mm und über 300 mm Brennweite kommen möchte.
bleibt man in diesem Bereich bekommt man bessere Kameras,
nur nicht als SLR. Das SLR besser sind als nicht-SLR kommt
noch aus dem analogen Zeitalter, im digitalen Zeitalter sind
nicht-SLR meist besser, sowohl von der Bildqualität, als auch
von den Möglichkeiten.

Letztenendes ist es natürlich Geschmackssache, die 300D ist
ja keine schlechte Kamera, aber im direkten Vergleich mit
„kleineren“ Modellen, Sony DSCF717, DSCV1, Nikon 5400,
Canon G5 usw. verliert die 300D einfach.

Desweiteren sollte man sich im klaren sein, daß das
„alles ist kompatibel von analog“ nichtmal halbwegs korrekt
ist. Die meisten Objektive auf dem Markt sind für analog
gerechnet, Digital stellt andere Ansprüche, das Auflösungs-
vermögen mal außer acht gelassen reagieren CCD/CMOS Sensoren
einfach anders als ein KB-Film. Schärfeverlust und Vignetierung
tritt auf einmal so stark auf, das man sein ehemals
hervorragendes Objektiv am liebsten wegschmeissen möchte.

Gerade die Lichtriesen bei offener Blende zeigen da ihre
schlechten Seiten. Eine nicht-SLR liefert bei Blende 2,0
dagegen oft noch eine exzellente Qualität. Und was hat
man davon mit einer 300D bei Blende 4 oder 5,6 zu
fotografieren, wenn neben einem einer steht mit einer
Kompakten mit Blende 1,8 (als Zoom) und wunderbar
verwacklungsfreie Aufnahmen zaubert, selbst in der
Dämmerung.

Der größere CMOS Sensor hat einen Vorteil, er rauscht
weniger bei größeren ASA Zahlen, aber das gleicht nur
die mangelnde Lichtstärke wieder aus. Davon mal abgesehen:
größerer Chip = schnellere Verwacklung.

Fazit: 300D erinnert an eine analoge und wer also „halb“
umsteigen möchte ist gut bedient, aber volle digitalen
Vorteile hat man eigentlich eher mit einer nicht-SLR.

Gruß
Mercutio

PS: Mal sehen wer jetzt Kontra gibt. :smile:

Moin Mercutio,
vielen Dank fuer die Info´s, damit bin ich fuer´s erste mal wieder wachgeruettelt und gar nicht mehr so sicher 1000€ fuer die EOS mit Objektiv auszugeben.

Gruss Olli

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eine digitale Spiegelreflex ist nur dann sinnvoll, wenn man
unter 28 mm und über 300 mm Brennweite kommen möchte.

Kappes. Es gibt mittlerweile genügend nicht-SLRs die das abdecken.

bleibt man in diesem Bereich bekommt man bessere Kameras,
nur nicht als SLR. Das SLR besser sind als nicht-SLR kommt
noch aus dem analogen Zeitalter, im digitalen Zeitalter sind
nicht-SLR meist besser, sowohl von der Bildqualität, als auch
von den Möglichkeiten.

Noch mal Kappes. Die EOS-300D liefert brilliante Bilder, ist schnell und handlich obendrein. Da kann keine der „Prosumer“ (was für ein Wort!) -Knipsen, ausser vielleicht noch Minoltas A1, mithalten. Schon gar nicht zu dem Preis.

Letztenendes ist es natürlich Geschmackssache, die 300D ist
ja keine schlechte Kamera,

Bis hierhin - ACK …

aber im direkten Vergleich mit
„kleineren“ Modellen, Sony DSCF717, DSCV1, Nikon 5400,
Canon G5 usw. verliert die 300D einfach.

Lötzinn! G5 und G3 … mehr sag’ ich dazu nicht.

