Hallo liebe Eltern,
eine meiner Freundinnen ist schwanger, und neben einem
Anti-Langeweile-Paket (fuer die 3 Monate, die noch bleiben…)
wuerde ich ihr gern eine (Klassik-)CD schenken, die man dem Baby
im Bauch vorspielen soll.
Ich habe das mal irgendwo gesehen, weiss aber nicht mehr wo. Bei
amazon finde ich nur CDs fuer werdende Muttis, aber nicht fuer
den werdenden Nachwuchs. Die Kinder-Entspannungs-CDs finde ich
auch nicht so spannend.
Also: a. gibt es sowas und wo? und b. macht das ueberhaupt Sinn?
und c. - was fuer Buecher koennt ihr denn empfehlen zur
Vorberitung? (ist ihr erstes!)
Danke danke danke fuer alle Tips, froehliche Weihnachten und
viele Gruesse,
baw
Hallo.
Ich bin zwar meines Wissens eher nicht ganz so schwanger, aber vielleicht trotzdem ein kleiner Gedanke von mir :
Die Mucke, die das Werdende hört, soll doch wohl eine Art geistiger Anregung sein. Da spielt es dann m.E. nicht so sehr die Rolle, welche Art von Musik das ist. Wichtiger ist, finde ich, daß sich die werdende Mutter bei der Musik entspannt - der Mensch in spe fühlt sich dann auch wohl, denke ich (Aha, schon wieder der mit dem Klafünf, dann atmet Mutti immer so ruhig …). Also ruhig nach Muttis Geschmack gehen - muß ja kein Bumbumzackdotz - Disnohopvy oder so sein.
Gruß kw
Es wurde nie absolut bewiesen (viele sogenannte Studien kann man sich ja in die Haare schmieren), aber nach wie vor wird nicbt nur Klassik, sondern ganz besonders Mozart immer wieder genannt, was Hirnorganisation und Gefühlsbildung anbelangt. Egal, wie es funktioniert, aber über das entspannte Hören vollendeter Musik wie dieser stellt zumindest einen starken emotionalen Bezug zum Ungeborenen her. Und dass der wichtig ist, steht außer Zweifel.
Besonders möchte ich neben den Sinfonien die Flötenkonzerte empfehlen.
MfG Kalliope
Am besten ist, wenn der Papa singt, owT
>
Hallo baw
Ich schließ mich dem Mozart an. Mein Sohn beruhigte sich sofort bei Mozarts Requiem. Das haben wir in den letzten Schwangerschaftswochen gesungen. Er hats immer gemocht. Musik, die schön ist ( Geschmacksache) entspannt und dann freut sich auch das Kind.
Schöne Weihnachten
Corinna
Hallo Corinna
Unser Sohn mag B.B.King und AC/DC- Er hat es halt oft während der Schwangerschaft gehört.
Wenn die Mutter sich wohl fühlt bei Musik in der Schwangerschaft, wird das Kind es wohl auch mögen. Das Kind einer Bekannten liebt Trash Metal…
Gruß
Weikko
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Hi!
Ich habe einmal einen Bericht über eine Frühgeborenen-Station an einem Krankenhaus gesehen und da wurde über große Erfolge (Entspannung, Entwicklungsförderung, etc.) mit Vivaldi-Vier Jahrenszeiten gesprochen.
Biggy
Danke an alle - gefunden!
Nochmal hallo,
vielen Dank fuer eure Tips! Mozart und Vivaldi habe ich mir zu
Herzen genommen und werde die Tips auch an meine Freundin
weitergeben. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit auch
gefunden, wonach ich gesucht habe:
Die CD heisst „Music for my baby vol.1 - in utero“ und hat u.a.
auch den Fruehling aus den Vier Jahreszeiten auf der Liste. Und
zur Geburt gibt’s dann vol.2!
)
Viele Gruesse,
baw
Hallo Weikko,
natürlich darf jeder seinen Musikgeschmack haben. Aber als Eltern hat man ja auch Verantwortung und muss seine Wünsche manchmal zurückstellen. Ich selbst höre auch gern Metallica u.ä., aber ab der Schwangerschaft musste ich mich da eben ganz schön einschränken, und heute, wo das Kind da ist (drei Jahre), kann ich das nur hören, wenn es nebenan schläft.
Das soll jetzt kein Angriff sein, aber vielleicht habt Ihr noch nie darüber nachgedacht, dass Musik DAS Medium ist, dass am direktesten Emotionen transferiert.
Überlege mal, welche Emotionen von Hard Rock transportiert werden. Hörst Du etwa AC, um in eine ruhig-entspannte, weihevolle,… wie auch immer gesammelte Stimmung zu kommen? Ich schätze, eher nicht. Selbst Kühe stellen ja bei solcher Musik ihre Milchproduktion weitgehen ein…
Natürlich kann es auch sein, dass Ihr völlig andere Vorstellungen von den wünschenswerten Eigenschaften eines Kindes habt
, aber ich möchte am liebste ein seelisch „rundes“, ausgeglichenes, heiteres mit optimal ausgebildeter Hirnorganisation. Und da ist Mozart & Co. nachweislich am geeignesten. Natürlich ist Musik nur ein Mosaisteinchen bei der Anlage und Ausbildung solcher Eigenschaften. Aber nur die Summe der Teile gibt ein Ganzes.
MfG Kalliope
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Das ist keine Kindesmisshandlung
Hallo Kalliope
Natürlich ist Musik DAS Medium- und Mozart läuft bei uns auch regelmäßig. Aber AC/DC eben auch. Und der Kleine wird in keinster Weise hektisch oder agressiv- er freut sich genauso wie über Klassik.
