CCT-Untersuchung

da ich extrem unter Klaustrophobie leide und deshalb keine MRT-Untersuchung bisher durchgeführt werden konnte, suche ich andere Möglichkeiten, um meine Sehstörungen auf dem rechten Auge (laut Aussage des Arztes wahrscheinlich Durchblutungsstörungen oder Gehirnschaden durch Schlaganfall) untersuchen zu lassen. Hier im Internet bin ich nun selbst fündig geworden und hoffe, dass dies eine Alternative darstellt: CCT Kann mir jemand sagen, wie diese Untersuchung abläuft und welches Gerät dafür verwendet wird?! Vielen Dank im Voraus für eine schnelle Rückantwort und herzliche Grüße

Hallo,

ist denn mal ein MRT in leichter Sedierung versucht worden?

Das cCT (cranielle ComputerTomographie) ist eine größer gestaltete, deutlich kürzere Röhre. Die Untersuchung geht deutlich schneller, ist jedoch mit einer nicht unerheblichen Strahlenbelastung verbunden. Bei manchen Fragestellungen, ist das cMRT dem cCT überlegen. Gerade feinere Strukturen des Gehirns lassen sich im cMRT besser darstellen. Gerade wenn man kleine abgelaufene Durchblutungsstörungen sucht, ist das cMRT die bessere Wahl. Große abgelaufene Schlaganfälle erkennt man jedoch auch im cCT.

Welche Sehstörungen liegen denn vor? Sind diese dauerhaft vorhanden oder treten immer mal wieder auf? Hast Du dir während der Sehstörungen mal abwechselnd die Augen zugehalten: Also bist Du dir sicher, dass nur das rechte Auge betroffen ist… oder ist es ein Problem beider Augen jedoch auf genau der gleichen Seite des Gesichtsfeldes?

Viele Grüße,
(B)Engel

Hallo,

da ich extrem unter Klaustrophobie leide und deshalb keine
MRT-Untersuchung bisher durchgeführt werden konnte …

Na ja. Wusstest du, dass es „offene“ MRT-Geräte gibt? Hier, so in etwas musst du dir das vorstellen:
http://www.google.de/images?rlz=1C1CHNU_enDE341DE341…

Unabhängig davon kannst du um ein Beruhigungsmittel bitten. Du bist ja nicht die einzige Patientin, die im MRT Platzangst hat. Mit anderen Worten: Da wird dich keiner komisch anschauen. Man wird dir ein Beruhigungsmittel geben und fertig.

Sollte die Platzangst wirklich ganz extrem sein: Ins MRT kann man auch narkotisiert. Das macht man z.B. bei kleinen Kindern so - die halten ja nicht still. (In Bochum habe ich mich mal gewundert, dass ich so lange auf meinen MRT-Termin warten muss. Der Grund war, dass vor mir ein Baby dran war, und da hat es etwas länger gedauert.)

… suche ich
andere Möglichkeiten, um meine Sehstörungen auf dem rechten
Auge (laut Aussage des Arztes wahrscheinlich
Durchblutungsstörungen oder Gehirnschaden durch Schlaganfall)
untersuchen zu lassen.

Ich würde vorschlagen, du suchst lieber eine Möglichkeit, die Untersuchung im MRT „gut zu überstehen“.

Schöne Grüße

Petra

Liebe Petra,

vielen Dank für deine Nachricht.
Ich habe mir extra eine Klinik herausgesucht, die über ein
,offenes, MRT-Gerät verfügt (größerer Durchmesser, nur 1,25 m lang)
aber auch das hat mir nicht geholfen. Was du mir vorgeschlagen hast,
ist wohl ein Hochfeld-Gerät, was allerdings nur für Privatpatienten vorgesehen ist (habe recherchiert und telefoniert).
Bei meiner MRT-Untersuchung bat ich auch um ein Beruhigungsmittel,
was man mir verweigerte mit den Worten „aufgrund der Größe des Gerätes“ - verstanden habe ich den Zusammenhang nicht.
Meine Augenärztin meinte heute, eine Narkose wäre bei einer Gehirnuntersuchung nicht möglich. Also ohne Hilfsmittel werde ich eine Untersuchung nicht überstehen können. Daher meine verzweifelte Suche nach Alternativen.
Trotzdem herzlichen Dank für deine Bemühungen und viele Grüße.

