Canon EOS 400D

Hi Profis

Suche als Geschenk eine Digital-Spiegelreflexkamera für jemanden der gerne fotografiert und sich auch etwas damit auskennt.
Mir schwebt da die Canon EOS 400D vor. Sind Euch entscheidene Schwächen bekannt, welche von einem Kauf abraten lassen?
Oder würdet Ihr vielleicht in dieser Preisklasse eine andere empfehlen? Und wenn ja, aus welchen Gründen?

Noch eine Frage zum Objektiv. Ich suche entweder ein Tele- (bis 300mm) oder ein kombiniertes Weitwinkel- und Teleobjektiv. Ich selber habe ein kombiniertes Weitwinkel- und Teleobjektiv von Tamron (22-300mm) und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Allerdings ist das Objektiv 8 Jahre alt und ich habe auch keine Digitalkammera. Die mm-Zahlen rechnet man im Digitalbereich auch jetzt anders, oder? Es werden wohl schwerpunktmäßig Aufnahmen im Landschaftsbereich werden.

Danke für Tipps und Vorschläge
schatten

Hi Profis

Suche als Geschenk eine Digital-Spiegelreflexkamera für
jemanden der gerne fotografiert und sich auch etwas damit
auskennt.

es müsste meiner Meinung nach bekannt sein, auf welchem Niveau der zu Beschenkende dieses Hobby betreibt.

Mir schwebt da die Canon EOS 400D vor. Sind Euch entscheidene
Schwächen bekannt, welche von einem Kauf abraten lassen?
Oder würdet Ihr vielleicht in dieser Preisklasse eine andere
empfehlen? Und wenn ja, aus welchen Gründen?

Ich nutze seit knapp einem Jahr eine 350D, die Beiden Kameras haben in etwa die selben Schwächen, die da wären:
-zu kleiner Body(für Nutzer mit großen Händen eher ungeeignet)
-zu kleiner Sucher(ich hab bei der 350D den Eindruck, dass ich mein Auge unterschiedlich possitionieren muss, um das gesamte Bild im Sucher zu sehen)
-zu eng liegende Bedienschaltflächen(mir passiert es des Öfteren, dass ich mit dem Daumen der Rechten Hand den Zeitauslöser bediene. Das ist bei einem Schnappschuß sehr ärgerlich
-zu kleines Display, hat man ja nun bei der 400D etwas vergrößert.
meine Empfehlung wäre eine EOS 20D, vielleicht auch als gebrauchte Kamera.

Noch eine Frage zum Objektiv. Ich suche entweder ein Tele-
(bis 300mm) oder ein kombiniertes Weitwinkel- und
Teleobjektiv.

Meiner Ansicht nach sollte man beides von einander trennen. Ein 22-300mm ist weder ein Weitwinkel noch ein Teleobjektiv im eigentlichen Sinne. Also zwei separate Objektive.
Empfehlungen für Tele,- oder andere Objektive zu geben, hängt wiederum vom Geldbeutel und von der Art der Nutzung ab. Das bedeutet: was kann ich mir leisten dafür auszugeben, und was will ich damit erreichen.

Für Landschaftsaufnahmen sind eher Objektive mit geringeren Brennweiten gefragt.

Servus
Masei1202

Mir schwebt da die Canon EOS 400D vor. Sind Euch entscheidene
Schwächen bekannt, welche von einem Kauf abraten lassen?

Keine gehäuseintegrierter Bildstabilisator, kleiner Sucher, ergnomisch imho nicht so toll.

Oder würdet Ihr vielleicht in dieser Preisklasse eine andere
empfehlen? Und wenn ja, aus welchen Gründen?

Sony Alpha 100. Weil sie unter anderem das hat, was die 400D nicht hat :wink:

Keine gehäuseintegrierter Bildstabilisator

servus,

würde mal sagen mit der bildstabilisierung ist es ansichtssache. manche
bevorzugen ihn im objektiv andere in der kamera.

grüsse

Keine gehäuseintegrierter Bildstabilisator

servus,

würde mal sagen mit der bildstabilisierung ist es
ansichtssache. manche
bevorzugen ihn im objektiv andere in der kamera.

Du musst aber bedenken, dass ein Stabi im Objektiv immer einen saftigen Aufpreis kostet und es bei weitem nicht alle (interessanten) Objektive mit Bildstabi gibt. Insbesondere bei Fremdherstellern wie Sigma oder Tamron sieht man alt aus.
Auf die Sony kann man hingegen auch so eine klasse Uraltlinse wie das Minolta 50/1,7 raufschrauben und stabilisiert fotografieren.