Desweiteren sollte man sich im klaren sein, daß das
„alles ist kompatibel von analog“ nichtmal halbwegs korrekt
ist. Die meisten Objektive auf dem Markt sind für analog
gerechnet, Digital stellt andere Ansprüche, das Auflösungs-
vermögen mal außer acht gelassen reagieren CCD/CMOS Sensoren
einfach anders als ein KB-Film. Schärfeverlust und
Vignetierung tritt auf einmal so stark auf, das man sein ehemals
hervorragendes Objektiv am liebsten wegschmeissen möchte.

Ah-so. Du hast also bisher weder eine EOS-300D in der Hand gehabt, noch irgendeine Ahnung von deren Technik, besonders den speziell gerechneten Objektiven nicht. Sonst könntest Du hier nicht so einen hanebüchenen Unsinn auf der ganzen Linie verzapfen.

Gerade die Lichtriesen bei offener Blende zeigen da ihre
schlechten Seiten. Eine nicht-SLR liefert bei Blende 2,0
dagegen oft noch eine exzellente Qualität. Und was hat
man davon mit einer 300D bei Blende 4 oder 5,6 zu
fotografieren, wenn neben einem einer steht mit einer
Kompakten mit Blende 1,8 (als Zoom) und wunderbar

Die Kompakte mit f=1,8 bei >300mm …

verwacklungsfreie Aufnahmen zaubert, selbst in der
Dämmerung.

… und Bildstabi musst Du mir mal zeigen.

Der größere CMOS Sensor hat einen Vorteil, er rauscht
weniger bei größeren ASA Zahlen, aber das gleicht nur
die mangelnde Lichtstärke wieder aus. Davon mal abgesehen:
größerer Chip = schnellere Verwacklung.

Fazit: 300D erinnert an eine analoge und wer also „halb“
umsteigen möchte ist gut bedient, aber volle digitalen
Vorteile hat man eigentlich eher mit einer nicht-SLR.

Gruß
Mercutio

PS: Mal sehen wer jetzt Kontra gibt. :smile:

Ohje!

Nun, ich hoffe dass der OP noch weitere Meinungen abwartet, denn das war voll ein Schuss in den Ofen, Herr Mercutio.

Gruß, Ulli

Hallo Olli.

Ich hatte das Teil am WE in der Hand. Handlich, schnell (!!!), klasse Bilder. Ich bin zwar der Meinung, dass auch sie trotz des vergleichsweise niedrigen UVP’s noch immer zu teuer ist (mir wäre sie 800,- € wert), aber wenn Du schnell eine Top-Kamera brauchst, die auch für ambitioniertere Fotosessions taugen soll, dann behalte sie unbedingt im Auge.

Canon hat übrigens offiziell bekannt gegeben, dass die analoge SLR-Schiene nicht mehr weiter entwickelt sondern eingestellt wird.

Gruß, Ulli.

Hallo Mercutio,

so kann man Dein Statement hier nicht stehen lassen.
Ich bin in einzelnen Punkten völlig anderer Meinung,
da werde ich hier jetzt mal kundtun:

1.)AF und Auslöseverzögerung sind je nach Motiv sehr wichtig.
Können die Kompaktknipsen da überhaupt mithalten?
(Dazu gehört auch: Wie kann ich jemandem eine Kamera empfehlen oder ausreden, wenn ich nicht weiß was er fotografiert?)

2.) Was haben wir denn für einen Sucher an den Kompaktknipsen?
Entweder ist er optisch und man muß immer auf gut Glück den
Bildausschnitt wählen, oder man hat ein Display.
Und das dürfte dann wohl das schlimmste überhaupt sein.
Damit macht man keine Bilder in der Dämmerung -
man kann nämlich gar nichts mehr sehen wenn nicht mehr genug Licht vorhanden ist.

