Capitulum Humeri-Fraktur Ellenbogen

Hallo,
ich bin am 14.1. ausgerutscht und auf den ausgestreckten rechten Arm gefallen. Ohne deutlich erkennbare knöcherne Verletzung trotz schmerz erstmal nach dem Röntgen mit Gipsschiene versorgt. Am 20.1. nachröntgen und weiterhin starke Hämatome und da war was deutlich schrott. Dann CT und man sah, wie von der Gelenkrolle wohl was abgebrochen war. Gesehen an diesem Freitag, OP erst am Dienstag den 24.01. Die wollten das nicht am hektischen Montag machen und sich am Dienstag Mühe geben. Die OP sei gut verlaufen und ich habe jetzt 3 Titanschrauben drin, die bleiben sollen. Um alles zu präparieren musste schon das radiale Kollateralband durchtrennt werden, was mir den Gips noch länger zum Begleiter macht, auch wenns wieder angenäht wurde. Deshalb darf der Arm nicht gedreht werden, wenn ich ihn überhaupt bewegen dürfte. Die Sache ist, dass irgendwie aus der Schiene heraus was gemacht werden könnte. Beugen oder so. Mit der Wundheilung und dem Fäden ziehen am nächsten Dienstag wurde das irgendwie seitens des Khauses empfolen. Bin jetzt bei nem D-Arzt mit gutem Ruf, aber der meinte was von nem Vollgips für die letzten 2 Wochen, also garnix. Ich hab den Arm doch schon seit dem 14.1. ruhig gestellt und das ginge noch kalendarisch bis zum 21.2. so weiter.

Momentan habe ich total viele Ängste:

  • Knorpelschaden, da Gelenkbeteiligung
  • Versteifung des Gelenks durch lange Ruhigstellung
  • Absterben des nach 10 Tagen angeschraubten Bruchstückes (Nekrose)
  • Weitere Schäden an anderer Gelenkseite, weil es gerade da bei manchen Bewegungen leicht zieht (etwas Spiel ist in soeiner Schiene ja, aber es wurde an der außenseite operiert. Na gut, die Körperseite des Gelenks war dick, weil das Blut dahin geflossen ist. sicher wegen der lagerung des arms)
  • Bleibende Schäden und die Ungewissheit was kommt

Ich möchte echt nicht noch bösere Überraschungen erleben, weil mich das mit der OP alles sehr belastet hat. Ich hatte immer Angst vor sowas und musste das mitmachen. Dazu der Schock, dass der Sturz so üble Folgen hatte und das Ganze erst nötig wurde.

Womit wäre ich jetzt gut beraten, außer mit Geduld, die ich nicht habe? Soll ich noch was prüfen lassen? 2 Tage nach der OP wurde nochmals geröntgt und festgestellt, dass alles in Ordnung sein sollte und am anderen Tag wurde ich entlassen. Kann da wieder was verrutscht sein oder abgestorben inzwischen?
Wie verlaufen solche Capitulum Humeri-Geschichten in ihrer Heilung? Hatte schonmal jemand soetwas?

Momentan habe ich total viele Ängste:

  • Knorpelschaden, da Gelenkbeteiligung

Ist immer vorhanden

  • Versteifung des Gelenks durch lange Ruhigstellung

Ja, aber das läßt sich später mit Physiotherapie beheben

  • Absterben des nach 10 Tagen angeschraubten Bruchstückes
    (Nekrose)

Möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich.

  • Weitere Schäden an anderer Gelenkseite, weil es gerade da
    bei manchen Bewegungen leicht zieht (etwas Spiel ist in
    soeiner Schiene ja, aber es wurde an der außenseite operiert.

Dürften eher Muskelschmerzen sein durch die erzwungene „Fehlstellung“

  • Bleibende Schäden und die Ungewissheit was kommt

Den lieben Gott fragen!

Ich möchte echt nicht noch bösere Überraschungen erleben, weil
mich das mit der OP alles sehr belastet hat. Ich hatte immer
Angst vor sowas und musste das mitmachen. Dazu der Schock,
dass der Sturz so üble Folgen hatte und das Ganze erst nötig
wurde.

Man kommt nun einmal nicht durch dieses Leben, ohne auch mal kräftig auf die Schnauze fallen. Da muß man durch.

Womit wäre ich jetzt gut beraten, außer mit Geduld, die ich
nicht habe?

Nur mit Geduld.

Soll ich noch was prüfen lassen? 2 Tage nach der
OP wurde nochmals geröntgt und festgestellt, dass alles in
Ordnung sein sollte und am anderen Tag wurde ich entlassen.
Kann da wieder was verrutscht sein oder abgestorben
inzwischen?

Nein. Außer Ihrem Seelenleben ist da nichts verrutscht.

Danke für die Antwort, aber ich muss mich da auch wirklich zusammenreißen. Bin eher der Pessimist, der vom Schlechtesten ausgeht.
Natürlich passieren anderen Leuten schlimmere Dinge, aber dieser kleine „Ausrutscher“ hat mich mit seinen Folgen ganz schön schockiert und die Narbe ist doch ganze 15 cm lang. Die ist zwar gut vernäht worden, aber soeine lange „Lebenslinie“ kann doch auch noch Ärger bereiten.
Vor allem auch wegen dem Knorpel und möglicherweise anderen Begleiterscheinungen…naja ich habe einfach nur Schiss und bin frustriert.
Ich hatte sowas vorher noch nicht und kann damit nicht umgehen. Ich kann mich zu nichts aufraffen und kriege meine Gedanken nich frei davon.

Nächsten Dienstag wird nochmal geröntgt. Ich hoffe, dass der Knochen dann im Gegensatz zu meinem wohl schwachen Gemüt gut aussieht und der Gips bald weg kann.

Ist die Arthrosegefahr wenigstes als gering zu beurteilen, wenn das Gelenkstück wieder perfekt sitzen würde oder reicht das nicht aus wegen dem Riss an der Bruchstelle? Gerade bei der Gelenkrolle sind die Heilungsschancen ja schlechter als an den Gelenkanteilen des Unterarms. Bin auf jeden Fall an Erfahrungen und Meinungen diesbezüglich interessiert.