Sorry, aber den Kauf einer Kamera am Bildstabi festzumachen halte ich für etwas übertrieben. Bildstabi ist meiner Meinung nach so überflüssig wie ein Kropf. Es gibt wichtigeres zu beachten.

@Schatten,
Ich halte es für gewagt für einen Freund ein Kamerasystem in dieser Preisklasse auszuwählen. Noch dazu wo er, wie Du schreibst auch noch vorbelastet ist. Da könnte die Entäuschung schon groß ausfallen. Was ist, wenn er Nikon, Pentax oder Sigma favorisiert. Da sind dann 1000,- bis 2000,- € schnell in den Sand gesetzt. Evtl. würde er sogar noch ein paar Euronen drauflegen um sich einen „Traum“ zu erfüllen.
Gruß Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sorry, aber den Kauf einer Kamera am Bildstabi festzumachen
halte ich für etwas übertrieben. Bildstabi ist meiner Meinung
nach so überflüssig wie ein Kropf. Es gibt wichtigeres zu
beachten.

Der Meinung kann ich mich absolut nicht anschließen. Die Alpha 100 bewegt sich in ähnlichen Preisregionen wie die EOS 400D und kann quasi alles was die Canon kann und noch mehr - der Stabi ist ein Teil davon.
Und wer einen Bildstabi für überflüssig halt, der:

  • knipst wohl nur bei schönem Wetter
  • hat von Physik keine Ahnung
  • noch nie mit Bildstabi fotografiert

Sorry, aber den Kauf einer Kamera am Bildstabi festzumachen
halte ich für etwas übertrieben. Bildstabi ist meiner Meinung
nach so überflüssig wie ein Kropf. Es gibt wichtigeres zu
beachten.

Der Meinung kann ich mich absolut nicht anschließen. Die Alpha
100 bewegt sich in ähnlichen Preisregionen wie die EOS 400D
und kann quasi alles was die Canon kann und noch mehr - der
Stabi ist ein Teil davon.
Und wer einen Bildstabi für überflüssig halt, der:

  • knipst wohl nur bei schönem Wetter

Nicht unbedingt, aber eine Kamera mit hervorragendem Rauschverhalten auch bei hohen ISO-Werten bringt mir auch die angeblichen 2 Blendenstufen. Ganz im Ernst, wie oft kommst Du in Situationen, in denen Du den Stabi brauchst? Fotografierst Du tatsächlich zu 50% - 80% bei Lichtverhältnissen, die bei geöffneter Blende nur noch Zeiten von ca. 1/10 - 1/30 sek. zulassen? Du Armer. Dann sollstest Du auf Windstille und unbewegte Motive achten, wegen der Bewegungsunschärfe.

  • hat von Physik keine Ahnung

Na ja, ein Physiker bin ich nicht. Aber ich sehe Eines. In der Kamera oder dem Objektiv befindet sich ein weiteres bewegliches Teil (Sei es eine Linse oder der Sensor ist egal). Dieses bewegliche Teil muss entsprechend gelagert und auch mit einem Antrieb versehen sein. Alles natürlich auf kleinstem Raum, kaum bis gar keinen Reibungswiderstand besitzen um schnell auf die entsprechenden Softwarebefehle reagieren zu können. Im Grunde alles sehr sensible Bauteile die für vielleicht 5% - 10% meiner Lichtsituationen zum Einsatz kommen. Und davon wiederum werden wiederum 50% der Bilder unscharf sein, weil der Stabi eben nicht 100% funktioniert. Denn während des Auslösens muss dieses Bauteil sich zwangsläufig in Bewegung befinden, mit Ausnahme an den Umkehrpunkten. Und das er sich jedesmal in die richtige Richtung bewegt bezweifle ich.

Stell Dich mal spaßenshalber auf einen Schwebebalken. Mit Deinen ausgestreckten Armen wirst Du mit gegenläufigen Bewegungen versuchen zu verhindern runterzufallen. Verlierst Du in die eine Richtung Dein Gleichgewicht, wird automatisch eine Armbewegung in die andere Richtung ausgeführt. Doch woher weißt Du, wann das sein wird. Also bist Du ständig mit Deinen Armen am rumfuchteln. Und nichts anderes macht der Stabi, wobei ich die menschliche Hirnleistung und die daraus resultierende Reaktion wesentlich höher einschätze als die Programmierkünste unserer Softwarespezielisten.

