Hi!
Ich hab hier ne CDI-Zündeinheit (Condensator-Discharge-Ignition) für nen 2 Takt Yamaha Motor und hab mir dafür ne schöne Schaltung zur Drehzahlanzeige gebaut. Die Schaltung arbeitet mit normalen 74HC Bauteilen. Ich weiss nur im Moment noch nicht, ob ich meine Schaltung direkt an die CDI ranhängen soll, oder noch einen Transistor / Optokoppler oder was auch immer dazwischen packen soll…
Zur CDI geht ein Kabel vom Pickup der Lichtmaschine (also im Prinzip das taktangebende Signal). Weiss jemand von Euch, mit welchem Pegel ich da so ungefähr rechnen muss?
Oder wärs besser, das Signal zu nehmen, das von der CDI zur Zündspule geht?
Pickup-Spulen geben Impulse mit relativ hoher Spannung ab. Das kann im Leerlauf (ohne angeschlossene Beschaltung) bis zu 60-80 Volt werden. Jedenfalls bei meiner Yamaha. Du musst dir also für deine Schaltung die Impulse von der Pickup-Spule aufbereiten. Wenn du willst, kannst du dir den Schaltplan, wie man die Impulse einer Pickup-Spule aufbereitet, von meiner homepage
herunterladen. Dort ist auch die Original-Yamaha Beschaltung von meiner Pickup-Spule angegeben.
Ich weiss nur im Moment noch nicht, ob ich meine Schaltung
direkt an die CDI ranhängen soll, oder noch einen Transistor /
Optokoppler oder was auch immer dazwischen packen soll…
Auf den Optokoppler, den ich bei meiner Zündung verwendet habe, würde ich im ersten Anlauf verzichten.
Zur CDI geht ein Kabel vom Pickup der Lichtmaschine (also im
Prinzip das taktangebende Signal). Weiss jemand von Euch, mit
welchem Pegel ich da so ungefähr rechnen muss?
Siehe oben
Oder wärs besser, das Signal zu nehmen, das von der CDI zur
Zündspule geht?
Geht auch, aber auch hier musst du die Impulse an deine Schaltung anpassen.
hmm. im Leerlauf 60-80 Volt… Naja, da aber das Tastverhältnis recht klein ist, müsste ein Optokoppler sowas doch überleben, oder? das ausgangssignal könnte ich dann doch einfach an meine TTL schaltung hängen, oder?
Hallo,
ich kenne zwar die Randbedingungen hier im konkreten Fall nicht,
aber ich denke, Du machst Dir die Sache zu schwer.
Einen Optokoppler wirst Du nicht brauchen. Der Sinn des
Optokopplers, eine galv. Trennung zu erreichen, ist hier
sicherlich überflüssig. Die Auswerteschaltung wisrt du sicher
auch auf Masse des Fahrzeugs legen.
Das Konditionieren des Signals geht rel einfach mit einem
Reihenwiderstand (z.B. 10 KOhm evtl. auch mit zusätzl.
widestand als Spannungsteiler) und nachfolgenden
Schutzdioden. Dafür sind am besten 2 superschnelle
Si-Schaltdioden geeignet oder auch 2 Schottkydioden ,
die du in Sperrichtung gegen Masse und +5V einfügst.
( z.B. BAVxx oder auch BAS40-40, SMD-Technik )
Statt dessen geht auch eine kleine 5V-Tranzzorb-Diode
gegen Masse (z.B SMAJ5 ).
Zusätzlich ist noch ein Keramik-Vielschichtkond. gegen
Masse zu empfehlen (z.B. 100pF ).
Nach dieser Schutzbeschaltung kannst du dann
problemlos in ein TTL-Trigger-Gatter reingehen.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Einen Optokoppler wirst Du nicht brauchen. Der Sinn des
Optokopplers, eine galv. Trennung zu erreichen, ist hier
sicherlich überflüssig. Die Auswerteschaltung wisrt du sicher
auch auf Masse des Fahrzeugs legen.
Dieser Meinung bin ich auch
Das Konditionieren des Signals geht rel einfach mit einem
Reihenwiderstand (z.B. 10 KOhm evtl. auch mit zusätzl.
widestand als Spannungsteiler) und nachfolgenden
Schutzdioden. Dafür sind am besten 2 superschnelle
Si-Schaltdioden geeignet oder auch 2 Schottkydioden ,
die du in Sperrichtung gegen Masse und +5V einfügst.
( z.B. BAVxx oder auch BAS40-40, SMD-Technik )
Statt dessen geht auch eine kleine 5V-Tranzzorb-Diode
gegen Masse (z.B SMAJ5 ).
Zusätzlich ist noch ein Keramik-Vielschichtkond. gegen
Masse zu empfehlen (z.B. 100pF ).
Nach dieser Schutzbeschaltung kannst du dann
problemlos in ein TTL-Trigger-Gatter reingehen.
Genau. Oder aber nimm die Eingangsbeschaltung die ich in dem Word-Dokument „Beschreibung der einzelnen Baugruppen“ (in der Datei msz.zip zum runterladen) vorgestellt habe und lass den Optokoppler weg.