CD-Player mit integr. Vorstufe an Vollverstärker?

Hallo zusammen,

ich bin fest überzeugt, hier einen unparteiischen Rat zu bekommen und zwar wegen folgendes Problem:

Ich habe mir vor einiger Zeit einen KRELL KPS 20 i/l gekauft.Also den legendären CD-Player mit integrierter Class A-Vorstufe. Zudem habe ich (relativ) supergünstig einen KRELL KAV 300i erworben. Verbunden sind beide über konventionellen Chinch-Anschluss. Wird es im Laufe der Zeit hier technische Probleme geben, da ja ein Vollverstärkereingang eigentlich für einen konstanten Spannungspegel kostruiert ist.
Liege ich nun hier mit meinen Bedenken falsch???
Bitte um Hilfe, vielleicht von einem KRELL-Experten, da bis jetzt jedes, und ich meine auch jedes von mir besuchte Hifi-Geschäft ohne kompetende Begründung eine komplette Neuanschaffung unterjubeln wollte.

Habe zwar keine Krells, hatte früher aber auch mal einen Vorverstärker. Und zu meiner Studentenzeit gabe es noch keine bezahlbaren Endstufen.

Also betrieb ich am Anfang - wie Du es vorhast - den Vorverstärker mit meinem bisherigen Vollverstärker. Praktisch, denn über die Rec-Out-Schaltung konnte ich parallel noch Tuner-Aufnahmen machen. Man musste nur immer tierisch aufpassen, dass niemand rumspielte, denn der Vollverstärker stand natürlich auf sehr hoher Lautstärke, weil das Eingangssignal vom Vorverstärker natürlich schwach war.

Und da mein Vorverstärker auch das gerade im Consumerbereich erschienene Dolby Surround konnte, wollte ich das mal ausprobieren und setzte einen billigen Vollverstärker ein, der dann die Aufgabe der parallen Aufnahmemöglichkeit übernahm.

Aber irgendwann stellte mein Vorverstärker die Arbeit ein und gab nichts mehr an den Verstärker für die Hauptboxen weiter.

Nach einer Weile fand ich die Ursache: Der zweite Vollverstärker hatte kein Rec-Select und optimierte das Übersprechen verschiedener Eingänge durch Kurzschließen der anderen Kanäle.

Damit kamen meine Tuner, Tapes und Videos zurecht, nicht aber der große Sony-Vorverstärker. Wenn man dem einen Ausgang kurzschloss, dann kam auch bei der Stereo-Endstufe nichts mehr an.

Ich habe mehrere Tage getüffelt, bis ich herausfand, dass die Quellenwahl des gerade gar nicht aktiven Vollverstärker entscheidend war.

Ist also nicht ganz nebenwirkungsfrei. Zumal natürlich der Vollverstärker wesentlich härter arbeiten muss, um die gleiche Lautstärke zu erreichen. Bei meinem jetzigen AV-Receiver arbeitet der lärmende Lüfter auch proportional zur Stellung des Lautstärkerregels. Die Konstruktion in meiner Studentenzeit hat aber mehrere Jahre gearbeitet, bis ich mir ein paar richtige Endstufen leisten konnte.

Ciao, Allesquatsch

Hi
Wenn dein Vollverstärker auftrennbar ist, nimm die Brücken raus und mach Y-Verteiler rein, so dass du mit dem CD-P direkt in die Endstufe gehst. Wenn nicht auftrennbar, hast du nicht wirklich was von dem schicken Krell.
A

Hallo Aniki,
Also danke erstmal für die prompte Antwort.
Nun weiß ich nicht, ob der Vollverstärker auftrennbar ist, und das evenuelle „Aufmachen“ möchte ich dann doch einen Fachmann machen lassen. Vielleicht werden viele an dieser Stelle denken, warum er sich bei einem solchen CD-Player nicht gleich eine Endstufe vom Schlage einer KRELL FBP…gekauft hat!? - Nun ich habe diesen CD-Player an einer FBP 650mcx gehört und muss sagen, daß wirklich nur geringste Nuancen in der Transparenz zu verzeichnen waren und der KAV mir persönlich ein wärmeres Klangbild abgibt. Ein Lauthörer auf Partypegelniveau in einem 100qm-Zimmer bin ich sowieso nicht wo sich dann ganz klar eine große Endstufe besser positionieren kann.

Hi
Wenn er es ist, brauchste nur nen Blick auf die Rückseite werfen, das sind zugängliche Brücken. einfach 4 gebrückte Cinche, Pre-Out und Endverstärker-In. Sollte eigentlich jeder bessere Vollverstärker haben.
Aufmachen ist da nicht nötig für.
A

hallo,

der 300er ist imho nicht richtig auftrennbar.
der hat „nur“ einen pre-out um „ordentliche“ endstufen anzuschliessen.

@wichtl: deine kombination funktioniert einwandfrei, und ohne gefahr der zerstörung.

gruss wgn