3.)Niemand behauptet das alle analogen Objektive an eine DSLR passen.
Bei Canon sind es z.B. die Canon EF-Objektive die auf jeden Fall passen.
Und das tun die auch - ohne wenn und aber.
Probleme mit Unschärfe gibt es höchstens mit Fremdobjektiven.
(Oder die Kamera ist dejustiert - das kann einem aber auch mit der analogen passieren)
Und da muß man auch mal überlegen warum das so ist:
Ein analoger Film ist bedeutend unempfindlicher als ein Digital Chip.
Die Hersteller konnten also jahrelang schlampige AFs bauen.
Es kam bei einer analogen Kamera nicht so drauf an.
Wer mit seinem analogen Objektix schlechte Bilder erhält, der hat einfach ein schlechtes Objektiv. Nur beim analogen fällt es nicht so auf.

4.) Gehört fast auch mit zu Nr. 3 - Vignettierung, Auflösungsvermögen - das sind Punkte die für die DSLR sprechen, aber sicher nicht dagegen.
Durch den Brennweitenfaktor wird ja nicht einmal das gesamte Objektiv ausgenutzt, wie will man denn da eine Vignettierung erhalten?
Und die Auflösung einer DSLR im ProSumerberiech liegt auch unter der einer SLR, warum sollte es dann höhere Ansprüche an das Objektiv geben?

5.)Probleme gibt es ausschließlich mit WW-Objektiven.
Das hängt wieder mit dem empfindlichen CMOS oder CCD zusammen.
Er mag kein Licht das schräg einfällt.
Und die letzte Linse darf nichts auf den Chip reflektieren, ansonsten gibt es Geisterbilder.

Jetzt mal meine Frage:
Was meinst Du denn mit digitalen Vorteilen?

Ich finde die digitalen DSLR sind wandelnde Kinderkrankheiten, noch nicht
ausgereift sozusagen, besonders wenn ich mir das Dilemma mit Staub o.ä. auf dem CMOS angucke.
Aber wer viel fotografiert und seine Bilder sofort haben will, oder sie fürs Internet benötigt, dem kann ich auch die 300D empfehlen.

bis denne
Thomas

Hallo Oli,

eine digitale Spiegelreflex ist nur dann sinnvoll, wenn man
unter 28 mm und über 300 mm Brennweite kommen möchte.

Letztenendes ist es natürlich Geschmackssache, die 300D ist
ja keine schlechte Kamera, aber im direkten Vergleich mit
„kleineren“ Modellen, Sony DSCF717, DSCV1, Nikon 5400,
Canon G5 usw. verliert die 300D einfach.

Desweiteren sollte man sich im klaren sein, daß das
„alles ist kompatibel von analog“ nichtmal halbwegs korrekt
ist. Die meisten Objektive auf dem Markt sind für analog
gerechnet, Digital stellt andere Ansprüche, das Auflösungs-
vermögen mal außer acht gelassen reagieren CCD/CMOS Sensoren
einfach anders als ein KB-Film. Schärfeverlust und
Vignetierung
tritt auf einmal so stark auf, das man sein ehemals
hervorragendes Objektiv am liebsten wegschmeissen möchte.

Gerade die Lichtriesen bei offener Blende zeigen da ihre
schlechten Seiten. Eine nicht-SLR liefert bei Blende 2,0
dagegen oft noch eine exzellente Qualität. Und was hat
man davon mit einer 300D bei Blende 4 oder 5,6 zu
fotografieren, wenn neben einem einer steht mit einer
Kompakten mit Blende 1,8 (als Zoom) und wunderbar
verwacklungsfreie Aufnahmen zaubert, selbst in der
Dämmerung.

Der größere CMOS Sensor hat einen Vorteil, er rauscht
weniger bei größeren ASA Zahlen, aber das gleicht nur
die mangelnde Lichtstärke wieder aus. Davon mal abgesehen:
größerer Chip = schnellere Verwacklung.

Fazit: 300D erinnert an eine analoge und wer also „halb“
umsteigen möchte ist gut bedient, aber volle digitalen
Vorteile hat man eigentlich eher mit einer nicht-SLR.