  • noch nie mit Bildstabi fotografiert

Doch, hab ich. Anfangs dachte ich auch, wow, was für eine tolle Sache. Dabei wusste ich nie, ob ein scharfes Bild nun wegen dem Stabi oder meiner ruhigen Hand zustande gekommen ist. Tja, und wenn das Bild unscharf war - äh hab´ich dann zu starkgezittert oder hatte der Stabi versagt?

Ich hatte ihn jedenfalls in der Anfangszeit ständig an. Bis zu dem Tag, an dem ich mein neu erworbenes Stativ in einem Nachteinsatz ausprobierte :smile:. Und wie es der Teufel will, Macht der Gewohnheit, hatte ich den Stabi total vergessen (auszuschalten natürlich) :frowning:. Kurze Rede, bisschen Sinn, jedenfalls waren über die Hälfte der Fotos unscharf. Seitdem ist der Stabi bei mir ausgeschaltet. Und das bleibt er auch.

Gruß Jürgen

Bildstabilisator + Stativ

Ich hatte ihn jedenfalls in der Anfangszeit ständig an. Bis zu
dem Tag, an dem ich mein neu erworbenes Stativ in einem
Nachteinsatz ausprobierte :smile:. Und wie es der Teufel will,
Macht der Gewohnheit, hatte ich den Stabi total vergessen
(auszuschalten natürlich) :frowning:. Kurze Rede, bisschen Sinn,
jedenfalls waren über die Hälfte der Fotos unscharf. Seitdem
ist der Stabi bei mir ausgeschaltet. Und das bleibt er auch.

Wo ist denn da bitte die Logik? Du machst einen Bedienungsfehler, die Kamera reagiert wie im Handbuch beschrieben (dort steht nämlich, dass der Stabi bei Verwendung eines Stativs auszuschalten ist) und daraus erschließt Du, dass Bildstabilisator Unsinn ist?

Gruß,

Myriam

Da ist gar keine Logik. Ich wollte mit diesem Beispiel lediglich aufzeigen, dass ein Bildstabilisator bei der Auswahl einer Kamera mit das unwichtigste Kriterium ist, meiner Meinung jedenfalls nach. Bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich jedenfalls würde mein Geld lieber in eine lichtsstärkere und qualitativ bessere Optik stecken als in eine Stabisystem.

Gruß Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nicht unbedingt, aber eine Kamera mit hervorragendem
Rauschverhalten auch bei hohen ISO-Werten bringt mir auch die
angeblichen 2 Blendenstufen. Ganz im Ernst, wie oft kommst Du
in Situationen, in denen Du den Stabi brauchst?

Ich nutze den Stabi mindestens zu 50%. Nicht immer bei sehr schlechtem Licht, aber auch um z.B. bei den ISO-Werten unten bleiben zu können.

Dann sollstest Du auf Windstille und
unbewegte Motive achten, wegen der Bewegungsunschärfe.

Schon klar.

Na ja, ein Physiker bin ich nicht. Aber ich sehe Eines. In der
Kamera oder dem Objektiv befindet sich ein weiteres
bewegliches Teil (Sei es eine Linse oder der Sensor ist egal).
Dieses bewegliche Teil muss entsprechend gelagert und auch mit
einem Antrieb versehen sein. Alles natürlich auf kleinstem
Raum, kaum bis gar keinen Reibungswiderstand besitzen um
schnell auf die entsprechenden Softwarebefehle reagieren zu
können. Im Grunde alles sehr sensible Bauteile die für
vielleicht 5% - 10% meiner Lichtsituationen zum Einsatz
kommen. Und davon wiederum werden wiederum 50% der Bilder
unscharf sein, weil der Stabi eben nicht 100% funktioniert.

Die Praxis zeigt, dass diese Geschichte im Rahmen des möglichen (~3 Blendenstufen) fabelhaft und problemlos funktioniert.

Und das er sich jedesmal in die richtige
Richtung bewegt bezweifle ich.

Das tut er aber. Was meinst du, wozu da Beschleunigungssensoren in der Kamera sind?

Da ist gar keine Logik. Ich wollte mit diesem Beispiel
lediglich aufzeigen, dass ein Bildstabilisator bei der Auswahl
einer Kamera mit das unwichtigste Kriterium ist, meiner
Meinung jedenfalls nach.

