CD in Kleinauflage

Moin Klangkünstler,

der Chorleiter des Chores meiner Söhne möchte gerne eine CD aufnehmen und eine Auflage von ca. 100 - 250 Stück anfertigen (lassen).

Dazu ergaben sich einig Fragen.

Wie ist die Aufnahme am problemärmsten aufzunehmen?
Mikrofone stehen zur Verfügung, ein Mischpult und eine Bandmaschine ließen sich leihen. Oder welche Möglichkeiten gäbe es, direkt eine digitale Aufnahme anzufertigen.

Wenn die Aufnahme im Kasten ist, wie kriegt man besagte 100 - 250 CD mit dem geringsten Aufwand gedruckt?

Wie ich vor einiger Zeit mal gelesen habe, gibt es Rohlinge, die man mit handelsüblichen Druckern bedrucken kann. Wie viel teurer sind die und wie gut ist die Qualität und Haltbarkeit des Aufrucks?

Wie ihr sehen könnt, sind wir blutige Laien.

Gandalf

So…

Moin Klangkünstler,

Moin moin,

der Chorleiter des Chores meiner Söhne möchte gerne eine CD
aufnehmen und eine Auflage von ca. 100 - 250 Stück anfertigen
(lassen).

Dazu ergaben sich einig Fragen.

Wie ist die Aufnahme am problemärmsten aufzunehmen?
Mikrofone stehen zur Verfügung, ein Mischpult und eine
Bandmaschine ließen sich leihen. Oder welche Möglichkeiten
gäbe es, direkt eine digitale Aufnahme anzufertigen.

Na so:
http://www.google.de/search?hl=de&q=Tonstudio+mieten…

Wenn die Aufnahme im Kasten ist, wie kriegt man besagte 100 -
250 CD mit dem geringsten Aufwand gedruckt?

Schau mal da:
http://www.google.de/search?hl=de&q=CD+Brennservice&…

Wie ich vor einiger Zeit mal gelesen habe, gibt es Rohlinge,
die man mit handelsüblichen Druckern bedrucken kann. Wie viel
teurer sind die und wie gut ist die Qualität und Haltbarkeit
des Aufrucks?

Guckst du:
http://www.google.de/search?hl=de&q=bedruckbare+CD+R…

Wie ihr sehen könnt, sind wir blutige Laien.

So solls sein, sonst wäre ja w-w-w völlig sinnlos.

Viel Spass und Erfolg
Stefan

Hi

der Chorleiter des Chores meiner Söhne möchte gerne eine CD
aufnehmen und eine Auflage von ca. 100 - 250 Stück anfertigen
(lassen).
Dazu ergaben sich einig Fragen.

Wie ist die Aufnahme am problemärmsten aufzunehmen?
Mikrofone stehen zur Verfügung, ein Mischpult und eine
Bandmaschine ließen sich leihen. Oder welche Möglichkeiten
gäbe es, direkt eine digitale Aufnahme anzufertigen.

DAT-Recorder

Wenn die Aufnahme im Kasten ist, wie kriegt man besagte 100 -
250 CD mit dem geringsten Aufwand gedruckt?

http://www.cd-logodruck.de/
http://www.schwabendisc.de/
http://www.cd-brennwerk.de/

Wie ich vor einiger Zeit mal gelesen habe, gibt es Rohlinge,
die man mit handelsüblichen Druckern bedrucken kann. Wie viel
teurer sind die und wie gut ist die Qualität und Haltbarkeit
des Aufrucks?

Ja, Canon z.B. - mein Sohn hat ca 250 inkl. doppelte Ausstattung Tinte gelegt. aber bei Produktionskosten von 2EU/cd lohnt das eigentlich nicht

Wie ihr sehen könnt, sind wir blutige Laien.

wollt ihr die dann verkaufen? was ist mit Sicherung der Rechte? Gema?
Was ist mit Mastering im Studio? Glaube kaum dass ihr die perfekten Aufnahmen aus dem stand hinbekommt.

http://www.iwde.de/spice/
http://www.hilberger-music.de/
http://www.genuin.de/index.htm
http://www.ks-musik.de/
http://www.smilerecords.ch.vu/
http://www.valve-hearts.com/
http://www.duophonic.de/index.php?deutsch_main

Gruss, HH

Hallo,
unser Ensemble (http://www.4-tett.de) macht momentan das gleiche. Wir werden 500 CDs pressen lassen.

