hallo,
wer kann mir erklären, welcher Unterschied zwischen den billigen CDR und den teuren CDR besteht?
Klar: die Auswuchtung. Eine CD die für bis zu 12 mal Recordern ausgelegt ist, verträgt kein 48 mal.
Ist das der ganze Unterschied?
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
ich glaube nicht, daß „schnellere“ CDs ausgewuchtet werden.
Aber die Beschichtung ist mit Sicherheit anders. Ich hab mal Tevion 12x-Rohlinge mit 24x gebrannt. Nach einigen Tagen bildeten sich Luftblasen unter der Beschichtung, die sich verschieben ließen, und anschließend aufgeplatzt sind. Ich vermute, die zu hohe Laserleistung hat die Schreibschicht regelrecht verbrannt.
Gruß,
Klaus
hallo Klaus,
das heißt aber dann, dass CDR für 12 mal mit 8 mal gebrannt genau die gleichen Leistungen haben, als die teueren.
Außerdem gibt es genügend teure mit 12 mal Brenngeschwindigkeit.
Muss also schon noch was sein.
Grüße
Raimund
Hi
UV Schutz im Material oder nicht (Haltbarkeit)… Verarbeitungsqualität, Ausschuss…
Nicht die Fähigkeit 48fach zu Grillen ist hauptsächlich interessant, sonder wie lange sich die Daten sicher konservieren lassen…
HH
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danke!
Also Daten, die max. 1 jahr aktuell sein sollen auf billigen CDR, Daten, die die prognostizierten 60 bis 80 Jahre halten sollen auf teuren?
Nur: sind alle teuren auch gut?
Gibt´s irgend wo einen Test, Erfahrungswerte?
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
auch, wenn die CD’s 80 Jahre halten sollten, was noch niemand beweisen konnte: Wer hat dann noch ein Laufwerk, mit dem man diese lesen könnte? Heutzutage bekommt man nicht mal mehr 5,25"-Diskettenlaufwerke, die vor 10 Jahren noch superaktuell waren! Wenn die Daten erhalten bleiben sollen, muss man alle paar Jahre auf die aktuelle Technik umkopieren.
MFG Peter
Hi Raimund!
Nachdem mir die ersten Original Audio cds (Japanpressung Cowboy Junkies) nach 10 Jahren verreckt ist ohne 2x gespielt worden zu sein, zweifele ich erstmal an den 80 Jahren. bei Billigrohlingen die oft in Betrieb sind (Audio im Moment das Thema)hatte ich bereits nach 1 Jahr Ausfälle. Jetzt nehme ich spezielle Audio marken Rohlinge… ich sach dir dann in 80 Jahren über die Ergebnisse bescheid (ich hoffe das sie vielleicht 10 Jahre leben??)
Helge
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Hallo Raimund,
einiges wurde ja schon erwähnt. Mehre Faktoren bestimmen die Qualität und die maximale Schreibgeschwindigkeit eines CD-R Rohlings. Wobei eine hohe Schreibgeschwindigkeit nicht unbedingt eine hohe Qualität bedeuten muss.
Da hätten wir zum einen die „Auswuchtung“ einer CD-R. Das ist eigentlich bei Markenrohlingen kein Thema mehr, wohl aber bei älteren und super-billig Medien.
Dann kommt der Hauptschuldige - der Dye, also die Schicht in der die Daten eingebrannt werden. Um die heutigen Geschwindigkeiten erreichen zu können muss der Dye entsprechend empfindlich und vor allem schnell auf den Schreiblaser des Brenners reagieren können. Hier gibt es momentan nur einen wirklich guten Dye mit dem unaussprechlichen Namen „Phthalocyanin“.
Das wäre an sich recht gut, nur muss man wissen dass Phthalocyanin die Erfindung der Firma Mitsui (in Europa unter dem Namen MAM-E) ist und die haben ein weltweites Patent darauf.
http://www.mam-e.com/public/al/web/sys_coul.phtml#phtha
Das bedeutet: Der Hersteller (und somit auch der Käufer) muss für jeden Hochgeschwindigkeitsrohling mit Phthalocyanin eine Lizenzgebühr an Mitsui abdrücken.
