Hallo,
eigentlich wollte ich mir demnächst die EOS 350 D zulegen.
Jeden, den ich frage, rät mir davon ab, da diese Kamera ja „nur“ ein „Plastikbomber“ wäre.
Jetzt wollte ich mir hier mal bei euch etwas „qualifiziertere“ Antworten einholen:
Wenn „Plastik“ eine Frage der „Stabilität“ sein sollte, dann muss ich sagen, dann hüte ich meine Kameras ALLE wie meinen Augapfel, Plastik oder nicht … ist also nicht wirklich ein Argument für mich.
Worüber ich mir schon eher Gedanken mache:
ein schweres Objektiv, großes Zoom usw.: wie machen die sich an einer EOS 350 D? Nicht dass der Anschluss an der Kamera schwere Objektive nicht „aushält“, „trägt“? Was meint ihr? Ich hab da null Erfahrung …
Wie seht ihr das bzgl. „Plastikbomber“?
Christina
Hallo,
ich hatte lange Zeit eine analoge EOS 1000, auch ein sogenannter Plastikbomber. Aufgrund guter Pflege war das eigentlich nie ein Problem und ich war sehr zufrieden mit ihr. Trotzdem habe ich mich beim Kauf einer DSLR für die KoMi Dynax 7D entschieden, die ein Metallgehäuse hat. Ich habe die "Plastik"version davon (5D) auch angeschaut, die war mir zu klein und zu leicht.
Die 7D ist allerdings ein mächtiger Brocken, was ja auch ein Nachteil sein kann. Da muss man abwägen. Mehr Gewicht und ein größerer Body bringen aber auch Vorteile, nämlich mehr Platz für Bedienknöpfe (so dass man nicht alles mühsam übers Menü verstellen muss), besserer Grip für größere Hände und allgemein besseres Handling.
Letztendlich sind alle derzeitigen Einsteiger DSLRs mehr oder weniger Plastikbomber. Sie sind aber auch alle eigentlich keine schlechten Kameras. Die 350D ist aufgrund ihres großen Erfolges meiner Ansicht nach überteuert. Ich würde mir an Deiner Stelle alle in Frage kommenden Modelle mal live anschauen und in die Hand nehmen. Bei einer Kamera spielt die Haptik eine große Rolle.
Gruß,
Myriam
Tach,
es kommt auch darauf an, was genau Du damit vorhast. Wenn die Kamera
nur im Studio auf dem Stativ steht, ist das Gewicht mal
sowas von egal. Wenn Du aber täglich 1000 Bilder von Deinen Kindern
machst und die Kamera 28h am Tag mit Dir trägst, dann wirst Du für
jedes Gramm weniger dankbar sein.
Wenn Du aber Kriegsreporter bist und die Kamera Deine Flucht und
Ausweichmanöver aushalten muß, dann muß sie auch stabil sein.
übertreiben>
Nimm sie mal im Laden in die Hand und vergleich das mit anderen. Dann
vergleich auch die Kombination mit Objektiven zusammen…
CU
Lalle
Unabhängig von der Kamera gilt:
Objektive, insbesondere schwere, stützt man mit der Hand!
Im Extremfall hält dann das Objektiv die Kamera und nicht umgekehrt. Deshalb habe schwere Tele ja auch Stativgewinde.
ein schweres Objektiv, großes Zoom usw.: wie machen die sich
an einer EOS 350 D? Nicht dass der Anschluss an der Kamera
schwere Objektive nicht „aushält“, „trägt“? Was meint ihr? Ich
hab da null Erfahrung …
Das Objektiv wird nicht auf das Gehäuse geschraubt. Sondern es wird üblicherweise an einem Metallring (Bajonett etc.) befestigt, der mit dem Innengerüst der Kamera fest verbunden ist. Dieses Innengerüst ist üblicherweise aus Aluminium o.ä. Du musst Dir also keine Sorgen darüber machen, ob ein schweres Objektiv im Hinblick auf das Gehäuse Probleme machen wird.
Das Gehäuse soll nur das Innenleben der Kamera schützen. Bei Kunststoffgehäusen ist eben die Gefahr größer, dass es bei einem Schlag oder Sturz einen Riss bekommt oder etwas absplittert. Hängt aber auch wiederrum von dem verwendeten Kunststoff ab.
Viele Grüße
Andreas
Hallo Christina,
wenn Du (wie ich z.B.) gerne im Freien bei Regen fotgrafierst, wäre wichtig dass die Kamera und das Objektiv ein Bißchen wasserdicht sind (Gummidichtungen z.B.).
Gruß
WB
Hi,
Das Objektiv wird nicht auf das Gehäuse geschraubt. Sondern es
wird üblicherweise an einem Metallring (Bajonett etc.)
befestigt, der mit dem Innengerüst der Kamera fest verbunden
ist. Dieses Innengerüst ist üblicherweise aus Aluminium o.ä.
Du musst Dir also keine Sorgen darüber machen, ob ein schweres
Objektiv im Hinblick auf das Gehäuse Probleme machen wird.
Problem kann es immer machen, wenn man bei einem schweren Objektiv denkt, man hält die Kamera. Gerade bei Amateurekameras würde ich drauf achten, lieber das Objektiv zu halten und NICHT die Kamera, da sich das Bajonett schon leicht verziehen kann und schon ist die Schärfe unten nicht mehr die gleiche wie oben bzw. an der Seite.
Gruß
Jeff
eigentlich wollte ich mir demnächst die EOS 350 D zulegen.
Jeden, den ich frage, rät mir davon ab, da diese Kamera ja
„nur“ ein „Plastikbomber“ wäre.
Auch die analogen SLR-Canon im unteren Preissegment hatten/haben Plastikgehäuse…
Wenn „Plastik“ eine Frage der „Stabilität“ sein sollte, dann
muss ich sagen, dann hüte ich meine Kameras ALLE wie meinen
Augapfel, Plastik oder nicht … ist also nicht wirklich ein
Argument für mich.
Das Gehäuse der 350D ist in Ordnung. Falls Dir die Kamera nicht insgesamt zu klein ist? Ich habe mich damals für die 300D entschieden, obwohl sie sich weniger „wertig“ als die 350D anfühlt.
Worüber ich mir schon eher Gedanken mache:
ein schweres Objektiv, großes Zoom usw.: wie machen die sich
an einer EOS 350 D? Nicht dass der Anschluss an der Kamera
schwere Objektive nicht „aushält“, „trägt“? Was meint ihr? Ich
hab da null Erfahrung …
Welches Objektiv ist es denn? Bis auf das Kit-Objektiv sind alle meine Objektive schwerer als die Kamera. Dank des Metall-Bajonetts ist die Verbindung sehr stabil.
Wie seht ihr das bzgl. „Plastikbomber“?
Ich fand Plastikgehäuse auch heikel, nachdem meine erste Digikamera nach 3 Monaten Haarrisse bekam (Kodak). Auch mit der Canon EOS3 (Silbergehäuse) war ich nicht so glücklich (schwarze Ecken und Kratzer im Silbergehäuse).
Deshalb habe ich auch die schwarze 300D gekauft und es nicht bereut!
Am Gehäuse der 350D stört mich eigentlich nur, das es zu kurz für meine großen Hände ist und das man seine Nase automatisch auf den LC-Display draufdrückt - was im Sommer mit Putzaktionen des LCDs endet. Gut gefällt mir hingegen die griffige Gummierung und das geringere Gewicht der 350D. Für Frauenhände ideal.