Am preisgünstigsten hat sich „House Of Audio“ http://www.houseofaudio.de/ herausgestellt.

Zunächst zur Aufnahme: DAT Recorder ist zu empfehlen. Notfalls findet man, der die Aufnahme macht, wenn jedoch Mikros etc. zur Verfügung stehen, ist das natürlich so günstiger.

Außerdem ist die GEMA Sache zu bedenken. Einfach auf der Gema homepage schauen, auf welchen Stücken Rechte liegen. Je nach dem zahlt man ca. 30 cent pro CD an die Gema.

Wegen dem Bedrucken: House of Audio macht auch das (kostet natürlich alles. Ich selbst habe mir einen Drucker gekauft, der CD Rohlinge bedruckt. JEDER Drucker macht das nicht. Meins ist der Canon Pixma 5200ip. Aber bei 250 CDs bedrucken - kommt vielleicht doch billiger, das bei House of Audio machen zu lassen.

Bei Rückfragen, gerne ne e-mail schicken.

Viele Grüße
Pefi

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Hallo Stefan,

danke für die Linklisten, aber wir hatten uns auch schon mal umgeschaut und dann fiel uns eben auf, daß es nicht wenige Anbieter und Möglichkeiten der Aufnahme gibt. Soweit waren wir also schon, ist vielleicht in der Anfrage nicht rüber gekommen.

Was ich wollte, war eine bewertete Aussage, von Leuten, die schon gute und/oder schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Gandalf

Hallo Gandalf,

danke für die Linklisten, aber wir hatten uns auch schon mal
umgeschaut und dann fiel uns eben auf, daß es nicht wenige
Anbieter und Möglichkeiten der Aufnahme gibt. Soweit waren wir
also schon, ist vielleicht in der Anfrage nicht rüber
gekommen.

Was ich wollte, war eine bewertete Aussage, von Leuten, die
schon gute und/oder schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Dachte ich mir beinahe so, …hatte gehofft das würde aus den Links mit hervorgehen.
Also:
Selber ne Aufnahme machen ist in der Regel deutlich problematischer als in ein Tonstudio zu gehen, da die diversen möglichen Schwachstellen (wie z.B. Hintergrundgeräusche, schlechte Aufnahmequalität durch schlechtes Equipment etc.) im Endergebnis immer zu hören sind und ein semi-professionelles Ergebnis dich nie glücklich macht. (Glaub das einfach !)
Ein Tonstudio (incl. Tontechniker) zu mieten kostet nicht die Welt und ist meiner Ansicht nach eine Sache die sich absolut lohnt.
(Der Tontechniker mischt dir im Zweifel mit 2 Mausklicks die Raumakustik der Carnegie-Hall mit in die Aufnahme und schon hauts dich um wenn du das hörst…etc.)

Dasselbe gilt im Prinzip auch fürs Brennen und Bedrucken.
Die Profis machens einfach besser und sind auch nicht wirklich teuer.

Alles in allem ist mein Tenor zu der Geschichte dass es besser ist, alles gleich richtig gut zu machen, als n paar hundert schrottige CDs zu produzieren die keiner hören will nur um n paar Euros gespart zu haben.

Viel Spass und Erfolg
Stefan

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Tach Stefan,

danke für die Ausführungen.
Ich werd es so an den Chorleiter weitergeben, da ich an der Aufnahme selber nicht beteiligt sein werde.

Gandalf

Am preisgünstigsten hat sich „House Of Audio“
http://www.houseofaudio.de/ herausgestellt.

Preisgünstig? Für 25 Min. mastering wollen die ja 250 Öcken sehen.
Das mach ich ja alleine schon besser, ohne Profi-Equipment (Nur mit WaveLab und Cubase). Das hörte sich ganz gut an (Klang 8/10).
Das einzigste was nervte, war sdas ein Piepston sich durch die ganze Aufnahme zog, das lag aber an der schlechten Soundkarte (24bit sollte es schon sein).

Die ganzen Aufnahme mit Band hat dann so 12 Minuten Bearbeitung pro Lied gebraucht (inkl. Phaser un so) bei einem 4 Minuten Lied.

SeeYa

Dennis

Auweia
Hi!