Sylvia

Hallo BlutenderEngel,

da meine Nachricht offensichtlich nicht rausgegangen ist, hier also noch einmal auf diesem Wege. Ich hoffe, dieses Mal klappt es.
Erst einmal herzlichen Dank für die schnelle Rückantwort.
Was ist eine leichte Sedierung? Meinst du damit eine leichte Narkose o.ä. ? Ich hatte Dienstag einen MRT-Termin (,offenes, MRT) hatte ich mir selbst rausgesucht. Leider hat auch das etwas größere Gerät nicht meine Klaustrophobie nehmen können und nach Bitten um eine Beruhigungsspritze oder -tablette, die man mir verweigerte (,aufgrund der Größe des Gerätes, ???) musste ich unverrichteterdinge wieder gehen.

Meine Erkrankung liegt jetzt ein viertel Jahr zurück, begonnen hat es eines Morgens, als ich wach wurde und einen grauen Schleier auf dem rechten Auge feststellte. Nach einigen Tagen bin ich zur Augenärztin, hab untersuchen lassen und es wurde festgestellt, dass dieser Zustand offensichtlich aus Stress/Überlastungsgründen entstanden ist. In den nächsten Wochen würde es von allein wieder weggehen.
Ging leider nicht - im Gegenteil; nach ca. 4 Wochen konnte ich deutlich schlechter lesen und bin sofort wieder zur Ärztin. Man hat nach erneuten Untersuchungen (Ergebnis: Einschränkung des unteren Gesichtsfeldes) eine Einweisung in das Krankenhaus veranlasst, wo ich 5 Tage Aufenthalt hatte. Infusionstherapie mit Cortison und Blutverdünnern, was keine Wirkung hatte (wie von mir schon im Vorfeld befürchtet). Untersuchungen des Blutes, Blutdrucks, auf Diabetes und Kalkablagerungen in den Halsschlagadern folgten und brachten keinen Befund - alles in bester Ordnung.
(Mehrere) zuständige Ärzte vermuteten Sehnerv-Infarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstöruungen und bei der Entlassung wurde auf meine Bitte die fragwürdige Auskunft gegeben: zu 30 % kann sich der Zustand bessern, zu 30 % so bleiben oder aber zu 30 % verschlechtern (was soll man mit solch einer Aussage anfangen?).

Meine Augenärztin ist jedenfalls ziemlich sauer, weil ich die MRT-Untersuchung habe ,platzen, lassen und übergibt jetzt meine Unterlagen und mich an meine Hausärztin zur weiteren Absprache/Behandlung.

Ich bin echt ratlos und eigentlich nur daran interessiert zu erfahren, ob eventuell ein Tumor der Grund der Erkrankung ist ?!

Für Tipps und Hinweise bin ich wirklich sehr dankbar.

Herzliche Grüße

Sylvia

Hallo,

Bei meiner MRT-Untersuchung bat ich auch um ein
Beruhigungsmittel,
was man mir verweigerte mit den Worten „aufgrund der Größe des
Gerätes“ - verstanden habe ich den Zusammenhang nicht.

Aha. Seltsame Aussage, die ich auch nicht verstehe.

Meine Augenärztin meinte heute, eine Narkose wäre bei einer
Gehirnuntersuchung nicht möglich.

Auch diese Aussage verstehe ich nicht. Es gibt zwar ein MRT, bei dem man die Gedanken „sichtbar“ machen kann, d.h. man kann lokalisieren, welche Gehirnregion gerade aktiv ist.

Aber darum geht es doch bei dir nicht, oder? Da soll doch nur nachgesehen werden, ob organisch alles in Ordnung ist?

Nun, mein Rat wäre: Mach einen Termin bei einem guten Neurologen, schildere ihm dein Problem mit der Platzangst und dem MRT, und dann wird er hoffentlich eine Lösung für dich finden.

Schöne Grüße

Petra

Hallo Petra,

das werde ich dann wohl machen; ich hoffe, es ist ein
guter Neurologe zu finden, der auch Verständnis für
mein Problem hat. Geb die Hoffnung nicht auf und danke
dir sehr für deine Tipps.

Herzliche Grüße

sylvia