Gruß
Mercutio

PS: Mal sehen wer jetzt Kontra gibt. :smile:

Hallo,ich kann nur sagen das eine digitale slr, egal welche,im Pinzip immer
besser sind als Bridge kameras, allein schon aus dem Grund des Systemprinzips,
soll heissen ,ich kann jede Kamera auf meine Bedürfnisse abstimmen,damit ist sie
im Endergebnis natürlich besser als eine Kamera die alles, z.b. ein zoom von 28-
200 beinhaltet,im analogen würde niemand auf die idee kommen ein solches Objektiv
als top zu bezeichnen (spreche von Profis),ich selbst benutze zur zeit trotzdem
nur eine digitale Kompakte,besser gesagt 2: Canon G5 + Minolta7 Hi, aber ich habe
sie auch nur als Schnappschusskamera und zur Bildbeurteilung,Digitale slr sind
mir noch nicht ausgereift genug bzw. bei den topmodellen zu teuer, und da sehe
ich den Sinn nicht mehr, zumal ich meine Bilder. mit der F5 geschossen, wunderbar
bei meinem Fotolabor scannen lassen kann…also wenn einer digital fotographieren
will um die 1000,- euro bezahlt, dann ist die Canon bestimmt die bessere
Wahl,wobei man auch sagen muss, das Nikon und Fuji die Preise senken,die Karten
also wieder einmal neu gemischt werden…

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Mein Gott, schreibst du einen Scheiß…

Jedi

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Canon EOS 300 D
Hallo Forum,
vielen Dank fuer Eure Ausfuehrungen! Ich werde die EOS mit Sicherheit ein Wochenende testen bevor ich entscheide, ob ich dafuer €1000 anlege.
Nichts desto Trotz werde ich meine gute alte F3 auch weiter quaelen und SW Fotos machen. Wenn ich so Eure Antworten lese, hoffe ich nur keinen unnoetigen Unmut gesaet zu haben.
Vielen Dank nochmal und Tschuess!

Gruss Olli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Oliver,

ja, es hat jemand Erfahrungen mit der Kamera. Sehr fundierte sogar:

http://www.dpreview.com/reviews/canoneos300d/page22.asp

Gruß
Achim

Hi Leo!

(mir wäre sie 800,- € wert), aber wenn Du schnell eine
Top-Kamera brauchst, die auch für ambitioniertere Fotosessions
taugen soll, dann behalte sie unbedingt im Auge.

[snip]

ein solches Objektiv
als top zu bezeichnen (spreche von Profis),ich selbst benutze

[snap]

Ja - TOP natürlich nicht „absolut“ gesehen, sondern im Vergleich mit dem, was ich auf der einen Seite an Geld in die Hand nehmen muss, um besseres zu bekommen, andererseits im Vergleich mit den haarsträubenden billigst-Optiken der meisten Kompakten.

Als Contax-Knipser werde ich wahrscheinlich mal die Sigma SD-10 genauer beäugen. Der X3-Chip ist einfach faszinierend von der Auflösung, und schon die SD-9 macht einen solideren Eindruck als die EOS300D. Preisdifferenz leider 300 Teuro …

Gruß, Ulli

So eine Reaktion hab ich durchaus erwartet. :smile:

Ah-so. Du hast also bisher weder eine EOS-300D in der
Hand gehabt, noch irgendeine Ahnung von deren Technik,
besonders den speziell gerechneten Objektiven nicht.
Sonst könntest Du hier nicht so einen hanebüchenen Unsinn auf
der ganzen Linie verzapfen.

Ich hatte schon so ziemlich jede Kamera in der Hand gehabt,
sonst hätte ich den Vergleich ja nicht, gell?

Und ich kenne den Unterschied zwischen digital-gerechneten
Objektiven und den Analog-gerechneten Objektiven.