Preisgünstig? Für 25 Min. mastering wollen die ja 250 Öcken
sehen.
Das mach ich ja alleine schon besser, ohne Profi-Equipment
(Nur mit WaveLab und Cubase). Das hörte sich ganz gut an
(Klang 8/10).

[MOTZ-MODUS ein]

Sorry, aber da geht mir das Messer in der Tasche auf! DAS IST UNFUG! Wenn Du mal die Mastering-Suite von HOA gesehen hast, wäre Dir dein Irrtum klar! Die Jungs Mastern teilweise Chart-Produktionen und sind Top Professionell! Das ist ohne Ausbildung und großem Erfahrungsschatz nix zu wollen!
Außerdem ist HOA unter den Profis mit der günstigste. Wenn Du mit Cubase masterst ist das Dein DIng, aber mit WL lassen sich, Erfahrung und KnowHow vorausgesetzt, recht gute Ergebnisse zu gehör bringen; ich nutze das auch.
Wenn Du jetzt allerdings glaubst Mastering=Mixdown, oder Mastering = Klangverbesserung, dann AUWEIA!
Der Produktionschritt „Mastering“ hatte ursprünglich nur den Sinn einem grandiosen Mix die digitalen Fehler (die leider auch TOP-Equipment macht) und andere technische Defizite auszutreiben!!

[MOTZ-MODUS aus]

Liebe Grüße

Florian

Lieber Gandalf,

Mischpult und Bandmaschiene würde ich nicht nutzen! Wenn ihr gute Mics habt, und von Stereomikrofonierung etwas versteht (http://www.schoeps.de/D-2004/miscellaneous.html - ganz unten bzw: http://www.schoeps.de/D-2004/PDFs/Mikrofonbuch_Kap2.pdf - http://www.saecollege.de/reference_material/index.html) würde ich nur zwei Mikrofone aufbauen (großen Ständer leihen) und dann auf einen guten Mic-Vorverstärker und damit direkt auf einen DAT-Recorder (schelchtere Wahl) oder einen guten HD-Recorder. Habe ich selbst schon ähnlich häufiger erfolgreich so gemacht. Evtl. habt ihr einen kleinen Ton-Dienstleister oder Studio in der Nähe, die das für vergleichsweise schmales Geld machen. Die Position der Mikrophone müsst ihr natürlich etwas experimentieren. Sehr gute Literatur zum Thema: ISBN: 3928051768 Buch anschauen und ISBN: 3777611999 Buch anschauen sind beide SEHR zu empfehlen!

Die CDs würde ich als 300er oder besser 500er bei HOA pressen lassen. 150 oder 200 Stück brennen/brennen lassen ist finanziell uninteressant! (Denkt aber an GEMA und an die dt Bibliothek, die Jungs vom HAO helfen weiter)

Liebe Grüße vom

Florian

Naja, ich meinte primär die Produktion allein. Wir zahlen für eine Auflage von 500 CDs 800 Euro, incl. Gema. Und CDs bedruckt, mit Inlay, eingeschweißte Hüllen.
Also, zumindest die Produktion ist net soo teuer.
Pefi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Am preisgünstigsten hat sich „House Of Audio“
http://www.houseofaudio.de/ herausgestellt.

Preisgünstig? Für 25 Min. mastering wollen die ja 250 Öcken
sehen.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Eine Studiostunde ist nun mal bei profiequipment nicht billig und wenn sich da einer eine halbe Stunde an die Regler hockt um irgendeine garagenband abzumischen, damit ein masterband rauskommt, das sich nach was anhört und das man zur vervielfältigung, etc. auch verwenden kann, dann ist dad so auch nötig!

Das mach ich ja alleine schon besser, ohne Profi-Equipment
(Nur mit WaveLab und Cubase). Das hörte sich ganz gut an
(Klang 8/10).

Nix für Ungut, Kleiner. Aber ich denke mit DEM Spruch solltest Du noch etwas nachhilfe nehmen.

Das einzigste was nervte, war sdas ein Piepston sich durch die
ganze Aufnahme zog, das lag aber an der schlechten Soundkarte
(24bit sollte es schon sein).

ACH. Und mal das ganze übern Equalizer gejagt, normalisiert, Pegel, etc.?!

Die ganzen Aufnahme mit Band hat dann so 12 Minuten
Bearbeitung pro Lied gebraucht (inkl. Phaser un so) bei einem
4 Minuten Lied.

