Cashflow-Rate berechnen

Hallo ihr Lieben,

ich bräuchte dringen mal professionellen Rat.

Ich soll die cashflow-Umsatzverdienstrate ermitteln und die Kennzahlen erläutern. Ich komme aber nicht wirklich zu einer Lösung. Ich habe eine Aktiva-Seite mit:

  • immaterielle Vermgegenstände 34
  • Sachanlagen 10.644
  • Finanzanlagen 7.967
  • Vorräte 7.370
  • Forderungen 12.340
  • Wertpapier 5.141
  • Kassenbestand 2.008
    Passiva- Seite:
  • Gezeichnetes Kapital 5.850
  • Kapitalrücklage 1.864
  • Gewinnrücklage 12.685
  • Bilanzrücklage 1.404
  • Rückstellungen für Pensionen 16.150
  • Steuerrückstellungen 129
  • Sonstige Rückstellungen 4.128
  • Kurzfr. Verbindlichkeiten 3.294
    Und eine Gewinn- und Verlustrechnung:
  • Umsatzerlöse 42.376
  • Sonst. betr. Erträge 3.206
  • Materialaufwand 20.659
  • Personalaufwand 10.741
  • Abschreibungen auf Anlagevermögen 2.647
  • Zuführung von Pensionsrückstellungen 9.083
  • Zinsen und ähnl. Erträge 2.343
  • Abschreibungen auf Umlaufvermögen 1.134
  • Zinsen und ähnl. Aufwendungen 310
  • Ergebnis aus der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 3.351
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.550
  • Jahresüberschuss 1.801
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3
  • Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 400
  • Bilanzgewinn 1.404

Also die Formel lautet ja:

Jahresüberschuss

  • Abschreibungen
  • Zuführung von langfristigen Rückstellungen

Aber was mich so verwirrt sind die ganzen Posten. Muss ich für die Abschreibungen nur die Abschreibungen auf Anlagevermögen nehmen oder kommt da noch etwas dazu? Und was von den ganzen Sachen sind denn die langfristigen Rückstellungen? Alle Rückstellungen aus der Passiva-Seite.

Wäre total dankbar für eure Hilfe.

Liebe Grüße Lorena

Hallo,

Aber was mich so verwirrt sind die ganzen Posten. Muss ich für
die Abschreibungen nur die Abschreibungen auf Anlagevermögen
nehmen oder kommt da noch etwas dazu?

ich denke, die Antwort ergibt sich von selbst, wenn Du Dir überlegst, was Abschreibungen sind und warum man sie zum Jahresüberschuß addiert.

Gruß
Christian

Hallo Lorena,

wie Christian bereits ausführte, kommte es bei der Aufstellung der Kapitalflussrechnung (KFR) bzw. der Cash-Flow-Ermittlung immer darauf an, aus einer Größe die sowohl aus zahlungswirksamen als auch (!!!) zahlungsUNwirksamen Größen besteht (Jahresüberschuss), eine rein zahlungsorientierte Größe (Cash-Flow)zu machen.
Man muss demnach also all jene JÜ-Bestandteile, die nicht zu Zahlungen (Einzahlungen oder Auszahlungen) geführt haben, sozusagen „rückgängig“ machen. Daher sind die Abschreibungen, welche als Aufwand den JÜ gemindert haben, aber zu keinerlei Zahlung geführt haben, de, JÜ wieder hinzuzurechnen. Gleiches gilt für die Rückstellungen.

Für eine detaillierte Übersicht vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalflussrechnung

VG
Sebastian