Gerade die Lichtriesen bei offener Blende zeigen da ihre
schlechten Seiten. Eine nicht-SLR liefert bei Blende 2,0
dagegen oft noch eine exzellente Qualität. Und was hat
man davon mit einer 300D bei Blende 4 oder 5,6 zu
fotografieren, wenn neben einem einer steht mit einer
Kompakten mit Blende 1,8 (als Zoom) und wunderbar

Die Kompakte mit f=1,8 bei >300mm …

verwacklungsfreie Aufnahmen zaubert, selbst in der
Dämmerung.

… und Bildstabi musst Du mir mal zeigen.

Du hast meine Aussage etwas verdreht würde ich sagen,
ich hab nicht von ein und der selben Kamera gesprochen.
Blende 1,8 hat die Olympus C5050, aber natürlich nicht
bei 300mm, sondern eher bei 35 mm, gibst im SLR Bereich
nicht, jedenfalls nicht als Zoom!

Bildstabilisator, z.B. die A1 von Minolta, aber das
weißt Du selbst, hat f2.8.

Nun, ich hoffe dass der OP noch weitere Meinungen abwartet,
denn das war voll ein Schuss in den Ofen, Herr Mercutio.

Jedem seine Meinung, die 300D ist ein Renner, keine
Frage. Die Leute reissen sich drum. Komisch ist nur
das diejenigen, die schon vorher gute Digi-Kameras gehabt
haben, sie am liebsten in die Tonne treten würden, weil
sie den Vergleich kennen. Der Vergleich ist wichtig!
Hat man den Vergleich nicht, ist man sicherlich zufrieden.

Mercutio

Hi,

so kann man Dein Statement hier nicht stehen lassen.
Ich bin in einzelnen Punkten völlig anderer Meinung,

Gut so! :smile:

da werde ich hier jetzt mal kundtun:

1.)AF und Auslöseverzögerung sind je nach Motiv sehr wichtig.
Können die Kompaktknipsen da überhaupt mithalten?

Gibt nur ganz wenige die das können, das stimmt wohl. Das
ist DER Vorteil einer Spiegelreflex. Ändert sich aber in
den nächsten 6-12 Monaten sehr drastisch, versprochen!

(Dazu gehört auch: Wie kann ich jemandem eine Kamera empfehlen
oder ausreden, wenn ich nicht weiß was er fotografiert?)

2.) Was haben wir denn für einen Sucher an den Kompaktknipsen?
Entweder ist er optisch und man muß immer auf gut Glück den
Bildausschnitt wählen, oder man hat ein Display.
Und das dürfte dann wohl das schlimmste überhaupt sein.
Damit macht man keine Bilder in der Dämmerung -
man kann nämlich gar nichts mehr sehen wenn nicht mehr genug
Licht vorhanden ist.

Das hängt von der Kamera ab. Die alten sehen dann schwarz,
hast Du vollkommen recht. Viele neue Kameras verstärken das
Signal allerdings stark genug, das auch dies kein Problem
mehr darstellt.

3.)Niemand behauptet das alle analogen Objektive an eine DSLR
passen.
Bei Canon sind es z.B. die Canon EF-Objektive die auf jeden
Fall passen.
Und das tun die auch - ohne wenn und aber.

Oooh. Jetzt muß ich aber widersprechen. Natürlich ist mir
bewußt das nur Objektive passen die auch für EOS Modelle
vorgesehen sind. Aber es ging mir nicht ums DRAUFPASSEN,
sondern darum, was Sinn macht und gute Bilder liefert.

Genau um dieses „Wenn und aber“ geht es mir ja. Selbst wenn
man professionelle Objektive hat z.B. das 28-70/2.8L kann
man starke Probleme bekommen. Siehe auch www.dpreview.com,
nur dort haben sie gedacht das Objektiv sei defekt, aber
das passiert ständig mit vielen Objektiven! Ich kenne das
aus der Praxis. Wer will denn eine Kamera kaufen und alles
erstmal zu Canon schicken zum nachjustieren damit man endlich
halbwegs zufrieden ist!?