*tätschel* Ok, aber DAS reicht dann gerademal für eine MP3 Datei, die man dann im Web runterladen und mal eben so in der Küche anhören kann. Wenn das auf eine CD „gepresst“ also mit Glasmaster un so) gemacht werden soll brauchst halt etwas mehr.

Btw.:
Hausofaudio Special: gepresste CDs, 2 fbg., Glasmaster, 4 stg. Booklet 4/1 fbg., Inlay 4/0 fbg., Jewelbox, ab CDR und PDF gemäß unseren Spezifikationen, inkl. Lieferung und MwSt. für knapp unter 460,- was echt nicht schlecht ist!

gruß & noch viel Spaß
h.

1 „Gefällt mir“

Moin Klangkünstler,

der Chorleiter des Chores meiner Söhne möchte gerne eine CD
aufnehmen und eine Auflage von ca. 100 - 250 Stück anfertigen
(lassen).

Dazu ergaben sich einig Fragen.

Wie ist die Aufnahme am problemärmsten aufzunehmen?

Wo probt der Chor? Ist hier ein Proberaum mit einer gesangsanlage vorhanden? Gibt es in der Nähe eine Musikschule oder etwas ähnliches wo man sich wegen des Equipments mal erkundgen kann?
Auch Musikgeschäfte leihen einem das mal aus oder wissen wo man das günstig herbekommt falls man das ja nur einmal braucht…

Mikrofone stehen zur Verfügung, ein Mischpult und eine
Bandmaschine ließen sich leihen. Oder welche Möglichkeiten
gäbe es, direkt eine digitale Aufnahme anzufertigen.

Wie schon beschrieben: DAT, MD, direkt auf nem Computer.

Wenn die Aufnahme im Kasten ist, wie kriegt man besagte 100 -
250 CD mit dem geringsten Aufwand gedruckt?

Am besten nach einem Tonstudio in der Nähe suchen oder die besagten Links durchforsten.

Wie ich vor einiger Zeit mal gelesen habe, gibt es Rohlinge,
die man mit handelsüblichen Druckern bedrucken kann. Wie viel
teurer sind die und wie gut ist die Qualität und Haltbarkeit
des Aufrucks?

Geht so. Bedenke:
Drucker zum Rohlinge bedrucken: ca. 300,-
Preis pro Bedruckbare CD ca. 0,5-0,8
Tinte (mindestens 2-3 Satz bei ca. 200 CDs (weil economy Mode sieht sch*** aus)
Fixierlack, damit der Aufdruck bei Feuchtigkeit nicht mehr abgeht

Summasumarum: mit einem Komplettangebot mit ca. 400-500,- bei 300 Stück kommt man denke ich besser bei raus.

Wie ihr sehen könnt, sind wir blutige Laien.

Übung macht den Meister…

gruß
h.

Hi Gandalf,

zu diesem Thema gibt’s ein suuper Hörspiel:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/389813234X/qid…

ich werd’s mir gleich morgen mal wieder reinziehen.
Grüße: Uli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin!

Preisgünstig? Für 25 Min. mastering wollen die ja 250 Öcken
sehen.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Eine Studiostunde ist nun
mal bei profiequipment nicht billig und wenn sich da einer
eine halbe Stunde an die Regler hockt um irgendeine
garagenband abzumischen, damit ein masterband rauskommt, das
sich nach was anhört und das man zur vervielfältigung, etc.
auch verwenden kann, dann ist dad so auch nötig!

Jau nun ist es so, dass das KEIN Mixdown ist und er folglich auch nicht an den Reglern hockt. Und außerdem ist er nicht 25min beschäftigt sondern bearbeitet Material von 25 min! Das ist mehr Arbeit, also noch „preiswerter“ wie angenommen!

Das mach ich ja alleine schon besser, ohne Profi-Equipment
(Nur mit WaveLab und Cubase). Das hörte sich ganz gut an
(Klang 8/10).

Nix für Ungut, Kleiner. Aber ich denke mit DEM Spruch solltest
Du noch etwas nachhilfe nehmen.

Jau! Aber viele leute Denken eine Raubkopei von Cubase/Logic machte aus dem 500 Euro-Wallmart PC ein Tonstudio! Meine „Soundkarte“ hat schon viel mehr gekostet…

gruß & noch viel Spaß

Diro :wink:

Liebe Grüße vom

Florian