Zum Glück nur deine Meinung :wink:
Ein Bildstabi ist einfach eine feine Sache und einen geringen bis mittleren Aufpreis in meinen Augen definitiv wert.
3 Blendenstufen sind manchmal der Unterschied zwischen „für die Tonne“ und „geniales“ Foto.
Letztens habe ich z.B. ein Eichörnchen fotografiert, welches einen Baum hochgeklettert ist (im Schatten)- mit meinem 400mm Tele.
Hatte in der Eile vergessern, die Empfindlichkeit zu erhöhen, aber dank Stabi ist das Bild mit einer Zeit von 1/80 noch ganz gut geworden: http://galerie.zeitgrund.de/index.php?id=245

Bleibt natürlich jedem selbst
überlassen. Ich jedenfalls würde mein Geld lieber in eine
lichtsstärkere und qualitativ bessere Optik stecken als in
eine Stabisystem.

Es geht aber nicht immer lichtstärker. Entweder, weil es schlicht und ergreifend keine lichtstärkeren Objektive gibt, aber weil sie unbezahlbar teuer wären.
Oder verrätst du mir, wo es ein 50mm/f1 oder ein 400/f2 zum günstigen Preis gibt, letzteres bitte handlich und unter 2kg?
Außerdem möchte man ja manchmal auch abblenden.

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Der Meinung kann ich mich absolut nicht anschließen. Die Alpha
100 bewegt sich in ähnlichen Preisregionen wie die EOS 400D
und kann quasi alles was die Canon kann und noch mehr - der
Stabi ist ein Teil davon.
Und wer einen Bildstabi für überflüssig halt, der:

  • knipst wohl nur bei schönem Wetter
  • hat von Physik keine Ahnung
  • noch nie mit Bildstabi fotografiert

Es soll da so eine Erfindung geben, ein Ding mit drei Beinen wo man die Kamera draufschraubt… manchmal auch nur ein Bein. Meistens benutzen das solche Leute die richtig gute Bilder machen. Und die benutzen sicherlich keine Kamera von Sony.

Gruss Matti

Hallo Juergen,

ein Stabi ist eine tolle Sache wenn man kein Stativ benutzt aber wenn man es benutzt muss/sollte man ihn ausschalten da es sonst zu Vibrationen kommt und somit unscharfen Bildern. Es gibt wohl auch Ausnahmen, je nach Objektiv.
Ich frage mich nur wie das bei der Sony geloest ist, ob man den da auch ausschalten kann?

Gruss Matti

Ich hatte ihn jedenfalls in der Anfangszeit ständig an. Bis zu
dem Tag, an dem ich mein neu erworbenes Stativ in einem
Nachteinsatz ausprobierte :smile:. Und wie es der Teufel will,
Macht der Gewohnheit, hatte ich den Stabi total vergessen
(auszuschalten natürlich) :frowning:. Kurze Rede, bisschen Sinn,
jedenfalls waren über die Hälfte der Fotos unscharf. Seitdem
ist der Stabi bei mir ausgeschaltet. Und das bleibt er auch.

Gruß Jürgen

Der Meinung kann ich mich absolut nicht anschließen. Die Alpha
100 bewegt sich in ähnlichen Preisregionen wie die EOS 400D
und kann quasi alles was die Canon kann und noch mehr - der
Stabi ist ein Teil davon.
Und wer einen Bildstabi für überflüssig halt, der:

  • knipst wohl nur bei schönem Wetter
  • hat von Physik keine Ahnung
  • noch nie mit Bildstabi fotografiert

Es soll da so eine Erfindung geben, ein Ding mit drei Beinen
wo man die Kamera draufschraubt…

Is nich wahr! Bis ich das Stativ ausgebaut und ausgerichtet habe, ist mein Motiv längst über alle Berge. Und ein Bildstabi wiegt keine 3kg.

Ich frage mich nur wie das bei der Sony geloest ist, ob man
den da auch ausschalten kann?

Natürlich kann man den ausschalten.

Danke Euch allen für die Antworten.

Hi Jürgen
Ja, da hast Du recht. Habe mich jetzt auch für ein unpersönlicheres Geldgeschenk entschieden.
Danke
schatten

@Schatten,
Ich halte es für gewagt für einen Freund ein Kamerasystem in
dieser Preisklasse auszuwählen. Noch dazu wo er, wie Du
schreibst auch noch vorbelastet ist. Da könnte die Entäuschung
schon groß ausfallen. Was ist, wenn er Nikon, Pentax oder
Sigma favorisiert. Da sind dann 1000,- bis 2000,- € schnell in
den Sand gesetzt. Evtl. würde er sogar noch ein paar Euronen
drauflegen um sich einen „Traum“ zu erfüllen.
Gruß Jürgen