Dann wäre noch zuletzt die Refelktionsschicht (also das eigentlich silberne an der CD-R). Desto besser sie reflektiert, desto besser können die Daten gelesen werden - klar.
Dazu kommt aber dass diese Schicht eine Metallmischung ist die oxidieren kann und dann ihre Refelktionseigenschaften verliert. Die Oxidation passiert mit der Zeit wenn der Roling nicht mit Schutzlack versiegelt worden ist - was bei super-billig Rohlingen der Fall ist.
Auch Markenrohlinge müssen im Laufe der Jahre mit diesem Effekt kämpfen, deshalb werden bei hochwertigen/langlebigen Medien auch edle Metalle verwendet, das sind i.d.R. Gold oder Silber.
http://www.mam-e.com/public/al/web/s_ultra.phtml
Dir wird auffallen dass Mitsui selbst für diesen Phthalocyanin Rohling nur max. 24x angibt. Warum? Nun, er soll lt. Mitsui ca. 200 Jahre halten was natürlich ziemlich übertrieben ist, aber ein paar Jahrzehnte dürfte er schon überdauern.
Je schneller ein Rohling beschrieben wird, desto höher muss auch die Leistung des Schreiblasers sein. Und das haben Dyes überhaupt nicht gern. Je nach Dyetype „verbrennen“ die Dinger bei zu hohen Laserstärken - oder zerstetzen sich was Klaus bereits geschrieben hat.
Zusammenfassend: Ein guter CD-R Rohling zeichnet sich durch eine Reflexionsschicht mit hohen Edelmetallanteil aus, einen Dye der nicht zuviel Schreibleistung erfordert und sich über die Jahre nicht zersetzt und einem Schutzlack der die ganze CD-R umfasst.
Herrje, soviel wollte ich doch gar nicht schreiben, hoffentlich ist’s nachvollziehbar…
Gruss
Martin
Hallo Raimund,
Heutzutage bekommt man nicht mal mehr
5,25"-Diskettenlaufwerke, die vor 10 Jahren noch superaktuell
waren!
ich hab noch eins samt kabel in ner antistatiktüte
Wenn die Daten erhalten bleiben sollen, muss man alle
paar Jahre auf die aktuelle Technik umkopieren.
true, hast du schon mal Alzheimer digistalis erlebt ?
MFG Peter
ciao norbert
Hi Raimund!
Nachdem mir die ersten Original Audio cds (Japanpressung
Cowboy Junkies) nach 10 Jahren verreckt
woran, korriosion vom rand her ?
ciao norbert
Hi
Sieht irgendwie aus wie Eintrübungen zwichen den schichten, aber keine blasen - die CD selber ist von aussen wie neu, ich konnte die Musik nicht ertragen…
Aüsserte sich bereits vor drei Jahren. Hatte es erst auf den Player (Mission) geschoben und den abgestossen. Danach hatte ich harman Kardons die eigentlich alles schlucken was man ihnen gibt, da fiel mir dann auf dass gerade diese auch auf den Harmans ab ner bestimmten stelle anfängt zu hängen… insgesamt auf 4 playern, die sonst keinen ärger machen.
HH
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Hi
Sieht irgendwie aus wie Eintrübungen zwichen den schichten,
in den ersten tracks oder in den letzten ?
korrosion der alu schicht von außen ist bekannt
ciao norbert
HI
Nee, fing (ich hör sie mir mal an in den nächsten tagen ;( )
immer so bei 4,5,6 so an, etwa nach nem drittel laufzeit.
ist ne goldene sauteure J-pressung gewesen, 45,00 dm damals
was hat das mit dem Scan-modul aufsich? meins hat 14x16 nutzfläche (HP)
HH
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hallo Peter,
stimmt ja alles… nur habe ich das Problem mit den schwarzen genauso!
Wer hat denn z.B. noch Plattenspieler mit 78 UPM?
Ich schon. Und den hüte ich wie meinen Augapfel.
Will mal (wenn ich mal Zeit habe …) meine uralten Schelllack-Platten auf CD umkopieren. Wird ne Sauarbeit. Rentiert sich aber: das sind extremseltene Platten dabei. z.B. ein Jazzalbum mit Musik von ca 1920 bis 1950.
Grüße
Raimund