Und man kann sogar AC/DC leise hören- sogar eher als Klassik. Ein Klavierkonzert von Beethoven leise zu hören ist ja schon fast eine Sünde…
.
Die Mischung machts, und - vor allem anderen- die Emotionen der Eltern, die sie auf das Kind ausstrahlen. Wir rennen ja nicht haedbangend mit dem Kind durch die Wohnung…
Gruß
Weikko
hoerensagen oder erwiesen?
Hallo Kalliope
-ich glaub, das war neulich im Medizinbrett, wo die Frage aufgeworfen wurde, ob diese „Mozart und Kuehe geben mehr Milch“ eigentlich eine ‚urban legend‘ sei oder wissenschaftlich fundiert? hast du’s auch nur so im hinterkopf oder hast du quellen?
meine ganz privaten erfahrungen weniger mit kindern [meine hatten frueher einen breiten musikgeschmack, in letzter zeit eher rap - brrrr…] kommen von meinen katzen: bei mozart schnurren sie, bei beethoven drehen sie total durch, saussen durch die wohnung, schmeissen sachen vom regal und benehmen sich voll daneben!!
tschuess, elke
Hallo Weikko,
ich hoffe, Du hast Dich nicht zu sehr persönlich angegriffen gefühlt. Und das, was Du hier schreibst, klingt ja auch schon wieder ganz anders. Aber ich KENNE Leute, die headbangend vorn ihren Kleinkindern rumhopsen (nicht nur einmal, sondern regelmäßig) und das sooo lustig finden, wenn die mitmachen und augeladen aggressiv schreien mitgehen! Und in so nem Falle denke ich eben, ist es nicht in Ordnung. Und dass diese Kinder sonstige charakterliche Defizite haben, schiebe ich gar nicht auf das Mosaiksteinchen Musik, sondern darauf, dass dieses Unüberlegte der Eltern in Erziehungsfragen auch andere Bereiche betrifft.
Beste Grüße zum 4. Advent (da hören wir ja sicher alle Weihnachtslieder
)
Kalliope
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Hallo,
also ich weiß, das mit den „wissenschaftlichen Untersuchungen“… Es gibt sie, das liest man immer mal wieder; ob sie nun wirklich fundiert sind, weiß ich leider genauso wenig wie du, weil ich sie nicht gemacht hab’
)). Aber die Beobachtung Deiner Katze zeigt es ja, dass sich Musik bei Tieren offensichtlich auswirkt - ich kenne das von anderen, z.B. Hunden ähnlich. Beim Menschen, denke ich, ist es nicht anders, aber je älter er wird, desto komplexer ist ja auch er und somit seine Reaktion sicher nicht immer so „pur“. Wie ist das dann bei kleinen Kindern?
Deine interessante Beobachtung zeigt aber noch was anderes: FALLS man den besagten Untersuchungen glauben will, ist es ja auch so, dass da nie von „Klassik ist per se gut und alles andere schlecht“ die Rede ist, sondern sehr differenziert wird. Eben in der genannten Richtung: Mozart wird IMMER als förderlich dargestellt (im Hinblick auf Tiere und Kinder; sorry, dass dieser Zusammenhang komisch klingt), aber z.B. Beethoven eben nicht unbedingt. Vivaldi ja, Mahler nein usw. usf. usf…
LG, Kalliope
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Hallo Eklastic
Das einzige, was ich dazu gefunden habe:
http://www.zeit.de/stimmts/199940_stimmts_kuehe.html
Stimmt es, dass Kühe mehr Milch geben, wenn sie Musik von Mozart hören?
Ellen Obermann, Regensburg
Die Kuh ist ein empfindsames Tier. Fühlt sie sich nicht wohl, so gibt sie weniger Milch. Sie
mag Zuwendung vom Menschen, auch das Ambiente im Stall ist wichtig. Rinderzüchter
und
-halter beschäftigten sich in den vergangenen Jahren zunehmend mit dem „Kuhkomfort“.
So konnte die Hülsenberg-Versuchsanstalt in Schleswig-Holstein den Ertrag steigern,
indem sie die Rindviecher auf Wasserbetten liegen ließ und sie mit angenehmer Musik
beschallte.
Welche Musik besonders milchträchtig ist, darüber gibt es keine wissenschaftlich harten
Resultate. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen führte 1998
mit 180 Kühen einen Versuch durch, bei dem die Tiere jeweils einen Tag mit vier
verschiedenen Liedern beschallt wurden, und verglich den Milchertrag mit einem
Kontrolltag, an dem es still blieb im Stall. Das (statistisch nicht signifikante) Ergebnis:
Tatsächlich gaben die Kühe bei Mozarts Kleiner Nachtmusik 0,6 Prozent mehr Milch, und
auch Guildo Horns Schlager regte die Drüsen an. Bei der Punkmusik der Toten Hosen
(Hier kommt Alex) verringerte sich der Milchfluss. Auf Volksmusik standen die Rinder
überhaupt nicht: Hörten sie Herzilein von den Wildecker Herzbuben, gaben sie 2,5
Prozent weniger Milch als am Kontrolltag.
Gruß
Weikko
da fehlt noch was
Hallo Weiko,
danke fuer die Muehe.
Zumindest was die Volksmusik betrifft, scheinen die Rindviecher ja Geschmack zu haben.
Natuerlich fehlt jetzt noch der Geschmacksversuch: mehr Milch ist ja nicht unbedingt bessere Milch!
Tschuess, Elke
Nochwas gefunden…
Hallo!
Wer sucht der findet! (ich habe wohl als Kind Mozart gehört!?)
http://www.skeptischeecke.de/Worterbuch/Mozart-Effek…
Über die Seriosität der Seite oder des Artikels kann ich allerdings nichts sagen…
Gruß
Weikko