Probleme mit Unschärfe gibt es höchstens mit Fremdobjektiven.
(Oder die Kamera ist dejustiert - das kann einem aber auch mit
der analogen passieren)

Auch so ein Thema, Canon arbeitet ständig gegen Fremdanbieter,
gibt es neue Kameras, funktionieren auf einmal die alten
Tamron, Sigma, Tokina Objektive nicht mehr. Canon freut
es vielleicht, die Kunden freuen sich weniger.

4.) Gehört fast auch mit zu Nr. 3 - Vignettierung,
Auflösungsvermögen - das sind Punkte die für die DSLR
sprechen, aber sicher nicht dagegen.
Durch den Brennweitenfaktor wird ja nicht einmal das gesamte
Objektiv ausgenutzt, wie will man denn da eine Vignettierung
erhalten?

Durch den CCD/CMOS Aufbau!? Im analogen mußten Objektive
nicht telezentrisch entwickelt werden, im digitalen ist
das allerdings sehr wichtig, d.h. das Licht muß gerade
auf den Chip fallen und nicht schräg. Dem Film war das egal,
den CCD/CMOS Sensoren nicht. Dadurch entstehen u.a. Vignetierungen.

Und die Auflösung einer DSLR im ProSumerberiech liegt auch
unter der einer SLR, warum sollte es dann höhere Ansprüche an
das Objektiv geben?

Erstens - siehe oben…

Zweitens, sind CCD Sensoren pro mm² höher auflösend als die
meisten Filme und von daher muß ein Objektiv höher auflösend sein.

Was meinst Du denn mit digitalen Vorteilen?

Live-Bild, schwenkbare Displays, kleine Kameras bei
lichtstarken Objektiven, sehr gute Macro-Aufnahmen, selbst
bei kleinen Zoomkompakten, verwacklungsfreie Teleaufnahmen
bei schlechten Lichtverhätnissen aus der Hand usw.

Ich finde die digitalen DSLR sind wandelnde Kinderkrankheiten,
noch nicht
ausgereift sozusagen, besonders wenn ich mir das Dilemma mit
Staub o.ä. auf dem CMOS angucke.

Japp… das Problem gibts halt bei den nicht SLR kaum. Aber
es gibt halt auch „prof. SLRs“ wie die Olympus E1 die nutzt
Ultraschall zur CCD-Reinigung, sehr effektiv!

Aber wer viel fotografiert und seine Bilder sofort haben will,
oder sie fürs Internet benötigt, dem kann ich auch die 300D
empfehlen.

Kannst Du gerne machen. Ich empfehle aber lieber andere Kameras. :smile:

bis denne
Thomas

Gruß
Mercutio

Mein Gott, schreibst du einen Scheiß…

Du mußt es ja wissen.

Und nochmal…

hatte Dich glaube ich missverstanden…

Kompakten mit Blende 1,8 (als Zoom) und wunderbar

Die Kompakte mit f=1,8 bei >300mm …

verwacklungsfreie Aufnahmen zaubert, selbst in der
Dämmerung.

… und Bildstabi musst Du mir mal zeigen.

Ich meinte gar nicht den Bildstabilisator!
Man verwackelt aus 3 Günden weniger:

  1. Lichtstärke f1.8 (Olympus C5050) ist mehr als viermal so
    Lichtstark wie f4 (300D mit Standardobjektiv im Weitwinkel)

  2. kein Spiegelschlag

  3. kleineres Filmformat (oder CCD) heißt längere Verschlusszeiten
    kann man aus der Hand halten. Faustregel: Verschlusszeit sollte
    mindestens umgekehrt proportional sein zur Brennweite. Kleinere
    Sensoren brauchen kleinere Brennweiten, ergo: Brennweite 8mm
    Digital (entspr. z.B. 35 mm Kleinbild) heißt 1/8 s ist aus der
    Hand möglich zu fotografieren wobei man bei 35mm KB eher 1/35
    Sekunden (bzw. 1/30, besser 1/60 Sekunde) nutzen sollte.

Mercutio